Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

MF:Reinm 8: 4, 4 daz ein ander man/ die mîne rede hete zuo der saelde sîn;/ Und iedoch niht an die stat,/ dar ich nu
MF:Reinm 9: 3, 4 der vröiden mîn/ daz lît an ir und aller mîner saelden wân./ Swenne ich daz verliuse, sône hân ich niht/ und
MF:Reinm 10: 3, 1 zorn –/ wil sîn geborn./ /Unde ist, daz mirs mîn saelde gan,/ daz ich ábe ir wol rédendem múnde ein küssen
MF:Reinm 26: 1, 1 schoene wort,/ waz mac i$’s, der mirz verkêren wil?/ /Aller saelde ein saelic wîp,/ tuo mir sô,/ daz mîn herze hôhe
MF:Reinm 27: 4, 2 /Ist aber, daz ichs niene gebiute,/ sô verliuse ich mîne saelde an ime/ und vervluochent mich die liute,/ daz ich al
MF:Reinm 30: 1, 7 mêre./ des geswîgte ich durch die gotes êre,/ der mir saelden hât gegeben sô vil,/ ich gouch, als ich des niht
MF:Reinm 31: 2, 5 mir niht sô loben,/ Als ichs bedörfte und ez mîn saelde waere./ si wellent noch allez wider an diu alten maere/
MF:Reinm 48: 1, 2 jâ./ /Swem von guoten wîben liep geschiht,/ der hât aller saelde wol den besten teil./ wâ gesach ie man sô guotes
MF:Reinm 52: 2, 4 dâ ist vil guot gelücke bî./ owê, daz mir der saelden nieman eine gît!/ War zuo sol ein unstaeter man?/ daz
MF:Wolfr 7: 2, 11 kurz gemezzen?/ der tac wil niht erwinden./ h%/ât mínne an saelden teil,/ diu helfe mir, daz ich dich noch mit vröiden
MF:Wolfr 8: 3, 1 nôt./ sus hât dîn minne mîn gewalt./ /Möht ich die saelde reichen,/ diu sô hôch/ ob mîner vröide stêt gezilt!/ got
Minneb 737 sa/ Reht als sie sy fraw Elena,/ Geborn uz der selden stam./ Ir brennende varb zwor ye glam/ Als in fuͤr
Minneb 3250 ir zartet,/ Wer sie ymmer angesicht./ Ach awe, wem die selde geschicht,/ Den sie mit mynnen schranken/ Und mit armen blanken/
Minneb 3991 ich daz herleuben/ Daz sie es tun bereuben,/ Waz sie selde und freude hat!/ Umb ditz großen missetat/ Sie hatt auch
MinneR_340 170 dick unnd nit zu eyner stund,/ dem doch got der seld gund/ das er rechts dots erstarb;/ unnd einer der nye
MinneR_36 1 //5. Klage eines Liebenden. //__Wan ich bedenck die selden stund/ wie sich in rechter lieb enczund/ myn hercz zu
MinneR_64 99 mit kreften wil ich sagen dich,/ of mir got der selden gan./ nu tret an, Mynne, tret her an!/ Stede, comt
Mügeln 12,15 roste./ sin felzen in des todes knoph $s wart unser salden rente./ das pantier uf des krüzes schilt $s gepinselt wilt,/
Mügeln 30,9 uf der ersten art gerüste,/ doch fieng in sint der salden strick/ und sloß in in eins reinen herzen brüste./ wie
Mügeln 40,8 alle ding geticht,/ sie ist der stein, an dem ich salde finde./ von Ninive ir kante nicht/ der künig. er wart
Mügeln 87,7 sam ein ris in voller trucht,/ dem alle zit der salden frucht/ die wisheit uf sin este bant;/ wie das man
Mügeln 91,8 guten siten gan,/ von adel, wisheit sunder wan,/ die aller salden bürde treit./ von lob der selgen veter es ouch saget,/
Mügeln 97,8 verschart/ und wie in sünden was vernarrt/ jüdische diet, der salden fri;/ von manung, das die Israhelen kerten/ von sünden und
Mügeln 122,11 sterne,/ du urhab, wallnder glanz und liechtes kerne./ der hochsten salden erne/ trag, freud, in trübes herzen ror./ Meit, hochster freuden
Mügeln 124,1 herzen tigel/ güß trostes bach und frides tror./ Du blünder salden hag, / kein zung din lob berißen mag, / sint
