Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
süeʒe Adj. (1659 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ich von mir selben, wan er bringet mir so mangen suͤssen seitenklang, der mir benimet allen mines fleisches wank, und sin | |
| froͮwen, und wie die lustlichen brúste unverborgen sint vol der suͤssen milche, das die tropfen vliessent da hin dem himelschen vatter | |
| wart gesehen, es wisete denne got ungeschehen; so súllent die suͤssen wunden heilen, als ob ein rosenblat $t geleit were an | |
| die in dem kore warent, die sahent si mit eim suͤssen lachen an. Do winkete ir únser froͮwe, das si oben | |
| ein blůtig lamp, gehangen an einem roten crúze. Mit also suͤssen oͮgen sach es úns an, das ich es niemer me | |
| bilde in irem stal und soͮg ir herze mit sinem suͤssen munde. Ie me es soͮg, ie me si es im | |
| gůten willen, an diner warheit, an diner wisheit, an dinem suͤssen jamer, an dinem willigen armuͤte, $t an diner starkheit, an | |
| me bekúmbert mit dinem huntlichen lichamen denne mit Jhesu, dinem suͤssem herren; des gewinnestu vor sinen oͮgen niemer ere.» «Ich leben | |
| můs mich vinden,/ dines herzen jamer mag mich twingen,/ din suͤsses jagen machet mich so muͤde,/ das ich begere, das ich | |
| allen ziten geben nach diner ger,/ so muͤste ich miner suͤssen herbergen in dem ertrich an dir enbern,/ wan tusent lichamen | |
| dem boͮmgarten der minne/ und briche dir die blůmen der suͤssen einunge/ und machen dir da ein bette von dem lustlichen | |
| ich dich der megde sang,/ die wise, dú wort, den suͤssen klang,/ den die jene an inen selben nút múgen verstan,/ | |
| verstan,/ die mit der unkúscheit sint durgan;/ sie soͤllent doch suͤssen wandel han./ Liebú, nu sing an und la hoͤren, wie | |
| heiser in der kelen miner kúscheit;/ mere das zuker diner suͤssen miltekeit/ hat min kelen erschellet, das ich nu singen mag | |
| sint dú wort des sanges./ Der minne stimme und der suͤsse herzeklang muͤssen bliben,/ wan das mag kein irdenschú hant geschriben!<ZG></VERS>/ | |
| naher ir dem ertrich sinkent, ie me ir verbergent úwer suͤsses himmelbliken, und ie hoͤher ich stige, ie klarer ich schine.» | |
| bruch můs erfúllen Johannes_Baptista und sin ere besitzen in dem suͤssen ellende ob Seraphin, und alle luter geistlichen megde mit im, | |
| stuͤle ist also sanfte vri und in wunnenklicher růwe also suͤsse, me denne man sprechen muͤsse, wider dem starken gehorsam, dem | |
| seligen schar us spilende fúr die heligen drivaltekeit in einem suͤssen reien. So flússet inen engegen us von gotte drierleie spilunde | |
| Die witwen soͤllent oͮch volgen in herzeklicher lust, und in suͤsser anschowunge $t lassen si sich begnuͤgen uf das hoͤhste, so | |
| dem ahtoden wirdekeit, in dem núnden das minnebrennen, in dem suͤssen ellende ist dú luter helikeit. Das hoͤhste in dem throne | |
| und iemer sol geschehen. Eya, das erliche rum und dú susse ewekeit und das kreftig durschowen aller dingen und dú sunderlichú | |
| und got si. Von der salbe und der beite</KAP> «O suͤsser Jhesus, allerschoͤneste forme, unverborgen in noͤten und in liebe miner | |
| bist miner gerunge ein minnevuͤlunge, du bist miner brust ein suͤssú kuͤlunge, du bist ein kreftig kus mines mundes, du bist | |
| gevangen in der ersten kúnde, so got si kússet mit suͤsser einunge. Si wirt angegriffen mit manigem heligen gedanke, wie si | |
