Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
süeʒe Adj. (1659 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sconi/ di guldinin cronin./ da was inni lux undi claritas,/ suzzi stanc suavitas./ daz was also lussam,/ so iz demo himilischin | |
| deʒ lichameſ mit michelme ge[56#’r]ſange vnde mit liehte vnde mit ſůʒeme geſmacke vnde fůrent ſi in die pfalʒe deʒ geiſtlichen paradiſeʒ. | |
| an mannen vnde an ſchonen wip, gůt gewant, ſchoneʒ geʒimber, ſůʒe geſanc, gůte mere, gigen vnde harpfen, gůte wurʒen ſmecken, manigerſlahte | |
| himeliſcheſ vnde engeliſcheſ geſange vnde aller heiligen! Vnde nement vil ſůʒen geſmacke von vnſerm herren got. O, wie gůt ir eſſen | |
| vnde Jonate frúntſchaft were da ein vigenſchaft. $t Hei, wie ſůʒe frúntſchaft ſi hant, die got minnent me danne ſich ſelben | |
| daʒ ir leit deſte groſer ſi. Alſe die gůten ein ſůʒe frúntſchaft ſamenent, alſo martilet die úbelen ein biter vigenſchaft. Alſe | |
| dar nach di beste. Da von machet man gut olei, suͤze zu ezsene unde zu dem slafe. Di dritte bleich rot, | |
| intouc zu keinerhande arztie. Di blumen unde das crůt mit sůssim wine begossen unde gestosin, helfin daz zuswollende gemechte, ob iz | |
| den ist di beste di cleinste unde gedihste unde der sůzeste unde der baz zengert unde bisset an der zungen. Der | |
| heizet laqricia unde ist heizer nature unde vuchter. Laqricia ist sůsse unde gut wider den hůsten unde senftet der kele unde | |
| wine gestossen heilet, daz der hunt gebisset. Der same mit suzem wine gegebin hilfet di blasin unde di unsenfte pissen. Der | |
| dich,/ Dat uns gedicht werd lövelich!/ ////Můder der barmherzicheide,/ Kum, suͤʒe, self wirt min geleide!/ Din sun ind du, geleit mich | |
| he richet ewelich,/ da he spist diͤ engelsche geiste,/ de allersuͤʒste ind de meiste./ ////Dit is dat korn, dat uns noch | |
| dit brot,/ dat uns kert in aller not./ van disem suͤʒen vetten mursele/ wirt beide starc ind schön uns sele,/ dat | |
| in der selen, sinem künincriche./ ////Dit edel korn gedruͤges du,/ suͤʒ můder: $’n <suͤʒen> Jhesu!/ ////Maget schön ind süverlich,/ de schöne | |
| sinem künincriche./ ////Dit edel korn gedruͤges du,/ suͤʒ můder: $’n <suͤʒen> Jhesu!/ ////Maget schön ind süverlich,/ de schöne man$’ bezeichent dich,/ | |
| boum des levens geplantet wart./ ////Dis boum is Jhesus, din suͤʒ kint,/ suͤʒ üver al, diͤ suͤʒe sint./ niͤ$’n wart boum | |
| levens geplantet wart./ ////Dis boum is Jhesus, din suͤʒ kint,/ suͤʒ üver al, diͤ suͤʒe sint./ niͤ$’n wart boum dem boume | |
| boum is Jhesus, din suͤʒ kint,/ suͤʒ üver al, diͤ suͤʒe sint./ niͤ$’n wart boum dem boume glich:/ swe in beruͤrt, | |
| gedenken,/ diͤ mich sal saden ind verdrenken./ //Vrow, můder $’s suͤʒen Jhesu,/ it $’n weiʒ niͤman alse du,/ wiͤ groʒ si | |
| alle selicheit,/ der du gebruches sunderliche/ in dines sunes künincriche!/ //Suͤze, schön ind milde vrowe,/ din arme hüngerge l#;iud beschowe!/ gif | |
| si sulen iͤmer an ende leven/ van der vrücht der suͤʒer winreven./ //Wand dis boum is diͤ ware winreve./ $’t is | |
| sal beide siͤn ind horen/ den schönen Jhesum ind den suͤʒen./ wal in, diͤ sin gebruchen muͤʒen!/ //Gebenedit sis du in | |
| macht./ ////Dis boum dregt siven vügelchin./ ir stimme is so suͤʒ ind schin,/ si is gelustger dan einich win./ it mach | |
| diͤ singent al zit dins herzen oren,/ niͤman mach niͤt suͤʒre gehoren./ //Suͤʒ is diser siven vugel sanc/ als der suͤʒster | |
