Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vreuden wernden./ swem ir munt ein grüezen bôt,/ der brâhte sælde unz an den tôt./ von der meide kom ein glast,/ | |
| die dâ wâren/ begunden alle gemeine jehen,/ daz dem grôze sælde wære geschehen,/ swen dâ reichte ir ougen blickes swanc:/ dem | |
| gewan’,/ sprach Terramêr der rîche,/ ‘daz alsô herteclîche/ an sîner sælde kan verzagen/ unt sich den goten wil entsagen!/ ei süeziu | |
| verkôs,/ ich hete dich zeime kinde./ ob ich dich bî sælden vinde,/ sô êre dîn geslehte/ unt tuo den goten rehte.’/ | |
| ob grœzer ist ir kraft?/ sô sul aber wir mit sælden sîn.’/ //Balde wart im Volatîn/ gezogen. er huop sich an | |
| ammen brust verstolen wart/ ûz rîcheit brâht in armuot./ diu sælde künsteclîchen tuot./ //[D]az kindel kouften koufman,/ und hetenz unz ez | |
| wille./ bin ich von werder diet erborn,/ die hânt ir sælde an mir verlorn.’/ Gyburc in vrâgete durh sînen prîs,/ ob | |
| und noch mit manlîchen siten/ des rîches êre wirbet./ swes sælde niht verdirbet,/ der wert die rœmischen edelkeit/ mit ellenthafter arbeit./ | |
| die sich des kunnen mâzen/ daz gotes zorn erwirbet,/ des sælde niht verdirbet./ //Swaz iu die heiden hânt getân,/ ir sult | |
| mêre./ ein ieslîch vürste sîne man/ spreche. swem got der sælden gan,/ daz er mit strîtes urteil/ umbe daz endelôse heil/ | |
| erholt,/ si teilet den endelôsen solt./ die belibene sint zer sælde erwelt./ swer die schalen vor hin dan schelt,/ der siht | |
| selben habt erkant/ und iuch her wider hât gesant/ //Grôziu sælde ân ende/ zer krefteclîchen hende/ diu die helleporten brach,/ der | |
| der nimmer sô geveiget/ daz sîn lop müg ersterben./ swer sælde welle erwerben,/ der sol dich êren, Vîvîanz./ vor got dû | |
| holder ich dem wære./ / //Ei Gyburc, heilic vrouwe,/ dîn sælde mir die schouwe/ noch vüege, daz ich dich gesehe/ alda | |
| manegen hûfen getragen/ wart diu reine kristenlîche diet,/ den ir sælde daz geriet/ daz si ime sturme ir lîp verlurn./ die | |
| wære beslozzen/ und sîn triuwe mit lobe begozzen,/ des sîn sælde immer blüete/ und sîn unverswigeniu güete./ Matribleiz sprach aber mêr:/ | |
| muͤndelin/ schol daz mir ymmer mer kain wort/ zu gesprechen, sælden hort?/ wie bin ich din entwaiset!/ swie vil ich wird | |
| gram./ wolt ir gestattet han den mort/ daz ich miner sælden hort/ het ertoͤtet auch mit mir,/ er wær ie tot, | |
| hat er daz leben/ genomen erlich ane mort./ owe, miner sælden hort,/ waz wellents an dir rechen?’/ __der jamer ir wart | |
| dar umm erwarmen/ schol er bi wibes libe,/ hat der Sælden schibe/ in lebende uns gelazzen./ do ich uf der strazzen/ | |
| busch gespinnet:/ swem ez denn geluͤcke innet,/ der ist der Sælden kint gezalt./ wær sin in Bayern ain walt,/ er wuͤrde | |
| vor gevangen/ bin ich an hertzen, lib./ wie mag der Sælden schib/ von mir so dick gewaltzen?’/ trahen lieht gesaltzen/ uz | |
| ez lancte/ die sel von dem libe./ __nu dar, vrau Sælden schibe,/ ir baitet gar ze lange!/ hie uf dirre plange/ | |
| volge wir, wan daz sint die / den got hie sælde hât gegeben / und dort ein êwiclîchez leben; / dar | |
| iuw%..er êre / mîn bet genædiclîche, / daz iuch diu Sælde rîche.’ / ‘nu sprechet, rîter, wes ir gert.’ / ‘vrouwe, | |
| swes ir lîp zer werlte gert, / des hât diu sælde si gewert. / Diu maget truoc ein schapel, / daz | |
| leides ie geschach, / des was zehant vergezzen. / diu Sæld%..e hêt si besezzen. / ir ôren [wârn] ze rehte gar, | |
| ie von wîbe / reiner lîp würde geborn. / diu Sælde hêt ir gesworn / ze belîben mit ir stæte / | |
| was ir schœner lîp wol wert, / wan swes diu Sæld%..e ze [g%..e]sellen gert, / der muoz gar âne wandel sîn; | |
| si mîn vrouwe solde sîn, / sô hêt alrêrst diu sælde mîn / mîn vreude gar gekrœnet / und œsterlîch geschœnet, | |
| ist, / sô gebe iu unser herre Krist / beiden sælde und êre!’ / der rede enwart niht mêre. / des | |
| daz man im des besten giht! / dem hât got sælden vil gegeben; / er mac ouch deste gerner leben. / | |
| gegeben; / er mac ouch deste gerner leben. / sîn sælde hât ie des gegert / daz er den liuten würde | |
| er was alles valsches blôz; / dar zuo was sîn sælde grôz; / der beider er von rehte g%..enôz. / Der | |
| mich, herre, des ich ger; / sô hât mich diu Sælde her / wol geleitet mîne tage; / mîner swære die | |
| der werlte ein vil süezez spil. / got gebe in sælde und vreuden vil! / des ich in immer wünschen wil. | |
| alsô grôze meisterschaft. / dâ was kunst unde kraft, / sælde unde manheit; / diu hêt got an in geleit; / | |
| wand ir ist leider nû niht vil / die diu sælde ûf ir zil / sô gärlîche lâze / daz si | |
| / got müez iuwers lîbes pflegen, / und gebe iu sælde und êre! / wan swaz ich mich nu mêre / | |
| / als si got wolde bewarn / und ez ir sælde solde sîn – / ûz dem lande ze Korntîn / | |
| lobe gar / und ze wunsche wol gestalt; / ir sælde diu was manicvalt / an lîbe und an gewizzen; / | |
| ist geseit; / ouch hân ichz selbe wol gesehen.’ / ‘sælde und êr%..e müez dir geschehen!’ / sô sprach diu sêle | |
| sînem viure. / gnâde was im tiure, / dar zuo sælde unde guot; / ez hêt diu grôze armuot / zuo | |
| der stat. / sus gwan der arme rîchen muot, / sælde, sin unde guot. / dô vrâget mich mîn kranker sin, | |
| ir lîp der vrouw%..en Jeschûten, / diu dâ was sô sælden rîch, / was des tages ungelîch / dô si in | |
| / wan s%..i entrûwet niht genesen, / als ez sîn sælde solde wesen / der dâ vor ir gebunden lac; / | |
| / swer nâch sînem lône / gedienet, der %..ist der sælden kint. / ze trôste sande er im den wint. / | |
| schiet si hin / leider ungetoufet. / im selb%..en er sælde koufet / swer um%..b den andern vrumt gebet. / nu | |
| überwunden gar / swaz im leides ie gewar; / diu sæld%..e was sîn geleite dar. / Dô gebunden wart der degen | |
| / dâ von ir mugt nâch wunsche leben; / diu Sælde hât iu wol gegeben. / ouch wil ich iu vür | |
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