Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
süeʒe Adj. (1659 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| dô was er vrâgens mit ermant./ och riwet mich sîn süezer wirt,/ den ungenande niht verbirt,/ des im von vrâgn nu | |
| ir diens ungewert,/ als mîn her für iuch ist gegert."/ süezer rede er gein in niht vergaz:/ der hêrre tranc, ein | |
| wîp,/ //Daz ich se hulde mîn verstiez./ dô ich die süezen eine liez/ waz mohte si, swaz ir geschach?/ dô se | |
| noch geschiht./ ouch ist genuogen liuten kunt,/ weindiu ougn hânt süezen munt./ dâ von ich mêr noch sprechen wil./ grôz liebe | |
| der herzoge Orilus./ Jeschûte und er gewurben sus./ ___diu senfte süeze wol getân/ gieng ouch ûz ir bade sân/ an sîn | |
| wan sîniu wâpen wâren sus./ er wart entwâpent drunde./ sîn süeziu swester kunde/ im bieten êre unt gemach./ über al diu | |
| daz geschach,/ odr in des meien bluomenzît./ waz man im süezes luftes gît!/ diz mære ist hie vast undersniten,/ ez parriert | |
| ein declachen zobelîn/ zuct er ab in diu lâgen/ und süezes slâfes pflâgen,/ sô daz si muosen wachen/ und sînre unfuoge | |
| witzen schiet,/ als im sîn triwe dô geriet./ daz werde süeze clâre wîp/ sand iuch ze boten an sînen lîp,/ diu | |
| imz ors alumbe hin,/ unz daz der Wâleis übersach/ sîn süeze sûrez ungemach,/ sînes wîbes glîchen schîn,/ von Pelrapeir der künegîn:/ | |
| mit einer tjoste rîche/ in twanc sô volleclîche./ diu senfte süeze wol gevar/ ze pfande sazt ir houbet dar,/ roin Ingûse | |
| den sol ich gerne durch in hân./ den jungen werden süezen man/ vor al der werlt ich minne:/ dar jagent mich | |
| an sælden uns gefrumn./ ich hân gevaren manege vart:/ sô suoze in mînen ougen wart/ nie von angesihte./ zuo dirre ungeschihte/ | |
| gienc,/ Gâwân spranc ûf. dô er sie ’nphienc,/ zuo der süezen er dô saz./ er danct ir daz si niht vergaz/ | |
| frouwelîn,/ dâ solt ich durch iuch inne sîn."/ //___Diu junge süeze clâre/ sprach ân alle vâre/ "got sich des wol versinnen | |
| ouch ir kleinœte wil."/ dô sprach der magede muoter/ "er süezer man vil guoter!/ ich wæne, ir meint den fremden gast./ | |
| "nu füert mich mit iu hin."/ dô wart der jungen süezen magt/ diu bete von Gâwâne versagt:/ ir muoters kûm von | |
| ungastlîch./ zuo der meide zühte rîch/ saz der wol_geborne gast./ süezer rede in niht gebrast/ bêdenthalp mit triuwen./ si kunden wol | |
| ungezalt./ ___mit lobe wir solden grüezen/ die kiuschen unt die süezen/ Antikonîen,/ vor valscheit die vrîen./ wan si lebte in solhen | |
| balsemmæzec stæte an ir./ daz riet ir werdeclîchiu gir:/ diu süeze sælden rîche/ sprach gezogenlîche/ ___"bruoder, hie bring ich den degen,/ | |
| den lêr mich gein dir mâzen."/ //___Dô sprach der werde süeze man/ "daz tuon ich, swester, ob ich kan:/ dar zuo | |
| pflac ir anders schône./ ___Gâwân sprach zen kindelîn/ "wol iu, süezen mâge mîn!/ mich dunket des, ir wolt mich klagn,/ ob | |
| henden sî geschehen./ hât er Munsalvæsche sît gesehen,/ unt den süezen Anfortas,/ des herze dô vil siufzec was?/ durch iwer güete | |
| ouch der mîn./ nu erliuhtet mir die fuore sîn:/ der süezen Herzeloyden barn,/ wie hât Gahmurets sun gevarn,/ sît er von | |
| vil erwegt./ ___mit zuht diu magt zem venster gienc,/ mit süezen worten sin enpfienc./ //Si truoc ein salter in der hant:/ | |
