Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

niemêr Adv. (1164 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Spec 11, 17 ſûnti. Dannin waſ ſîn notdurft, daz er den ſanti, der nimmir ſuntin mahti. Von div ſanti er ſinen einborn ſun, unſern
Spec 41, 15 iſt deſ êwigin gůtiſ. Der deſ brunnin getrinchit, den gedurſtet nimmir mêre, uon div daz er im alle ſine ſunti uertiliget
Spec 50, 9 ‘Irne ezzit min vleiſch unde entrinchet min blůt, irne gewinnet nimmir daz êwige lêbin.’ Nu merchet durch got, mine vil liebin,
Spec 50, 11 liebin, ein ſorchlich dinch. Unſer herre der ſprichet, daz wir nimir in ſin riche chomin, wirne ezzin ſinen heiligen lichenamin. Vnde
Spec 61, 3 endi. Dirre tac iſt Criſt, gotiſ ſun ſelbe, der wirt nimmir unlûhtinte, nimmer unſchinendi. Daz dirre tac Criſt ſi, deſ gîhet.
Spec 63, 19 div uerworhte ſtat antlaz unde genade. Uon div enmegin wir niemir zvͦ gote chomin niewan mit vaſtin vnde mit lûterim gebêt,
Spec 64, 26 zvͦ unſ: ‘ſuntare, ſage dine ſunti, ſo gehuge ich ir niemer.’ Wie ſalic der ſi, der ſine ſunti andirn menniſchin gihet,
Spec 65, 15 niht iwerri ſuntin ze beclagin, wan alſo $.s$. Gregoriuſ ſprichit: ‘Nimmir wirt geheilit, der ſine wnti birgit.’ Numquam ad remedium peruenit,
Spec 74, 7 div minne ſiner gotheit div durch vêrt in ſo, daz er nimmir mere durch deheine korunge uon got gewîchet. Der minnet $t
Spec 74, 13 ſehit, ob ir got minnit. Div gotiſ minne div wirt nimmir můzzich. Iſt div gotiſ minne in deſ menniſchen herze, ſo
Spec 77, 18 anegenge, $t habint oͮch ſchier endi. Dort iſt ſicheriv rawe, nimir dehein unwnne, da iſt der gewiſſe uride, der unſ ſtatelihen
Spec 102, 7 alſ lieb ſam ſîn ſelbeſ lîb, uon div daz er nimer erben hete unde in uon gote in ſimme altere uerdienet
Spec 114, 16 Er ladet unſ ze ſogetaner wnne, ze ſogetaner uroͮde, div nimer zeget. Er ladet unſ ze ſineſ uater riche, daz wir
StatDtOrd 93,27 iârbûze hat getân umme unkûscheit oder umme dubede, daz der niemer hôhe meister muge werden.] Unde der an des meisters stat
StrAmis 84 mich dirre gâbe vrî./ ich engib iu umbe disiu dinc/ nimmer einen phenninc.”/ Daz wart dem bischolf zorn./ “sô ist diu
StrAmis 210 lêren sol,/ unz man im wîsheit müeze jehen,/ daz enmac nimmer ê geschehen,/ er muoz lêren zweinzec jâr:/ dâ von weiz
StrAmis 221 iuch harte unvrô.”/ nuo dâht der phaffe dô:/ “wirn geleben nimmer drîzec jâr/ alle drî, daz ist wâr,/ der esel sterbe
StrAmis 245 anderz unde suohte dâ/ und suohte aber anderswâ./ als dâ nimmer inne was,/ sô stuont der esel unde las/ in dem
StrAmis 1140 zorn lân/ daz ir nemet iuwer tuoch./ ich getete iu nimmer deheinen vluoch.”/ dô sagt der ritter mære,/ daz ez von
StrAmis 1348 sô got mit den sînen/ die sündære verteilet/ die er nimmerr geheilet.”/ nu sprach der phaffe Amîs/ sô wîse wort
StrAmis 1399 daz klôster hâte,/ an bû und an râte/ kund er nimmer wîser wesen;/ im möhte diu sêle wol genesen,/ dô si
StrAmis 1769 dunket iuch der schade alze starc,/ sô gewehent der rede nimmer mê./ ich behielte sie zehen jar ê,/ ob ich sô
StrAmis 1910 niht erbarmen/ swaz ich iu getuon mac./ ich lâz iuch nimmer einen tac/ hie nâch lenger geleben./ habt ir mir alsus
StrAmis 1942 ist ein bischolf, ich weiz wâ,/ si gesehent in aber nimmer dâ./ er muoz mir lâzen daz leben/ oder muoz mir