Mügeln 130,1 himels buwe/ an dich kein ouge finden kan./ Meit, blünder salden stam, / dem alden fenix wol anzam, / das er
Mügeln 145,1 immer tragender buße/ geringet wart und leides sucht./ Du blünder salden boum, / din ho erschein des küniges troum / Assirie:
Mügeln 150,12 flamm in herzen rore wecke,/ genade schult bedecke,/ du hochster salden erster funt./ Des oleiboumes frucht / gegossen in der wunden
Mügeln 182,4 maget und der brut, / durch die uns lücht der salden tag, / sint zu der küschen hant/ des eingehürnes flüchte
Mügeln 184,12 himel noch sin zimmer./ lob si der maget immer,/ der salden spring und gotes schrin./ Durch diner küsche stam / wuchs
Mügeln 185,5 / die dri ein wesen gar besloß. / meit, aller salden spring,/ drifaldig got in einig ding/ gewellet, in dins herzen
Mügeln 191,6 sus in der reinen meit,/ durch die uns liecht der salden teit,/ verjungte sich des himels voit/ meitliches ordens ane schart./
Mügeln 250,9 und sinkt in ungelückes tich./ die tugent ist der hochsten salden amme,/ die iren werkman löst uß sorgen klamme/ und wescht
Mügeln 253,4 mor, / das mir in ires herzen ror/ sold minne salde werden kunt,/ daruß der freuden bach/ flüßt immer sunder leides
Mügeln 253,8 o wib, du bist die erste sach,/ von der sich salde hat entzunt./ ach got, wer ich uf diner brust ein
Mügeln 317,1 künste zimmer si/ fellig und uf sanges zinne wache./ Aller salden stift, / reine maget, $s saget/ uns, die ware schrift:/
Mügeln 344,14 wort in der meit bekleib./ von solcher stift/ $s der salden trift/ uß gotes herzen wart ^+gerifft./ ein wort des Luciferis
Mügeln 348,2 todes part./ Lob si dir immer heiter, / du hochster salden boum. / du bist die ware leiter,/ die Jacob in
Mügeln 386,3 $s nicht $s din gir in tumme schicht./ wib, blünder salden hochstes zil,/ hil $s still $s din herze argen will/
Mügeln 397,2 tor $s dins herzen flüßt./ du freuden stern, $s der salden ern, $s du bist der kern, $s da minn uß
NibB 301,2 erbeite Sîvrit, $s daz man dâ gesanc./ er mohte sînen sælden $s des immer sagen danc,/ daz im diu was sô
NibB 872,2 »lât belîben $s den mortlîchen zorn./ er ist uns ze sælden $s unt z%..e êren geborn./ ouch ist sô grimme stark
NvJer 16968 dâ lîzin ligin,/ unde îltin dâ zu walde./ Des geluckis sâlde/ wurdin dî Sudouwin vrô,/ und Mertîn betrûbit dô/ in dem
Ottok 409 frumikeit gezôch,/ alliu missewend in flôch./ sus kunden si der sælden phlegen./ diu het sich nindert verlegen/ bî ir einem über
Ottok 526 daz ichs darumbe luogen/ noch müez an einem galgen!/ diu sæld begunde walgen/ hiute her, morgen hin;/ sus was der wechsel
Ottok 4830 urloup er ze reden nam;/ daz wart im erloubet:/ ‘sîner sælden ist beroubet/ Karl und der Karlot/ und iu die hât
Ottok 6685 si darinne vertreip/ disiu kurzen jârzît./ wol im, swem diu sælde gît,/ daz er hie verdienet daz,/ daz in vermîdet dort
Ottok 17812 si wol gezemen_–/ Ruodolf er nâch dem vater hiez./ diu sæld im solhiu zil stiez,/ als ich hân vernomen,/ daz er
Ottok 24470 dîn êre liep./ im ist geseit, der arge diep,/ der sæld und tugent stelen kan,/ der hellehunt Sathan,/ hab sich ze
Ottok 60112 //__DLI. nû hôret, wie man mit im fuor./ dô diu sælde ûf in swuor,/ daz im alsô was gelungen,/ daz er

Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >>
Seite drucken