Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sælde stF. (604 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vinden./ wir haben uns selben sô gefluochet/ daz unser dehein sælde ruochet./ wie möhte des immer werden rât,/ der im selben | |
| rihte si ir irretuomes abe/ und wîste si an der sælden spor./ er sprach in den gelouben vor./ swelher denne nâch | |
| der ist gote und der werlde wert./ solhiu zuht rehter sælden gert./ der hât er immer sînen teil/ und doch ze | |
| immer sînen teil/ und doch ze jungist daz heil/ dâ sælden nimmer ende wirt,/ dâ wünne bernde wünne birt./ daz schœnste | |
| er dâ giht./ wir sagen iu dennoch mêre:/ si verwürchent sælde und êre./ si wizzen wol daz von Sabâ,/ von Tharsô | |
| und seht/ wie manigen wîs si wenchent/ und sich an sælden chrenchent,/ daz bezzer wære verborn./ wirn sîn von heiden niht | |
| sîn wart ein man/ erhangen durch gerihte./ dem einem sîn sælde schihte/ daz er in genâden bat./ der selbe ouch allrêst | |
| niht ensiht./ ir ôren sint betoubet.’/ sus wurden si beroubet/ sælden unde sinne,/ der reinen gotes minne,/ dô si die wârheit | |
| als ê./ zwâre des entuot er niht./ ob uns diu sælde geschiht/ daz er uns ruoche ze sehen,/ im suln diu | |
| daz ir ein trôst der werlde sît./ iuwer lêre ganze sælde gît;/ swer sie ze rehte hœret,/ an dem wirt gestœret/ | |
| wart von in gespît./ wâfen über sie geschrît!/ von allen sælden si sint verphît,/ den fluoch in ir gewizzen gît./ | |
| grüzz,/ Der rainen chäuschen himelporten;/ Mit also lobleichen worten/ Marien selden ich durchpolt,/ Das ich hofft der gnaden solt./ Nu stet | |
| er mit sînem sinne/ nâch grœzerem gewinne/ iesâ begunde ringen./ er reit ze Kerlingen./ in die stat ze Pârîs/ quam der | |
| wielt./ in dich beſloz ſich unde vielt/ des males aller ſælden hort,/ do ſich daz vaterliche wort/ von himel in din | |
| alwæren lîp/ und was der ritter ûz geriten./ die hiez er herberge biten;/ diu was im iesâ bereit./ dô sî sîner | |
| und an hâre/ schuof sich der trügenære/ als er ein gebûr wære./ nu begieng er ouch gebûren reht./ er quam gegangen | |
| wern/ von dem gewalte ſines vater./ du fröuden tür, du ſælden gater,/ du biſt daz künecliche ſedel,/ daruf dur küeler tugent | |
| oder tuo,/ dâ entuot anders niht zuo/ wan daz ir sprechet: ?ez ist wâr’./ lebet ir denne tûsent jâr,/ diu sult | |
| wil von dir./ nû volge, trûtgeselle, mir/ durch dîner hôhen sælden art/ unde erwende dise vart,/ die sîn lîp hât ûf | |
| habe,/ man trage tôten mich ze grabe,/ ê daz diu sælde mir geschehe/ daz ich iuch iemer mê gesehe’./ /Hie mite | |
| er dur sîne schulde/ vermîdet iuwer hulde./ würd im diu sælde nû getân/ daz er die möhte wider hân,/ wir liezen, | |
| unde ein bluome/ dâ schînet maneger êren./ Got welle im sælde mêren,/ wand er sô vil der tugende hât./ von Wirzeburc | |
| ir schulde niht ze cleine,/ diu mir sô gar der sælden tür/ beslozzen hât aleine!’/ / ‘Swer ir tuot genge gâbe | |
| herren künden bat./ diu sint alsô gewære/ daz im diu sælde sprichet mat/ swem kunst ist wandelbære./ | |
| /Wol dir, himelfürste,/ daz nâch menschen heile/ dîn gemüete dürste!/ sælde wart uns veile,/ dô der stûden hürste/ wart ein fiur | |
