Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
samenen swV. (471 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| töhte,/ der eʒ erwenden möhte,/ daʒ leider ist unwærlich.’/ dô samneten die Kriechen sich/ beide arm unde rîche/ und frâgten algelîche,/ | |
| Anthênor unde Ênêas/ und was der andern fürsten was,/ die samneten sich drâte/ zuo einem sundern râte/ und berieten sich alsô,/ | |
| ein ende hân./ diu zuoversiht, der liebe wân/ vil schiere gesamenet hâte/ dar zuo dem selben râte/ von der stat die | |
| sage/ zesamene alle die besten./ die burger mit den gesten/ samneten sich zesamne gar/ in Minerven tempel dar./ dô rette aber | |
| gemeinlîche von al der schar./ swie si wâren dô genant,/ samneten sich dar zehant,/ wan ir zuoversihtic wân/ versach sich, daʒ | |
| silber, daʒ dâ was/ geheiʒen von den Kriechen dâ,/ daʒ samneten si zesamne sâ/ und hieʒen an den selben tagen/ in | |
| den selben tagen/ in Minerven tempel tragen,/ dar wart eʒ gesamnet gar./ do enbuten sâ die Kriechen dar/ Troiæren, daʒ si | |
| hâten under in./ wie si den geleiten hin,/ dar umbe samneten sich gar/ die hœsten von al der schar/ zesamen an | |
| biß das sie die heilig cristenheit $t schiede die sie gesampt hett. Da wolt ers nit thun, uncz die pfaffen daten | |
| intlibis vnde richis,/ dv heiliges vnde uirdamnis,/ dv zestoris vnde samenis,/ du zurnes vnde uergizzes,/ du irslehes vnde uermisses,/ du hoes | |
| wndis vnde heiles,/ du heiliges vnde uerdampnes,/ zu zestores vnde samnes,/ du uffis vnde neiges,/ du uerbirgis vnde zeiges,/ du entnemis | |
| la$/ nit gnedige crist/ di cristin nah dir geheizin sint./ samene herre dines uater kint/ in der himelischen ierusalem./ dar uz | |
| ſint. Daʒ kint wirt geborn von der luteren materia, die geſament wirt uon allen dem libe. So het ein iegelich wib | |
| ſin ende, het er eſ denne umbe got uerdienet, ſo ſament er alle ſine genoʒen vnde cument ʒů der ſelen vnde | |
| er uon den iuden vnde uon den heiden die criſtenheit geſamenet het vnde beʒeichenet oͮch, daʒ er uon dem gebote deʒ | |
| leit deſte groſer ſi. Alſe die gůten ein ſůʒe frúntſchaft ſamenent, alſo martilet die úbelen ein biter vigenſchaft. Alſe die gůten | |
| ſinen ſun, daʒ [76#’v] er lebinde ſteine ʒů dem ʒinbere ſamenete. Do ſas got uf ſinen reitwagen vnde bekerte manigen menſchen. | |
| erste unde laz daz erste ligen, unz iz sich [35r] gesament. Di meistere sagent, daz das blůt nicht baz stille. Wirouch | |
| tage ze tage und besserte sich tegelich. Aber dis bůch samente und schreib ein brůder des selben ordens und vil gůtes | |
| der welte, wenig an der groͤssi, getrúwe an der helfe, gesament in gotte. <KAP><N>XVII</N>. Wie got vriet die sele und machet | |
| ist denne in ertriche der groͤssost gewalt gegeben. Er heisset samnen alle die man, die er an cristam geloͮben gepruͤven kan. | |
| lone alle die selen und lip, die in gottes rich gesament sint; da sol der helig geist eweklich inne růwen und | |
| creaturen</KAP> Die minnende sele wirt <FOLIO>(137#’v)</FOLIO> niemer lobes sat. Darumbe sament si in sich selber alles, das got ie geschůf, in | |
| der mage wirt zehant vol boser fuhtekeit, die der mage samenot von der ungesuntheit $t deʒ libes. unde der bœse toum | |
| $s ze bette wolde gân./ vor des sales stiegen $s gesamenten si sich sît/ Kriemhilt und Prünhilt; $s noch was iz | |
