Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snël Adj. (443 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wolden sehen Uoten, $s ê si schieden dan./ Gîselher der snelle $s der brâht$’ die spileman/ für sîne muoter Uoten. $s | |
| sît beweinen $s vil manic wætlîchez wîp./ Dô man die snellen recken $s sah zen rossen gân,/ dô kôs man vil | |
| schaden ze komene, $s daz herzen ie unsanfte tuot./ Die snellen Burgonden $s sich ûz huoben./ dô wart in dem lande | |
| manic wætlîcher man./ Mit gruoze in wol enpfiengen $s die snellen ritter guot./ dô sâhens$’ in dem schiffe $s riechen daz | |
| brâhte über die fluot,/ do gedâhte vremder mære $s der snelle degen guot,/ diu im ê dâ sageten $s diu wilden | |
| disiu mære $s von schare baz ze schar./ des wurden snelle helde $s vor leide missevar,/ dô si begonden sorgen $s | |
| mans vollen gerte, $s man sach wol gewâfent stân/ Den snellen videlære. $s den helm er ûf gebant./ in hêrlîcher varwe | |
| müezet alle rîten, $s unz ez werde tac.«/ Volkêr der snelle, $s der des gesindes pflac,/ bat den marschalch vrâgen: $s | |
| lande, $s als iu hie mac geschehen,/ ob ir vil snelle degene $s wellet Rüedegêren sehen./ Der sitzet bî der strâze | |
| wen ir ze hûse $s mit in soldet hân:/ sehzec sneller recken $s und tûsent ritter guot/ und niun tûsent knehte.« | |
| si der marcgrâve $s zuo z$’im komen sach,/ Rüedegêr der snelle, $s vil vrœlîch%..e er sprach:/ »sît willekomen, ir herren, $s | |
| vîent, $s daz si in muosen slahen tôt./ Volkêr der snelle $s mit sîner videlen dan/ gie gezogenlîche $s für Gotelinde | |
| wol enpfâhen $s die ritter küene unt gemeit./ Wolfhart der snelle $s hiez bringen diu marc./ dô reit mit Dietrîche $s | |
| den sînen herren $s gezogenlîch er sprach:/ »nu sult ir snelle recken $s von dem sedele stân,/ und gêt in hin | |
| gesinde, $s daz ist mir wol bekant./ ez sint vil snelle degene $s von Amelunge lant,/ die füeret der von Berne; | |
| Hagene, $s sam sî her Volkêr/ unt Dancwart der vil snelle. $s ist iu daz niht bekant?/ Kriemhilt noch sêre weinet | |
| hove rîten $s und suln lâzen sehen,/ waz uns vil snellen degenen $s dâ zen Hiunen müge geschehen.«/ Die küenen Burgonden | |
| getânem gruoze«, $s sprach dô Hagene,/ »mugen sich verdenken $s snelle degene:/ man grüezet sunderlingen $s die künige und ir man./ | |
| daz gehôrten, $s dô garte sich ir mêr,/ vier hundert sneller recken. $s diu küneginne hêr/ was des vil genœte, $s | |
| vil wol gewâfent $s daz ir gesinde sach,/ zuo den snellen recken $s diu küneginne sprach:/ »nu bîtet eine wîle; $s | |
| hete dar umbe $s der küene Hagene getân./ Volkêr der snelle $s zôch nâher ûf der banc/ einen videlbogen starken, $s | |
| der geste; $s daz was mit triuwen getân./ Volkêr der snelle $s zuo des sales want/ sînen schilt den guoten $s | |
| sprach dô Hagene./ »komt ir von dem hûse, $s die snellen degene/ bringent iuch mit swerten $s vil lîhte in sölhe | |
| $s hin engegene:/ »wie gêt ir sus gewâfent, $s ir snellen degene?/ welt ir schâchen rîten, $s ir Kriemhilde man?/ dar | |
| rîchem gewande $s gezieret was ir lîp,/ und der vil snellen recken, $s die man sach mit ir varn./ dô kôs | |
