Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
süeʒe Adj. (1659 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sterven,/ wiͤ lange sal ich levend verderven/ al sunder ende?/ ////Suͤʒste kint, barmherzich here,/ diner vinde zorn an mich kere,/ ker | |
| an mich kere,/ ker up mich din krüzigere!/ ei wiͤ suͤʒe mir de dot were!/ //Min einich kint suͤʒ ind liͤf,/ | |
| ei wiͤ suͤʒe mir de dot were!/ //Min einich kint suͤʒ ind liͤf,/ wiͤ wit din wunden sint ind wiͤ diͤf!/ | |
| dat geven,/ dat ich vür in gef min leven?/ ////Ei allersuͤʒst, wa leʒs du mich?/ wat suͤʒcheit blift mir ane dich,/ | |
| varen,/ wiͤ wal min liͤf dich sal bewaren!/ ei wiͤ suͤʒ din dot is!/ ////Liͤf kint, laʒ mich ouch bit dir | |
| gehors min worden,/ nu is diͤ wund zweiveldich worden/ des allersuͤʒsten herzen./ //#;iUr nit wunt dat herz ümb niͤt,/ it envuͤlet | |
| nim min tr#;iue,/ vür den balsam nim min minne,/ liͤve, suͤʒ ind reine minne!/ ////Nim min tren$’ vür d#;iure salven!/ damit | |
| wunden würden bescheiden,/ dat dit machd groʒe bittercheit,/ diͤ din suͤʒe herze ser durchsneit./ daran it werlich wirt wal bekant,/ warümb | |
| sach din sun hangen./ //Nu has du al bittercheit verwunnen./ suͤʒ, darümb gerůch mir gunnen,/ dat ich diner vröuden muͤʒe smachen/ | |
| geleide/ in $’t hus quamen, da si #;iuch beide,/ dich, suͤʒ můder, ind din kint, vunden./ niͤt si diͤ vröuden begrifen | |
| deit vuͤlen der engegenwürdcheide/ der unmeʒlicher suͤʒicheide,/ diͤ in dem suͤʒstem Jhesu is?/ $’t schint wal, dat du leider dot bis./ | |
| $’t schint wal, dat du leider dot bis./ //Vrow, vil suͤʒe muͤder ind maget,/ van minem herzen min her dir klaget,/ | |
| dan dů mich, vrow, diͤ vröud verstan,/ diͤ in dinem suͤʒem herzen was,/ dů din magtdům unses hern genas,/ dů du | |
| armen,/ dat si sich üver mich wil erbarmen./ valt der suͤʒen bit mir zů vuͤʒen,/ dat ich #;iur ind ir min | |
| $’t was wunder, würdes du iͤ muͤde,/ so dich diͤ suͤʒe bürden luͤde./ ////De heilge Simeon, dem so lange/ na disem | |
| #.,Her, du leʒs din knecht nu/ na der anschowungen $’s suͤʒen Jhesu/ bit vriden van disem live scheiden,/ wand des ich | |
| geves inde klage,/ dů dins sunes manich ungemach/ bitterlich din suͤʒe herz durchbrach./ //Ein iͤwlich pin was ein mirrenkorn,/ eins iͤwlichen | |
| dat is de smerze/ ind algemein diͤ bittercheit,/ diͤ din suͤʒe herz durchsneit,/ sint dat din sun van dir wart geboren,/ | |
| diͤ din herze wunden begunden,/ dů $’t allererest ungemach/ dins suͤʒen kindes licham stach –/ is he dir worden ein kipersch | |
| dinen vuͤʒen,/ dat wir der vröude smachen muͤʒen,/ der din suͤʒe herz dů smachde,/ dů $’t zuchtlich van vröuden erlachde/ van | |
| was mir kurt ind lanc:/ kurt, wand min lif dich suͤʒ ümbdwanc/ wand ich dich, allersuͤʒste, drůch./ dragen dich – $’t | |
| kurt, wand min lif dich suͤʒ ümbdwanc/ wand ich dich, allersuͤʒste, drůch./ dragen dich – $’t hat suͤʒicheit genůch!/ //Si was | |
| an mir schinen,/ ei gůd, nim mich van disen pinen!/ //Suͤʒ, it is dir offenbar,/ dat mir ein iͤwlich dach is | |
| dat diͤ engel godes můder würden,/ dat si druͤgen diͤ suͤʒste bürden,/ diͤ din lif alein můst dragen/ al an r#;iu | |
| gedings vür dinem kinde/ baʒ wan al dat himelsch gesinde./ suͤʒ, du diͤns uns armen so wale,/ de diͤnst is üver | |
