Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
niemêr Adv. (1164 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ſûnti. Dannin waſ ſîn notdurft, daz er den ſanti, der nimmir ſuntin mahti. Von div ſanti er ſinen einborn ſun, unſern | |
| iſt deſ êwigin gůtiſ. Der deſ brunnin getrinchit, den gedurſtet nimmir mêre, uon div daz er im alle ſine ſunti uertiliget | |
| ‘Irne ezzit min vleiſch unde entrinchet min blůt, irne gewinnet nimmir daz êwige lêbin.’ Nu merchet durch got, mine vil liebin, | |
| liebin, ein ſorchlich dinch. Unſer herre der ſprichet, daz wir nimir in ſin riche chomin, wirne ezzin ſinen heiligen lichenamin. Vnde | |
| endi. Dirre tac iſt Criſt, gotiſ ſun ſelbe, der wirt nimmir unlûhtinte, nimmer unſchinendi. Daz dirre tac Criſt ſi, deſ gîhet. | |
| div uerworhte ſtat antlaz unde genade. Uon div enmegin wir niemir zvͦ gote chomin niewan mit vaſtin vnde mit lûterim gebêt, | |
| zvͦ unſ: ‘ſuntare, ſage dine ſunti, ſo gehuge ich ir niemer.’ Wie ſalic der ſi, der ſine ſunti andirn menniſchin gihet, | |
| niht iwerri ſuntin ze beclagin, wan alſo $.s$. Gregoriuſ ſprichit: ‘Nimmir wirt geheilit, der ſine wnti birgit.’ Numquam ad remedium peruenit, | |
| div minne ſiner gotheit div durch vêrt in ſo, daz er nimmir mere durch deheine korunge uon got gewîchet. Der minnet $t | |
| ſehit, ob ir got minnit. Div gotiſ minne div wirt nimmir můzzich. Iſt div gotiſ minne in deſ menniſchen herze, ſo | |
| anegenge, $t habint oͮch ſchier endi. Dort iſt ſicheriv rawe, nimir dehein unwnne, da iſt der gewiſſe uride, der unſ ſtatelihen | |
| alſ lieb ſam ſîn ſelbeſ lîb, uon div daz er nimer erben hete unde in uon gote in ſimme altere uerdienet | |
| Er ladet unſ ze ſogetaner wnne, ze ſogetaner uroͮde, div nimer zeget. Er ladet unſ ze ſineſ uater riche, daz wir | |
| iârbûze hat getân umme unkûscheit oder umme dubede, daz der niemer hôhe meister muge werden.] Unde der an des meisters stat | |
| mich dirre gâbe vrî./ ich engib iu umbe disiu dinc/ nimmer einen phenninc.”/ Daz wart dem bischolf zorn./ “sô ist diu | |
| lêren sol,/ unz man im wîsheit müeze jehen,/ daz enmac nimmer ê geschehen,/ er muoz lêren zweinzec jâr:/ dâ von weiz | |
| iuch harte unvrô.”/ nuo dâht der phaffe dô:/ “wirn geleben nimmer drîzec jâr/ alle drî, daz ist wâr,/ der esel sterbe | |
| anderz unde suohte dâ/ und suohte aber anderswâ./ als dâ nimmer inne was,/ sô stuont der esel unde las/ in dem | |
| zorn lân/ daz ir nemet iuwer tuoch./ ich getete iu nimmer deheinen vluoch.”/ dô sagt der ritter mære,/ daz ez von | |
| sô got mit den sînen/ die sündære verteilet/ die er nimmer mêr geheilet.”/ nu sprach der phaffe Amîs/ sô wîse wort | |
| daz klôster hâte,/ an bû und an râte/ kund er nimmer wîser wesen;/ im möhte diu sêle wol genesen,/ dô si | |
| dunket iuch der schade alze starc,/ sô gewehent der rede nimmer mê./ ich behielte sie zehen jar ê,/ ob ich sô | |
| niht erbarmen/ swaz ich iu getuon mac./ ich lâz iuch nimmer einen tac/ hie nâch lenger geleben./ habt ir mir alsus | |
| ist ein bischolf, ich weiz wâ,/ si gesehent in aber nimmer dâ./ er muoz mir lâzen daz leben/ oder muoz mir | |