| lop deheinen $s des künec Guntheres man.«/ Volkêr der vil snelle $s den bûhurt wider reit./ daz wart sît maniger vrouwen | |
| mac im werden leit:/ si sint noch unbetwungen, $s die snellen ritter gemeit.«/ Dô sprach in sînen zühten $s dar zuo | |
| riuwet mich mîn vlêhen: $s daz wære baz gespart.«/ der snelle degen küene $s von dem tische spranc./ er zôch ein | |
| dem hûse $s liutes ze tôde genuoc./ Volkêr der vil snelle $s von dem tische spranc,/ sîn videlboge im lûte $s | |
| dar ûze, $s sô wil ich innerthalben stân.«/ Dancwart der snelle $s stuont ûzerhalp der tür./ er werte in die stiege, | |
| erslagen næhlîchen tôt./ Dô spranc er von dem fürsten: $s snel er was genuoc./ der Burgonden viere $s der helt vil | |
| zuo den gesten sân./ Dancwart, Hagen bruoder, $s der vil snelle man,/ spranc von sînen herren $s zen vîenden für die | |
| $s der Bernære muot./ den schilt gezuhte Wolfhart, $s ein sneller degen guot./ alsam ein lewe wilder $s lief er vor | |
| dô Dietrîch, $s »recke Hagene,/ waz ir beide sprâchet, $s snelle degene,/ dô ir mich gewâfent $s zuo z$’iu sâhet gân?/ | |
| grimmen Hagenen muot,/ den schilt vil balde zuhte $s der snelle degen guot./ wie balde gein im Hagene $s von der | |
| stæten gedanken./ ___diz vliegende bîspel/ ist tumben liuten gar ze snel,/ sine mugens niht erdenken:/ wand ez kan vor in wenken/ | |
| sîn/ an einer snüere sîdîn:/ hin wider hiengz der degen snel/ für sîne brust an blôzez fel./ "ez ist noch vil | |
| den die tragent das swarze vel./ mîne kocken sint sô snel,/ sine mugen uns niht genâhen./ wir sulen von hinnen gâhen."/ | |
| hant dâ sigenunft erranc./ dennoch swebter ûf dem sê:/ die snellen winde im tâten wê./ einn sîdîn segel saher roten:/ den | |
| kan,/ Lôt von Norwæge,/ gein valscheit der træge/ und der snelle gein dem prîse,/ der küene degen wîse./ hie ist och | |
| wîp./ ir stimme sint gelîche hel:/ genuoge sint gein valsche snel,/ etslîche valsches lære:/ sus teilent sich diu mære./ daz die | |
| was durch swertslege sô hel:/ der helt was gein prîse snel./ sus fuor der fürste rîche,/ gezimiert wünneclîche./ ___Aller manne schœne | |
| stich/ muoz ich alsus wâpen mich."/ aber sprach der knappe snel/ "ob die hirze trüegen sus ir vel,/ so verwunt ir | |
| ez den ougen rœte bôt:/ sîn ors was rôt unde snel,/ al rôt was sîn gügerel,/ rôt samît was sîn covertiur,/ | |
| ruozec mir mîn vel./ daz meit ich," sprach der degen snel./ "ine hânz ouch niht durch roup getân:/ des hât mîn | |
| ir wirt erdürsten?/ wan holent sim hie sîn goltvaz?/ ir sneller prîs wirt anders laz."/ ___der knappe sprach "ich wirbe dir/ | |
| diu argen kinden brichet vel./ dô hiez er komen ritter snel/ gein im durch tjostieren./ er begunde in condwieren/ einem zegegen | |
| gein dem âbent zôch./ dô kom er an ein wazzer snel:/ daz was von sîme duzze hel:/ ez gâbn die velse | |
| ___diu senewe ist ein bîspel./ nu dunket iuch der boge snel:/ doch ist sneller daz diu senewe jaget./ ob ich iu | |
| ein bîspel./ nu dunket iuch der boge snel:/ doch ist sneller daz diu senewe jaget./ ob ich iu rehte hân gesaget,/ | |
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