Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
süeʒe Adj. (1659 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gehân./ Also warf si mir ir nâdilbein dort her./ in süezzer ger $s balde ich ez nam./ Si nâmen mirz und | |
| der geschicht $s mîn herze brach./ //Ach, ich hôrte ir süezzen stimme, ir zarten wort,/ si reiner hort, $s des hât | |
| //Waz man wunnen hœrte und sach, do voglîn schal/ so suozze hal $s den sumer clâr!/ Des man schœne frowen sach | |
| ir liechten schîn./ //Wan si burgen nicht ir wunne in süezzer zît!/ der winter gît $s kalt winde und snê,/ Des | |
| sî man wol singet unde seit/ so guot geticht und süez gedœne:/ ir wunne sang ûz herzen treit./ //Minne ist so | |
| mechte ich niemer ir lob gesingen gar;/ doch sol die süezzen/ mîn lob grüezzen/ iemer, so ich beste kan,/ dâvon wan/ | |
| dar $s gerne, swa er si sehen mag,/ Wan daz süezze schowen $s in sîn herze gât./ suozze inpfât $s ez | |
| mag,/ Wan daz süezze schowen $s in sîn herze gât./ suozze inpfât $s ez doch senlichen slag,/ Swenne er ir wunnen | |
| ir wonent zühte bî,/ si ist gar wandels frî./ //Vil süezze minnenklichez wîb,/ Und fröitent ir noch mînen lîb/ Mit iuwerm | |
| gimme./ wol dem wirte, derz uns bôt!’/ Hande in ente süezze,/ darzuo guot gislechte,/ sô kumst in rechte,/ unde stæt dabî | |
| dô diu amsel kamfte/ mit der nahtegal, do hôrte man süezziu liet;/ und die frowen schœne/ dô die minner mochten schowen | |
| war, $s der mag im wunne jehen./ In lobent mit süezzem sange diu vogillîn,/ diu sehent so liechten schîn;/ mit dien | |
| huob sich do süezzeklîche,/ Wan ich wart von ir wunnen süezzes liebes vol,/ mir tet da wol, $s daz sî was | |
| des vint man/ guotiu krœsiu, houbt und vüezze/ und och süezze $s hirn und die./ herbst was ie $s sîns râtes | |
| wilden vogel sungen,/ daz siu klungen, $s daz der schal/ suoze hal; $s des was uns frœde irkant./ Die wen tœsen | |
| gar./ frömdes friunds nam ie so kleine war!/ //Minne, dîn süez twingen/ hât betwungen mich/ in sûren strît; ringen/ tuost du | |
| du mich mit sender nôt./ Dû gîst mir ze herzen/ suoz ein wîb, der ich muoz frömde sîn./ smerzen/ muoz mich | |
| mich daz unz ûf den tôt./ Ir wunne gât/ so suozze mir ze herzen. ez verstât/ die gitât/ so wol, daz | |
| hinnen,/ der so mangiu wunne bar?/ Man sol leider trûren:/ süezziu zît, diu wellent sûren,/ trüebe werdent die tage clâr./ Ungelükehafte | |
| ‘ach’ und ‘wê’./ //Winter hât vorbotten ûzgisendet,/ die hânt vogel süezzen sang erwendet,/ so velwent sî dem sumer sîne schœne var./ | |
| Und ir houbit, wîzze hende ouch dike./ winter wendet uns süezzer ougenblike./ man sach dur klein ermel blanker arme schîn./ Sô | |
| si wigt so kleine $s mîn herzeklichen nôt!/ gnâde, ein süezziu reine, $s erwendent mir den tôt./ irkennent mîne swære $s | |
| $s ‘nu var, swie kûme ich dîn embir!’/ //Wol der süezzen wandelunge!/ swaz winter truobte, $s daz tuot sumer clâr./ Daz | |
| Wan sîns herzen spil/ kumt danne ûf daz zil/ der süezzen minne./ des bin ich worden inne:/ ez ist so guot, | |
