Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gât,/ als got an uns bewæret hât./ //Dû wær ie sælden rîche;/ sô lebte ich kumberlîche,/ sît daz ich sündehafter man/ | |
| güete, reiner Krist,/ wan an dir der urhap ist/ der sælde dîner hantgetât,/ der leben in dîner krefte stât./ //Nû wis | |
| entsageter sînen muot./ der edele süeze herre guot,/ Jôsaphât, der sælden barn,/ gap in urloup und lie sie varn/ wider ze | |
| nû bin ich ein der næhste dîn,/ nû vârestû der sælden mîn./ ob dich daz weltlîche guot/ dunket üppic, als ez | |
| vor allem wandel wol behuot:/ der gruoztin minneclîche./ der guote sælden rîche/ mit vlîze vrâgen dô began/ nâch dem gotes dienstman./ | |
| in dûhte, er wolde ruowen varn./ dô sprach der reine sælden barn:/ "meister, wem lâst dû mich?/ ez wære reht und | |
| teil ûf dirre erde/ verkrenket eine werde."/ dô sprach der sælden rîche/ mit zühten senfteclîche:/ "bruoder mîn, vil liebez kint,/ diu | |
| gerne enber:/ dâ ist niht anders inne/ wan vreude, vride, sælde, minne./ //Der edel guote reine/ lac sîner vriunde al eine,/ | |
| komin an núnzig jar/ Abram und was wordin alt./ manegin seldin manigvalt/ lepter und minte Gotis gebot./ do irschein im abir | |
| dem willin sin/ der wunsch an sinim kinde gar:/ der selden vliz an im gebar/ nah sinis herzen můte/ im ce | |
| vliz an im gebar/ nah sinis herzen můte/ im ce seldin und ze gůte/ swes er wúnschin wolte/ und an im | |
| Got selbir erte/ und al sin ding im kerte/ ze seldin und ze gůte./ __ In Gote der gemůte/ Abraham der | |
| hinnin schiet/ heilig, reht und reine,/ vri vor allem meine,/ selde und gnaden riche,/ úns allin selicliche:/ wand in hat an | |
| hůte/ .Ysaagis sinis man./ der Gotis segin im began/ mit selden fuͤgin sere/ von gůte so groz ere/ das er spate | |
| dinen samen den wilich/ nah dir manigvaltin/ und sin mit seldin waltin/ durh Abrahamen minin kneht’./ do Got des geheizis reht/ | |
| herce minte Got/ und leiste gerne sin gebot,/ das ze selden im gedech./ nu kam der kúnig Abimelech,/ Phicol unde Jairus/ | |
| ir gebet,/ an dem Got sit vil wundirs tet/ ze seldin dem geslehte sin,/ dem gůtis vil von im wart schin,/ | |
| so gib ih in minin segin,/ der ir sol mit selden pflegin/ und in minir hůte han./ der segin sol alsus | |
| erkenne bi,/ so belibest aller sorgen vri/ unde vuͤget dir selde unde heil.’/ si sprach: ‘ich streche ein rotez seil/ in | |
| niht mohte erwachen./ da began sich machen/ Ja%.el uf siner selden hagel./ einen stæhelin nagel/ sú zim dar in zorne trůg./ | |
| an kúnegis nam wart hin geleit/ und úns irschein der selden vart/ das Got durh úns mensche wart./ //Sit nah der | |
| heilikeit/ dú dran mit wihe was geleit,/ das deste bezer seildin teil/ in volgete und deste grozer heil,/ als ez irgie | |
| irgangen wol,/ wand David nu lidin sol/ erbeit und sinir selden val/ und darzů mit im ubir al/ sin gůt und | |
| verjehin:/ als Absalone si geschehin,/ als muͤze in allin/ ir seldin los gevallen/ die dir sin vient unde gram!’/ als David | |
| werden vroͮwen/ Ist an im verhoͮwen/ Der vroͮdin schilt, der sæelden cranz;/ Der welte lobes sunnen glanz/ Můst an im erloͤschen sin,/ | |
