Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| habe er ouch mit mir teil/ sus wehsset vns der seilden heil./ Gnade wir vinden můzen/ ze vnser vrowen #(MPU) die | |
| hetís andirs gedacht/ Kůnínc bílas, do er síe nam;/ Díe selhde was ime gram/ Vn̄ gondír baz athíse,/ Den sie an | |
| wirt ín unzucht gekârt:/ Der houisscheite wirt íntwonít./ Wie sere selhde uon uns uonít/ Und unheil unsir râmít!/ Leit als ein | |
| ain ris und niht ain twerch/ und wær ez aller sælden vol,/ des gund ich meinen freunden wol./ wærleich ân allen | |
| opher tuot/ ze Christes liche unde ze sinem bluot,/ ze salde aller christenhait:/ du wende uns elliu unsiriu leit,/ unde swaz | |
| si wider got unde wider ir êre unde verwürkent ir sælde. //Ditz mære vindet man in dem dritten buoche der künige. | |
| si/ Nu der dritte vurste vri/ An wirden und in salden/ Von kunclichen gewalden/ Uber al daz riche breit./ __Des selben | |
| wirst dû an der selben stunt/ vor allem ungelücke vrî./ sæld und heil wonet dir bî,/ und wirst zwar als wîse/ | |
| in er zorniclîchen sprach:/ ‘hâst dû getân di widerkêr?/ all sæld und all êr/ diu sî dir all widerseit./ got sî | |
| gan_–,/ wan dû hâst mîn gespott sêr./ von dir fliech sæld und êr./ dîn bruoder mîn erb besitzen/ mit sinnen und | |
| her lâgen ûf dem plân./ zesamen mohten si niht./ diu sæld hêt mit in beiden pfliht./ und wær des wazzers niht | |
| holz âne schal./ dâ reit vor in her Davit_–/ diu sæld volgt im allez mit_–,/ unz er ein hol ersach./ wider | |
| strebet allez hin gemein/ gegen got ze aller stunden;/ die sæld hêt er funden./ dar nâch in kurzen zîten/ wolt got | |
| in zühten sprich,/ sô mac dir gewerren niht,/ wan diu sæld hât mit dir pfliht.’/ des danct der schaffær sêre/ der | |
| war,/ daz der stein für zôch,/ dâ von in diu sæld flôch./ nâch blî der künic sante;/ zuo einem knollen man | |
| juden noch heiden/ mac mich von dir gescheiden niht./ diu sæld muoz mit dir haben pfliht.’/ alsô sprach der bischof guot:/ | |
| guot./ ôwê, wie sanft ez manigem tuot,/ daz er gewinnet sæld und heil!/ ôwê, wurd uns noch des ein teil!/ des | |
| mir?/ dû maht belîben dort vil schier./ ob ez dîn sæld niht hât bewart,/ so belîbst dû in der hervart.’/ er | |
| ir immer eine,/ diu niht des enliez,/ daz sie diu sælde tuon hiez,/ diu den man vil hôhe setzet,/ wol enphât | |
| dem hûs./ einem man niht wîbes wider vert,/ wan als diu sælde im beschert./ ez wirt ofte ein übel hût/ eines rîchen | |
| an ir manne missetuot/ und ir lîbe niht entwert,/ (diu sælde diu ist ir beschert)/ als einiu, diu sich twinget/ und | |
| Got vor bewarn,/ wilt du sinen weck varn./ koufe die selde mit gute,/ din herze von der uber mûte./ verdien genade | |
| maze waren/ und selde und ere baren,/ und so tumbe selde suchet/ daz er der dinge ruchet/ der er niht muten | |
| dir dienst und gut/ und din vil williger mut/ die selde gewinnet/ daz dich die werlde minnet,/ so wirt dir Got | |
| und wil im helfen, swar er vert,/ daz im die selde ist beschert/ daz er der werlde wol behaget/ und, swaz | |
