Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snël Adj. (443 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| er einen ritter draben/ über daʒ Schrîende mos./ sô rehte snel was sîn ros,/ daʒ man die slâ niht kunde spehen./ | |
| dran gevân./ er mohte rîten niht, wan gân,/ und was snel unde balt./ sibenzehen jâr alt/ was er dô zer selben | |
| suohte./ dâ von ritens in diu lant./ dô kom der snelle Roidurant/ in einen wilden foreht./ dâ vant der selbe guote | |
| zwîfel dehein,/ von Garnanʒ her Wâlwein/ tûsent helde wol gemuot,/ snel, küene unde guot,/ zallen gerechen wol bereit./ dô leit im | |
| strâle, kocher wol bezogen,/ gefult mit matertellen./ den helden alsô snellen/ gap man swaʒ si dûhte guot,/ als man den lieben | |
| ros getragen,/ daz was wunderlîch./ iz was irre unt strîtich,/ snel unt ernisthaft,/ fon sîner gescephte joch von sîner chraft./ der | |
| ergê,/ daz wir des zinses werden lôs./ swer dâ wil snellez ros,/ beidû wâfen unde gewât,/ des thûn ich ime alles | |
| daz santen ime die von dem rôten mere:/ ain tûsint sneller helede/ ze wîge wol erwelte./ nû vernement, war zû man | |
| iericho. uil ſchire iruahten ſi ſi do. Da pliſen di ſnelle. $t ſiben horn ſhelle. ſi gingen darumbe $t ſiben ſtunt. da | |
| Sundenon ovh du lagen. di da des heres phlagen. dri ſnelle helede. mit purc mazen ſelede. elevſur der gůte. kint rubenes $t | |
| crefte manegen. eleaſaph $t ſol ſi wole bewaren. di dri ſnelle degene. di bewarten da di menige. uon allerſlahte note. mit | |
| tagzeit begiengen./ Do chom geflogen Gabriel,/ der gotes engel vil snel:/ der braht ir daz himelprot,/ daz er der kvniginne bot./ | |
| ziere/ eine div hiez Rachel,/ div waz zv den tugenden snel;/ Rebeka hiez div ander,/ div was ane wandel;/ Sepfora div | |
| die stat/ da si daz kint funden,/ daz si ze snellen stunden/ im ainen boten sanden,/ daz er ze den selben | |
| gewarnet wart,/ er hub sih sa an die uart/ uil snelle %-v unbedrozzen./ der di werlt hat beslozzen/ vnt elliu dinch | |
| Gyburc diu küneginne/ ouch wol gezimieret./ si kômen gehurtieret,/ mit snellem poynder dar getriben./ ob diu sper ganz beliben?/ nein, ir | |
| ze vuoz, ir deheiner reit./ si wâren aber sus sô snel,/ die mit dem hürnînen vel,/ si gevolgeten wilde und orsen | |
| sînes hers wart vil dâ tôt gevalt/ von dem marcgrâven snel./ des helm was ze Tôtel/ geworht, hert und wert./ Schoyûse | |
| er muot./ nû wart gerochen Pînel/ von Halzibiere dem künge snel,/ dô er an Vîvîans ersach/ daz er die schar mit | |
| dîner stangen.’/ ‘nu lât iuch niht erlangen’,/ sprach Rennewart der snelle./ mit küchenvarwem velle/ was er ûf einer hackebanc/ die naht | |
| schiet/ den stoup von sînem clâren vel,/ Rennewartes des knappen snel./ sîn blic gelîchen schîn begêt,/ als touwic spitzic rôse stêt/ | |
| wart mit krache hel./ der Franzoys reit ein ors vil snel,/ daz er mit sporen sô sêre treip,/ daz sîn sper | |
| im hürnîn gar sîn vel;/ sîn volc ist küene und snel./ dû maht die vîende wênic sparn,/ die gote müezen dich | |
| seit diu âventiure mir,/ sîn ors hiez Passilifrier./ daz was snel und trachenvar,/ als im mit viuwers vanken gar/ gefurrieret wæren | |
| ein tjost ze vorderst holte/ ûf Passilifrier./ daz ors was sneller denne ein tier./ ein grâve ûz Ernaldes lant/ (Gyffleyz was | |
| und verkouften/ manegen wehsel âne tumbrel./ etslîches wâge was sô snel,/ daz si in sancte nider unz in den tôt./ ze | |
| ob ers eines tages erslüege,/ sô wære sîn strît genuoc snel,/ ob halp beschoren wæren ir vel./ //Man sol dem strîte | |
| dâ was./ der hiez Gorhant von Ganjas./ si wâren aber sneller sus ze vuoz./ die tâten inme strîte buoz/ des lebens | |
| wîbe lôn/ gein des sune von Narbôn –/ der was sneller, der was lazzer –/ über Larkant daz wazzer./ //[H]urtâ hurtâ | |
| danne der tuft,/ des alten künec Purrel./ gezimiert manec rîter snel/ geschart mit sînen sünen zuo riten./ si hânt noch umben | |
| dâ spürn./ dô reit der künec Purrel/ starc küene und snel/ ein ors, gewâpent ûf den huof,/ daz dicke hurteclîchen schuof/ | |
| unde sper, / und saget niemen mîne vart.’ / vil snelle ez im brâht wart; / dô saz er ûf und | |
| îsengwant / in sînen schilt ûf daz gras. / vil snelle im bereitet was / nâch sînem will%..en ein reinez bat, | |
| bresten / dâ der wurm nâch im sluoc; / sîn snellez ors in danne truoc. / die vier gesellen liez er | |
| sagen daz diu wîp / nâch grôzer ungüete / vil snelle guot gemüete / gevâhent von der minne; / als ich | |
| starken aste, / wand ern moht%..e niht vürbaz. / swie snel er wære, sîn gên was laz, / wand er muose | |
| si hiez diu starke Rûel / und was so vreislîche snel / daz ir dehein tier entran. / Ferôz geheizen was | |
| breite wazzer hin / anderhalbe an daz stat; / vil snelle er dâ abe trat / und zôch daz ors nâch | |
| wurden vrô. / diu mässenî%..e bereit sich dô / vil snelle zuo der hervart, / dâ manic schilt verhouwen wart. / | |
| mit grôzer huote daz kastel / vier grâven; die wâren snel / ze triuwen und ze manheit; / ouch was in | |
| man ûf daz kastel. / dâ was diu wîle harte snel / mit vreuden schier%..e zergangen. / wen moht dâ erlangen | |
| grôzen blochen sinwel; / diu wâren an der wer sô snel: / swen iemen an den graben gie, / und man | |
| / seht wie daz mülrat gestêt / swenn%..e ez niht snelles wazzers hât! / dem gelîche ich milter liute rât: / | |
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