Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
süeʒe Adj. (1659 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| muoz sîn verseit./ die Krist got, der guote,/ mit sînem süezem bluote/ lôste von des tôdes nôt/ und an in tôte | |
| wîplîcher minne stât./ wîbes nam betwungen hât/ manlîche kraft in süezer tugent:/ wîp ist ein bluomenkranz der jugent./ //Wîp liebet junger | |
| guotes,/ ein lachendiu, spilndiu tugent,/ ein spilndiu, lachendiu jugent,/ rein, süeze, vreudenbære/ manlîchen vreuden wære./ kiuschiu wîpheit diu ist wert/ des | |
| meister ist sô vil,/ die an ir süezen werdekeit/ hânt süezes lobes vil geleit,/ daz mîn künstelôser sin/ niht niuwes sprechen | |
| dîner lêre/ durch der gnâden êre,/ daz dû, vil reiner süezer got,/ geruochtest mich in dîn gebot/ wîsen nâch den hulden | |
| kraft an mir./ mîne kiusche hân ich dir/ geophert, herre, süezer Krist./ sît dû mit kiusche reine bist,/ sô lâ mir | |
| si hât in an sich genomen,/ und in bat mit süezer stæte,/ des maniger gerne bæte,/ so er allerbeste kunde,/ ein | |
| kestegunge des lîbes./ diu minneger des wîbes,/ ir bete, ir süeziu zunge/ twanc in der kestegunge./ //Dô er alsus betwungen was,/ | |
| //Er sach dâ wünneclîche stân/ edel boume wolgetân,/ die mit süezer genuht/ den ougen wünne bernde vruht/ gâben an süezer gesiht./ | |
| mit süezer genuht/ den ougen wünne bernde vruht/ gâben an süezer gesiht./ ouch gebrast in des niht,/ sie gæben alsô reinen | |
| der geschaft vil wünneclich./ sô sich von einem winde,/ senfte, süeze und linde/ der löuber dicke underdranc,/ sô wart ein alsô | |
| und linde/ der löuber dicke underdranc,/ sô wart ein alsô süezer klanc,/ daz menschlîcher ôren tor/ nie gehôrte ê dâ vor/ | |
| rîcheit ist verseit./ dâ bî vluzzen al vür wâr/ liehtiu süeziu wazzer klâr,/ der vlôz was wünnebære./ swer ie gewesen wære/ | |
| naht ir trüebe zît./ vrœlîche unde enwiderstrît/ hôrt er daz süezeste gesanc,/ daz mannes ôren ie erklanc:/ daz gap vil vreude rîchen | |
| uns leit./ zes vater zeswen dâ ist/ gesezzen got, der süeze Krist./ sus ist got der reine/ mit drin namen eine./ | |
| ist unde gewære,/ rein, reht, unwandelbære,/ der wîse ist unde süeze erkant,/ der diu wârheit ist genant,/ der milte mit dêmüete | |
| leisten rehte gotes gebot./ ir wort hât ervüllet got,/ der süeze, der gewære Krist./ als daz geschehen ist,/ alsô hât ez | |
| gotes wort gevestent hât/ der himeltugende volleist/ und sînes mundes süezer geist."/ daz wort ist Krist, daz gotes kint,/ mit dem | |
| er alsô sêre erschrac,/ daz er niht widerrede phlac./ daz süeze reine gotes wort/ ruorte sînes herzen ort/ sô sêre, daz | |
| dirre selben stunt/ mit uns geredet durch sînen munt./ ay, süezer got, vil werder Krist,/ welch ein reiner got dû bist,/ | |
| got dû bist,/ von dem sîn zunge hât geseit!/ ay, süeziu kristenheit,/ wie reht und wie gewær dû bist!/ wie grôz, | |
| enwiht./ wart im mit scharpher drô gedreut,/ wart er mit süezer rede gevreut,/ daz was im allez als ein wint./ herre | |
| alsô sêre wol behuot,/ daz sîn heiliger muot/ ie mit süezer güete/ wuohs mit dêmüete:/ des wart sîn lop mit sælden | |
| hantgetât,/ der leben in dîner krefte stât./ //Nû wis gelobet, süezer got,/ daz dîner güete grôz gebot/ daz steinherte gemüete,/ daz | |
