Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
snël Adj. (443 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wirret,/ min sin sich nicht vorirret./ min gedanke was nicht snel,/ daz her kunde bescheiden wel/ dine vorgenanten hoe rede,/ do | |
| einer wage di ist hel,/ ir kouf der ist also snel,/ e uz dem munde geit daz wort,/ so sint si | |
| ich hie la/ und spreche wie di brut mit rede snel/ sprach: ich han miner tore regel/ pessulum hostii mei apperui | |
| swachet./ her slet uf erden uf wazzer,/ sin slag kumpt snel und lazzer./ von deme snellen slage Ezechias/ sprach alsus, als | |
| uf wazzer,/ sin slag kumpt snel und lazzer./ von deme snellen slage Ezechias/ sprach alsus, als ich las:/ praecisa est velut | |
| macheten ein kalb in Betel/ und daz anbeten mit gelouben snel./ sich, do wart ir e geswachet/ und worden eris gelouben | |
| getruwe stete sin/ und vor unkuscheit ein arche,/ von togunde snel als eine barche,/ nicht argdankig als ein vlo./ wen uns | |
| irwachte/ und hin und her gedachte,/ ir gedanken waren vil snelle,/ si nam um sich ein schafis velle/ und sleich lise | |
| Beier ein bispel,/ __der gelobete in einer wazzernot ein gelobede snel./ Ditz bispel wil ich beduten/ uch und allen guten luten./ | |
| ist, dar nâch jaget ez mê dar zuo und ist sneller und ist im sîn louf süezer und wünniclîcher; und ie | |
| und enzündet daz herze und wecket den geist und machet snel die begirde und tuot got erkennen und scheidet abe die | |
| $t sich mit gote. Nû merket, alle vernünftigen menschen! Daz snelleste tier, daz iuch treget $t ze dirre volkomenheit, daz ist | |
| huf./ Er vur ze lande ober se./ ware er do snel als ein re,/ Daz were ime innelichen lief,/ des ne | |
| und Îwein fil li roi Urjên/ unde ze allen êren snel/ Îwân von Lônel./ ouch saz ir dâ mêre,/ Îwân von | |
| des jehen,/ daz er ensamt habe gesehen/ als manic kastelân/ snel unde wol getân,/ beide ros und râvît./ dô des den | |
| ‘dazn geriuwet iuch niht und sult ir leben./ ez ist snel sam ein hirz.’/ ‘lâ hœren, wie gîstû mirz?’/ ‘herre, umbe | |
| sîn huof breit und sinewel:/ ez izzet sêre und ist snel;/ ez zeltet unde drabet wol/ und wære ein gemeiter vol,/ | |
| wærlîchen daz,/ ezn kam nie ros von einer stuot/ sô snel und sô rehte guot,/ des sî min houbet iuwer phant./ | |
| tugent ist verlorn./ ez wære, woldet ir sîn hân enborn,/ snel worden unde starc./ lât ez besehen, im ist sin marc/ | |
| war/ und kêrte daz phert dar,/ daz was geil unde snel/ und der stein sinewel,/ beidiu hæl unde breit./ als daz | |
| dâ er ûf reit,/ daz was wert maneger marc,/ schœne, snel unde starc;/ ez gie ensprunge als ein tier./ covertiure und | |
| daz./ ir würfel wâren niht ze laz,/ ungevelschet wârn sie snel genuoc./ ietweder dem andern niht vertruoc./ waz sol ich mêre | |
| ime hare,/ verneme waz er welle, $s tuo daz file snelle./ /Dehein leu sî sô hêr $s noch nehein ander tier/ | |
| jouch tal,/ tuot hinnen unt enne $s manige sprunge,/ same snelle dû vrentist $s al daz tû ane ergêst./ nieht dir | |
| harte sanfte we./ Wilen sint sie vf der wage/ gliche snel vn2de trage,/ So ist mir sanfte vnsanfte/ Vn2de vnsanfte sanfte./ | |