| ich/ vil kûme mag genesen./ //Wie sin wir in so süezzer zît!/ diu heide und owe sint so rechte schœne./ daz | |
| schœne wunder/ und ouch der voglîn strît,/ Diu sô $s suoz diu schœne/ lobten mit gidœne./ wer klegte nicht, $s daz | |
| Man sicht so mange schœne,/ so hœret man/ der voglîn süezzen dœne./ ach, solte ich gân/ mit mînem liebe wolgetân/ an | |
| nû nit lân./ Er nimt uns so liechten schîn./ vogelîn/ süezzer schal $s uberal $s des muoz zergân./ Ich klage noch | |
| in der welte breit./ Wîb sint in mannes ougen/ ein süezzer schîn. $s ach mîn! $s des tulde ich tougen/ von | |
| $s vil wol $s bî in genesen,/ sîn zît gêt suozze hin./ Sîn ougen sehint dike/ so lieblîch dar, $s doch | |
| vunde schier genâde an ir,/ wan Minne mir $s so suozze dar riet./ //Hilf mir, frowe guot, $s dur dîne sælikeit,/ | |
| Minne/ bringet inne,/ wie si twingen mag,/ Dem tuont dike/ süezze blike/ kunt vil senden slag,/ Swenne er sicht so schœne | |
| bî,/ und sî $s daz wol enpfâhent,/ dem nâhint $s süezziu heil,/ des wirt sîn muot so geil./ So wol tuot | |
| vollen teil./ //Ich wæne, daz $s keiner slachte guot/ so suozze gê durch mannes muot/ so dik sam frowen klâr./ so | |
| mannes muot/ so dik sam frowen klâr./ so gar $s süezze ist ir schœne./ davon ich krœne $s wol/ die frowen | |
| dur die welt, hie und dort./ //Ez wart nie $s süezzer angesicht,/ noch liebers nicht, $s danne schœniu wîb./ mannes lîb | |
| elliu lant./ //Uns mag der $s liechten bluomen schîn/ noch süezzer sang der vogellîn/ noch sumerliche bluot/ so guot $s gedunken | |
| bevinde./ //Ein schœnez $s wîb, $s ein wîblich lîb:/ diu süezze güete $s mang gemüete/ so suoz durgât, sô/ daz er | |
| ein wîblich lîb:/ diu süezze güete $s mang gemüete/ so suoz durgât, sô/ daz er frô $s muoz sîn der wunnen,/ | |
| wol dien frowen!/ wan mag an in schowen $s so süezzen schîn;/ wan mag bî in wol frœlich sîn./ //Sô stênt | |
| $s gerne nemen./ Der welte krône $s sint frowen,/ gar süezze ist ir anschowen:/ ir ist vil so rein, manig frowe | |
| sô guot schœniu wîb!/ Der wîbe lœn $s sint $s süezze und lind./ swer der bevindet, $s der erwindet/ an ir | |
| doch tuot dan mir $s so wol gegen ir/ diu süezze gir: $s des wünsche ich sô,/ daz ich von ir | |
| //Gegen dem morgen/ suozze ein wahter lûte sank,/ dô er sach den oriôn./ Dâ | |
| mit sîner kraft./ Dien vogellîn er gît,/ daz in wil suozze erklingen/ ir sang mit meisterschaft./ Nu sunge ich vil gerne,/ | |
| sælig wîb!/ dur dîn besten tugende mir mîn leit vertrîp./ //Süezze trœsterîn,/ trœste mîne sinne/ Dur die minne dîn./ in der | |
| //Mîn muot $s und ouch gar das herze mîn/ der süezzen nien vergezzen kan./ Vil guot $s ist ouch diu liebe | |
| si tanzen unde springen:/ walt mit grüener varwe stât,/ //Nahtegal/ süezzen schal/ singet, der vil sanfte tuot./ meien bluot/ hôhen muot/ | |
| Ûf der heide und in dem walde/ singent kleiniu vogellîn,/ süezze stimme manigvalde:/ des sun wir in fröiden sîn!/ //Nu seht, | |
| al der welte gît,/ mê danne ich singen kunne./ waz süezzer wunne an ime lît!/ Er kan uns fröide machen,/ der | |
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