Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snël Adj. (443 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| was der wisistin ein;/ $p Iomel,/ ein heiden chůne un(de) snel./ da was Blanscandiz,/ der kůninc in reden hiz./ er sagete | |
| uůre ziehen:/ ein Romere hiz Mantel,/ ein helt chůne unde snel,/ der gab iz deme kaisere ze minnen./ under al Karlingen/ | |
| si alle samt swoͮren/ daz si Roͮlanden slůgen,/ Oliuiren den snellen/ unde andere ir gesellen/ mit Genelunes uol leiste,/ wande in sineme | |
| sine genozze,/ des swur er eide grozze,/ unde Oliuiren den snellen/ unde andir ir gesellen:/ daz si der neheinen genesin liezen,/ | |
| Atto,/ Ansis unt Iuo,/ Gerhart unt Walter,/ Samson ain helt snel,/ Oliuir unt Turpin./ Roͮlant unt di mit in sin,/ unt | |
| rechten cíte/ sin lieber her geselle Witel,/ ain helt chune unt snel,/ Clargis unt Arthan/ unt alle Roͮlantes man,/ di sine not herten,/ | |
| uerlůren ain unt sibenzec man./ Egeriers ain helt chůne unt snel/ unt der haideniske chunc Amurafel/ die scar cherten an ain ander./ | |
| da tót/ unt sin herre Amurafel/ unt ander manic helt snel./ Di cristen durch drungen si./ si riefen ander stunt ‘monsoy, monsoy!’/ da | |
| spiez/ wol nach minem willen./ da slůc ich ain helt snellen,/ den chunen Oliuiren./ e wir unsich da schieden,/ da wart | |
| in mitten uf den helm;/ ia slůc in der degen snel/ zetale durch den satelpogen;/ daz ros uf in toten chom./ | |
| funften uon den Promten,/ di sint helde uneruorchtin/ chůne unt snelle,/ heluent dir dines willin./ unter den allen/ la dir niemen | |
| tagis anschín,/ daz er gote nicht wolde entrinnen:/ mit sinen snellen iungelingen/ kerter uf aine scar,/ mit eren bracht er si | |
| scar./ ain haiden hůp sich gegen im dar/ mit manigem snellen iungelinge;/ durch ueste stalringe/ stach im der helt Richart/ ein | |
| #4+leb#4-eten./ Dar hůp sich do Antel,/ ain helt chůne unt snel,/ er kerte an di walstat;/ di haiden werten im daz | |
| getan mort.’/ Tar fur dranc Binabel;/ er was michel unt snel,/ starh unt chůne,/ redehaft genůge./ er sprach: ‘getar ich for | |
| Den sagete he sinen willen./ Do sprach uile manic helit snelle./ Herre woldit ir mic senden./ hinnen zoͮ der erden enden./ | |
| von wibe ge quam./ vnde veret mit grozzer menige./ ime dienint suelle helede./ Scal vnde vedirspil./ des ist in$/ minis herren houe | |
| varen solden./ die sie inselben heten ir welit/ da was manic snellir helit/ vil vir mezzinliche vz kumen./ iz ne haben de boche | |
| Von dietherichis mannin./ Der was ein schone menige./ Ein dvsint snellir helide./ Vorte der uirtrivene./ zo hove indaz gesidile./ Die kamerere | |
| zo diske quame./ Do hof sich daz gedrenge./ von manigeme snellen manne./ Mit deme herren dietheriche./ Die waren wundirliche./ Geuazzit alser | |
| durch dîn unnütze spel./ dîn zunge ist worden dir ze snel./ dû hâst sô vil getoubet mich,/ benamen, ich hieze brennen | |
| er lie der honictropfen niht./ //Ist dînen sinnen iht ze snel/ ze merkenne diz bîspel,/ sô wil ich dirz ze tiute | |
| ûf dem mer/ und daz er bewegende ber/ mit sîner snellen dræte/ boume, gras und sæte./ //Sô daz verstât in sîner | |
| diu hiez Sêmelê,/ durch die wurde er ze mâle/ ein snelliu donrestrâle./ sô saget ir von im anderswâ,/ daz in diu | |
