Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

SM:KvA 2: 5, 6 si an ir lîbe treit./ Sumerkleit hât er ir gesnitten:/ sælde und zuht nach wîbes sitten/ hât diu reine, $s die
SM:KvL 4: 4, 3 vil wol,/ waz ich an dir minne:/ dû bist aller sælden vol,/ dû bist schœne und minneklîch gestalt./ Dû bist valsches
SM:KvL 14: 2, 3 sunnen hô,/ mirst gebotten, ich sol singen:/ daz tuot mîner sælden wunsches tag./ Ich wart vor des nie so frô/ von
SM:KvL 15: 4, 4 ir minneklichez grüezzen/ lachelîchen meinen mich,/ Sô vunt ich der sælden vunt/ an der minneklichen, süezzen:/ gienge ez mir so sæleclîh!/
SM:KvL 16: 3, 7 ist gar ein wîplich wîb,/ nâch dem wunsche wol gestellet:/ Sælde hât sich zir gesellet,/ sî hât kiusche, zuht und reinen
SM:Pf 1: 1,11 gebender hant./ gelebt ich noch den tag,/ Daz mich vro Sælde erkande,/ als si etteswenne pflag!/ mîn habe ist worden kleine,/
SM:Pf 1: 3,12 ir diener sîn./ Swenne ich sie anschowe/ (si ist mîner sælden schrîn),/ so enzündet mich ir minne/ (si rôse in meien
SM:Ro 1: 3,13 belang ich nâh dir hân,/ daz dîn zarter lîp/ zerfliezze, sælde mîn./ //Hey, rôselechter munt,/ wanne wilt erfrischen mich?/ Mirst elliu
SM:Ro 3: 3, 7 vögellîn./ ûf gelückes schîbe/ stên ich nû ze stunden./ Mîner sælden meiewunne,/ tuo genâd an mir nu schîn,/ sô daz mir
SM:Ro 4: 1, 8 Und dabî verdringen/ manigvalt/ sorge mag des ringen./ gar in sælden swebt/ liechte sumerwunne, diu nu winters wêwen/ mit ir grüenen
SM:St 4: 5, 4 Steimar, swas an dir begât,/ Ganzer tugende michels mêre,/ aller sælden vollen rât:/ An ir lît der wunsch vil gar./ wünschent
SM:Te 1: 3, 1 liebes wære ergangen!/ //Sælig wîb, ich bin noch gar der sælden arn./ daz mir von dir ie wurde ein kleinez ungemüete,/
SM:Te 10: 2, 6 nit schaden tuot,/ noch an êren krenket?/ darzuo hât vro Sælde an sî gewant/ Sô vil süezzer güete und senftekeit,/ daz
SM:Tu 1: 3, 3 glentzet./ //Wertlicher wîbe triuwe/ gît wirdig hôhgemüete;/ Ouch wirt ir sælde niuwe/ bî werden man, so wachent wîbes güete./ Unwirde selten
SM:Tu 4: 3,10 mê dann ich besinnen kunne/ an ir, si ist der sælden tach./ //Owê, mîns hertzen wunden $s enbunden $s sich hânt,/
SM:UvS 2: 2, 5 mit dem, daz sî so stæteclîch ir güete phliget./ Ir sælde sældet lîp und êre, swem si wil:/ diu selbe sælde
SM:UvS 2: 2, 6 sælde sældet lîp und êre, swem si wil:/ diu selbe sælde vreut ein teil mich mêre denne vil./ Refr.: Ich
SM:UvS 7: 4, 4 al ein:/ ich kan nach wunsch erdenken niht zer welte sælde dirre vor./ Refr.: Swer sich so wunneclicher wunne wol
SM:UvS 8: 4, 2 wer sol mich grüezen,/ sît der werde gruoz so volle sælde gît?/ Dâ wil ich der süezen/ umbe dienen, wand an
SM:UvS 8: 5, 6 wan der liute haz,/ sô gezimet der guoten wol an sælden/ und an êren, daz si mir ersetze daz./ //Vreut iuch,
SM:UvS 11: 3, 2 verkiuten./ //Liezent touben sich die wîsen,/ wîsen $s ûf der sælden vart,/ Sô kunde ich ir leben geprîsen./ prîsen $s wir
SM:UvS 12: 5, 2 //‘Mîn vreide und mîn sinne,/ mîn lîp, mîn leben, mîn sælde gar/ hât sô dîn liep in banden, daz ich dir
SM:UvS 14: 1, 2 //Mîn gemüete hœhet sich:/ hôhe muoz ir werder lîp an sælden stên,/ Diu so werdeclîche mich/ kan getrœsten, daz mîn trûren
SM:UvS 17: 2, 4 ich sorge twinge ûf hôher stên./ Ich weiz die süezen sælde an ir:/ diu sælde froide kan gegeben,/ von der wol
SM:UvS 17: 2, 5 hôher stên./ Ich weiz die süezen sælde an ir:/ diu sælde froide kan gegeben,/ von der wol trûren muoz zergên./ Wie
