Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

KvHeimHinv 770 vinden./ wir haben uns selben sô gefluochet/ daz unser dehein sælde ruochet./ wie möhte des immer werden rât,/ der im selben
KvHeimHinv 813 rihte si ir irretuomes abe/ und wîste si an der sælden spor./ er sprach in den gelouben vor./ swelher denne nâch
KvHeimHinv 988 der ist gote und der werlde wert./ solhiu zuht rehter sælden gert./ der hât er immer sînen teil/ und doch ze
KvHeimHinv 991 immer sînen teil/ und doch ze jungist daz heil/ dâ sælden nimmer ende wirt,/ dâ wünne bernde wünne birt./ daz schœnste
KvHeimUrst 670 er dâ giht./ wir sagen iu dennoch mêre:/ si verwürchent sælde und êre./ si wizzen wol daz von Sabâ,/ von Tharsô
KvHeimUrst 716 und seht/ wie manigen wîs si wenchent/ und sich an sælden chrenchent,/ daz bezzer wære verborn./ wirn sîn von heiden niht
KvHeimUrst 756 sîn wart ein man/ erhangen durch gerihte./ dem einem sîn sælde schihte/ daz er in genâden bat./ der selbe ouch allrêst
KvHeimUrst 1083 niht ensiht./ ir ôren sint betoubet.’/ sus wurden si beroubet/ sælden unde sinne,/ der reinen gotes minne,/ dô si die wârheit
KvHeimUrst 1264 als ê./ zwâre des entuot er niht./ ob uns diu sælde geschiht/ daz er uns ruoche ze sehen,/ im suln diu
KvHeimUrst 1634 daz ir ein trôst der werlde sît./ iuwer lêre ganze sælde gît;/ swer sie ze rehte hœret,/ an dem wirt gestœret/
KvHeimUrst 2161 wart von in gespît./ wâfen über sie geschrît!/ von allen sælden si sint verphît,/ den fluoch in ir gewizzen gît./
KvMSph 4, 16 grüzz,/ Der rainen chäuschen himelporten;/ Mit also lobleichen worten/ Marien selden ich durchpolt,/ Das ich hofft der gnaden solt./ Nu stet
KvWGS 550 er mit sînem sinne/ nâch grœzerem gewinne/ iesâ begunde ringen./ er reit ze Kerlingen./ in die stat ze Pârîs/ quam der
KvWGS 1029 wielt./ in dich beſloz ſich unde vielt/ des males aller ſælden hort,/ do ſich daz vaterliche wort/ von himel in din
KvWGS 1158 alwæren lîp/ und was der ritter ûz geriten./ die hiez er herberge biten;/ diu was im iesâ bereit./ dô sî sîner
KvWGS 1480 und an hâre/ schuof sich der trügenære/ als er ein gebûr wære./ nu begieng er ouch gebûren reht./ er quam gegangen
KvWGS 1728 wern/ von dem gewalte ſines vater./ du fröuden tür, du ſælden gater,/ du biſt daz künecliche ſedel,/ daruf dur küeler tugent
KvWGS 1866 oder tuo,/ dâ entuot anders niht zuo/ wan daz ir sprechet: ?ez ist wâr’./ lebet ir denne tûsent jâr,/ diu sult
KvWHerzm 147 wil von dir./ nû volge, trûtgeselle, mir/ durch dîner hôhen sælden art/ unde erwende dise vart,/ die sîn lîp hât ûf
KvWHerzm 211 habe,/ man trage tôten mich ze grabe,/ ê daz diu sælde mir geschehe/ daz ich iuch iemer mê gesehe’./ /Hie mite
KvWHvK 653 er dur sîne schulde/ vermîdet iuwer hulde./ würd im diu sælde nû getân/ daz er die möhte wider hân,/ wir liezen,
KvWHvK 764 unde ein bluome/ dâ schînet maneger êren./ Got welle im sælde mêren,/ wand er sô vil der tugende hât./ von Wirzeburc
KvWKlage 22, 7 ir schulde niht ze cleine,/ diu mir sô gar der sælden tür/ beslozzen hât aleine!’/ / ‘Swer ir tuot genge gâbe
KvWKlage 32, 7 herren künden bat./ diu sint alsô gewære/ daz im diu sælde sprichet mat/ swem kunst ist wandelbære./
KvWLd 1,212 /Wol dir, himelfürste,/ daz nâch menschen heile/ dîn gemüete dürste!/ sælde wart uns veile,/ dô der stûden hürste/ wart ein fiur