| al zit dins herzen oren,/ niͤman mach niͤt suͤʒre gehoren./ //Suͤʒ is diser siven vugel sanc/ als der suͤʒster harpen klanc./ | |
| suͤʒre gehoren./ //Suͤʒ is diser siven vugel sanc/ als der suͤʒster harpen klanc./ als si singent, ir gaven si gevent,/ danaf | |
| sin heilgen brüden./ //De sivend vugel singt den smachen,/ de suͤʒe macht der selen rachen,/ dat si smach der meister suͤʒicheide/ | |
| selen rachen,/ dat si smach der meister suͤʒicheide/ der overster suͤʒster driveldicheide./ //Vrow, dis vugel vröuden dich,/ dich lerd ir stimme | |
| din suͤʒcheit is dem honich glich./ it enwart niͤ vrowe suͤʒer dan du,/ ei suͤʒ můder $’s suͤʒen Jhesu!/ //De viͤrd | |
| honich glich./ it enwart niͤ vrowe suͤʒer dan du,/ ei suͤʒ můder $’s suͤʒen Jhesu!/ //De viͤrd riviͤr is edel win,/ | |
| enwart niͤ vrowe suͤʒer dan du,/ ei suͤʒ můder $’s suͤʒen Jhesu!/ //De viͤrd riviͤr is edel win,/ dat mach wal | |
| werd verdriven of entfangen,/ ich můʒ iͤmer an dir hangen,/ suͤʒ, na god mins herzen liͤt,/ enbrich din gewonheit an mir | |
| vol geistlicheit ind lovesam,/ #;iur beider sanc is ho ind suͤʒe./ gif, suͤʒ, dat ich mide singen muͤʒe!/ //Laʒ mich bit | |
| ind lovesam,/ #;iur beider sanc is ho ind suͤʒe./ gif, suͤʒ, dat ich mide singen muͤʒe!/ //Laʒ mich bit dir gods | |
| schöner schönste wif!/ //Wis mich, dat ich müg bekennen,/ din suͤʒen namen, hilp mir in nennen!/ dins namen bed#;iutnis lere mich,/ | |
| //Sich, edel, wise schriverinne,/ sitz nu gar in mine sinne!/ suͤʒ, gerůch bit miner hende schriven,/ dat dir zů lof muͤʒ | |
| namen bekent de himelsch hof,/ de al zit singt din suͤʒen lof,/ niͤmer <me> $’n vergeʒʒent si din,/ si sulen dich | |
| ir missedat,/ vil schiͤr vant si ein gůden rat:/ ei suͤʒ, si liͤf zů diner tr#;iuen/ bit quecken trenen, bit starkem | |
| diͤ suͤn volgangen were/ entüschen dem sünder inde gode./ vil suͤʒ, du wers ir beider bode,/ gebenedide midlerinne,/ hiͤ schein din | |
| vür god genade vunden./ ////Maria, din nam is gůt ind suͤʒe./ des suͤʒicheit ich vuͤlen muͤʒe!/ de nam is bed#;iudet bittercheit./ | |
| dines herzen suͤʒicheit./ //Du weres bitter in suͤʒicheide,/ du weres suͤʒ in bittercheide,/ du $’n verlürs din suͤʒcheit niͤt,/ an was | |
| dir diser wunden smerze,/ wiͤ dic dis bittercheit besaʒ/ din suͤʒe herz, dat gülden vaʒ!/ ////Diͤ bittercheit ser din herz besůchte,/ | |
| lere,/ wand al, dat din liͤve sun geleit,/ was dins suͤʒen herzen bittercheit./ //Ich vuͤlen al <dat> widermuͤde,/ dat bitter machd | |
| bittercheit./ //Ich vuͤlen al <dat> widermuͤde,/ dat bitter machd din suͤʒ gemuͤde,/ diͤ wil din Jhesus dötlich was,/ sint dat din | |
| vanen,/ so enwil ich dich, můder, niͤt me manen,/ vil suͤʒ, ich sal dir dan helpen weinen,/ ich sal min herz | |
| unrecht urdel, dat in üvergeit –/ wiͤ ser $’t din suͤʒe herze sneit!/ //Wes beiden wir? ich siͤn, dat men machet/ | |
| sin wunden vliͤn,/ diͤ minn$’ deit dich si anesiͤn./ din suͤʒe herze krenkt de r#;iue,/ din krancheit sterkt der minnen tr#;iue./ | |
| st#;iure/ is dir d#;iure,/ din vr#;iund sint dir engangen!/ ////O allersuͤʒste, ellentliche,/ wiͤ siͤn ich dich sus jemerliche/ gebunden ind gevangen!/ | |
| si sint mines herzen bende,/ min herze si durchgraven havent./ ////Suͤʒste sun, geweldich here,/ du bis de meiste, niͤman mere –/ | |
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