| do/ Und wunschent im gar also/ Das in Got in s#;ealden pfat/ Wiste und an sines vatter stat/ In gerůchte sezzen/ | |
| gen#;eadic sin,/ So wil ich dir das kindelin/ An diner s#;ealden hoͤheste leben/ Und an dine gnade ergeben.’ –/ ,Uf die | |
| dar inne wâren,/ daz sagih û zwâren,/ di werten ire selede/ alse tûrlîchen helide/ und vohten sêre her ze tale./ ih | |
| ih leben,/ wande mir dise roubêre/ mûwit alsus sêre./ di sâlde volget sînen vanen./ ih vorhte, er wirdit mir ze banen./ | |
| ne lebet,/ swenner sih ze hô verhebet,/ swî ime di sâlden volgen,/ werdent si ime verbolgen,/ si ne kêre zornlîche wider/ | |
| heiligen geistes. Ich bin der wúnne #s+thron,#s- ich bin der selden #s+kron,#s- min ogen sint so klar, min mund so zart, | |
| vroͤlich diz gesang: «eya, eya, dank und lob, heil und selde, gnad und wúnne und iemer werendú ere si im geseit | |
| můst eintweder haben oder lassen, anders dir geschiht niemer kein selde. Mag ieman zwein herren dienen? Nein es, werlich! Tů einen | |
| zů got dest me wuͤchse und daz ir gelúck und seld da von dest me volgete; und sant die andern namen, | |
| den berg, so wirstu doch uf dem weg diner ewigen selde funden. __Zwei ding soltu oͮch han, die dir gar nútz | |
| dis hat manigen zieren helt sigelos gemachet. Da sitzet fro #s+Selde#s- mit irem glúktrad und zoͤget daz wol geziert oberteil des | |
| můst eintweder haben oder lassen, anders dir geschiht niemer kein selde. Mag ieman zwein herren dienen? Nein es, gewerlich! Tů einen | |
| dursmelzen,/ darnach als dîn wirde ie wak!/ //Dû bist aller sælden gimme,/ wan diu süezze gottes stimme/ dich ûz allen frouwen | |
| lebende sâme,/ der gelobt hern Abrahâme/ wart von gotte ze sælden krâme,/ alse sîner güete zam./ //Dînes lobes underwinden/ ist gespilt | |
| gelükes hât!’/ //Minne, dir sî vor geseit,/ wie heil, gelüke, sælde tuot:/ lâ dir iemer wesen leit,/ soldest ez iender hân | |
| gistellet/ und hânt dâbî tugende vil,/ er kumt an der sælden zil,/ swer sich oft zuo zin gesellet:/ der hât wunnen, | |
| wan $s sî $s bî $s tugenden wonent alse schône:/ sælden krône $s sint ir ingesinde./ Wol in, wol! $s iemer | |
| rehte als si mich betwungen hât./ Tuo mir ûf der sælden tür,/ sliuz zuo und lâ mich niht dafür:/ so sæze | |
| und lâ mich niht dafür:/ so sæze ich ûf der sælden kür./ //Mich hât ein liehter ougen blik/ geschozzen in daz | |
| werden man unwerden mag $s und frouwen wîsen ûz vro Sælden huote./ Untriuwe ist alr untugenden vol:/ si kan zer helle | |
| hie./ durch daz alz unde swaz dir ie/ von im sælden widerfuor, $s so hilfe, daz uns niht sîn gnâde entwîche!/ | |
| umbe dich erwerben got, $s daz uns noch teke dîner sælden van/ Und er uns leite an die stat,/ da ieklich | |
| ir êre und ouch ir wîblich güete./ Si hânt der sælden meisten hort/ an dirre werlte, darzuo den himel von ime | |
| in ganze fröide kêren./ //Gelükes rat nit stille stât:/ vro Sælde, diu ez trîbet, daz erzeiget hât/ an vieren, die da | |
| Swie klein sî mir fröide mêre,/ ich wünsche, daz ir sælde und êre/ volge und dâbî fröiden vil./ Ir güete und | |
Ergebnis-Seite: << 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 >> |