Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snël Adj. (443 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| lac,/ dar ûfe ein kulter, da er dâ saz./ junchêrren snel und niht ze laz/ maneger im dar nâher spranc:/ si | |
| ein knappe truoc/ eine kerzen diu wol bran./ Parzivâl der snelle man/ spranc underz declachen./ si sagten "ir sult wachen/ //Durch | |
| diu stuonden blanc hôch sinewel:/ jane wart nie dræhsel sô snel/ der si gedræt hete baz./ swie minneclîch diu frouwe saz,/ | |
| diu frouwe mit ir blôzem vel/ was zem sprunge harte snel/ von dem pfärde ûf den wasen./ swie dez pluot von | |
| ob dem sinne./ ezen hilfet gein iu schilt noch swert,/ snell ors, hôch purc mit türnen wert:/ //ir sît gewaldec ob | |
| truoc/ bî rôtem munde liehtez vel./ gekleidet wart der degen snel:/ dô was er fier unde clâr./ swer in sach, der | |
| hôhe dînn genôzen obe:/ dîn stîgnder prîs nu sinket,/ dîn snelliu wirde hinket,/ dîn hôhez lop sich neiget,/ dîn prîs hât | |
| lantgrâve von Schanpfanzûn,/ und heize Kingrimursel./ ist hêr Gâwân lobes snel,/ der mac sich anders niht entsagn,/ ern müeze kampf dâ | |
| Brevigariez/ sîn bruoder duc Marangliez./ durch den kômn zwên ritter snel,/ der werde künec Schirnîel:/ der truoc krôn ze Lyrivoyn:/ als | |
| wîte,/ //als tet ouch Kyngrimursel:/ gein elln si bêde wâren snel./ ___Der künec mant die sîne./ "wie lange sulen wir pîne/ | |
| kuont./ ___dô sprach Kingrimursel/ "swer mit der drô wær sô snel,/ der solt och gâhen in den strît./ ir habt gedrenge | |
| die künegîn."/ ___daz lobt im Kyngrimursel:/ urloup nam der degen snel./ Gringuljet wart gewâpent sân,/ daz ors, und mîn hêr Gâwân./ | |
| ougen funden/ ein klôsen niwes bûwes stên,/ dâ durch ein snellen brunnen gên:/ einhalp si drüber was geworht./ der junge degen | |
| îsers râm vil liehtez vel:/ do erkande si den degen snel./ si sprach "ir sîtz hêr Parzivâl./ sagt an, wie stêtz | |
| sô er vom herzen springet./ ez ist dechein gedanc sô snel,/ ê er vom herzen für dez vel/ küm, ern sî | |
| an sînen sun rois Frimutel:/ dar unde vlôs der degen snel/ von einer tjoste ouch sînen lîp./ der minnet sîn selbes | |
| Gâwân zêch genuoc./ des verkôs Kingrimursel/ ûf Gâwân den degen snel./ ___si fuoren beide sunder dan,/ Vergulaht unt Gâwân,/ an dem | |
| ungeverte grôz/ gienc an ein wazzer daz dâ flôz,/ schefræhe, snel unde breit,/ da engein er unt diu frouwe reit./ an | |
| tjoste pflac./ überz wazzer stuont dez kastel./ Gâwân der degen snel/ sach einen rîter nâch im varn,/ der schilt noch sper | |
| tât,/ daz was sîns hôhen herzen rât./ er frumte manegen snellen swanc:/ dicke er von Gâwâne spranc,/ und aber wider sêre | |
| prîs was ie sô hel,/ fünf hundert ors starc unde snel/ ungern ich für in næme,/ wand ez mir niht gezæme./ | |
| von rubbîn lieht sinewel,/ daz der wint wart nie sô snel:/ dâ wârn die stollen ûf geklobn./ den estrîch muoz ich | |
| muoste sîn./ des weinde iedoch diu herzogîn./ der wâc was snel unde grôz./ Gâwân sîner kraft genôz:/ doch truoger harnasches last./ | |
| sînes herzen kernen./ wie louft ob al den sternen/ der snelle Sâturnus?/ der triuwe ein monîzirus,/ sît ich die wârheit sprechen | |
| fuorten sie alle/ rîche baniere:/ sus kômen sie schiere/ ûf snellen râvîten./ er wânde se wolden strîten./ //___Do er se verre | |
