Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snël Adj. (443 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und sprách: ^"jôn erkande ich nie/ kein trûric scheiden alsô snel,/ und ist diu naht von hinnen alze balde./ wer hât | |
| gewinne,/ daz ich baz/ an dir gelebe noch lieben tac./ Snel vür mich – wilder danne ein tier –/ mac mir | |
| hat,/ so wirt der sang gewendet in ein freise./ gar snelle ilt der wildener,/ wann er das wilt zu rame im | |
| bist hern Gedeonis fel, / das tou des himels fuchte snel / und trucken ließ das ganze lant: / das zeichen | |
| enbirt,/ krusp unde dick wirt im sin har./ es wechset snel und ouch entwechset schiere;/ fürige art das zeichen gibt dem | |
| gesang,/ und ist ouch in der rede balt./ es liebet snel und stürzet snel die güte,/ getruw es ist, unstet doch | |
| ouch in der rede balt./ es liebet snel und stürzet snel die güte,/ getruw es ist, unstet doch sin gemüte,/ snel | |
| snel die güte,/ getruw es ist, unstet doch sin gemüte,/ snel lischt sins zornes glüte,/ wie heiß der grim enphenget si./ | |
| geboren wart: / wiß sin gestalt und escherfar, / stark snel und snelle krank,/ von fluß es lidet vil getwank./ das | |
| / wiß sin gestalt und escherfar, / stark snel und snelle krank,/ von fluß es lidet vil getwank./ das rich des | |
| gerissen nider,/ uß wares sanges zimmer/ des tumes buw sich snelle formet wider./ sang gibt der minne brüte,/ die leides slam | |
| warf er nider./ da es uß meres slunde/ ein fischer snelle wider/ mit eime fische brachte,/ gedachte $s im glück nicht | |
| besitzen kan?/ mit not man es gewinnet,/ es rinnet $s snel hin mit leides such./ Augustus aller riche/ ein fürst gewaldig | |
| Cresus da genas –,/ sin swaches herz der stüre/ undanknem snel vergaß./ des wart er an ein krüze/ in sprüze $s | |
| Hagene $s und ouch der bruoder sîn,/ Dancwart der vil snelle, $s von Metzen Ortwîn,/ die zwêne marcgrâven $s Gêre und | |
| diu was ze Santen genant./ Sîvrit was geheizen $s der snelle degen guot./ er versuochte vil der rîche $s durch ellenthaften | |
| sterke $s er reit in menegiu lant./ hey waz er sneller degene $s sît zen Burgonden vant!/ In sînen besten zîten, | |
| $s ziehen an gemach./ Sîvrit der vil küene, $s wie snelle er dô sprach:/ »lât uns stên die mœre, $s mir | |
| ûf den wegen/ den küenen Dancwarten; $s der ist ein sneller degen./ wir vliesen deste minre $s von Liudegêres man./ lât | |
| scœne, $s vil michel was ir kraft./ si scôz mit snellen degenen $s umbe minne den scaft./ Den stein den warf | |
| pfellel darob lâgen $s swarz alsam ein kol,/ daz noch snellen heleden $s stüende in hôhgezîten wol./ Ûz arâbîschem golde $s | |
| ruoder selbe nam./ dô huoben sich von lande $s die snellen riter lobesam./ Si fuorten rîche spîse, $s dar zuo vil | |
| den gesten schenken $s unt schuof in gemach./ vil manigen snellen recken $s man dâ ze hove sach/ in fürstlîcher wæte | |
| rôt./ »nu spilen, swes si wellen«, $s sprach der vil snelle man:/ »Gunther ist umbetwungen, $s sît daz wir unser wâfen | |
| unde wel./ in truogen kûme zwelfe, $s helde küene unde snel./ Den warf si z$’allen zîten, $s sô si den gêr | |
| unt Hagene $s die muosenz lâzen âne haz./ Sîfrit der snelle $s wîse was er genuoc./ sîne tarnkappen $s er aber | |
| von den betten $s unt wâren vil bereit./ tûsent ritter snelle $s die wurden wol gekleit./ si giengen, dâ si funden | |
| An einem morgen fruo $s huoben si sich dan./ waz sneller geverten $s Sîfrit dô gewan!/ si fuorten ros diu guoten | |
| dô bote Gîselher, $s der vil wætlîche man./ Gîselher der snelle $s zuo sîner muoter sprach/ unt ouch ze sîner swester, | |
| übele bewant./ Ouch het ichs wênic êre«, $s sprach der snelle man./ »durch iuwer selber tugende $s nu lât mich zuo | |
| vroun Kriemhilde, $s bêde an ir gemach./ hey waz man sneller degene $s vor den küneginnen sach!/ Sîfrit der herre $s | |
| beslôz die tür;/ vil starker rigel zwêne $s warf er snelle darfür./ Diu lieht verbarc er schiere $s under die bettewât./ | |
| belîben $s bevollen niwen tage./ des heten endeclîchen $s die snellen ritter klage,/ daz si niht wider solden $s rîten in | |
| reise hete muot,/ dô hiez man wider rîten $s die snellen boten guot./ den sînen konemâgen $s enbôt er an den | |
| er band ez zuo dem satele: $s ûf saz der snelle sân,/ er brâht$’ iz an die fiwerstat $s durch sînen | |
| $s (niht langer man daz lie)/ dô liefen dar die snellen, $s dâ der ber gie./ dâ was sô vil der | |
| wirz versuochen«, $s sprach Hagene der degen./ dô sprach der snelle Sîfrit: $s »so wil ich mich legen/ für die iuwern | |
| wunder, $s ob ez immer geschiht.«/ Dô sprâchen aber die snellen: $s »waz ob siz lîhte tuot/ durch iuwern namen den | |
| guotiu kleider $s vil harte spæhe gesniten./ Dô sprach der snelle Hagene: $s »als ich mich kan verstân,/ wand%..e ich den | |
| alle sîne man.«/ der antpfanc wart mit êren $s den snellen Hiunen getân./ Des küniges næhsten mâge $s die giengen, dâ | |
| ergetzen, $s swaz si leides ie gewan.«/ Dô gie der snelle recke, $s da er Kriemhilde sach./ si enpfie in güetlîche: | |
| ir recken $s wol tûsent wætlîcher man./ Dô kom der snelle Gêre $s und ouch Ortwîn./ Rûmolt der kuchenmeister $s dâ | |
| Rîne füeren, $s si heten für gesant/ ir boten harte snelle $s in der Hiunen lant,/ die dem künige sageten, $s | |
| âne weinen $s von guoten friunden niht gesîn./ Gîselher der snelle $s sprach zer swester sîn:/ »swenne daz du, vrouwe, $s | |
| vil minneclîche scheiden $s sach man an der stunt/ die snellen Burgonden $s von Rüedegêres man./ dô fuort$’ diu küneginne $s | |
| der fürste Gibeche $s mit vil hêrlîchen scharn./ Hornboge der snelle $s wol mit tûsent man/ kêrte von dem künege $s | |
| von Tenemarken $s der küene Hâwart/ und Îrinc der vil snelle, $s vor valsche wol bewart,/ unt Irnfrit von Düringen, $s | |
| disiu mære $s von lande ze lande./ mit boten harte snellen $s er bat und ouch gebôt/ zuo sîner hôhgezîte: $s | |
| die boten kœmen $s vol durch Beyerlant,/ Wärbel der vil snelle $s den guoten bischof vant./ waz der dô sînen friunden | |
| die kômen ritterlîche. $s harnasch unt gewant/ fuorten die vil snellen $s in daz Guntheres lant./ Dô kom der küene Volkêr, | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 >> |