Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| mit sælden hie/ beginnen wil. nû hœret wie!/ //VI. //An sælden stât/ __diu beste kunst,/ ____swaz iemen kan,/ von sælden gât/ | |
| er sich ir dô,/ von jâmer weinde er sêre./ "mit sælden iemer mêre/ müezestû vrœlîch sîn,"/ sprach er, "vil lieber herre | |
| gesehen,/ als ich die schrift hœre jehen,/ dan diz vil sælden rîche kint,/ von dem diu mære erhaben sint./ //Der vater | |
| von mînen goten hân."/ dô sprachens alle gelîche:/ ez würde sælden rîche/ gewaltes unde guotes,/ tugende und hôhes muotes;/ ez gewunne | |
| sîne vordern ê,/ und daz im solde sîn bereit/ êre, sælde, werdekeit./ //Dô sprach in einer under in,/ der hâte künsterîchen | |
| dir geborn ist./ ez bejaget in sîner jâre vrist/ vil sælden zühteclîche./ alhie diz künicrîche/ sol im niht werden undertân;/ ez | |
| beginnet er mir heinlich sîn,/ daz vrumt mir an den sælden mîn."/ //Er sprach: "herre, ich wil dirz sagen./ dîn vater | |
| hâte dar gephlegen,/ got, der phlac sîn vürbaz./ nâch sînen sælden vuogter, daz/ des junkherren meister kam,/ zuo dem er zallen | |
| geseit./ //Er hâte daz ê wol ervarn,/ daz Jôsaphât, der sælden barn,/ deheinem was sô heinlich:/ zuozim huop er balde sich./ | |
| ich dich gelîchen/ einem künege rîchen,/ der was edel und sælden rîch./ niender lebete sîn gelîch/ an milte, an dêmüete./ daz | |
| baz gezam:/ daz was der guote Dâvît,/ der sît mit sælden lange zît/ ein künec und ein prophête was./ sîn wîsiu | |
| einen sun, der geheizen wirt/ Emanûêl: mit uns got."/ mit sælden gar daz gotes gebot/ an ir tugende ervüllet was./ ouch | |
| pîn./ ein rûhe krône dürnîn/ sach man in uns ze sælden tragen./ dar nâch er sêre wart geslagen./ mit geiseln sie | |
| den heiligen geist."/ des toufes kraft ist aller meist/ an sælden gar in trœstlich,/ die got geladet hât an sich,/ als | |
| sînem vîende in den strît:/ waz ob im got die sælde gît,/ ob er rehter manheit phligt,/ daz er dem andern | |
| ir heilegez gebeine/ guot, edel unde reine,/ ist uns ze sælden hie verlân,/ dâ von wir manige sælde hân,/ swie wir | |
| ist uns ze sælden hie verlân,/ dâ von wir manige sælde hân,/ swie wir es unwirdic sîn./ ich und die genôze | |
| sol./ //Der râtgebe, daz ist ein man,/ der wol mit sælden râten kan/ und der die rehten wârheit/ dem man mit | |
| "daz disiu lêre und ouch der rât/ ze alsô grôzen sælden kumt/ und iemer êweclîche vrumt,/ daz sich als unmanic man/ | |
| nû dirre knappe wîse/ lebet in sô hôhem prîse,/ sîn sælde wuohs, sîn lop, sîn lîp./ sîn vater mahelt im ein | |
| ir witze, ir rede und ir vernunst/ und ouch ir sælden rîcher lîp./ ich minne sî vür älliu wîp,/ der ich | |
| ist unkunt unde gar verseit."/ //Dô sprach gezogenlîche/ Jôsaphât der sælden rîche:/ "genuoc gevuoge rüeret mich/ disiu rede, wan des wænich,/ | |
| und sol geschehen,/ wil dû des gelouben jehen?"/ "jâ, meister sælden rîche,/ sô rehte herzeclîche/ geloube ich, swaz dû hâst geseit,/ | |
| ersehe/ und von dir guoter bilde jehe,/ daz dû mit sælden vlîzest dich/ guoter werke gotlich./ got ruoche an dir machen/ | |
| sîn tumpheit hôhes leides phlac;/ dâ got mit liebe im sælde wac,/ dâ wac sîn hôch unsælekeit/ daz herzeliep vür herzeleit,/ | |