| mînes jagides ezzen,/ und scolt dû mich wîhen, $s dîne sâlde mir verlîhen,/ geweltich tuon dînes erbes, $s ê dû ersterbest.’/ | |
| gab ime weizzes ubergnuht, $s oles und wînes uberfluz./ neheine sâlde hân ich ûz genomen, $s waz mag ich dar ubere | |
| ein sun gab,/ den guoten Joseph, $s dem er michele sâlde verlêch./ er wart vile scône $s sô er chuninge ze | |
| michilere wunne./ got in irgazte $s manegere gruozze:/ er hête sâlde unte framspuot, $s aller êrône gnuoch,/ er nemahte selbe wizzen | |
| vil v]erre haben:/ truwe unde otmuticheit./ da mite [gewinnet] er selde unde groze richeit.’/ Daz kint spilete unde [was fro./ d]az | |
| manic was der stucke,/ Man saget vo1n glucke/ Vnd von salden./ Man konde eine nalde1n/ Niergen an im gestecket han,/ So | |
| meine./ Nv bin ich leider eine./ Do ich hette der salde1n schin,/ Do was alle die werlt min./ Nv hinket min | |
| bejac/ Wart ir nach deme gruze:/ Got mensche, der vil suze./ Mit demutigem lusmen/ Und ane zwivels tusmen/ Sprach sie: ‘ich | |
| Und daz hersch getregede/ Der irwelten megede,/ Die zu den selden waz irkorn/ Daz Got hir wart von ir geborn./ //__#s+In | |
| nihwan aht menniscen in dere sinfluote,/ die rehte in aht sælden gelebent, $s gnesent in dere gluote./ do ward diu erde | |
| $s die iht fure gesentent./ si vindent iz ane den seleden $s allez gwis unde greht,/ da ist miete unde lon, | |
| minen ort noch wil/ Ken dir weren unde halden,/ Ab verSalde wil min walden./ Job, ich wil beweren daz gewis/ Daz | |
| recht dem rechten geben,/ Du magst hie und dort mit selden leben./ Da sol nicht wuecher wesen pey/ Und raubes wesen | |
| himel knollen./ Die lobent dich mit vollen,/ Sy bruefent dein seld und dein hail./ Es sind dew waren himel sail/ Dew | |
| mein chlag;/ Dasselb ich nicht ring trag./ Sol mir die selde sein benomen/ Das von meinem plutte nicht sol komen/ Der | |
| hewt/ In der welt ain michel tail,/ Die durich ir seld und ir hail/ Die armen enthaltent,/ Die weislosen behaltent,/ Die | |
| __An disem worte ist mein heil,/ Dicz wort ist meiner selden teil,/ Das mich von sunden zeucht./ Es schaffet das von | |
| durch ere/ Und durch lieb ein michel teil/ Wider mein seld und mein heil./ So tuen ich dier, herre, auch chunt/ | |
| oder sprach,/ Dar kumet was ich ye gesach/ Wider mein seld und mein hail,/ Des wirt laider ain michel tail:/ Wie | |
| swer aber daz verschulden kan/ und im des heiles vrou Sêlde gan/ und im den trôst Gelücke birt,/ daz er dâ | |
| man wol pehagen/ Und ward gar von hertzen fro:/ ’Frauwe Seld, weld ir also,/ So ist mir lieber nie geschehen./ Man | |
| pose man,/ Der vil ungetrewe pawr,/ Deß tievels knecht, der salden schawr./ Er vieng sy an alle vare/ Pey irem gelben | |
| deiner hant nu verderben?’/ Do sprach der wilde gepawr,/ Der salden verfluchter schaur/ ’Du hast niemand nichtz getan;/ Dein vater der | |
| //Swer an rehte güete/ wendet sîn gemüete,/ dem volget sælde und êre./ des gît gewisse lêre/ künec Artûs der guote,/ | |
| meiste mac,/ dem doch dehein êre geschiht:/ der enhât der sælden niht./ nû ist iuwer arbeit/ sæleclîchen an geleit:/ iu hât | |
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