| geschach/ daz er mîn ze herren jach,/ des wird ich nimmer vrô./ ich hân sîn enkolten alsô,/ daz mich riuwet diu | |
| hân hie hûs in der stat.’/ der rede wirt er nimmer sat/ daz ich im sîn guot wider gebe./ helfet mir | |
| nuo habt ir in dâ vor behuot,/ daz er mir nimmer niht engît,/ und habt mir heint ein zît/ an mînem | |
| ein niht/ dâ wider daz iu noch geschiht./ ir enwerdet nimmer von mir vrî/ die wîl ir jeht, daz er iu | |
| mach./ unde sæzze ich naht unde tach,/ so nedorft ich niemer gedagen,/ ob ich allez solde sagen,/ wande ich vie dar | |
| gesellen./ nu mohte ich iemer zellen,/ daz ich iz doh niemer volzalte,/ da mit ich mich valte./ //Des ich dir nu | |
| bech unde swebel,/ diu zwei wallen unde brinnen,/ der werde niemer ende/ von ewen unze in ewen./ so getane wewen/ gibet | |
| nehan./ swenne ich ettewenne stan/ unde vil gerne bæte dich,/ niemer nemag ich/ uf tuon minen munt,/ so der verwazene hunt/ | |
| vur mankunni,/ ob er den sigi irwurbi,/ daz der mennischi nimmir irsturbi./ wanti der unsir chempho do giweich,/ leidir er unsich | |
| mac geschehen./ /Er mac wol heizen Friderich,/ ez wirt abr niemer sin gelich./ /In kurzen ziten daz geschiht,/ daz man wol | |
| ist nu diu guote/ mit ir pfawenhuote?/ der vergizze ich niemer,/ solde ich leben iemer./ /Bi der linden $s sol man | |
| si uf der heide gie;/ bi ir so wurde ich niemer alt./ /Ich sprach der minneclichen zuo:/ "wie sit sus eine | |
| hohen muot/ habe ich von ir iemer,/ in vergizze ir niemer./ /Wol uf, wol uf, Adelheit!/ du solt sant mir sin | |
| er izzet, diu driu sint niht guot./ Ez ist selten nimmer guot,/ der mit dem andern ezzen sol,/ daz er dem | |
| Got gesegene uns den tranc!/ der nie gewan anevanc/ und nimmer mac ende nemen,/ der laze uns den tranc wol zemen!/ | |
| kein wolgezogen man;/ kein ungezogen man der kan/ ze himelriche nimmer komen,/ also han ich vernomen./ Kein slunt wirt nimmer wise | |
| himelriche nimmer komen,/ also han ich vernomen./ Kein slunt wirt nimmer wise gar,/ des nemt an mangem fraze war./ niht guotes | |
| und ist dem muote ein michel guot;/ und gerâte ich niemer doch dar an,/ daz iemer liebe gernde man/ dekeine solhe | |
| triuwe, stæter muot,/ êre und ander manic guot,/ daz geliebet niemer anderswâ/ sô sêre noch sô wol sô dâ,/ dâ man | |
| und sît ich disen man gesach,/ sît wart mîn herze niemer mê/ noch vrî noch vröudehaft als ê./ diz sehen, daz | |
| wunderlîche nôt,/ sô wære er maneges bezzer tôt/ und ensoltin niemer wîp gesehen./ durch got, wiest mir von ime geschehen/ sô | |
| maht dû mir dar zuo guot gewesen,/ ine gan dir niemer nihtes abe,/ die wîle und ich daz leben habe.’/ //Diu | |
| ich iuwer arbeit/ mit mînem lîbe erwenden kan,/ dân gezwîvelt niemer an./ ich sol selbe gân dar nider/ und in gesehen | |
| wan daz im got half ûz der nôt,/ sôn kunder niemer sîn genesen:/ sus genas er, wan ez solte wesen./ //Sus | |
| ir lîbe/ als eime tôten wîbe./ ûz ir munde gie niemê/ wan daz vil arme wort ‘ôwê!’/ daz eine sprachs und | |
| daz vil arme wort ‘ôwê!’/ daz eine sprachs und ouch niemê./ ‘ôwê!’ sprach si vil lange ‘ôwê!/ ôwê nu minne und | |
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