Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
samenen swV. (471 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sîn gehunde,/ den roup vuorten si zelande./ $sDer kunic hiez samenen sîn her,/ er vazte sich uber mer./ alsô daz her | |
| sîn her,/ er vazte sich uber mer./ alsô daz her gesamenet wart,/ und er mit dem fuoze in den stegeraif trat,/ | |
| unser urstende niene wære,/ noh der lîchnâme unde diu sêle/ gesamenten sich niemer mêre./ $sJâ hête diu christenhait/ vil michel nôt | |
| giengen si âne wât,/ alse der man geborn wart,/ sô samenten si sich dar inne,/ niewan die edelinge./ mit ol si | |
| man./ der kunic von Itâlîâ/ joh der von Purgundîâ,/ si samenten sich mit flîze,/ si vuorten manige halsperge wîze./ di von | |
| war umbe tuostû daz?/ wænest dû, daz sich dirre sent gesamenet habe,/ daz man in genesim vor sage?/ du nechanst mir | |
| sanctus sanctorum,/ duo twalte iwer salbe sâme in Israhêl,/ und gesamenet sich hinnen vur niemer mêr./ alle die nû christen sint,/ | |
| algemaine;/ zir aller gesihte/ chom iz hin widere gerihte,/ ‘dô samente sich daz gebaine./ die juden gestuonden in nie sô laide./ | |
| swes got uber in verhengen wolte./ ûf ainer brucken/ da gesamenten si sich in almitten,/ ir ieweder chunte sînen ban/ uber | |
| kneht,/ si stainent unsich, daz ist reht’./ $sDô hiez er samenen zimperman,/ unz er alsô manigen gewan:/ ze Rôme worht er | |
| cristen mit sorgen./ $sDes anderen morgenes vil fruo,/ ze hove samenten si sich duo,/ alle di ûz komen wâren,/ si îlten | |
| vallen./ $sWir hôren diu buoch jehen:/ âne Juljum Cêsarem/ so negesamente sich nie sô getân magen./ als ez Rômâre hôrten sagen,/ | |
| zuo der menige:/ ‘nû mîn vil lieben kint,/ diu wîten gesament sint,/ nu gehabet iuch frôlîche:/ iu nâhet daz gotes rîche./ | |
| boten îlten dô mit flîze/ allenthalben in diu rîche,/ si samenten die mägede/ unt brâhten si zesamene/ ad portam Cêsaris,/ dâ | |
| sagen,/ er wolte ze Megenze sînen êrsten hof hân./ $sDô samenten sich in den zîten/ die vursten alsô wîten,/ der hof | |
| daz swert denne tohte?/ der herzoge graif ze were,/ er samente ain grôz here;/ die Baier im alle gehiezen,/ daz si | |
| des rîches phlach./ $sDie vursten wurden dô ze râte/ unt gesamenten sich drâte,/ si gelobeten alle gelîche/ den grâven Hainrîchen./ si | |
| zwelf jâren gezalt:/ daz was der dritte Ottô./ die vursten gesamenten sich dô/ ze Mägenze ze aim hove,/ biscove unt herzogen/ | |
| den sînen an der zît./ $sDer chunich von Babylonie/ der samende sich mit grôzer menige./ er wolte di burch relediget hân./ | |
| burch relediget hân./ daz hôrte der herzoge Gotfrit sagen:/ er samende sich mit den cristen,/ er newolt ez niht langer fristen./ | |
| Diutisc lant chom,/ daz der kaiser wære verlorn./ die vursten samenten sich ze Bunne:/ Hainrîchen den jungen/ den lobeten si alle | |
| wider dem rîche was./ der chunic Chuonrât Wînesperch besaz./ Welf samente sîne helede,/ er wolte di burch ledigen,/ mit dem chunige | |
| tal vnd wielen die brunne ʒe berge vnd gie das geſamt waʒʒer vber alle die hoheſten berge funfcehen clafter vnd ertranc | |
| chomen vnd diu groʒʒe menige ʒe den hochcʒeiten ſich da geſamenot hete, da geualte ſi alle, die ſi mohte. Do diu | |
| herren martyr, des heiligen Chriſtes, vnd Conſtantinus cheiſer was, do ſamenoten ſich die heiden mit groʒʒer craft ʒvͦ der Tůnowe engegene | |