| sterke zusalunge. Jdoch deuwet iz sich trage. vnde get nicht snelle uz deme libe. da uon gehoret iz baz daz di | |
| ist gehorsam der nature. vnde deuwet sich lichte. vnde get snelle uz. vnde beheldet den gesunt. Ettelich korn wechset an wizer | |
| vnde vulet einer hitze in deme magen. vnde deuwet $t snelle groze spise mac he nicht schire uordeuwen. $t Swenne di | |
| dem biuer daz danne der wazzir suchtege hat. vnde bi deme snellin slage an deme arme. vnde bi der varwe under den | |
| antlize uil rot. vnde gent di ougen hervur di sich snelle in dem houbit rurent. vnde werdent di ouch pra trucken. Etwenne | |
| rote dinch. vnde ist im der slac an dem arme snel. Swer di sucht hat. der sal zu ader lazen. ob | |
| getragen./ daz ros daz was wunderlîch,/ irre und vil strîtich,/ snel und starc von gescafnisse./ des sult ir sîn gwisse./ iz | |
| Wils an friundes triuwe denken:/ allez trûren, allez krenken/ müeste snelle mir entwenken,/ ob si mich ze liebe enpfât./ //Nieman jehe, | |
| minnenschriken ich $s mich/ tûchen als ein ente sich,/ die snelle valken jagent in einem bache./ //Doch ich mich der wolgetânen/ | |
| minnenschriken ich $s mich/ tûchen als ein ente sich,/ die snelle valken jagent in einem bache./ //Diu vil liebiu sumerzît/ hât | |
| unde lettich, ſo hevet er ſich ze ſpringen unde ſpringit ſnelle dar uber. Alſo ſchuln wir tvͦn, ſo unſ div girde | |
| so die ungelicheit me und me flúhet, so in einer sneller stunden so zúhet daz fúr die materie des holtzes abe | |
| die trift und die umbekerunge des menschen swinder und starker, sneller, worer und luterer ist und der mensche sin verbliben bloslicher | |
| an stetten, an ziten do es nút geurlobt enwas, mit snellen worten und italen worten, an ze vil worten, an herten, | |
| uf den vederen der winde. Der wint der ist gar snel und behende: du enweist wannan er kumet oder war er | |
| das gemuͤte nach ir lideklich in sich selber; das ist snel als ein blik oder vil minre, als der ker der | |
| wart nie geriten baz,/ wan ez was starc, schœne unde snel./ ein hornelîn süeze unde hel/ hiez er im geben an | |
| wâfenroc was rîche/ von kleinen goltschellen./ der zam wol dem snellen,/ er was wol alles guotes wert./ diu vrowe gab im | |
| rede wundert./ ir wâren driu hundert,/ der ros geleitic unde snel./ geflôrtiu sper und gügerel/ unde kovertiur von sîden/ (des endorfte | |
| leit/ Keiînes schumpfentiure./ ein dietdegen tiure,/ der was hübsch unde snel,/ der hieʒ Iwân_de_Nônel,/ der kêrte von den sînen dan/ und | |
| beide sît./ ûf gewin und ûf nît/ vliʒʒen sich die snellen./ man hôrte lûte schellen/ slege und schefte brechen/ und sach | |
| geverte was ze roube guot./ schilt, banier, îsenhuot,/ cleiniu wambasch, snelliu ros,/ daʒ si berc unde mos/ deste schierre mohten überkomen,/ | |
| von kinde er wol bescheinde,/ daʒ er gemuot was unde snel./ guldîn was sîn gügerel,/ ein boum mit löubern niht ze | |
| küene Iweret/ geslagen durch sîn barbel,/ daʒ der degen alsô snel/ bluoten begunde/ zer nasen und zem munde/ durch die vintâlen | |
| iu sagen wil/ der wîse stumme Gilimâr./ er was sô snel, daʒ ist wâr,/ daʒ ûf zwein füeʒen nie/ dehein man | |
| daʒ ist wâr,/ daʒ ûf zwein füeʒen nie/ dehein man sneller gegie./ er urliugete starke./ wan er pflac einer marke,/ im | |
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