Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

samenen swV. (471 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

StatDtOrd 92,31 unde die brûdere nâch der gewonheit in dem capitel sint gesamenet, sô sal der brûder, $t der an des meisteres stat
StatDtOrd 96,10 ecclesien wolden sprechen oder râten, daz sî danne phlegelîche sich samneten zu râte, alleine wêre daz doch, daz sî vollen gewalt
StatDtOrd 107,31 sal der commendûr ervullen, unde ob er lîhte iht uberges gesamenet, daz sal er in den trisor antworten. 32. Waz dem
StatDtOrd 117, 2 ein sariantbrûder einen vanen vûren, under dem sich die knehte samenen sulen unde beiten, biz daz Got ir hêrren wider sende.
StRAugsb 53, 4 ir rihter einen iuden, unde sol man die urteil danne samenun nach der merren volge. Unde ist daz daz ez dem
StRAugsb 126, 34 der iudenmeister die iuden, unde sol man danne die urteil samenen nah der merren volge, unde swenne niht mer iuden da
StRAugsb 143, 25 si mit rehte wol der nach. <E>Swa sich zwai elute gesament, stirbet der eins, jar und tak furkumt, mit swelhen
StRAugsb 144, 1 ist, ez si von frowen oder von man- <a>143</a> nen. Gesament sich auch ein witwe und ein witwer die niht kinde
StRAugsb 152, 8 daz er wil.<kongge>[II.]</E> #.! 5. Ist daz sich zwai elute gesament und stirbet der einz swederz daz ist unde lat dem
StRAugsb 152, 22 wol vordern. #.! 6. Ist auh daz zwai elute sich gesament unde einz stirbet unde lat dem andern chint, ist den
StRAugsb 153, 18 hantfeste nemen.<kongge>[III.]</E> #.! 8. Ist auch daz sich zwai egemaechide gesament mit der e, hat daz eine danne gut daz ez
StRAugsb 249, 8 sol auch wizzen, daz sich ain brůderschaft und ain gesellschaft gesaemnot het zů sant Jacobs capell, diu hie ze Auspurg vor
StrKD 119, 772 got durch si genesen./ swa sich des guten mannes lip/ gesamnet und ein ubel wip,/ si werdent beidiu got en wiht./
StrKD 129, 206 in ninder mac getragen./ swie breit ein regen valle,/ got samnet die tropfen alle/ und machet druz ein wazer groz,/ da
StrKD 129, 210 da e niht wazzers floz./ also werdent die chleinen sunde/ gesamnet mit urchunde./ swaz chleiner sunde ein mensch hat,/ der er
StrKD 129, 213 sunde ein mensch hat,/ der er ane riwe bestat,/ got samnet si alle gemeine/ und machet dar uz eine/ so groz
StrKD 145, 501 mit allem minem gůte/ tůt, swes iu si zemuote,/ und samnet mich und daz wip!/ daz bîten benimt mir den lip.#.’/
StRMünch 346,15 obe er ez tůn mach. //[123a]#h:c#g: Swenn zwai gemaecheit eleich gesaement werdent, swaz dann den frawen zů ir wirt geben wirt,
StRMünch 591,19 setzen in chain weis. //[9] Wenn sich auch ain rat samnen wil bei dem vorgenanten spital und ainer miss da bedarf,
Tauler 42,14 enist, der ist wider mich, und wer mit mir nút ensamnet, der zerstroͮwet’. Wissest, wen die zit kummet der ernen, daz
Tauler 42,15 wen die zit kummet der ernen, daz er sin korn samnet, sint sicher, alle die mit ime nút gesamnet enhabent, sunder
Tauler 42,15 sin korn samnet, sint sicher, alle die mit ime nút gesamnet enhabent, sunder eime andern herren, sicher so let sú Got;
Tauler 154,21 ieklich gůt mensch, wenne es betten wil, so sol es sammenen sine uswendigen sinne zů im selber, und sol in sin
Tauler 155,26 beide lossen und och tůn: als wie? Er sol sich samnen zů im selber und in sinen inwendigen grunt keren mit
Tauler 165,19 sol alleine in gan, das ist das si mit eime gesamneten gemuͤte sol in sich selber gan und alle sinneliche ding