| bereit/ ein iemer klagendez herzeleit,/ hætez lâzen vollevarn/ Jôsaphât, der sælden barn./ genuoge sint noch sô gemuot,/ daz in ir übel | |
| ich von herzen bite dich./ daz ist ze lobe, ze sælden guot,/ swelch kint des vater willen tuot:/ des sol dîn | |
| ir êre von den kristen,/ sît bin ich sæleclîche/ mit sælden worden rîche./ dû würde mir sît ûzerkorn/ ein kint ze | |
| worden rîche./ dû würde mir sît ûzerkorn/ ein kint ze sælden mir geborn,/ des soltû die gote unt mich/ geniezen lân, | |
| ouch mit lêre./ gedenke, wie grôz êre/ dem kinde an sælden ist, wie guot,/ ob ez des vater willen tuot./ sun, | |
| alsô gesigent,/ daz sie sigelôs geligent,/ sô mache ich iuwer sælde breit/ mit guotes grôzer rîcheit./ siht man iuch sigelôs geligen,/ | |
| bist dû gar gewære/ der wârheit bredigære./ daz ist dir sælde und êre,/ sô volge ich dîner lêre/ und wil in | |
| ist gewaltic unde guot;/ swer im hât gunstlîchen muot,/ des sælden wirt er ein gewer./ dar nâch der guote Jupiter,/ der | |
| dir gar genant,/ die mit gewalte in ir hant/ menschlîcher sælden pflegent/ und nâch ir selber muote wegent/ den liuten sæleclîche | |
| kiusche, guot und reine,/ bewart vor allem meine./ diu muoter sælden rîche/ truoc in menschlîche:/ sunder sêr si sîn genas./ nâch | |
| über alliu leben treit/ des wunsches bluomen schône/ mit rehter sælden krône:/ die kristen sus bewæret sint./ der welte vreude ist | |
| sage ich dir und gote danc,/ der dich der grôzen sælden twanc,/ daz dû durch valsche miete/ der gar vervluochten diete/ | |
| wær bereit/ êre, guot, lîp unde leben/ und swaz im sælden was gegeben,/ die wânder gar von ime hân/ und von | |
| getân,/ dô gar an in was gelân/ ir sic, ir sælde, ir êre,/ und er mit sîner lêre/ beleip mit willen | |
| mit ir hœhsten güete/ ân ende vrœlîche bewart./ ûf vrœlîcher sælden vart/ sîn dînes heiles sælden wege/ gebant in ir vil | |
| ende vrœlîche bewart./ ûf vrœlîcher sælden vart/ sîn dînes heiles sælden wege/ gebant in ir vil werden phlege!/ //Ich bin durch | |
| dînen ungelouben dich/ verteilen, daz müet iemer mich./ daz wende, sælden rîcher lîp./ gedenke, minneclîchez wîp,/ durch rehte wîplîche tugent/ an | |
| wie grôz, wie ganz dîn leben ist!/ nû sage mir, sælden rîchiu tugent,/ reiniu gotes erweltiu jugent,/ ist got sô dêmuot, | |
| vlîze in sînem muote/ und berihte wol sîn rîche/ mit sælden zühteclîche./ //Sus was sîn vorbilde getân./ er kunde reinez leben | |
| begunde sîn gesinde,/ sîn guot, sîn lop, sîn êre/ mit sælden wahsen sêre./ swie vil er rîch und rîcher wart,/ sô | |
| süezer güete/ wuohs mit dêmüete:/ des wart sîn lop mit sælden breit./ sînes vater werdekeit/ begunde swînen tägelich;/ sîn lop, sîn | |
| schreip er im dort,/ dar an stuonden disiu wort:/ "gesuntheit, sælde und allez guot,/ gelücke, vreude rîchen muot/ enbiutet dir, ders wünschen | |
| vür alle, die nû sint,/ mîn lîp, mîn liep, mîn sælden wân/ der hœhsten sælde, der ich hân,/ die ich ze | |
| sint,/ mîn lîp, mîn liep, mîn sælden wân/ der hœhsten sælde, der ich hân,/ die ich ze herzen nâhest trage,/ merke, | |
| ist,/ und swer gelouben hât an Krist,/ daz dem sîn sælde vür sich gât,/ als got an uns bewæret hât./ //Dû | |
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