| lieze dich betrâgen/ umb daz werdeclîche vrâgen,/ unt dô der süeze Anfortas/ dîn wirt unt dîn gelücke was./ dâ hete dir | |
| nam sîn vrâgen goume/ umbe der guoten liute vart:/ mit süezer rede ers innen wart./ dô was des grâwen rîters klage,/ | |
| alsus gelungen./ ___Parzivâl hie unde dort/ mit bete hôrt ir süezen wort,/ des vater, muotr unt [der] kinde./ er dâhte "ob | |
| gelücke iu heil/ gebe, und freuden vollen teil./ ir juncfrouwen süeze,/ iwer zuht iu danken müeze,/ sît ir gundet mir gemaches | |
| unkiuschen liez er dinne./ //___Von dem wâren minnære/ sagent disiu süezen mære./ der ist ein durchliuhtec lieht,/ und wenket sîner minne | |
| flouc./ ez widerfuor in slâfe ir gar,/ ê daz diu süeze dich gebar./ //___Mînre geswistrede zwei noch sint./ mîn swester Tschoysîâne | |
| hant/ verdürkelt manec schildes rant./ da bejagte an âventiure/ der süeze unt der gehiure,/ wart ie hôher prîs erkant/ über elliu | |
| tjostieren wunt,/ sô daz er nimmer mêr gesunt/ wart, der süeze œheim dîn,/ durch die heidruose sîn./ ez was ein heiden | |
| diu vier wazzer ûzem pardîs,/ sô nâhn hin zuo ir süezer smac/ dennoch niht sîn verrochen mac,/ ob kein wurz dinne | |
| sumerlîchen snê./ im getet der frost nie sô wê,/ dem süezen œheime dîn./ daz sper muos in die wunden sîn:/ //Dâ | |
| Brumbâne ist genant ein sê:/ dâ treit mann ûf durch süezen luft,/ durch sîner sûren wunden gruft./ daz heizt er sînen | |
| muose ir bestiu spîse sîn./ Parzivâl die swære/ truoc durch süeziu mære,/ wand in der wirt von sünden schiet/ unt im | |
| âne Condwîrn_âmûrs/ wart nie geborn sô schœner lîp./ mit clârheit süeze was daz wîp,/ wol geschict unt kurtoys./ si hiez Orgelûse | |
| selch was ir rede, dô se an in sach./ ir süezer munt mêr dannoch sprach/ ___"nu enlobt mich niht ze sêre:/ | |
| wart ez beweinet/ daz Gâwân zuo dem pfärde gienc./ mit süezer rede ern doch enpfienc./ //___Er sprach "welt ir râtes pflegn,/ | |
| mich des erlât./ ___dô Gâwân zuo der frouwen gienc,/ ir süezer munt in sus enpfienc./ si sprach "west willekomn, ir gans./ | |
| niemen möhte vergelten:/ man fündez veile selten./ dô sande der süeze Anfortas,/ wand er et ie vil milte was,/ Orgelûsen de | |
| schimpfes in gezam./ sît man im daz ors genam,/ ir süezer munt hin zim dô sprach/ "für einen rîter ich iuch | |
| reht ein meien zît,/ vor allem blicke ein flôrî,/ ougen süeze unt sûr dem herzen bî./ sît vlust unt vinden an | |
| ich wæne ers in für kumber jach./ //___Lischoys_Gwelljus/ der junge süeze warb alsus:/ vrechheit und ellenthaftiu tât,/ daz was sîns hôhen | |
| wol gevar/ wâren drûf gesniten dar./ do entwâppent in diu süeze./ "got iu des danken müeze,"/ sprach Gâwân. "frouwe, es ist | |
| sîne ger:/ des bin ich mit der volge wer."/ ___diu süeze wart von scheme rôt,/ doch tet si daz der wirt | |
| diu juncfrouwe niht vermeit,/ mit guoten zühten sie sneit/ Gâwân süeziu mursel/ ûf einem blanken wastel/ mit ir clâren henden./ dô | |
| hie lâzen hât,/ der manege rîterlîche tât/ gefrümet hât, der süeze:/ von rehte i’n alsus grüeze./ mit ellen ist sîn rîterschaft:/ | |
| sîn wer./ von fuoz ûf wâpent in dô gar/ diu süeze maget wol gevar./ der wirt nâch dem orse gienc./ ein | |
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