Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| daz ein ander man/ die mîne rede hete zuo der saelde sîn;/ Und iedoch niht an die stat,/ dar ich nu | |
| der vröiden mîn/ daz lît an ir und aller mîner saelden wân./ Swenne ich daz verliuse, sône hân ich niht/ und | |
| zorn –/ wil sîn geborn./ /Unde ist, daz mirs mîn saelde gan,/ daz ich ábe ir wol rédendem múnde ein küssen | |
| schoene wort,/ waz mac i$’s, der mirz verkêren wil?/ /Aller saelde ein saelic wîp,/ tuo mir sô,/ daz mîn herze hôhe | |
| /Ist aber, daz ichs niene gebiute,/ sô verliuse ich mîne saelde an ime/ und vervluochent mich die liute,/ daz ich al | |
| mêre./ des geswîgte ich durch die gotes êre,/ der mir saelden hât gegeben sô vil,/ ich gouch, als ich des niht | |
| mir niht sô loben,/ Als ichs bedörfte und ez mîn saelde waere./ si wellent noch allez wider an diu alten maere/ | |
| jâ./ /Swem von guoten wîben liep geschiht,/ der hât aller saelde wol den besten teil./ wâ gesach ie man sô guotes | |
| dâ ist vil guot gelücke bî./ owê, daz mir der saelden nieman eine gît!/ War zuo sol ein unstaeter man?/ daz | |
| kurz gemezzen?/ der tac wil niht erwinden./ h%/ât mínne an saelden teil,/ diu helfe mir, daz ich dich noch mit vröiden | |
| nôt./ sus hât dîn minne mîn gewalt./ /Möht ich die saelde reichen,/ diu sô hôch/ ob mîner vröide stêt gezilt!/ got | |
| sa/ Reht als sie sy fraw Elena,/ Geborn uz der selden stam./ Ir brennende varb zwor ye glam/ Als in fuͤr | |
| ir zartet,/ Wer sie ymmer angesicht./ Ach awe, wem die selde geschicht,/ Den sie mit mynnen schranken/ Und mit armen blanken/ | |
| ich daz herleuben/ Daz sie es tun bereuben,/ Waz sie selde und freude hat!/ Umb ditz großen missetat/ Sie hatt auch | |
| dick unnd nit zu eyner stund,/ dem doch got der seld gund/ das er rechts dots erstarb;/ unnd einer der nye | |
| //5. Klage eines Liebenden. //__Wan ich bedenck die selden stund/ wie sich in rechter lieb enczund/ myn hercz zu | |
| mit kreften wil ich sagen dich,/ of mir got der selden gan./ nu tret an, Mynne, tret her an!/ Stede, comt | |
| roste./ sin felzen in des todes knoph $s wart unser salden rente./ das pantier uf des krüzes schilt $s gepinselt wilt,/ | |
| uf der ersten art gerüste,/ doch fieng in sint der salden strick/ und sloß in in eins reinen herzen brüste./ wie | |
| alle ding geticht,/ sie ist der stein, an dem ich salde finde./ von Ninive ir kante nicht/ der künig. er wart | |
| sam ein ris in voller trucht,/ dem alle zit der salden frucht/ die wisheit uf sin este bant;/ wie das man | |
| guten siten gan,/ von adel, wisheit sunder wan,/ die aller salden bürde treit./ von lob der selgen veter es ouch saget,/ | |
| verschart/ und wie in sünden was vernarrt/ jüdische diet, der salden fri;/ von manung, das die Israhelen kerten/ von sünden und | |
| sterne,/ du urhab, wallnder glanz und liechtes kerne./ der hochsten salden erne/ trag, freud, in trübes herzen ror./ Meit, hochster freuden | |
| herzen tigel/ güß trostes bach und frides tror./ Du blünder salden hag, / kein zung din lob berißen mag, / sint | |
| himels buwe/ an dich kein ouge finden kan./ Meit, blünder salden stam, / dem alden fenix wol anzam, / das er | |
| immer tragender buße/ geringet wart und leides sucht./ Du blünder salden boum, / din ho erschein des küniges troum / Assirie: | |
| flamm in herzen rore wecke,/ genade schult bedecke,/ du hochster salden erster funt./ Des oleiboumes frucht / gegossen in der wunden | |
| maget und der brut, / durch die uns lücht der salden tag, / sint zu der küschen hant/ des eingehürnes flüchte | |
| himel noch sin zimmer./ lob si der maget immer,/ der salden spring und gotes schrin./ Durch diner küsche stam / wuchs | |
| / die dri ein wesen gar besloß. / meit, aller salden spring,/ drifaldig got in einig ding/ gewellet, in dins herzen | |
| sus in der reinen meit,/ durch die uns liecht der salden teit,/ verjungte sich des himels voit/ meitliches ordens ane schart./ | |
| und sinkt in ungelückes tich./ die tugent ist der hochsten salden amme,/ die iren werkman löst uß sorgen klamme/ und wescht | |
| mor, / das mir in ires herzen ror/ sold minne salde werden kunt,/ daruß der freuden bach/ flüßt immer sunder leides | |
| o wib, du bist die erste sach,/ von der sich salde hat entzunt./ ach got, wer ich uf diner brust ein | |
| künste zimmer si/ fellig und uf sanges zinne wache./ Aller salden stift, / reine maget, $s saget/ uns, die ware schrift:/ | |
| wort in der meit bekleib./ von solcher stift/ $s der salden trift/ uß gotes herzen wart ^+gerifft./ ein wort des Luciferis | |
| todes part./ Lob si dir immer heiter, / du hochster salden boum. / du bist die ware leiter,/ die Jacob in | |
| $s nicht $s din gir in tumme schicht./ wib, blünder salden hochstes zil,/ hil $s still $s din herze argen will/ | |
| tor $s dins herzen flüßt./ du freuden stern, $s der salden ern, $s du bist der kern, $s da minn uß | |
| erbeite Sîvrit, $s daz man dâ gesanc./ er mohte sînen sælden $s des immer sagen danc,/ daz im diu was sô | |
| »lât belîben $s den mortlîchen zorn./ er ist uns ze sælden $s unt z%..e êren geborn./ ouch ist sô grimme stark | |
| dâ lîzin ligin,/ unde îltin dâ zu walde./ Des geluckis sâlde/ wurdin dî Sudouwin vrô,/ und Mertîn betrûbit dô/ in dem | |
| frumikeit gezôch,/ alliu missewend in flôch./ sus kunden si der sælden phlegen./ diu het sich nindert verlegen/ bî ir einem über | |
| daz ichs darumbe luogen/ noch müez an einem galgen!/ diu sæld begunde walgen/ hiute her, morgen hin;/ sus was der wechsel | |
| urloup er ze reden nam;/ daz wart im erloubet:/ ‘sîner sælden ist beroubet/ Karl und der Karlot/ und iu die hât | |
| si darinne vertreip/ disiu kurzen jârzît./ wol im, swem diu sælde gît,/ daz er hie verdienet daz,/ daz in vermîdet dort | |
| si wol gezemen_–/ Ruodolf er nâch dem vater hiez./ diu sæld im solhiu zil stiez,/ als ich hân vernomen,/ daz er | |
| dîn êre liep./ im ist geseit, der arge diep,/ der sæld und tugent stelen kan,/ der hellehunt Sathan,/ hab sich ze | |
| //__DLI. nû hôret, wie man mit im fuor./ dô diu sælde ûf in swuor,/ daz im alsô was gelungen,/ daz er | |
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