Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
samenen swV. (471 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sich geflais,/ Mit fúrsteclichem schalle/ Kúnge und die fúrsten alle/ Samenten sich gar uf ain velt/ Da man uf hohes prises | |
| in ir habe/ Hate unz dar gebrochen abe/ Swa si gesament haten sich,/ Als ir hoͤrent sagen mich./ Dur ain geschiht | |
| wer;/ Dire baider kúnge her/ Von Liflant und von Estilant/ Samendent sich sa zehant/ Mit kreften werliche/ Ze Tenmarke in das | |
| nieman widerstan,/ Und was oͮch das vil wætlich./ Ze$~Kornewal da samende sich/ Diu werliche ritterschaft/ Und wůhs mit ellens richer kraft/ | |
| Norw#;eager waren komen,/ Si liezent diu gúsez vil gar/ Und samendent sich in aine schar./ Die si besezzen haten e/ Und | |
| Do wart die sůne st#;eate./ /Do sich mit ritterlicher kraft/ Gesamente diu ritterschaft/ Mit froͤden ritterliche/ Ze Norwe in das riche,/ | |
| nicht uindet in dem nirn den si seen wil. so samint si uon andirn liden swaz si uindet bereit zu deme | |
| stete bi. Der selbe we geschit aller meist swenne sich gesament hat (@fol._25_a.@) etliche vuchte in dem magin di uf ruchit | |
| ist (@fol._26_b.@) ein sichtum. der wirt da uon so sich gesamenet hindene in deme houbit leimegiz fleuma. vnde uorstopfet di wege. | |
| fleumate daz da calt vnde vuchte is. so sich daz gesamenet (@fol._28_b.@) in deme hirne. vnde daz uorstopfet. Si wirt ouch | |
| ougen. hastu aber bosez gesichte uon der vuchte di sich gesamenet hat in den ougen. so mache einen introuf $t uon | |
| der sichtum uon etlicher vuchte. oder uon eime blademe der gesamenet hat in di ader da daz horen get. Oder uon | |
| der vuchte di obene uz deme houbete rinnet. di sich samenet in der lunge vnde in der brust: bose ist denne | |
| wechse. vnde uon grozer materie di leimich ist. di sich gesamnet hat in der lunge rore vnde si da uon nicht | |
| mandel ole. //Daz herce citeret etwenne von der vuchte di sich gesamenet hat in den belgiln di umme daz herce gen. Der | |
| des magen. vnde geschit ouch uon wachsender vuchte di sich samenet obene in dem magen. Di vmmezige gelust haben des ezzens. | |
| uon einer bosen natur. oder uon einer materie di sich gesament hat in dem magen. Jst der gebreche uon boser natur. | |
| nidern uon der unuordeuter spise der sich da zu uil gesamenit hat (@fol._43_a.@) In sweme di wurme gewachsin. der izzit uil | |
| ein geswer an der leber. swenne sich di vuchte drin sament vnde da vulet. Etwenne wirt daz geswer uon eime plademe | |
| Etwenne wirt daz geswer uon eime plademe $t der sich samenet in der leber uon unuordeuweter $t spise. Di geswer di | |
| an swelchir spise oder trinken. oder ercenie sich di drw gesament haben. ich meine hitze. vnde vuchte. vnde wint. daz is | |
| is gut zu der minne. Di selbin dru haben sich gesament (@fol._50_b.@) an der cisern. da uon sint si gut den | |
| vuchter vnde kelder ist denne der manne lip. da uon sament sich in irme libe uberger vuchte vil di di natur | |
| gut fur den lide sichtum. vnde ouch den daz fleuma sich gesament hat in dem druzzel. vnde machet di stimme heiter. vnde | |
| di heiser di da ist uon dem fleumate daz sich gesament hat umbe di roren di da get uz der lungen. | |
