Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
samenen swV. (471 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dâhin,/ dâ daz wart geboten in./ si kômen âne twâl/ gesamnet über al/ von Ysterrîch und von Friûl./ phert, esel oder | |
| arbeit,/ als ich_ê hân geseit./ dô sich heten über al/ gesamnet, die zuo der wal/ billich gehôren solden,/ und daz si | |
| als dâ vier tûben fliegen/ gegen zehen scharn,/ darin sich samnent die starn:/ swer prüeven kan grôziu her,/ daz volc, dâ | |
| im gelungen was alsô./ __nû hete sich ûf daz mer/ gesamnet daz kleine her,/ die dâ kristen hiezen./ lûte hôrt man | |
| alle dar./ ir wart ein schœne schar./ dô si sich gesamnet heten,/ nû hôret, waz si teten./ der herren wâren vier_–/ | |
| funfte ab der Schebniz,/ der sehste von der Gribniz;/ sô gesamnet diet/ umbsust von dem leben schied,/ darzuo hundert tûsent man | |
| swâ der hêrre gar vertuot,/ daz ist niht hêrlîcher muot:/ sament er ab schaz ze sêre,/ daz sint och unêre./ ___gebt | |
| man,/ der âventiure prüeven kan/ unde rîme künne sprechen,/ beidiu samnen unde brechen./ ich tætz iu gerne fürbaz kunt,/ wolt ez | |
| zuht sîn niht ensiht:/ wand ern hât sîner hulde niht./ gesament die friuntschaft iemer got,/ sô leist wir alle sîn gebot."/ | |
| ûfez velt:/ si sâzen umb in an den rinc./ sich samenten unkundiu dinc./ wer dirre unt jener wære,/ daz wurden wîtiu | |
| ich daz an iu beiden,/ op sîn herze untz dîn gesamnet sint./ Gramoflanz Irôtes kint/ vert mit sô manlîchen siten,/ daz | |
| Môr und ander Sarrazîne/ mit ungelîchem schîne./ in sînem wît gesamenten her/ was manc wunderlîchiu wer./ ___och reit nâch âventiure dan/ | |
| als ez nâch ir lantwîse zôch./ dâ was ein wît gesamentiu diet:/ durch daz ir site sich underschiet./ swelch frowe was | |
| was/ uber der werlde palas/ an imandes widersatz,/ der wolde samnen einen schatz,/ als im di gewalt erloubete./ von ieglichez menschen | |
| wart da schin:/ do er von sime amte/ gutes vil gesamte/ an eime horde riche,/ do vur er heimeliche/ durch sinen | |
| zume keisere Tyberio,/ dem gab er als vil do/ des gesamten gutes,/ untz er in vant des mutes,/ daz er im | |
| wart verraten./ die eilif jungere haten/ sich in daz hus gesamt/ und begiengen daz amt/ ezzens nach des vleisches art/ an | |
| harte wit;/ der was in der selben zit/ zu Jerusalem gesamnet e/ wol sechszen zungen oder me./ secht, alle dise zungen/ | |
| und von einander wit verwet/ solden an der tugende louf/ samnen gentzlich zu houf/ in der ecclesien schoz./ nu horet, wie | |
| sach./ ’o’, sprach si, ’vil lieben kint,/ die mir hi gesamnet sint,/ sit mir willekum in gote./ von des heiligen gebote/ | |
| er di lere gein in sprach/ und waren vor im gesamt./ siben jar hielt er daz amt/ da in Anthyochia,/ daz | |
| tac vil schiere do gelac,/ den in Symon beschiet./ sich samte ein vil michel diet/ an mannen unde vrouwen,/ die da | |
| allen enden/ di ritterschaft gewinne,/ di ich mit stetem sinne/ samne in rechter einvalt/ under des kuniges gewalt,/ der sie an | |
| truwe wol erkant,/ wand er alle sinen hort,/ den er gesamt hi und dort/ mir brenget, des bin ich gewon.’/ der | |
| den gotes boten Thomam./ daz lut gemeinlich erquam,/ swaz sin gesamnet dar was,/ durch wirtschaft uf den palas./ der dirn, di | |
| und gelobten halden sin gebot./ Do liez der heilige Thomas/ samnen swaz da lute was/ in dem lande vil wit./ binnen | |
| in gehort,/ die ewarten sich beriefen./ mit zorne sie liefen/ gesamnet an ungevugen roten/ zu den gotes zwelfboten./ unzuchtechlichen man sie | |
| bischove./ zu der geloubigen hove,/ der an den guten was gesamt/ und da ubete gotes amt,/ quam er; die wurden alle | |
| also lange bis der wyn beginne czu schumen. Den schumen samene wol vnd tu yn widir in das vas. Io bis | |
| dem dritten tag, do geſchvf got daʒ dvͤrre ertrich vnd ſampt daʒ waʒʒer an ein ſtat. Div vierde tvgent daʒ iſt | |
| alsô tût unsir trechtin die himelischin Jêrusalêm, dâ wir alle gesaminit sulin werde. daz ist unsirs herrin burc, von der gescribin | |
| hôrint. alsô tût unsir herre: manigin schônin stein hât er gesaminit von anegenge dirre werlde. der êrste stein was der gûte | |
| sprachen ze der menig die sich ze siner hiligen uffert gesament heten: ‘wes wartet ir ze himel? diser hailant der von | |
| dem mer und het sich michel menig dar zu im gesament. do gie er an ein schiffelin und sazze dar an | |
| des tifels chint, so si uͤbel tunt, si schatzent und samnent sine wizzen wem; si entnement und geltent niht; so si | |
| ist diu hilig christenhait. $t in der hiligen christenheit da sament man daz wucher des rechtes und der hilicheit. also man | |
| die sich hiut her in dem namen des almæchtigen gotes gesament habent, diu suͤln mit aller andacht die manigen genad hoͤren | |
| ostern begiengen und sich die menig ze der selben hochzit gesament, an dem jungsten dulttag, do stund unser herre und ruft | |
| næm erz auf sein achsel und truͤg iz wider und samenot sein friunt und sein nachwentigen und pat si daz si | |
| scholten. diu sælig menig diu chuͤmet aller tag tæglichs und samnet sich dar zu, daz si daz gotes wort hoͤren und | |
| daz unser herre mit in redet und si zu zim gesamt $t het, und enwaz dez nicht. also waren auch und | |
| nu můz ich hoͤren und lirn.’ der selb amman der samnot sein junger die sinem herren dienen scholten unde sprach zů | |
| genaden diu im geschehen waz, daz bezaichent daz diu heidenschaft gesament scholt werden zů dem einen gelauben des heiligen Christes, die | |
| die vogel die da vliegent, $t die nesænt nicht, die ensament nicht in den stadeln und furet si mein træchtein; so | |
| do sprach der chuͤnich ze sinen chnechten: ‘vart auz und sament alle die ir vindet’. daz taten die boten, si samten | |
| sament alle die ir vindet’. daz taten die boten, si samten uͤbel und gůt, daz diu brautluft erfuͤlt wart. nu mag | |
| ein ander gestriten, die juden und des chuͤniges Herodes læut, do samenoten sich die uͤblen juden und wurden $t ze rat, wie | |
| des selben tages offen aller der werlt diu sich da gesament hat, ez si dann daz er si in disem leben | |
| geriten./ nu ist sin kraft also versniten/ daz sin her gesamenet wit/ almeistic hie erslagen lit./ er bringet nit heim den | |
| landen wit/ kamen vil der luͤte dar./ do sich die samenten gar,/ des wart Rennewart vil geil./ ‘hin ungeluͤcke, wol her | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >> |