Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
samenen swV. (471 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| unde die brûdere nâch der gewonheit in dem capitel sint gesamenet, sô sal der brûder, $t der an des meisteres stat | |
| ecclesien wolden sprechen oder râten, daz sî danne phlegelîche sich samneten zu râte, alleine wêre daz doch, daz sî vollen gewalt | |
| sal der commendûr ervullen, unde ob er lîhte iht uberges gesamenet, daz sal er in den trisor antworten. 32. Waz dem | |
| ein sariantbrûder einen vanen vûren, under dem sich die knehte samenen sulen unde beiten, biz daz Got ir hêrren wider sende. | |
| ir rihter einen iuden, unde sol man die urteil danne samenun nach der merren volge. Unde ist daz daz ez dem | |
| der iudenmeister die iuden, unde sol man danne die urteil samenen nah der merren volge, unde swenne niht mer iuden da | |
| si mit rehte wol der nach. <E>Swa sich zwai elute gesament, stirbet der eins, eê jar und tak furkumt, mit swelhen | |
| ist, ez si von frowen oder von man- <a>143</a> nen. Gesament sich auch ein witwe und ein witwer die niht kinde | |
| daz er wil.<kongge>[II.]</E> #.! 5. Ist daz sich zwai elute gesament und stirbet der einz swederz daz ist unde lat dem | |
| wol vordern. #.! 6. Ist auh daz zwai elute sich gesament unde einz stirbet unde lat dem andern chint, ist den | |
| hantfeste nemen.<kongge>[III.]</E> #.! 8. Ist auch daz sich zwai egemaechide gesament mit der e, hat daz eine danne gut daz ez | |
| sol auch wizzen, daz sich ain brůderschaft und ain gesellschaft gesaemnot het zů sant Jacobs capell, diu hie ze Auspurg vor | |
| got durch si genesen./ swa sich des guten mannes lip/ gesamnet und ein ubel wip,/ si werdent beidiu got en wiht./ | |
| in ninder mac getragen./ swie breit ein regen valle,/ got samnet die tropfen alle/ und machet druz ein wazer groz,/ da | |
| da e niht wazzers floz./ also werdent die chleinen sunde/ gesamnet mit urchunde./ swaz chleiner sunde ein mensch hat,/ der er | |
| sunde ein mensch hat,/ der er ane riwe bestat,/ got samnet si alle gemeine/ und machet dar uz eine/ so groz | |
| mit allem minem gůte/ tůt, swes iu si zemuote,/ und samnet mich und daz wip!/ daz bîten benimt mir den lip.#.’/ | |
| obe er ez tůn mach. //[123a]#h:c#g: Swenn zwai gemaecheit eleich gesaement werdent, swaz dann den frawen zů ir wirt geben wirt, | |
| setzen in chain weis. //[9] Wenn sich auch ain rat samnen wil bei dem vorgenanten spital und ainer miss da bedarf, | |
| enist, der ist wider mich, und wer mit mir nút ensamnet, der zerstroͮwet’. Wissest, wen die zit kummet der ernen, daz | |
| wen die zit kummet der ernen, daz er sin korn samnet, sint sicher, alle die mit ime nút gesamnet enhabent, sunder | |
| sin korn samnet, sint sicher, alle die mit ime nút gesamnet enhabent, sunder eime andern herren, sicher so let sú Got; | |
| ieklich gůt mensch, wenne es betten wil, so sol es sammenen sine uswendigen sinne zů im selber, und sol in sin | |
| beide lossen und och tůn: als wie? Er sol sich samnen zů im selber und in sinen inwendigen grunt keren mit | |
| sol alleine in gan, das ist das si mit eime gesamneten gemuͤte sol in sich selber gan und alle sinneliche ding | |
| als der tiep. Und dar umbe mit allen kreften und gesamnetem gemuͤte sint ane underlos wacker. Und och als balde als | |
| ir verlierent Got und sine gnade, und das ir lange gesamnet hant, das get hie mit al ze mole enweg. ___Nu | |
| vogel des himels, wan si enseient noch si ensnident noch ensamnent in die schúren, und úwer himelscher vatter genert si. Ensint | |
| nach dem ez bezeichent wirt in der abgezogenheit. Wan die gesamneten namen, die undersetzent die selbstaunge der naturen. Unde dar umbe | |
| dü ding, dü da behörent zuo ietwederre naturen, von den gesamneten namen: ez si ob der name, von dem [man disü | |
| dô was gewant:/ si sanden über al ir lant/ und samenten ir ritterschaft;/ alle ir state und alle ir craft/ die | |
| der kuninc gebot, do můste iz irgan./ Do sie alle gesamenit waren/ vnde di mvͦtire ze Rome quamen/ vnde in kunt | |
| mînir froͮwen eigen. swaz got tet in sîner mennisheit, dc samenôt si unde behilt ez in ir herzin als ein gebundelîn. | |
| sich ane alle die [die] sîne mennisheit $t mit tr%<vwen gesamnet habent, daz kît: swer mit gote gemartyrit wirt der irstêt | |
| schâpâre der geriskhait unde aller unrehter gewinne. svenne die lêrâre samenent $t daz gotis wor[th], dâ mitte wa[sch]ent si sich alse | |
| chint die ich uon den haidinen unde uon den iuden gesamenet hân zainer geloube. die sâligen sêle die weidenent under den | |
| lop der engele unde daz lop der erwelten menniskin sich gesamen#p+%{{e#p-t ane got ainen. Nû uerne[m]ent wielîch dâ sî. dâ sint | |
| minne der sâligen menniskin an deme iungesten tage an in gesamenet wirt. ouwî welich dâ wirt! dâ haben wir iemer mêre | |
| hailigen gaiste beuolhen. der hât sît mit flîzze gehôrsamet unde ge[samenet] deme sune. want [ez e]nist (77#’r) nihain herze sô c[al]tez | |
| sîn. dc sint die, den gaistliche[z] leben wole smeckchet. die saminent die tugende. die smek[ch]ent in baz denne allez dc [siu] | |
| der berch der gůten bimentwurze die ir herze rainint. dâ samenôt sich got mit den gůten ûf den berc. wan gescriben | |
| gůten ûf den berc. wan gescriben ist: swâ sich zwêne gesaminent in mîne[me] namen, dâ bin ih mit in. (109#’v) Nû | |
| der wîgant/ het verlân, daʒ was dâ gar,/ unde was gesamenet dar/ vil getregdes ûʒ der mâʒe./ an die schaffenær ichʒ | |
| im niht wan êre./ eʒ endurfent niemer mêre/ zwei liep gesamenet werden/ ûf aller der erden,/ diu glîcher tugent zesamene wete/ | |
| Got dolte/ Und welh sin leben were./ Antonius der gewere/ Sammente gar in sinen sin/ Waz im gesaget wart von in./ | |
| der tuvel sa/ Und sprach: ‘Machari, weistu niht/ Daz kein samnen geschiht/ Von munchen, wir ensin da bi?/ Uf daz dir | |
| zern an vruht,/ Swan du bi dir selber bist,/ So samne in dich in der vrist/ Zu male alle dinen sin./ | |
| gewar van im wart./ Sich hetten zu der hinevart/ [194#’r#’a] Gesamnet lute eyn michel teil/ Und hoften daz in got heil/ | |
| ir vil strube/ Manic tuvels habech spil,/ Der da was gesamnet vil,/ Und umme sie da vor striten./ Mit vil tugentlichen | |
| meine,/ Entvloc alsus dem veder spil,/ Des kein ir was gesamnet vil./ __Do die valschafte rote/ Gesamt in des tuvels spote/ | |
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