| den pfeichen der da ist uon dem fleumate daz sich gesament hat (@fol._86_b.@) vmbe di lunge oder in der lunge so | |
| diener in den lúften ein groͤssú schar túfellicher geister sich samnetan, und die schrúwen alle sament: «mord und mord úber den | |
| man alle ertorreten blůmen wider ergruͤnet und ellú regentroͤphlú wider gesamnet, e man min minne ze dir und ze allen menschen | |
| gan, jung und alt, und die wile ir mugent, so samnent in dem lieben zite, daz ir nit werdent an der | |
| an ene welt sehen. Owe, got, wel ein anblik! Es samnent sich dú grúwlichen bilde der swarzen moren, dú helschen tier | |
| an den jungsten tag, daz sich lib und sele wider gesamnet in dinem lobe. __#s+Entwúrt der Ewigen Wisheit:#s- In diser begirde | |
| seget, der schnidet och ermlich, aber der rilich seiet, der samnet och rilich. Tů es recht ze frumen, und neig dich | |
| an griffen, dinen geschlifnen zungen binden, dinen ungesamneten můt wider samnen, daz din herz nit sie als ein gemein gasthus, als | |
| seiet, der snidet oͮch ermklich, aber der rilich seiet, der samnet oͮch rilich. Eya, dar umb tůnt es reht ze frumen | |
| alles daz gerúmbel, daz sich zweinzig jar an ein stat samnet, daz sich daz als bald gentzlich lasse us stossen? Es | |
| mittelosú vereinunge der sele, so si mit allen iren kreften gesamnet in daz bloss abgrúnd des ewigen gůtes mit lutrem schowen, | |
| in zetot vrassen./ dú sele ward verlaussen/ den tiefeln, die gesamnot/ da wan, und wart verdampnot./ __Herren, frowen nemen war/ wie | |
| was trait daz so vil lútes fúr/ sam ich alhie gesamnot spúr?’/ Jesus hies sich do nider lan/ bedú frowen und | |
| Du solt den tanz al durh daz gedrenge füeren:/ sich samnont die liute./ dû solt werren ubrigez kelzen./ Swer durh zuht | |
| helze./ Ich wil den tanz durch daz gedrenge füeren./ sich samenent die liute:/ daz ir dekainer crœn alder kelze!/ Swer durch | |
| gniezzin die heiligin chriſtenheit, daz ivch min trehtin hivte hie geſamnet hat in ſinem dieneſt, vnde ſchult unſern herrn – – | |
| bridegin begundin uon gote unde allir ſlahte zungin rêitin, do ſamenotin ſich die meiſter unde die wîſen alle in Ieruſalem unde | |
| Xyxtum, unde wider ſine ſele, do fůr er zvͦ unde ſamenote gotiſ armin, witwen vnde weiſin, unde teilte in ſiniſ maiſterſ | |
| $t namlichen alle geloͮbige lûte, daz ſi ſich hiute willeclichen ſamenen ze lobe $.ſ$. Marien mit den worten, div wir ê | |
| Daz himelriche, dannan wir reden, iſt diſiv chriſtenheit. Diu iſt geſamenet uon wîben unde uon mannen unde iſt durch daz gebenmazzet | |
| celi. Min uil lieben, ſît iuch min trohtin hiute hie geſamenet $t hat zoͮ der grozzen hochzît dirre heiligen chirchwîhe, nune | |
| opfere dîne gâbe. 27. Wie man alle die brûdere sule samenen zu dem râte. /Der meister disses ordenes, oder die an | |
| zu dem ordene, sô sal man alle die gegenwerdigen brûdere samenen, unde swaz sô daz bezzer teil der gegenwertigen brûdere gerêtet, | |
| ob ez mit fûgen mac sîn. /(k) Dekein brûder sal samenen oder heizen hûten vremedes vihes oder bestien mit unseren, âne | |
| zu der welunge nutze sîn, muge gesamenen, unde sô sie gesamnet sîn, ê dan man wele, sô sal man die regelen | |
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