| solt trinken./ sîn riwe begunde hinken,/ und wart sîn hôchgemüete snel./ ir süezer munt, ir liehtez vel/ in sô von kumber | |
| enpfiel./ von segel balde gêt der kiel:/ der man ist sneller der drûf gêt./ ob ir diz bîspel verstêt,/ iwer prîs | |
| ob ir diz bîspel verstêt,/ iwer prîs wirt hôch unde snel./ ir mugt uns freude machen hel,/ daz wir freude füern | |
| sarjante/ herberge nâmen,/ die frouwen wol gezâmen,/ //bî einem clâren snellen bach,/ dâ man schier ûf geslagen sach/ Manec gezelt wol | |
| beidiu durch îser unt durch vel."/ der heiden starc unde snel/ tet manlîche site schîn,/ "diz swert sol unser dweders sîn:"/ | |
| her_dane./ ___da rezeigt diu rehte unzuht/ von dem ringe ir snellen fluht./ man truoc bescheidenlîche dar/ den rîtern und den frouwen | |
| sprach "nu prüeve, Parzivâl./ der hôhste plânête Zvâl,/ und der snelle Almustrî,/ Almaret, [und] der liehte Samsî,/ erzeigent sælekeit an dir./ | |
| sah ich stên/ eine klôsen, dâ durch balde gên/ einen snellen brunnen clâr:/ ob ir si wizt, sô wîst mich dar."/ | |
| wurde ein alze langez spel:/ ich wil der kürze wesen snel./ mit zuht man vorem grâle nam/ spîse wilde unde zam,/ | |
| quiddin trugin sal. Hi seczt her, wi man eczliche frucht snel moge rife machin. Wy do wirt appil wyn odir birn$ewyn, pflumen$ewyn, | |
| backin allirleyge frucht. //Hi seczt her, wi man eczliche frucht snel moge rife machin. Wiltu eczliche frucht snel rife machin, so | |
| man eczliche frucht snel moge rife machin. Wiltu eczliche frucht snel rife machin, so nym den stel der selbin vrucht vnd | |
| vyngirn. So dorret der stel, so wirt ouch di frucht snel rife. Vnd also wirt ouch di vrucht werhaft vnd vulit | |
| schadin der wyne, di do geschen von den windin von snellir wandelunge des wetirs. Alsotan kellir sol werdin, als ich habe | |
| do agit odir bewisit sam eyn glas, ist das di snelle czubricht, so ist der wyn gut; weret abir di bloze | |
| Auch ist ein stirn sinuwel/ Zu girickeit und zu hazze snel./ Augbrawen von guten mazzen/ Wil ich die besten lazzen./ Augbrawen | |
| gotes wort bessern. uns sol daz vil pillich und vil snel machen ze helffen den armen, daz diu hant des almæchtigen | |
| an dem widerkere/ Sprach zv im Reinhart:/ «nie kein tier sneller wart,/ Denne dv, trvt neve, bist./ ich will dich leren | |
| qvam gerant,/ sin swert begreif er zehant/ Vnde erbeizte vil snelle./ vf daz is lief er vngetelle,/ Er hvb do daz | |
| dar qvam der zobel vnd der mart/ Vnd der lewart snel,/ der trvg vf ein gvgerel,/ Beide der hirz vnd der | |
| E wir verliesen die vel.»/ do hvp sich manic tier snel,/ Der hof zesleif sa./ Krimel beleip da/ Vnd die olbente | |
| ein helt gůte./ da was Anshelm,/ ein helt chůne unde snel,/ uon Moringen/ mit sínín snellen íungelingen,/ Gotefrit des kaiseres uanere:/ | |
| Anshelm,/ ein helt chůne unde snel,/ uon Moringen/ mit sínín snellen íungelingen,/ Gotefrit des kaiseres uanere:/ daz waren <die> uzerwelten zwelfe,/ | |
| sin uil;/ er hat imer des kaiseres willin./ daz merket snelle íungelinge.’/ Also der keiser uírnam/ daz im waren willic sine | |
| Iosias;/ er rafte sine gesellen;/ er sprach: ‘wert uch helde snellen!/ daz erbe uch uwer uorderen an brachten/ unt mit ir | |
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