| gelide, wizze hut,/ Suzze stimme nit lut,/ Fil gerade vn2de snel;/ Fabeln, zale vn2de spel,/ Hubesche buch, mi1nne|brieb/ Was im vzer | |
| grozze1n mort./ Ayax quam zv gehort,/ Herren thelamonis kint./ Also snel als ein wint/ Quam sin ors zv gefloge1n/ Oder als | |
| wo1nde han./ Polimedes liez dare gan/ Vf eime rosse vil snel/ Vn2de ritzit im fleisch vnd vel/ Vn2de hurte in also | |
| die nasen,/ Munt vnd nasel,/ Wen daz ector was vil snel/ Vn2de zv fuz spranc wider,/ Er were da tot gelege1n | |
| Was er gestalt als ein phert./ Als ein hirz also snel,/ Beide hut vn2de vel/ Als ein katze also ruch,/ Houbet, | |
| rote1n mvnt./ Die vf der erste1n sule stunt,/ Die was snel vn2de gerat/ Vn2de sprach vn2de trat/ Nachtes vnd tegelich,/ Einer | |
| so laz,/ So trege noch so swere,/ Der da niht snel en=were./ Sturm, slac, stich, stoz,/ Schal, geschreige, ruf, doz/ Vnd | |
| Hete ez den kyel in sich gezoge1n,/ Als vo1n eime snelle1n boge1n/ Ein phil mochte geuarn./ Mich wolte got da bewarn./ | |
| sin herze stach,/ Daz er ni1mmer mer wort gesprach./ Harte snel vn2de gerat/ Lief er wider vf den stat/ Vn2de zoch | |
| die ros mit den sporn/ zu beiden sîten sluogen./ ir snellen ros die truogen/ Tristâne und Lîfrenîse/ von Nampotenîse/ über daz | |
| daz daz geschehe?/ ich entrœst iuch nihtes dar an:/ sô snel ist dehein man/ noch niht âne gevidere/ daz hin und | |
| ergezzan./ $sDo si vernâmen sînen willen,/ duo samenten sih die snellen./ ûzer Gallîa unt ûzer Germanje/ kômen scar manige/ mit scînenden | |
| fuhses kündekeit./ //Wie wirt mir daz stolze wilt? daz ist snel, wîs unde starc./ snel gedenken vert vor winde,/ wîser sin | |
| mir daz stolze wilt? daz ist snel, wîs unde starc./ snel gedenken vert vor winde,/ wîser sin bî menschen spilt,/ sterke | |
| herz%\e muos ouch si minnen./ möhte ich fliegen alse ein sneller valke, ich wolt ouch dâ hin./ //Ich sant ûz dur | |
| wîsen,/ der muoz mit êren grîsen.’/ //Wîsh%\eit ist mir ze snel, doch hœre ich wîse sprechen,/ daz güetlich offen gruoz zier%\e | |
| zeigt mir ir storchen kûch./ //Ein trâgez sneggen slîchen, ein sneller swalwen fluc,/ diz birsen und jenz beizen/ mit meisterschefte ich | |
| ûf mînen eit/ gen wîbes werdekeit./ //Hât ieman sin sô snellen, der tiute mir eccentricôs,/ dâ nâch die paralellen,/ zwên orizonten; | |
| iu hab gesworn./ ir gâhent an der herren rât mit snellem sprunge./ sus wirt des bœsen vil getân, des guoten vil | |
| zager muot,/ roup unde brant ûf gotes vart,/ an valsche snel, an rehte laz,/ ân tugent adel, jugent ân rât,/ ân | |
| gunst gewendet,/ swaz kerge in laster lange spart,/ daz wirt snell ofte lasterlich verswendet./ //Nît sünde stiftet âne zal, nît wirset | |
| imbîz hât dir got gesant’,/ sprach der wîssage Abacuc./ noch sneller danne ein windes fluc/ wart er hin wider gesetzet,/ daz | |
| ist. Und davon sprach Lucanus: ’deu klain naht twang di snellen geschoz’, und mainet den himelschuͤtzzen, der im zeitleichen underginge. @n:HELIAKISCHER | |
| dez ainen pogen wanne dez andern. Daruͤmbe aufget der pog sneller, dez groͤzzer stuͤkke ze aller zeit aufging.’ Wanne dez striks | |
| spricht Lucanus: ’daz klain wagenknehtlein scheint in klain, da ez snel in der naht ist’, und maint, daz ez snel ist | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 >> |