Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| verlorne/ vergâhte mich mit zorne./ wan daz ist gar der sælden slac,/ swer sînem zorne niene mac/ getwingen, ern überspreche sich./ | |
| und manten in sô verre,/ daz got unser herre/ im sælde und êre bære/ der erbarmherze wære:/ erbarmet er sich über | |
| varn.’/ er sprach ‘got müeze iuch bewarn/ und gebe iu sælde und êre:/ ichn belîbe hie niht mêre.’/ //Diu vrouwe aber | |
| zorn,/ sô hân ich mîn vinden verlorn./ got gebe mir sælde unde sin.’/ zehant reit sî eneben in./ sî sprach ‘got | |
| der iu vrouwen büeze/ iuwer unwerdez leben,/ und ruoche iu sælde und êre geben./ mir ist iuwer kumber leit:/ und wizzet | |
| ergangen/ daz ich ir iu sô willec bin./ hetet ir sælde unde sin,/ sô bætet ir mich des ich iuch bite.’/ | |
| sî dâ hâte erlôst/ von michelme sêre,/ daz er im sælde und êre/ und rehtes alters ein leben/ und sîn rîche | |
| wart mit sige sigelôs./ in hât unsælec getân/ aller sîner sælden wân:/ er hazzet daz er minnet,/ und verliuset sô er | |
| dar abe/ iu niht gesagen mêre,/ wan got gebe uns sælde und êre./ | |
| ir gruoz nimt, derst vor schanden/ banden $s frî, sist sælden wer./ //Der wild%\e visch in dem bêre nie genam sô | |
| herzen swære,/ wanz ir selten mê geschach./ //In ir herzen sælde entspringet, diu der werlte fröide gît./ suoze ir hellez lop | |
| dâ von nîdent si die besten/ schœne und êren./ sist sælden ursprinc, diu kan si vil reine sinne $s lêren./ dâ | |
| mîn unverdienet leit daz mag si wol geriuwen./ //Diu vil sælden rîche machet daz mîn herze in swære wachet,/ swenne ez | |
| guot./ fröide sæt si dar, diu hêre;/ seht dâ wahset sælde und êre:/ ich nam ouch dâ hôhen muot./ sâ begunde | |
| frîer muot/ lieber danne ein rôsenkranz, so ich bin behuot."/ //Sælden wunsch und fröiden hort hât diu vil liebe frowe mîn./ | |
| lop von sprunge flouc, gar aller tugende man im jach;/ sælde an êren sîn niht trouc./ ein michel wunder dâ geschach:/ | |
| ougen blic wirfet hôher fröiden vil,/ ir gruoz der gît sælde und êre./ ir schœn%\e diu leit den stric/ der gedanke | |
| sich bescheidenheit/ in wîbes herzen geilet,/ diu zwîget unde frühtet sælde und êre./ lûter muot $s ist wîben guot;/ scham ist | |
| ir weder man noch wîp/ arge wârheit mac gesprechen./ sist sælden sundertriutel./ in der würzegarten kan si brechen/ ir r%/ôs%\en, ir | |
| allen,/ sô verst ûf gelückes ban/ unde ouch in der sælden huote;/ unprîs der wirt dir wilde./ guot wîp in eins | |
| lieb%\e, leit leide erringen/ kan; ich wil ze fröiden schar./ sælde und ir gesinde walter/ die mit fröiden sîn gemeit:/ frœlich | |
| mâle/ sach, sô wær mîn fröide grôz/ unde wære in sælden rîche./ wan daz mich ir minne strâle in daz sende | |
| wunde $s von der minne wurde heil./ heil $s gelücke sælde und êre hete ich sender iemer mêre./ hêre $s sælic | |
| schœne ist tiure. alle untugent hât sie verborn:/ sie hât sælde, sie hât heil./ hei, gewunne ich noch die künde/ daz | |
| nôt./ Minne, sich, du lâst mich trûric gân./ trôst, der sælden übergulde, frouwe, gebt mir iuwer hulde,/ wan ez muoz doch | |
