Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snël Adj. (443 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ez snel in der naht ist’, und maint, daz ez snel ist in der naht under ze tauken. Und davon undertaukt | |
| undergedruͤkt. Und daz sprichet Alfraganus, $t daz da sehs zaichen snelle aufgen, und deu andern sehs werdent untergetan mit dem ebennehter. | |
| der hindergeer in der weis, daruͤmb, daz sein lauf so snel ist in dem uͤberkraizze. Daz alles bruͤfe in dem ebenpilde | |
| mit <al> der hovediete sîn,/ diu lît dâ sich der snelle Rîn/ wil sêwen unde ergiezen/ und in daz mer kan | |
| vil schône grîs und aphelgrâ/ sô schein daz ros von sneller art,/ vierschrœtec ez bekennet wart/ und vorne zuo der brüste | |
| lûhte alsam ein swarzez bech/ und lief <reht> als ein snellez wilt./ der herzog einen tiuren schilt/ von zweier varwe stücken | |
| den zwein widersachen./ der plân der mohte erkrachen/ von der snellen rosse louf./ schûm unde bluot dâ nider trouf/ daz in | |
| zetal und ûf gefüeren/ und mit den sporn gerüeren/ diu snellen ros frech unde balt./ rîlîchiu sterke manecvalt/ wart an ir | |
| erschüʒʒe,/ den snurren ûʒ der nüʒʒe/ lie von im ein sneller boge./ Gormigdalus, der herzoge,/ von Antalîe bürtic,/ maht im sîn | |
| ein michel schar/ ûf si gedrücket alzehant,/ dar ûʒ ein sneller sarjant/ mit eime scharphen spieʒe trat,/ der tet sîn ors | |
| ze wer./ si viere wâren im ein her/ und manic sneller sarjant,/ der ouch mit ellentrîcher hant/ dâ wider in vaht | |
| ûf und zetal begunde sich/ vil manec schenkel biegen./ bî snellen rossen fliegen/ sach man dâ ritterlîchiu bein,/ dô sich begunden | |
| dô wart sîn ros gehouwen,/ ze beiden sîten sêre:/ mit sneller umbekêre/ quam er dahîn gerennet/ dâ sîn gesiht erkennet/ den | |
| in golde zierte sînen schilt./ sîn ros fuor sam ein snellez wilt/ mit sprüngen ûf der heide./ er îlte ân underscheide/ | |
| ryten mocht, da gab im die jungfrauw ein schön pfert schnel und starck und wol zu harnasche von zaum und von | |
| bezytt komen mag.’ Da sprach Lancelot: $t ‘Der uch ein schnell pfert gebe und ein starckes, mocht ir ummer inzytt dar | |
| rißen!’ Claudas was ferre von Lambegus geflohen, syn roß was schnell und starck; er getorst sin nicht beiden, wann er wedder | |
| allweg by yn off eim starcken roß, das was sere schnell; sin glene was sere starck und schneyt sere. Er was | |
| thun; minnen priß machten sie licht und bekerig, und der schnellest under yn wonde nymer volle enczit komen zu strit. Darnach | |
| armen und warff yn under sich. Hestor was starck und schnell und darzu behende und stunt wiedder off under @@s@im. Myn | |
| furbas riet. Der knecht det sins herren gebot und reit snelle fúre. ‘War welt ir? Durch got’, sprach Galahut, ‘saget mirs!’ | |
| man giwari./ di heriverti warin stilli,/ do dagitin di helidi snelli./ niheinis urlougis wart man giphacht,/ man nistillit iz alliz mid | |
| ſint ſo michel, daʒ ſie die hirʒe verſlindent, vnde ſo ſnel, daʒ ſi daʒ mer vberſwiment. Jn dem lande iſt ein | |
| der natheren, $t ſo ſi wiſpelt. Daʒ ſelbe tier iſt ſneller mit ſime loufe dan dehein vogel mit ſime fluge. Daʒ | |
