Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Iw 4141 verlorne/ vergâhte mich mit zorne./ wan daz ist gar der sælden slac,/ swer sînem zorne niene mac/ getwingen, ern überspreche sich./
Iw 4855 und manten in sô verre,/ daz got unser herre/ im sælde und êre bære/ der erbarmherze wære:/ erbarmet er sich über
Iw 5531 varn.’/ er sprach ‘got müeze iuch bewarn/ und gebe iu sælde und êre:/ ichn belîbe hie niht mêre.’/ //Diu vrouwe aber
Iw 5995 zorn,/ sô hân ich mîn vinden verlorn./ got gebe mir sælde unde sin.’/ zehant reit sî eneben in./ sî sprach ‘got
Iw 6412 der iu vrouwen büeze/ iuwer unwerdez leben,/ und ruoche iu sælde und êre geben./ mir ist iuwer kumber leit:/ und wizzet
Iw 6816 ergangen/ daz ich ir iu sô willec bin./ hetet ir sælde unde sin,/ sô bætet ir mich des ich iuch bite.’/
Iw 6864 sî dâ hâte erlôst/ von michelme sêre,/ daz er im sælde und êre/ und rehtes alters ein leben/ und sîn rîche
Iw 7072 wart mit sige sigelôs./ in hât unsælec getân/ aller sîner sælden wân:/ er hazzet daz er minnet,/ und verliuset sô er
Iw 8166 dar abe/ iu niht gesagen mêre,/ wan got gebe uns sælde und êre./
KLD:BvH 2: 1, 6 ir gruoz nimt, derst vor schanden/ banden $s frî, sist sælden wer./ //Der wild%\e visch in dem bêre nie genam sô
KLD:BvH 3: 3, 1 herzen swære,/ wanz ir selten mê geschach./ //In ir herzen sælde entspringet, diu der werlte fröide gît./ suoze ir hellez lop
KLD:BvH 4: 1,11 dâ von nîdent si die besten/ schœne und êren./ sist sælden ursprinc, diu kan si vil reine sinne $s lêren./ dâ
KLD:BvH 6: 1, 1 mîn unverdienet leit daz mag si wol geriuwen./ //Diu vil sælden rîche machet daz mîn herze in swære wachet,/ swenne ez
KLD:BvH 6: 2, 5 guot./ fröide sæt si dar, diu hêre;/ seht dâ wahset sælde und êre:/ ich nam ouch dâ hôhen muot./ sâ begunde
KLD:BvH 8: 1, 1 frîer muot/ lieber danne ein rôsenkranz, so ich bin behuot."/ //Sælden wunsch und fröiden hort hât diu vil liebe frowe mîn./
KLD:BvH 8: 3, 3 lop von sprunge flouc, gar aller tugende man im jach;/ sælde an êren sîn niht trouc./ ein michel wunder dâ geschach:/
KLD:BvH 9: 4, 3 ougen blic wirfet hôher fröiden vil,/ ir gruoz der gît sælde und êre./ ir schœn%\e diu leit den stric/ der gedanke
KLD:BvH 13: 5, 6 sich bescheidenheit/ in wîbes herzen geilet,/ diu zwîget unde frühtet sælde und êre./ lûter muot $s ist wîben guot;/ scham ist
KLD:BvH 14: 1, 6 ir weder man noch wîp/ arge wârheit mac gesprechen./ sist sælden sundertriutel./ in der würzegarten kan si brechen/ ir r%/ôs%\en, ir
KLD:BvH 14: 4, 5 allen,/ sô verst ûf gelückes ban/ unde ouch in der sælden huote;/ unprîs der wirt dir wilde./ guot wîp in eins
KLD:BvH 15: 4, 5 lieb%\e, leit leide erringen/ kan; ich wil ze fröiden schar./ sælde und ir gesinde walter/ die mit fröiden sîn gemeit:/ frœlich
KLD:GvN 9: 3, 4 mâle/ sach, sô wær mîn fröide grôz/ unde wære in sælden rîche./ wan daz mich ir minne strâle in daz sende
KLD:GvN 16: 3, 4 wunde $s von der minne wurde heil./ heil $s gelücke sælde und êre hete ich sender iemer mêre./ hêre $s sælic
KLD:GvN 18: 5, 7 schœne ist tiure. alle untugent hât sie verborn:/ sie hât sælde, sie hât heil./ hei, gewunne ich noch die künde/ daz
KLD:GvN 21: 3, 8 nôt./ Minne, sich, du lâst mich trûric gân./ trôst, der sælden übergulde, frouwe, gebt mir iuwer hulde,/ wan ez muoz doch
KLD:GvN 49: 2, 1 al mîn trôst an einem reinen wîbe lît./ //Aller mîner sælden tac lît an der diu mir daz herze hât verwunt./