| al mîn trôst an einem reinen wîbe lît./ //Aller mîner sælden tac lît an der diu mir daz herze hât verwunt./ | |
| und geschrîben./ wan sî sint aller êren van/ und aller sælden hort./ waz hulfe dar engegen mich/ ob ich wær sinnen | |
| tugenden trage,/ daz mir noch an ir gelinge,/ daz ich sælde an ir bejage./ des gedingen bin ich frô./ got geb | |
| begân./ //Si sol mir fröide und êre,/ dâ bî wernde sælde geben:/ ode ich muoz immer mêre/ sunder trôst in sorgen | |
| stæte unde sleht âne wanc./ mîn trôst, mîn wünne, mîner sælden keiserîn/ sol sie eine sîn./ des gert mîn stæte und | |
| unde meine, $s si reine, $s si sælic, si hêre./ //Sælden ich wære $s vil rîche und an fröiden der fruote,/ | |
| muot./ //Sælic frouwe, sælic wîp,/ fröide und wünnen trôst und sælde mîner tage,/ dînes trôstes hât mîn lîp/ lange her gebiten | |
| bî./ //Sî vil ungenædic wîp, diu mich sô roubet sinne sælde und al der fröiden mîn,/ waz mac ir gewalt mir | |
| wert./ //Wil iemen nâch êren die zît wol vertrîben,/ ze sælden sich kêren, bî fröiden belîben,/ der diene ze flîze mit | |
| dem kan selten immer missegân./ hey waz im sîn dienest sælden bringet!/ wie frœlîchen endet sich sîn wân!/ ougen wunne, herzen | |
| und erwirbe ich fröide und êre,/ waz $s bedarf ich sælden mêre?/ wie kan mir gelingen baz?/ //Rehter fröiden, swer der | |
| //Swem ein wîp/ sînen lîp/ minneclîch/ umbevât,/ ob der niht/ sælden giht,/ daz ist grôz/ missetât./ imst geschehen,/ wil ers jehen,/ | |
| ist sîn heil,/ swem von linden armen blanc/ wirt umbevanc./ //Sælden hort/ ist ein wort/ daz ein kus/ in gegît,/ sô | |
| des gewalt/ alse ich iu hân vor gezalt,/ sost ir sælde manicvalt.’/ //Frouwe, ich wil iu von ir mêre/ sagen. ir | |
| spil/ gît si swem si lônen wil,/ dar zuo hôher sælden vil./ //‘Herre, wie sol ich verschulden/ ir lôn unde ir | |
| wunne,/ mînes herzen spilndiu meien sunne,/ mîn fröiden geb, mîn sælden wer.’/ //Guot wîp, mîner fröiden lêre,/ tugende rîche frouwe mîn,/ | |
| wâfen über si immer mêre:/ sî verliesent mit ir trûren sælde und êre./ //Swâ ein wîp niht frô gemachen/ kan ir | |
| sô rehte lûterlîche reine,/ daz im wont wan tugende bî./ sælden hort dar inne lît:/ dâ ist inne manger fröiden hôchgezît./ | |
| //Wîp, dîn name uns fröide mêret;/ got hât dich mit sælden gêret,/ daz dîn leben niht mêr zerrêret;/ dû bist aller | |
| den werchen ſiner barmunge, die er von anegenge ʒv vnser ſelde gordent hat, das niht ſo wunderlich iſt, noch ſo heiliges, | |
| daz die menscheit/ got unser herre enphie,/ als daz zu sâlden uns ergie,/ sô hêten sich des ergangen al dar/ tûsent | |
| in sol/ gevorht der mensche êren,/ wil er hie sîn sâlde mêren,/ ouch mit im êwiclîche/ sîn lebende in himelrîche./ __Die | |
| sînen brieven grûzter in,/ daran er vant geschriben sô:/ «ûwer sâlden bin ich frô,/ herre, iz ist besunder/ ein ubergrôzez wunder/ | |
| sô furstlîcher tât/ sich abgote triegen lât,/ der sêle sich sâlden roubet,/ an Machmeten geloubet,/ der der werlde ein affêre/ hie | |
| ir,/ die schult wellen alle bezzern wir./ als er unsern sâlden ist gehaz,/ zûbrâht hât der bôse daz,/ zû der unfûge | |
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