StrAmis 2009 geschach/ daz er mîn ze herren jach,/ des wird ich nimmer vrô./ ich hân sîn enkolten alsô,/ daz mich riuwet diu
StrAmis 2258 hân hie hûs in der stat.’/ der rede wirt er nimmer sat/ daz ich im sîn guot wider gebe./ helfet mir
StrAmis 2377 nuo habt ir in dâ vor behuot,/ daz er mir nimmer niht engît,/ und habt mir heint ein zît/ an mînem
StrAmis 2385 ein niht/ dâ wider daz iu noch geschiht./ ir enwerdet nimmer von mir vrî/ die wîl ir jeht, daz er iu
SüklV 453 mach./ unde sæzze ich naht unde tach,/ so nedorft ich niemer gedagen,/ ob ich allez solde sagen,/ wande ich vie dar
SüklV 552 gesellen./ nu mohte ich iemer zellen,/ daz ich iz doh niemer volzalte,/ da mit ich mich valte./ //Des ich dir nu
SüklV 739 bech unde swebel,/ diu zwei wallen unde brinnen,/ der werde niemer ende/ von ewen unze in ewen./ so getane wewen/ gibet
SüklV 777 nehan./ swenne ich ettewenne stan/ unde vil gerne bæte dich,/ niemer nemag ich/ uf tuon minen munt,/ so der verwazene hunt/
SuTheol 114 vur mankunni,/ ob er den sigi irwurbi,/ daz der mennischi nimmir irsturbi./ wanti der unsir chempho do giweich,/ leidir er unsich
Tannh 1, 54 mac geschehen./ /Er mac wol heizen Friderich,/ ez wirt abr niemer sin gelich./ /In kurzen ziten daz geschiht,/ daz man wol
Tannh 1, 95 ist nu diu guote/ mit ir pfawenhuote?/ der vergizze ich niemer,/ solde ich leben iemer./ /Bi der linden $s sol man
Tannh 2, 42 si uf der heide gie;/ bi ir so wurde ich niemer alt./ /Ich sprach der minneclichen zuo:/ "wie sit sus eine
Tannh 3,105 hohen muot/ habe ich von ir iemer,/ in vergizze ir niemer./ /Wol uf, wol uf, Adelheit!/ du solt sant mir sin
TannhHofz 161 er izzet, diu driu sint niht guot./ Ez ist selten nimmer guot,/ der mit dem andern ezzen sol,/ daz er dem
TannhHofz 199 Got gesegene uns den tranc!/ der nie gewan anevanc/ und nimmer mac ende nemen,/ der laze uns den tranc wol zemen!/
TannhHofz 239 kein wolgezogen man;/ kein ungezogen man der kan/ ze himelriche nimmer komen,/ also han ich vernomen./ Kein slunt wirt nimmer wise
TannhHofz 241 himelriche nimmer komen,/ also han ich vernomen./ Kein slunt wirt nimmer wise gar,/ des nemt an mangem fraze war./ niht guotes
Tr 93 und ist dem muote ein michel guot;/ und gerâte ich niemer doch dar an,/ daz iemer liebe gernde man/ dekeine solhe
Tr 183 triuwe, stæter muot,/ êre und ander manic guot,/ daz geliebet niemer anderswâ/ sô sêre noch sô wol sô dâ,/ dâ man
Tr 987 und sît ich disen man gesach,/ sît wart mîn herze niemer mê/ noch vrî noch vröudehaft als ê./ diz sehen, daz
Tr 1007 wunderlîche nôt,/ sô wære er maneges bezzer tôt/ und ensoltin niemer wîp gesehen./ durch got, wiest mir von ime geschehen/ sô
Tr 1237 maht dû mir dar zuo guot gewesen,/ ine gan dir niemer nihtes abe,/ die wîle und ich daz leben habe.’/ //Diu
Tr 1252 ich iuwer arbeit/ mit mînem lîbe erwenden kan,/ dân gezwîvelt niemer an./ ich sol selbe gân dar nider/ und in gesehen
Tr 1329 wan daz im got half ûz der nôt,/ sôn kunder niemer sîn genesen:/ sus genas er, wan ez solte wesen./ //Sus
Tr 1393 ir lîbe/ als eime tôten wîbe./ ûz ir munde gie niemê/ wan daz vil arme wort ‘ôwê!’/ daz eine sprachs und
Tr 1395 daz vil arme wort ‘ôwê!’/ daz eine sprachs und ouch niemê./ ‘ôwê!’ sprach si vil lange ‘ôwê!/ ôwê nu minne und

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