| iͤr hemůte widere. Der ſůʒe ſmach des heiligen crûces, der ſamenet diu ſchaf, diu got darane erloͤſet hat, an die rehten | |
| mine vnd dar ʒů alle diſe menige, die ſich hie geſamenot habent.#.’ Do ſprach ſant Eraſmus ſin gebet vnd hieʒ den | |
| Chriſte, der diu ʒwai liute, die iuden vnd die heiden, geſament hat in einem gelouben, das ſint alle die, die uon | |
| himel her in erde choment in dicʒ hůs vnd ſich geſamnent mit den menſchen ʒe dem lobe vnd ʒu dem dienſt | |
| hôhen himelkunigin./ ir hôret, wie allertegelich/ er in zu laster samnet sich.’/ __Dô sprach der herre von Montverrân:/ ‘iz beste wêre | |
| die Sarrazîn,/ diz mohte anders niht gesîn,/ der strît enmûste samnen sich/ zwischen den scharn menlich,/ die vor geschicket wâren./ in | |
| vil geschiht,/ wâ gegen ein ander zu wer/ die lûte samnen sich mit her./ er ist sô gar erwegen ein man,/ | |
| vernumen,/ wie mit craft und ritterlich/ an strîtes beginne sie samneten sich./ ist daz herte ie gesîn,/ daz selbe mohte ich | |
| der stunt/ daz ir deheinem wære chunt,/ war umbe si wæren gesament dar./ si sprâchen: ‘bruoder Paule, nû ervar/ war umbe wir sîn | |
| dar./ si sprâchen: ‘bruoder Paule, nû ervar/ war umbe wir sîn gesament hie./ daz ist immer und was ie/ daz diu jungisten | |
| gerne siht./ si sprâchen: ‘bruoder, weistû iht/ war umbe wir hie gesament sîn?’/ ‘jâ, der engel chünigîn/ sol über drî tage vervarn,/ | |
| zwir – und wir reden von dem naturleichem tag, der gesament ist von tag und von naht -, waz wir denne | |
| dem selben natuͤrleichen tag, der auz tag und auz naht gesament ist. Idoch ist daz unterschaiden, wanne der werltleich $t underval | |
| sî daʒ niht wâr, daʒ dirre schade/ werde uns hie gesamnet,/ sô müeʒe ich sîn verdamnet/ und werde in pulver hie | |
| daʒ der werden künge schar/ grôʒ unde strîtbærlichgevar/ z’Athêne wart gesamnet,/ dur daʒ von in verdamnet/ Troiære würden unde ir lant,/ | |
| sô kürlich ritterschaft,/ als iuwer hôhiu magencraft/ z’ein ander hât gesamnet./ sol diu nû sîn verdamnet/ und alle hie geligen tôt,/ | |
| volkes in Eurôpe/ und in Affrîcâ mohte wesen,/ daʒ ist gesament und gelesen/ z’ein ander für die schœnen stat./ er müeste | |
| ungescheiden./ vier schar dâ von in beiden/ sich heten êrst gesamnet,/ dâ von sô wart verdamnet/ vil manic lîp, der tôt | |
| unde grôʒ/ was er vil nâch verdamnet./ des wurden êrst gesamnet/ ûf einen strît dis ahte schar./ Hector der küene wart | |
| huop von des kamphes wer./ dô sich diu vîentlichen her/ gesamnet heten beide/ und ûf der wîten heide/ ir schar z’ein | |
| guot verzern./ diu ritterschaft ûʒ beiden hern/ was elliu dâ gesamnet./ dâ von sô wart verdamnet/ in ir zweier hende scharn/ | |
| nû mit her/ ze helfe Troiæren in daʒ lant./ sich samneten mit vrecher hant/ zuo z’ir die umbesæʒen gar/ und brâhten | |
| nâch in kurzen zîten, dô/ diʒ geschehen was alsô,/ sich samnete rîlîche/ ein edel künic rîche,/ der was geheiʒen Mennon./ sîn | |
| ze helfe kæme/ dar nâch, als daʒ gezæme./ Ze râte samenden si sich dô/ und berieten sich alsô,/ daʒ ieclicher den | |
| daʒ ritters namen êret/ und mannes manheit lêret./ dô sich gesamneten diu her/ mit rîcheit rîlich ze wer/ bereit und gegen | |
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