SM:UvS 17: 2, 8 güete iht arges widerstrîten:/ in der si reineclîche lebit mit sælden zallen zîten?/ ez müeste wol sîn ein ûz der mâze
SM:UvS 19: 1, 3 noch gesehen!/ //Sælderîche, sælic wîp,/ wie du lêrest herzeliebe widerleben!/ Sælde, vreide, herze, lîp/ hât ich einem wîbe in ir gewalt
SM:UvS 19: 7, 3 allez, daz der süezen stunt geschach,/ Dô si, diu mir sælde gît,/ ein so süeze, sælic wort ze mir gesprach,/ Daz
SM:UvS 20: 3, 4 swer ir under ougen siht./ des sî sich nâch ir sælden underwindet,/ Deme tuot si liep und êre schîn./ wol mich
SM:UvS 20a:2, 4 swer ir under ougen siht./ des sî sich nâch ir sælden underwindet,/ Dem tuot si fröide und êre schîn./ wol mich
SM:UvS 22: 2, 2 ie iht so reine alsam ein reinez wîp,/ diu nach sælden kêret ir gemüete?/ Dâvür wil ich iemer setzen mînen lîp,/
SM:UvS 22: 5, 6 sîst so sælic, daz mir niemer kund an ir ze sælden misselingen./ //‘Ich wil mînem vatir gerne wol $s râten,/ daz
SM:UvS 24: 5, 1 ez so stê,/ daz ich noch mîn selber frowe sî.’/ //Sælde, schœne, güete/ hânt die meisterschaft vil gar an iuch geleit,/
SM:UvS 28: 1,11 gebeitiu minne,/ diu niender vonme herzen kumpt?-/ noch minner zallen sælden vrumpt/ des mannes leben, der valsch ist ûz und inne./
SM:UvS 28: 3, 5 geschein?/ Est bezzer bilde an dem genomen,/ der beide an sælden, an êren und an guote ist vollekomen:/ swer nâch den
SM:UvS 30: 3, 7 niht/ wan alse ir rât nu sî,/ und swer in sælden roube, den mache er der êren vrî!/ //Si jehent, daz
SM:UvS 31: 2, 9 gemüete:/ des was sîn name $p/ $p, der ie nach sælden warp./ nu phlege sîn got, der rîche!/ des wünschen inneclîche,/
SM:We 2: 1,12 lît./ er ist erbarmig und ist doch den friunden guot,/ sælde hât in wol daher vor aller missetât behuot./ //Got êre
SM:WvK 7: 2, 7 herze, ir muot,/ daz liebt hôchgemüete:/ ich winsche in allen sælden vil,/ ich wil ir diener sîn./ Nu gere ich anders
SpdtL 76, 24 dâ mit sîn gebot./ Got uns selbe êret/ Und unser sælde mêret,/ Daz wir reht sîn alle,/ Unreht uns missevalle./ Guote
Spec 63, 11 virloſe er niht ſin rîche, da mit garneti $t er ſalde ſele unde libiſ. Gvͦt waſ der kunic, der ſich ſelbin
Spec 79, 15 fůr, do wrdin ſine ivngir harte gevntrôſtit, daz ſi der ſaldin darbin ſoltin, die ſi tagelich uon im hortin unde ſahin.
Spec 86, 31 lebin alſo uerendin můzzin, daz wir die ſůzze der êwigin ſalde an unſerre hinverte vrôlichen $t enphahen můzzin. Quod ipſe preſtare
Spec 99, 13 uliehen mugen uon unſerme unrehte zoͮ dem waren ſtade aller ſælde. Von div, mine uil lieben, emzeget iwer chirechgenge, iwer gebete,
Spec 124, 13 uident que uoſ uidetiſ. ‘Div oͮgen ſint ſalec, div die ſalde ſahen, die ir ce allen ziten ſehet’, wan ſi den
Spec 130, 23 daz ir wirdec moͮzzet werden deſ hêren lôneſ, der ewigen ſalde, in ſimme riche mit allen ſinen heiligen. Ieſus Chriſtus dominuſ
Spec 150, 13 der driv ze gote treffent, uieriv ze deſ menneſſcen $t ſælde. Nu bitet alle gemeinlichen den heiligen Chriſt, daz wir in
Spec 150, 25 heiligen $t pater noſter, in deme uronen gebete, daz Chriſt ze ſalden ſazte allen den, die an in geloͮbent, ſint geſcriben ſiben
StrAmis 737 im sâ bereit./ dô nam er urloup unde reit./ sîn sælde diu was dâ sô starc/ daz er wol zwei hundert
StrAmis 1216 ſin herʒe alſam ein honecwirʒ./ ich meine got, der als ein hirʒ/ wart, frouwe, bi dir niuwe:/ dur dine reine triuwe/

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