| Etliche viengent deſ lufteſ ʒe vil. Die ſint forhtſam vnde ſnel alſ der haſ. Etlich viengent deſ fúreſ vnde der erde | |
| luft ʒe vil vnde deſ fúreſ. Die wurden ʒornic vnde ſnel alſ der lebarte. Etlich viengent deſ waſſerſ vnde der erde | |
| Si werdent ſibentſtunt ſchoner denne die ſunne. Sie werdent alſo ſnel ſo die gedenke nu ſint. Si werdint alſo ſtarc, daʒ | |
| ſprach der meiſter: Waʒ, ob du ʒů der ſchónin ſo ſnel weriſt alſe aſael, der mit ſinem loufe die damen fúr | |
| ſnellekeit, die were da ein trakeit. Wan ſi ſint ſo ſnel alſe die ſunne, ſo ſi ufgat. Alſe ſchiere ſo ſi | |
| beide min,/ laʒ mich dins r#;iun geselle sin!/ du bis snel, du löufs so sere,/ so mich min tracheit so ser | |
| mild můder, reich mir dine hant,/ ruͤr mich, ich werden snel alzehant!/ //Du has gedan, des ich dich bat,/ wir sin | |
| si krüzgent in al nachet!/ //He wart nachet, dat he snel were,/ mich ze erlösen, min erlösere;/ he wart nachet, als | |
| fúrig min herze ist, wie geringe min hende sint, wie snel min fuͤsse sint, und volge mir! Du solt gemartert werden | |
| hoͮbet ist sleht, din wandelunge ist lustlich, din flug ist snel und du bist alze snel zů der erde.» <KAP><N>XVIII</N>. Wie | |
| ist lustlich, din flug ist snel und du bist alze snel zů der erde.» <KAP><N>XVIII</N>. Wie dú sele betútet gottes vriete | |
| vůr dú gerunge drate hin, wan si ist von nature snel, und kam zů der hoͤhen und rief: «Grosser her, tů | |
| propheten sprúche. Ir trúfet honig us ir zungen, das die snellen binen, die heiligen aposteln, us den suͤssesten veltblůmen $t hant | |
| muͤsse sine reine frúnt vor in bewarn! Dis tier hat snelle fuͤsse und hat kein stimme, es ist in im selber | |
| die gezogen sele: in der hochsten minne ist si beide snel und stille. Dis tieres hut und har ist unedeler varwe, | |
| din wunder und wie manigvalt ist din wisheit und wie snel ist din gabe und wie kreftig ist din bant und | |
| und sprach alsus: «Es ist der botten reht, das si snelle sien. Elyzabeth die ist und si was ein botte, den | |
| eigen wille mag widerstan dem widerhaken. Dú gůte sele ist snel zů gotte <N>VIII</N>. Zwúschen got und Luzifer ist zweier hande | |
| eigen wille mag widerstan dem Widerhaggen. Die gůte sele ist snel zů gotte</KAP> In miner geselleschaft ist ein geistlich mensch, von | |
| meisterschaft nit volgen wil.» Hie von wart min sele also snel zů gotte, das si sich rehte uf hůp ane arbeit | |
| die menscheit so sanfte betwingen, wer mag die sele so snelle ufrukken, $t wer mag die sinne so hohe erlúhten als | |
| geschihet ane aller hande wissentheit der sinnen mit grosser, creftiger, sneller einunge gottes in der sele; <FOLIO>(119#’v)</FOLIO> so moͤgent die sinne | |
| mit geswinder argheit?» Hoͤrent nu dise antwúrt: «Nieman ist so snel in sime loͮffe, nieman ist so stark in sime wurfe, | |
| clare cristallen. So werdent si also vro und also vri, snelle, gewaltig und minnenrich, clar und gotte gelich als das mag | |
| dir die himelschen gaben welle geben, so bin ich vil snel, da min ewekeit lit inne behalten; ich wil si noch | |
| und dú meiste menigi nit wan loͮp mit edelme gesmake. Snellú wasser vlussent da durch und sudenwint zů norden. Da begegente | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 >> |