| siner vinsternisse gevangen lit. Si treit ir crútze in einem suͤssen wege, wenne si sich gotte werlich in allen pinen gibet. | |
| wirt gestochen von einem blinden #.[durch ire siten mit eime suͤssen spere der unschuldiger minne#.]; da vliessent us irem herzen manig | |
| herzen manig heilig lere. Si hanget oͮch hoch in dem suͤssen luft des heligen geistes gegen der ewigen sunnen der lebendigen | |
| mit ireme lieben hat gehabet in dem notlichen brútbette ein suͤsse minneclage. So troͤstet si ir jungere des morgens frů mit | |
| Dú gewaltig minne von richer koste hat in gotte die suͤsseste lust. Dú verborgen minne treit túren schatz von gůtem willen | |
| tat. Dú clare minne von spilender flůt tůt der sele suͤsse not, si toͤdet si oͮch sunder tot. Dú windesche minne | |
| muͤssen úch der warheit jehen.» Do gap únser herre einen suͤssen wunsch den armen selen us sinem goͤtlichen herzen. Do hůben | |
| er ane schulde leit, und sine erlich zeichen und sin suͤsse lere und das userwelte minnereden, das er dikke gegen dem | |
| trank ist swebel und bech. Da wirt alles sur wider suͤsse geben; wir sehen, wes wir hie pflegen. Der trege ist | |
| grimme, als die vil seligen vetter vereinet warent in der suͤssen bekanten gottes minne. Ich sach da aller froͮwen nit mere wan | |
| lop, die gerende minne tůt dem reinen herzen vil manig suͤsse not, die sůchende minne ist ir selbes alleine, die bekante | |
| ere. Ich sach mit waren <FOLIO>(56#’r)</FOLIO> oͮgen miner bekantnisse in suͤsser wunne sunder arbeit einen stein, der was gelich einem gefuͤgen | |
| und hatte an sich geformieret allerleien varwe und smakkete vil suͤsse von edelen himmelschen wurzen. Do vragete ich den vil suͤssen | |
| suͤsse von edelen himmelschen wurzen. Do vragete ich den vil suͤssen stein, wer er were. Do sprach er alsust: «Ego sum | |
| iren můt so sere, das si úns git vil manige suͤsse lere. In ir lingen hant hat si ein fúrin swert, | |
| swert, das hanget alles vol guldiner cinbalen; die klingent also suͤsse, das alle die zů ir komen muͤssent, die der heligen | |
| zungen, das die snellen binen, die heiligen aposteln, us den suͤssesten veltblůmen $t hant gesogen. Si treit vor irem munde die | |
| munde die bluͤjenden rosen und ir naseloͤcher sint verstopfet mit suͤssen violn. Si treit an irem vorhoͮbte die gruͤnen wissen lylien; | |
| iemer einen grellen munt,/ dú selige masse hat ie einen suͤssen grunt.</ZG>/ <ZG>Dú tragheit versumet richen schatz,/ der heilige vlis sůchet | |
| grunt,/ die goͤtliche gnade hat ein minnenklich antlút und einen suͤssen munt.</ZG>/ <ZG>Die weltlichen herzen sint gerne ahtber,/ dú geistlich sele | |
| uffe ist gewahsen. Eya lieber Jhesu_Christe, nu sende mir den suͤssen regen diner menscheit und die heisse sunnen diner lebendiger gotheit | |
| ein núwú brut wesen und da wil ich dir ein suͤsses muntkússen geben, das allú min got<FOLIO>(59#’r)</FOLIO>heit dur din sele sol | |
| dur das clare wasser der vroͤlichen $t menscheit und die suͤsse lust des heligen geistes, der us in beiden ist komen, | |
| homůte lihte entwenke! Mere ie ich tieffer sinke, ie ich suͤssor trinke. <KAP><N>XIII</N>. Die schrift dis bůches ist gesehen, gehoͤret unde | |
| die klingent also schone, so es suget, das im die suͤsse stimme und der vroͤliche klang spilet in sin herze; und | |
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