Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

süeʒe Adj. (1659 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Mechth 6: 10, 25 schine ane underlas beidú tag und naht, dar zů des suͤssen meien luft, schoͤne blůmen mit voller fruht, so enwoͤlte ich
Mechth 6: 13, 21 din goͤtlich atem, der us von diner heligen drivaltkeit also suͤsse har nider swinget und dur die sele so kreftekliche dringet,
Mechth 6: 15, 3 und von Endecristes bosheit</KAP> O kreftigú gottesminne, du hast also suͤsse not an mich geleit, das min sele nach wunder qwelt.
Mechth 6: 15, 26 vil schone, wan ir herze das brennet enbinnen von dem suͤssen himelvúre also sere, als der licham qwelt in der not.
Mechth 6: 16, 11 gedahte ich in einer naht an die heligen drivaltekeit mit suͤssem vlusse miner sele ane arbeit. Do sach ich in der
Mechth 6: 16, 21 <FOLIO>(116#’r)</FOLIO> alle seligen so wunderlich inne beschowent? $t Du hast suͤsse arbeit in wunnenklicher unrůwe.» Do sprach dú sele únsers herren
Mechth 6: 19, 16 gůter getat, der glichet sich den edelen schoͤnen blůmen mit suͤssem gesmake ane fruht. Also hat got mich getroͤstet, das aller
Mechth 7: 1, 44 und vergúldet mit der creftigen minne, die Jhesu brach sin suͤsses herze enbinnen. $t Dise crone hat únser himelscher vatter geschaffen,
Mechth 7: 2, 23 ein sne, und swebten hin gegen dem paradis in einer suͤssen claren wunne; da růweten si mit vroͤden inne. Do si
Mechth 7: 8, 8 uf sine voͤsse und gruͤsset sine wunden; die sint also suͤsse, das si aller irer pine und alles irs alters nit
Mechth 7: 18, 4 <VERS>O grosser toͮw der edelen gotheit,/ o cleiner blůme der suͤssen maget,/ o nútzú fruht der schoͤnen blůmen,/ o heliges oppfer
Mechth 7: 18, 20 o kumberlicher smerze, die totigeten dinen heren licham und din suͤsses herze. Hilf mir, lieber herre, das ich alle min smacheit
Mechth 7: 18, 41 vroͤwen an dem blůtigen sper und an der wunden dines suͤssen herzen und das sich min ellendú sele da eweklich muͤsse
Mechth 7: 21, 25 lieben, und legen in in únser sele als in ein suͤsse [suͤssende] wege und singen ime denne lop und ere umb
Mechth 7: 24, 3 geloͮbe, das du bist ein persone der heligen drivaltekeit. Din suͤssen minnenden brunnenvlússe vertilgent $t alles min herzeleit, wan si sanfte
Mechth 7: 27, 37 dines herzen wunne, sinú keyserlichú oͮgen mit trehnen úbergossen, sin suͤsses herze mit der minne durchvlossen. Nu hoͤre noch die stimme,
Mechth 7: 33, 10 eine wurtzen, die heisset: heligú innekeit, die machet die gedult suͤsse und alle únser arbeit. Die dritte wurze das ist: in
Mechth 7: 33, 16 da woͤlte ich zů einer wile des himmelriches enbern, alsus suͤsse ist nach ime min gere. Nu muͤssistu, #.[herre, mir dis#.]
Mechth 7: 36, 35 wesen iemer ane clage. So vlússet in ir herze die suͤsse gottes gabe. Die ir helfe da zů sin, die soͤllent iemer
Mechth 7: 36, 36 da zů sin, die soͤllent iemer gewinnen alse si die suͤssen gottes gaben. Die kamererin das ist die miltekeit, die iemer gerne
Mechth 7: 37, 7 volgen und dienen in heliger hoffunge ob allen vorhten mit suͤssem herzen iemer in senftem gemuͤte. So smeket man siner guͤtin.
Mechth 7: 45, 27 selen úberswendig $t von gotte. Nochdenne behaltet die sele iren suͤssen hunger und lebet ane kumber. <KAP><N>XLVI</N>. Wie sich die sele
Mechth 7: 55, 7 me ane underlas und ane aller hande arbeit mit also suͤssem vlusse iemer unverdrossen, das únser clein vesselin vol und úbervlússig
Mechth 7: 55, 31 widergelt der minne, das wir got leisten, das ist vil suͤsse. Das widergelt der arbeit, das ist úns leider vil dike
Mechth 7: 55, 37 das ich also cleine tugende han. Die minne machet liden suͤsse me denne man gesprechen moͤge; und wellen wir got werden
Mechth 7: 55, 41 luft mit der edelen gottes kraft sich zesamene mengent in eime suͤssen gedrenge, das die sunne dem luft sin keltnisse und vinsternisse
Mechth 7: 57, 8 suͤssekeit getempert $t mit himmelscher wunne. Da was der luft suͤsser denne ich gesprechen mag. Da inne was tier noch vogele,
Mechth 7: 61, 12 werden wir gottes inne. Eya begerendú minne, du ruͤffest manige suͤsse stimme in das ore dines lieben herren. Din rúwe die
Mechth 7: 61, 15 vroͤden zů dir keren. Eya sinkendú minne, du lidest mange suͤsse not; din ellende das ist gros. Wie soltu Jhesum gewinnen?