| der verhertet adamas/ in mînes vater herzen ist/ dir vorgeweichet, süezer Krist./ herre got, des sî dîn name,/ der guote, reine, | |
| des küneges reinez herze bar/ hundertvalten wuocher gar./ dem künege süeze und süezer was,/ swaz Jôsaphât im vorgelas/ der kristenlîchen lêre./ | |
| reinez herze bar/ hundertvalten wuocher gar./ dem künege süeze und süezer was,/ swaz Jôsaphât im vorgelas/ der kristenlîchen lêre./ ie mêre | |
| zwî wurden schiere vol/ in sînem gemüete/ der vruht nâch süezer blüete./ Jôsaphât, der reine man,/ vienc ie die lêre wider | |
| erlôst/ von gote sînes kindes trôst./ in trôste sîn vil süezer rât,/ daz got sîner missetât/ niemer mêr gewüege,/ swenn er | |
| rîche selbe hân."/ hie mite entsageter sînen muot./ der edele süeze herre guot,/ Jôsaphât, der sælden barn,/ gap in urloup und | |
| dô niemen hie geloubic was."/ dô sprach Bârachîas:/ "owê, herre, süezer man,/ wan gedenkestû dar an,/ daz unsers herren Kristes rât/ | |
| zît,/ sô der stunde zît gelît,/ daz got Krist, der süeze,/ durch hende und ouch durch vüeze/ genagelet an daz kriuze | |
| mir daz antlütze dîn,/ ez hât sô minneclîchen schîn;/ vil süeze stimme hât dîn munt:/ von dîner minne bin ich wunt."/ | |
| lie/ bî dem grabe ûf sîniu knie./ er sprach: "herre, süezer got,/ durch dîner gotheit gebot/ hilf mir unde wis mir | |
| got was im zallen zîten mite,/ in gote phlac er süezer site,/ in gote er inneclîche bran./ got sach er stæteclîchen | |
| gar,/ als sie geleit wurden dar,/ ietweder unverwandelt lac./ der süezeste und der beste smac,/ des weltlîch man künde ie gevie,/ | |
| daz ich ez iht verbære,/ ez wære alsô gewære/ an süezer lêre und alsô guot,/ daz ez vil lîhte maneges muot/ | |
| da gewan;/ Won er mit soͤlcher werdekait/ Und mit so suͤzen sitten rait./ #;vOch liebten wol das prisen/ Das man ie | |
| dort/ Von werdes manes munde/ Der dienest bieten kunde/ Uf suͤzes lones wider gelt./ Sus kament sú fúr die gezelt/ Des jungen | |
| der kemenaten./ Do haten sich beraten/ Die vroͮwan das mit suͤzen sitten/ Vro Duzabel in solte biten/ Das er durch ir | |
| in min lant,/ Dennoch bindet mich diu hant/ Die diner suͤzer minne rat/ Gelait an mich mit kreften hat./ Doch wolt | |
| palas/ Alda bi ir tohter was/ Mit gastung und mit suͤzen sitten./ Do kam uf den hoͮf geritten/ Fro Savin mit | |
| naturlich, wanne iz naz vnde warm ist. vnde ist iz suze unde purpuruar. vnde smecket wol. vnde ist ein teil dicke. | |
| mit dem blute in di adern. unde allir meist swaz suze an in ist. Daz unnaturliche fleuma teilit sich in achte | |
| vnde wirt daz teil da uon daz da heizet di sutze fleuma. Daz selbe is naturlich. Daz aber wirt uon einer | |
| uon einer vule. daz ist naturlich vnde heizet ouch daz sutze fleuma. So aber sich ein teil der colera mischet met | |
| kumen. Jst der sichtum uon des blutes ubermaze. wenne iz suze ist, warm vnde wchte, so sal man im tzu helfe | |
| (@fol._5_b.@) vnde trocken is, so sal man si dempfen mit suzen calteme vnde vuchteme dinge. So sich di melancolie czu sere | |
| gesaltzen vnde trocken, so sal man si dempfen mit heizeme suzen dinge. Swenne aber daz fleuma des libes tzu uil hat | |
| andirn dri. vnde gabin des eine gelichnisse bi deme lawen suze daz duldet di zunge gerne. wanne iz sich nicht setigit. | |
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