KLD:Kzl 2: 9,10 und geschrîben./ wan sî sint aller êren van/ und aller sælden hort./ waz hulfe dar engegen mich/ ob ich wær sinnen
KLD:UvL 4: 2, 4 tugenden trage,/ daz mir noch an ir gelinge,/ daz ich sælde an ir bejage./ des gedingen bin ich frô./ got geb
KLD:UvL 8: 2, 2 begân./ //Si sol mir fröide und êre,/ dâ bî wernde sælde geben:/ ode ich muoz immer mêre/ sunder trôst in sorgen
KLD:UvL 11: 4, 5 stæte unde sleht âne wanc./ mîn trôst, mîn wünne, mîner sælden keiserîn/ sol sie eine sîn./ des gert mîn stæte und
KLD:UvL 12: 2, 1 unde meine, $s si reine, $s si sælic, si hêre./ //Sælden ich wære $s vil rîche und an fröiden der fruote,/
KLD:UvL 13: 3, 2 muot./ //Sælic frouwe, sælic wîp,/ fröide und wünnen trôst und sælde mîner tage,/ dînes trôstes hât mîn lîp/ lange her gebiten
KLD:UvL 14: 2, 1 bî./ //Sî vil ungenædic wîp, diu mich sô roubet sinne sælde und al der fröiden mîn,/ waz mac ir gewalt mir
KLD:UvL 16: 1, 2 wert./ //Wil iemen nâch êren die zît wol vertrîben,/ ze sælden sich kêren, bî fröiden belîben,/ der diene ze flîze mit
KLD:UvL 22: 2, 3 dem kan selten immer missegân./ hey waz im sîn dienest sælden bringet!/ wie frœlîchen endet sich sîn wân!/ ougen wunne, herzen
KLD:UvL 24: 2, 6 und erwirbe ich fröide und êre,/ waz $s bedarf ich sælden mêre?/ wie kan mir gelingen baz?/ //Rehter fröiden, swer der
KLD:UvL 29: 3, 6 //Swem ein wîp/ sînen lîp/ minneclîch/ umbevât,/ ob der niht/ sælden giht,/ daz ist grôz/ missetât./ imst geschehen,/ wil ers jehen,/
KLD:UvL 29: 4, 1 ist sîn heil,/ swem von linden armen blanc/ wirt umbevanc./ //Sælden hort/ ist ein wort/ daz ein kus/ in gegît,/ sô
KLD:UvL 30: 4, 7 des gewalt/ alse ich iu hân vor gezalt,/ sost ir sælde manicvalt.’/ //Frouwe, ich wil iu von ir mêre/ sagen. ir
KLD:UvL 30: 5, 7 spil/ gît si swem si lônen wil,/ dar zuo hôher sælden vil./ //‘Herre, wie sol ich verschulden/ ir lôn unde ir
KLD:UvL 40: 7, 7 wunne,/ mînes herzen spilndiu meien sunne,/ mîn fröiden geb, mîn sælden wer.’/ //Guot wîp, mîner fröiden lêre,/ tugende rîche frouwe mîn,/
KLD:UvL 45: 1, 6 wâfen über si immer mêre:/ sî verliesent mit ir trûren sælde und êre./ //Swâ ein wîp niht frô gemachen/ kan ir
KLD:UvL 55: 2, 5 sô rehte lûterlîche reine,/ daz im wont wan tugende bî./ sælden hort dar inne lît:/ dâ ist inne manger fröiden hôchgezît./
KLD:UvL 59: 2, 2 //Wîp, dîn name uns fröide mêret;/ got hât dich mit sælden gêret,/ daz dîn leben niht mêr zerrêret;/ dû bist aller
Konr 11,53 den werchen ſiner barmunge, die er von anegenge ʒv vnser ſelde gordent hat, das niht ſo wunderlich iſt, noch ſo heiliges,
Kreuzf 462 daz die menscheit/ got unser herre enphie,/ als daz zu sâlden uns ergie,/ sô hêten sich des ergangen al dar/ tûsent
Kreuzf 1132 in sol/ gevorht der mensche êren,/ wil er hie sîn sâlde mêren,/ ouch mit im êwiclîche/ sîn lebende in himelrîche./ __Die
Kreuzf 2524 sînen brieven grûzter in,/ daran er vant geschriben sô:/ «ûwer sâlden bin ich frô,/ herre, iz ist besunder/ ein ubergrôzez wunder/
Kreuzf 7747 sô furstlîcher tât/ sich abgote triegen lât,/ der sêle sich sâlden roubet,/ an Machmeten geloubet,/ der der werlde ein affêre/ hie
Kreuzf 7893 ir,/ die schult wellen alle bezzern wir./ als er unsern sâlden ist gehaz,/ zûbrâht hât der bôse daz,/ zû der unfûge

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