KvWLd 3, 2 rîm gefliege lurc!/ / Nû gît aber der süeze meie/ sælde und êre manger leie:/ bluomen rôt gel unde blanc/ durch
KvWLd 3, 24 blicken/ an diu reinen guoten wîp:/ vinde er dâ niht sælde und êre,/ son gesuoche niemer mêre/ fröude an keiner stat
KvWLd 17, 28 gedanc/ reiniu wîp ân allen wanc/ schuof dem man ze sælden und ze guote./ /Ich wil umbe ein lêhen $s nu
KvWLd 23, 59 sich nie tugent versan./ sit im <dâ> zeran/ dâ diu Sælde span/ sîner êweclichen wunne snuor./ / Swer sich daran stœzet,/
KvWLd 31, 51 als die bœsen alle./ der kargen manecvaltekeit <diu> stœret rîcher sælden hort./ wil ieman ze herzen tugent zücken,/ die muoz er
KvWLd 31,114 rôtem munde/ lachet im von grunde:/ sô hat in der sælden tou begozzen./ /Daz die milten alsô früege sterbent,/ die nâch
KvWLd 32, 88 ungelücke schiuhet unde mîdet./ wol im der haz dur sîne sælde von dem argen lîdet!/ swen der bœse nîdet,/ der wirret
KvWLd 32,159 lachet,/ durch daz im geswachet/ werd aller sîner wunnen teil./ sælden anegenge tugentlôsem manne fröude birt,/ dem von êrst gelücke wirt/
KvWLd 32,163 versêret./ swer an dem ende wol gevert, den hât frô Sælde gêret:/ sô ze stade kêret/ der marner, sô lob ich
KvWSchwanr 437 lant,/ sô wære an ir der wunsch erkant/ und aller sælde ein überhort./ ir muoter clegelîchiu wort/ leit aber umbe ir
KvWSchwanr 483 alle schult:/ daz ir uns, herre, rihten sult/ durch iuwer sælde küneclich./ lânt mîne tohter unde mich/ gnâd unde reht beschouwen,/
KvWSchwanr 1534 mîn ouge enmag die wîle ich lebe./ gelücke iu beiden sælde gebe,/ und habe iuch Got in sîner phliht!/ belîbens ist
KvWTroj 9366 an mînen munt/ und îlent iuwer strâʒe./ daʒ iuch vrô Sælde lâʒe/ mit vröuden und mit êren/ her wider zuo mir
KvWTroj 18924 frœlich man/ und île ûf dîne strâʒe./ daʒ dich vrou Sælde lâʒe/ mit fröuden und mit êren/ ze lande wider kêren!’/
KvWTroj 20967 mich innen werden!/ wan alleʒ, daʒ ûf erden/ iu ze sælden und ze fromen/ von mîner helfe möhte komen,/ des wolte
KvWTroj 46459 mit Pârîsen fuor/ zen Kriechen, dâ uns gar verswuor/ diu sælde und al diu êre,/ diu Troiær iemer mêre/ geschiht oder
KvWWelt 176 arebeit/ unz ûf mînes tôdes zil./ ir hânt sô hôher sælden vil/ und alsô manicvalte tugent,/ daz iuwer fröudeberndiu jugent/ mir
Litan 881 wart er irhangen also dv selbe./ ov gebime di himelischen selde,/ dines uater erbelant,/ dar umbe er daz sine hete uermant./
Litan 1306 di ist ein kuninginne/ allir geistlicher gabe,/ dan abe comet salde vnde gnade,/ fride vnde ebenhellunge,/ milde vnde irbarmunge,/ zuht vnde
Lucid 150, 17 iſt aller gůter dinge? Der meiſter ſprach: Eſ ſint ʒwo ſelde. Die eine iſt die minre in dem paradiſe, $t die
Lucid 159, 24 micheler vncrefte gebródiget. Alſe die gůten ſich frówent mit vntótlicher ſelde, alſe weinent die [76#’r] ubelin mit eweclicheme ſere. Alſe die
MarseqM 34 iedoch/ dar undir niet zi wibe./ //Du bist allein der sælde ein porte./ ja wurde du swangir von worte:/ dir cham
MarseqS 2 // //Ave, du vil schoniu maris stella,/ ce sælden aller diet exorta,/ gotes muter Maria./ //Frou dich, gotes porta,/
MF:Mor 2: 4, 5 ich tougen trage,/ dû weist wol, wie lange zît./ ein saelden rîchez ende,/ wirt mir daz von dir,/ sô siht man
MF:Mor 21: 4, 6 ich dar an #s+missesehen#s-, d%/âst mir leit./ mir mac elliu saelde noch von ir geschehen:/ in weiz niht, waz schoener lîp

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