| dî hêrn,/ dî zu dînste und zu êrn/ gote dâ gesament wârn/ in des cristenheris scharn,/ als der werde patriarke/ der | |
| Moabîten,/ dî geslechte beide,/ dî in argir vreide/ kegin in gesament wârn,/ begundin dâ einandir vârn/ und wuntin undir einandir sich/ | |
| gehebit an,/ der hât daz werc wol halb getân‹,/ und saminte sîn volc vil gar/ und lîz in eine burc vorwâr/ | |
| vûgte und ein sulchiz spil,/ des sî gewunschit hattin vil./ Gesamint sî dâ vundin/ der Prûzin in den stundin/ ein geweldic | |
| sparn/ in daz capitil, dâ ouch wârn/ dî brûdre dâ gesamint/ und vor in allintsamint/ knîte er dâ nidir/ und quam | |
| gebotis,/ dî vil reinen cristin,/ dî dâ in den vristin/ gesamint manchirhande/ wârn in Prûzinlande,/ intladin alsô wurdin/ von der swêrin | |
| dî Prûzin ûf den mein/ ubir al daz lant gemein/ gesamint wârin gar in ein,/ dô wart der vurste trûwin wan/ | |
| gram./ Nû wârin sî gehôrsam/ vil gerne dem legâte;/ des saminten sî drâte/ ûf Swantopolc ein michil her/ und zugin ungevêr/ | |
| sîn argiz neckin/ offinlîch inpleckin,/ daz er hemischlîch barc./ Er saminte ein her vil starc/ und zouch uf dî Kuyow/ ân | |
| dô der gotis vîent irvrîsch/ der geschichte ganze mêr,/ er saminte ein kreftic her/ und zôch vor den Elbinc./ Sîn hoffenunge | |
| des geloubin heilikeit;/ darûf was al sîn vlîz geleit./ Des saminte er dî brûdre sîn/ und darzû dî pilgerîn,/ mit den | |
| vêdin unde vechtin an,/ als er hatte ê getân./ Er saminte ein michil her/ unde zouch vil gewêr/ in hêrn Kasimîris | |
| mang in hân,/ dannen sî sî pflegelîch/ anvechtin allirtegelîch./ Des samintin sî andirweit/ von pilgerîmen vil gemeit/ eine lobelîche schar,/ dî | |
| und wurdin des in ein,/ daz sî woldin algemein/ sich samnin ûf einen tac,/ als der von in bescheidin lac,/ mit | |
| dâ roub unde brant/ gestifte beide her und dar,/ sich saminte der Samin schar/ und bestrittin in aldâ/ an sente Agnêtin | |
| ich las/ Heinrîch Monte, der dâ was/ der Nattangin houbitman,/ saminte im sundir wân/ ein her michil unde starc/ in sulchim | |
| an dem daz volc geschefdis vrî/ von den dorferin dâbî/ gesamint was in vroidin/ durch tanzin unde goidin/ und andir kurzunge | |
| mein/ und dî clegelîche nôt,/ odir alle blîbin tôt,/ unde samintin bedâcht/ darûf alle ire macht,/ dî sî mochtin geleistin,/ und | |
| Scomant einis solde varn/ zu eime tranke, dâ ouch wârn/ gesamnit in den zîtin/ dî bestin Sudouwîtin/ nâch des landis sitte,/ | |
| hûse/ sînes hêrrin quâmin,/ mit wârheit sî vornâmin,/ daz aldâ gesamint wêrn/ al des landis bestin hern/ durch vroide einre brûtlouft./ | |
| sibinzic kungelîne/ ân andir volc, des ouch dâ vil/ was gesamnit in dem zil./ Und daz slachtin nam ein drum;/ dô | |
| dî brûdre stôren dan,/ dî den gelouben dâ vorstân./ Des samente darnâch ein her/ der meister ouch mit starker wer/ und | |
| erbarmen/ den liuten, daz dâ geschach./ vor dem hûse man gesamnet sach/ phaffen, lein und frouwen,/ die liezen sich schouwen/ in | |
| liut von manigen sprâchen:/ Zôkel und Walachen/ die kômen allenthalben/ gesamnet mit den Valben,/ Sirven unde Niugære,/ Turken unde Tâtrære,/ Râzen, | |
| von danne:/ niemen weste, wanne/ sich die kurherren sider/ wolden samnen hin wider./ der phalzgrâve von dem Rîn/ tete dem gelîche | |
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