| van unses vader Adams geziden./ //Den vrölichen vriden brechtes du,/ suͤʒ můder $’s suͤʒen Jhesu,/ můder $’s groʒen vridemecheres,/ den du | |
| Adams geziden./ //Den vrölichen vriden brechtes du,/ suͤʒ můder $’s suͤʒen Jhesu,/ můder $’s groʒen vridemecheres,/ den du gedruͤgs, den du | |
| dat bewere,/ e ich din lof zů ende kere./ ////Ei suͤʒe, dů up din hongen munt!/ van din worden werd $’s | |
| diner otmuͤd krut,/ alleroverst godesbrut,/ ich ruchen $’t krut, des suͤʒe ruchen/ got in himel můste ruchen;/ also groʒ was $’s | |
| dine minne/ al zit anestart, schön minerinne,/ horden si sin suͤʒe wort,/ diͤ din rein herze al zit hort,/ smachden si, | |
| diͤ din rein herze al zit hort,/ smachden si, wiͤ suͤz he is,/ des du al zit gesadet bis,/ geruͤrd sin | |
| he is,/ des du al zit gesadet bis,/ geruͤrd sin suͤʒe ruch ir herze,/ de in dir heilet allen smerze, –/ | |
| diͤ geistlich welde kunnen machen, –/ bitz de ruch siner suͤʒer minnen/ ir geistlich ruchen gelavd enbinnen,/ bitz si gelavet würden | |
| dem dode./ //Darümb, ei schön, erl#;iucht ir sinne,/ mach in suͤʒ dins liͤven minne,/ dat si suͤchen bitz an den dot./ | |
| al sinne,/ he saʒ vil senft <ind liͤf> in dir./ suͤʒ, gerůche wisen mir,/ wiͤ dir wer, dů he in dir | |
| du sprechen, wiͤ mochts du geberen,/ dů du druͤgs den suͤʒsten heren,/ des lif was bit dinem lif alein,/ gepuret golt, | |
| $’n gůden vr#;iunden,/ diͤ si niͤt üvel d#;iuden künden./ //Gif, suͤʒe, wise minnerinne,/ allen minnern diͤ selve sinne!/ gif in, suͤʒ, | |
| suͤʒe, wise minnerinne,/ allen minnern diͤ selve sinne!/ gif in, suͤʒ, wis underscheit,/ wem si irs herzen heimlicheit,/ wan ind wa | |
| dů du quemes under ir dach/ ind si gehord din suͤʒe gruͤʒe,/ diͤ üver aller engel stim was suͤʒe,/ de heilich | |
| gehord din suͤʒe gruͤʒe,/ diͤ üver aller engel stim was suͤʒe,/ de heilich geist ervüld si ze hant,/ glich wart din | |
| wolds bekennen!/ möcht ich wiʒʒen, bit wilchen dingen/ ich din suͤʒe herze möcht bedwingen,/ dat din herze ind din munt reine/ | |
| gruͤʒ sent Elsben bracht!/ //Ei möcht ich dich also gehoren,/ suͤʒ vür allen engelschen choren,/ ich würde wis, ich würde wis,/ | |
| dich,/ vrow, undötlich ind süverlich!/ //Wiͤ vol wisheit ind wiͤ suͤʒe/ machd min herze dine gruͤʒe!/ hiͤʒs du mich eins wilkumen | |
| antwürd, laʒ si uns ze herzen gan,/ diͤ din wis, suͤʒ herz uʒ goʒ,/ diͤ uʒer dim suͤʒem munde vloʒ!/ //Du | |
| diͤ din wis, suͤʒ herz uʒ goʒ,/ diͤ uʒer dim suͤʒem munde vloʒ!/ //Du enmacht iͤzů niͤt langer verswigen/ $’n gůden | |
| vrowen,/ wand got self wold aneschowen/ siner diͤrn otmuͤdicheit.#.’/ //Sprich, allersuͤʒst, dat da na geit,/ sprich, suͤʒe můder, du sprichs war,/ | |
| siner diͤrn otmuͤdicheit.#.’/ //Sprich, allersuͤʒst, dat da na geit,/ sprich, suͤʒe můder, du sprichs war,/ wand got self ruͤrt dines herzen | |
| trosts bedorten!/ //Nu is mir, als mins herzen oren/ diͤ suͤʒe wort dins trostes horen,/ als du spreches: #.,Ich $’n bin | |
| wan din herz bekent aleine,/ wiͤ wis du sis, wiͤ suͤʒ, wiͤ reine./ //Wis ind suͤʒ, gif uns ein deil/ dins | |
| wiͤ wis du sis, wiͤ suͤʒ, wiͤ reine./ //Wis ind suͤʒ, gif uns ein deil/ dins suͤʒen herzen, so werden wir | |
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