Mechth 7: 65, 8 getwang der sinnen und des libes in gotte dur got, suͤsse hoffunge und ane underlas minnenklichú gerunge und ane underlas ein
Mechth 7: 65, 23 got mit úns hat getan, wiltu nu vaste stan und suͤsse hoffunge han.» Die gehorsami ist ein helig bant; si bindet
MemMori 102 vert an arbeit:/ ze den sconen herbergon/ vindit er den suozzin lon./ des er in dirro werlte niewit gelebita,/ so luzil
MF:Mor 1: 3, 4 si mîn lîp ze einer vrowen erkôs./ wol ir vil süezer – vil rôt ist ir der munt,/ ir zene wîze
MF:Mor 4: 3, 2 muot sol hôhe stân./ /Wol dem wunneclîchen maere,/ daz sô suoze durch mîn ôre erklanc,/ und der sanfte tuonder swaere,/ diu
MF:Mor 4: 4, 1 tou/ mir ûz von den ougen dranc./ /Saelic sî diu süeze stunde,/ saelic sî diu zît, der werde tac,/ dô daz
MF:Mor 6a: 1, 7 ougen []/ sunder tür gegangen./ ôwê, solde ich von ir süezen minne sîn/ áls mínneclîch enpfangen!/ /Der sô lange rüeft in
MF:Mor 23: 1, 2 mîner swaere?/ /Ich hôrte ûf der heide/ lûte stimme und süezen sanc./ dâ von wart ich beide/ vröiden rîch und an
MF:Mor 23: 3, 6 diu #s+lánt#s- h%\ân verb#s+ránt#s- s%\â zehant,/ wan daz mich ir süezen minne bant/ an den #s+sinnen#s- hât erblant./ /Solde ich iemer
MF:Mor 31: 2, 6 ein adamas!"/ Sô ist diu liebiu vrowe mîn/ ein wunnebernder süezer meije,/ ein wolkelôser sunnen schîn./ /Ob si mînre nôt, diu
MF:Mor 33a: 3, 7 dîne jugende/ kroenen wol mit tugende,/ sô wis mir genaedic, süeziu vruht,/ und troeste mich dur dîne zuht.^+/ /Ich wil immer
MF:Mor 34: 1 álrêrst sach,/ sô weste ich wol, waz ich sprach./ /Vil süeziu senftiu toeterinne,/ war umbe welt ir toeten mir den lîp,/
MF:Reinm 10: 2, 6 des, dáz ez sô réhte welen kan/ und mir der süezen árb%\eite gan!/ doch hân ich mir ein liep erkorn,/ deme
MF:Reinm 15: 1, 1 wort,/ ezn lige, ê i$’z gespreche, herzen bî./ /Der lange suozer kumber mîn/ an mîner herzelieber vrowen der ist erniuwet./ wie
MF:Reinm 33: 5, 3 ist an güete ein ûzerwelter lîp./ sî ist ez, diu süeze reine,/ diu mich troesten mac vür elliu wîp./ Wâ vunde
MF:Reinm 47: 7 suoche aber ich, daz sî dâ hât verborgen:/ daz vil süeze wort geheizen jâ./ /Swem von guoten wîben liep geschiht,/ der
MF:Reinm 61: 5 und dâ mite niht gâhen,/ lieplîch in ir ougen sehen,/ süeze minne wolte ich brîsen,/ kaem ir lîp mir alse nâhe,/
MF:Wolfr 1: 3, 4 slehten,/ kômen nâher, swie der tac erschein./ weindiu ougen – süezer vrouwen kus!/ sus kunden sî dô vlehten/ ir munde, ir
MF:Wolfr 2: 3, 3 hinnen/ balde und ân sûmen sich./ nu gip im urloup, süezez wîp./ lâze in minnen/ her nâch sô verholn dich,/ *daz
MF:Wolfr 4: 1, 3 du sunge ie gên dem tage,/ Daz sûre nâch dem süezen./ swer minne und wîplîch grüezen/ alsô enpfienc,/ daz si sich
MF:Wolfr 4: 2, 9 darf in niht ûz leiten/ ûf sîn leben./ Ein offeniu süeze wirtes wîp/ kan sölhe minne geben./ /^"Von der zinnen/ wil

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