| rîm gefliege lurc!/ / Nû gît aber der süeze meie/ sælde und êre manger leie:/ bluomen rôt gel unde blanc/ durch | |
| blicken/ an diu reinen guoten wîp:/ vinde er dâ niht sælde und êre,/ son gesuoche niemer mêre/ fröude an keiner stat | |
| gedanc/ reiniu wîp ân allen wanc/ schuof dem man ze sælden und ze guote./ /Ich wil umbe ein lêhen $s nu | |
| sich nie tugent versan./ sit im <dâ> zeran/ dâ diu Sælde span/ sîner êweclichen wunne snuor./ / Swer sich daran stœzet,/ | |
| als die bœsen alle./ der kargen manecvaltekeit <diu> stœret rîcher sælden hort./ wil ieman ze herzen tugent zücken,/ die muoz er | |
| rôtem munde/ lachet im von grunde:/ sô hat in der sælden tou begozzen./ /Daz die milten alsô früege sterbent,/ die nâch | |
| ungelücke schiuhet unde mîdet./ wol im der haz dur sîne sælde von dem argen lîdet!/ swen der bœse nîdet,/ der wirret | |
| lachet,/ durch daz im geswachet/ werd aller sîner wunnen teil./ sælden anegenge tugentlôsem manne fröude birt,/ dem von êrst gelücke wirt/ | |
| versêret./ swer an dem ende wol gevert, den hât frô Sælde gêret:/ sô ze stade kêret/ der marner, sô lob ich | |
| lant,/ sô wære an ir der wunsch erkant/ und aller sælde ein überhort./ ir muoter clegelîchiu wort/ leit aber umbe ir | |
| alle schult:/ daz ir uns, herre, rihten sult/ durch iuwer sælde küneclich./ lânt mîne tohter unde mich/ gnâd unde reht beschouwen,/ | |
| mîn ouge enmag die wîle ich lebe./ gelücke iu beiden sælde gebe,/ und habe iuch Got in sîner phliht!/ belîbens ist | |
| an mînen munt/ und îlent iuwer strâʒe./ daʒ iuch vrô Sælde lâʒe/ mit vröuden und mit êren/ her wider zuo mir | |
| frœlich man/ und île ûf dîne strâʒe./ daʒ dich vrou Sælde lâʒe/ mit fröuden und mit êren/ ze lande wider kêren!’/ | |
| mich innen werden!/ wan alleʒ, daʒ ûf erden/ iu ze sælden und ze fromen/ von mîner helfe möhte komen,/ des wolte | |
| mit Pârîsen fuor/ zen Kriechen, dâ uns gar verswuor/ diu sælde und al diu êre,/ diu Troiær iemer mêre/ geschiht oder | |
| arebeit/ unz ûf mînes tôdes zil./ ir hânt sô hôher sælden vil/ und alsô manicvalte tugent,/ daz iuwer fröudeberndiu jugent/ mir | |
| wart er irhangen also dv selbe./ ov gebime di himelischen selde,/ dines uater erbelant,/ dar umbe er daz sine hete uermant./ | |
| di ist ein kuninginne/ allir geistlicher gabe,/ dan abe comet salde vnde gnade,/ fride vnde ebenhellunge,/ milde vnde irbarmunge,/ zuht vnde | |
| iſt aller gůter dinge? Der meiſter ſprach: Eſ ſint ʒwo ſelde. Die eine iſt die minre in dem paradiſe, $t die | |
| micheler vncrefte gebródiget. Alſe die gůten ſich frówent mit vntótlicher ſelde, alſe weinent die [76#’r] ubelin mit eweclicheme ſere. Alſe die | |
| iedoch/ dar undir niet zi wibe./ //Du bist allein der sælde ein porte./ ja wurde du swangir von worte:/ dir cham | |
| // //Ave, du vil schoniu maris stella,/ ce sælden aller diet exorta,/ gotes muter Maria./ //Frou dich, gotes porta,/ | |
| ich tougen trage,/ dû weist wol, wie lange zît./ ein saelden rîchez ende,/ wirt mir daz von dir,/ sô siht man | |
| ich dar an #s+missesehen#s-, d%/âst mir leit./ mir mac elliu saelde noch von ir geschehen:/ in weiz niht, waz schoener lîp | |
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