Tauler 214,30 als der tiep. Und dar umbe mit allen kreften und gesamnetem gemuͤte sint ane underlos wacker. Und och als balde als
Tauler 261,9 ir verlierent Got und sine gnade, und das ir lange gesamnet hant, das get hie mit al ze mole enweg. ___Nu
Tauler 359,3 vogel des himels, wan si enseient noch si ensnident noch ensamnent in die schúren, und úwer himelscher vatter genert si. Ensint
ThvASu 96,33 nach dem ez bezeichent wirt in der abgezogenheit. Wan die gesamneten namen, die undersetzent die selbstaunge der naturen. Unde dar umbe
ThvASu 96,35 dü ding, dü da behörent zuo ietwederre naturen, von den gesamneten namen: ez si ob der name, von dem [man disü
Tr 1661 dô was gewant:/ si sanden über al ir lant/ und samenten ir ritterschaft;/ alle ir state und alle ir craft/ die
TrSilv 79 der kuninc gebot, do můste iz irgan./ Do sie alle gesamenit waren/ vnde di mvͦtire ze Rome quamen/ vnde in kunt
TrudHL 24,19 mînir froͮwen eigen. swaz got tet in sîner mennisheit, dc samenôt si unde behilt ez in ir herzin als ein gebundelîn.
TrudHL 25,17 sich ane alle die [die] sîne mennisheit $t mit tr%<vwen gesamnet habent, daz kît: swer mit gote gemartyrit wirt der irstêt
TrudHL 47,26 schâpâre der geriskhait unde aller unrehter gewinne. svenne die lêrâre samenent $t daz gotis wor[th], dâ mitte wa[sch]ent si sich alse
TrudHL 50,28 chint die ich uon den haidinen unde uon den iuden gesamenet hân zainer geloube. die sâligen sêle die weidenent under den
TrudHL 89,11 lop der engele unde daz lop der erwelten menniskin sich gesamen#p+%{{e#p-t ane got ainen. Nû uerne[m]ent wielîch dâ sî. dâ sint
TrudHL 90, 2 minne der sâligen menniskin an deme iungesten tage an in gesamenet wirt. ouwî welich dâ wirt! dâ haben wir iemer mêre
TrudHL 102,24 hailigen gaiste beuolhen. der hât sît mit flîzze gehôrsamet unde ge[samenet] deme sune. want [ez e]nist (77#’r) nihain herze sô c[al]tez
TrudHL 138, 2 sîn. dc sint die, den gaistliche[z] leben wole smeckchet. die saminent die tugende. die smek[ch]ent in baz denne allez dc [siu]
TrudHL 145, 3 der berch der gůten bimentwurze die ir herze rainint. dâ samenôt sich got mit den gůten ûf den berc. wan gescriben
TrudHL 145, 4 gůten ûf den berc. wan gescriben ist: swâ sich zwêne gesaminent in mîne[me] namen, dâ bin ih mit in. (109#’v) Nû
UvZLanz 9220 der wîgant/ het verlân, daʒ was dâ gar,/ unde was gesamenet dar/ vil getregdes ûʒ der mâʒe./ an die schaffenær ichʒ
UvZLanz 9389 im niht wan êre./ eʒ endurfent niemer mêre/ zwei liep gesamenet werden/ ûf aller der erden,/ diu glîcher tugent zesamene wete/
Vät 435 Got dolte/ Und welh sin leben were./ Antonius der gewere/ Sammente gar in sinen sin/ Waz im gesaget wart von in./
Vät 12372 der tuvel sa/ Und sprach: ‘Machari, weistu niht/ Daz kein samnen geschiht/ Von munchen, wir ensin da bi?/ Uf daz dir
Vät 15176 zern an vruht,/ Swan du bi dir selber bist,/ So samne in dich in der vrist/ Zu male alle dinen sin./
Vät 33291 gewar van im wart./ Sich hetten zu der hinevart/ [194#’r#’a] Gesamnet lute eyn michel teil/ Und hoften daz in got heil/
Vät 36408 ir vil strube/ Manic tuvels habech spil,/ Der da was gesamnet vil,/ Und umme sie da vor striten./ Mit vil tugentlichen
Vät 36520 meine,/ Entvloc alsus dem veder spil,/ Des kein ir was gesamnet vil./ __Do die valschafte rote/ Gesamt in des tuvels spote/

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