Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
niemêr Adv. (1164 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| man./ Ich sie wal de bit di bestat./ Dat ime nimmir zegat./ Des ewigen richis./ Du hilfis ime stadencliche./ Hic huuen | |
| der riese asprian./ Wir sulin hie bestan./ Ich ne kome nimmir hinne./ Ane des koningis minne./ Rother der riche./ lonede uromicliche./ | |
| bin in allin holt./ Die rother sin under dan./ Der nelazich n%-imir nicheinin man./ Swa ich von ime hore sagen./ Dar mich | |
| lêre leben:/ benamen, sô wirt im gegeben/ ein rîche, daz niemêr zergât/ unde ân ende vreude hât,/ des urhap zallen zîten | |
| fruot!/ Wer kan dich volloben iemer?/ wan dîn kunft erwindet niemer,/ sî gît manger hande bluot./ Wîz, rôt, gel, blâ, brûn | |
| kan tugende walten?/ waz sol ein frîe, der sîn triuwe niemer wil behalten?/ waz sol ein rîcher dienstman, der sich nit | |
| der keiner ern wil walten?/ waz sol ein fry, der nymmer tag sin ere kan behalten?/ waz sol ein werder dinstman, | |
| sî mich twinget sô,/ daz ich von herzen vrô/ werden niemer mag,/ so klage ich manigen tag,/ den ich in wâne/ | |
| ein keiser sîn,/ daz ich die lieben frowen mîn/ gesæhe niemer zallen tagen:/ sone wolde ich niht der krône tragen./ ez | |
| unz ich gedinge, so lebe ich hô/ und wil mich niemer des verkunnen,/ sîne sul mir ir minne gunnen/ (ja enbin | |
| sam Tristan, der mich riuwen muoz,/ swie mir der riuwe niemer buoz/ werde. sam tet Pyramus/ und ouch der kiusche Ypolitus./ | |
| nie getruog/ und ich mich tumben des bewag,/ ine wolde niemer ganzen tag/ Minnen dienstes sîn gereit./ nu stêt ez anders: | |
| siht!/ Mir ist der muot versêret sô,/ daz man mich niemer rehte frô/ gebâren siht, wan sam der tuot,/ der niht | |
| dûne woltest mich erlân,/ ich enmüeze haben wân,/ dâ ez niemer kan vervân./ Ich hân verkunnet trôstes mich,/ gedinges bin ich | |
| zeget manigen guoten muot./ ôwê, sô geschiht dem guot,/ der niemer rehte wol getuot./ //Doch râte ich eime guoten man,/ er | |
| dike wol ergie./ Wan vindet lîhte der ein teil,/ dien niemer wil gevolgen heil;/ so hilfet sî doch zaller stunt,/ swanne | |
| houbt grâwiu hâr/ halden, daz ich mich bewag,/ ine wolde niemer mîniu jâr/ dir gedienen gantzen tag –:/ daz riuwet mich, | |
| leides bar/ belîbet iemer: si ist so guot,/ sîn enwirt niemer truobe var./ Wie solde ein als sælig wîb/ gewinnen iemer | |
| ich wolde eht amme schatten sîn –,/ der apfel wirdet niemer mîn!/ So tumber sinne wart ich nie,/ daz ich als | |
| wân alse guote man,/ daz man an leichen ir genôz/ niemer$/ mêr gevinden kan:/ ir kunst was âne mâzze grôz./ doch | |
| von scharpffes swertes orten,/ davon vil manger todt geleit/ und nymer mer gehebet streit/ und setzet nicht mer schapel auf die | |
| tæte si gnâde mir;/ noch tuot sî recht, als daz niemer sül irgân./ ûf lieben wân $s diene ich doch ir./ | |
| daz allez vervie/ mich doch nie/ uberal./ Doch mechte ich niemer ir lob gesingen gar;/ doch sol die süezzen/ mîn lob | |
| in mugen zim herzen gân –,/ ern gewirbt umb Ellen niemer mêre!’/ //‘Wir sunz understân’,/ sprâchen zwêne der wægsten und der | |
| gesaz./ //Ich schowete sî vil manigvalt:/ Mich dûchte, in wurde niemer alt,/ Und solte ich bî ir sîn/ mit ir wol | |
| doch stêt nach ir mîns herzen gir./ Non wil ouch niemer kêren/ von ir die besten triuwe mîn:/ sol ich verderben | |
| huote pfligt nacht unde tag,/ gewinnen/ wirt im da lîchte niemer schîn./ Des bin ich bar/ fröiden und vol sorgen, wiez | |
| Dâ tet ez mir kunt so senden smerzen,/ daz ez niemer mechte sich ir erwern./ Ich bin gebunden/ in ir ginâde: | |
| hân/ Und ich durch triuwe dulde daz./ so müezze mir niemer werden baz,/ liezze si mich in jâmer iemer,/ in möchte | |
| baz,/ liezze si mich in jâmer iemer,/ in möchte ir niemer $s werden doch gehaz./ //Daz si sô lieblîch gebâret/ gegen | |
| âne ir hulde./ und doch der schulde $s wirde ich niemer frî!/ //Alle die wîle sî mich mîdet,/ so kan ich | |
| frî!/ //Alle die wîle sî mich mîdet,/ so kan ich niemer $s werden rechte frô./ Des mîn herze jâmer lîdet/ vil | |
| sang der vogellîn/ noch sumerliche bluot/ so guot $s gedunken niemer/ (den muot wir iemer $s hân)/ sam frowen wolgitân./ Hin | |
| sî mir nicht gihaz,/ daz $s wære mîn frœde iemer,/ niemer $s wurde mir wê ze muote./ //Swenne ich ir $s | |
| wart so guot./ Als ich mich versinnen kan,/ sôn enwirdet niemer man/ rehte frô, der minnen nie began./ //Mînes lîbes ougenweide,/ | |
| güete wol,/ sît ir ouch mîn herze nie vergaz/ noh niemer mê vergezzen sol!/ //Ir umbevanc $s mich schiede wol von | |
| mit in tanzen unde springen mê,/ swie mir in herzen niemer liep davon beschê./ ich wil ouch ûzzen $s frô gebâren | |
| ir willen leben,/ Der mir elliu lant/ gæbe, ich wurde niemer frô,/ wil si mir niht hôhgemüete geben./ Refr.: Genâde, | |
| kan zer helle man und wîp verwîsen wol,/ die anders niemer kæmen dar, $s hetens nit untriuwe in ir muote./ Got, | |
| schamen/ vor reinen wîben und er mag $s in himelrîche niemer got beschouwen./ Diu kerge der helle schar dort hât/ gemêret, | |
| gemüete daran kêre/ ûf also lasterliche tât!/ sîn kan ouch niemer werden rât,/ wer im lât gesigen an $s alsô untriuwe | |
| niht erwerben/ gnâde an mîner frowen, sich, so wirde ich niemer vrô./ //Went ir wunder schowen/ an mîner lieben frowen,/ wie | |
| hæte ichs an mînem arme,/ süezziu Minne, sô getrûrte ich niemer mê./ Minne, füege ir mîn so vil/ als ich ir | |
| ich fröidelôs belîben/ von ir, diu genâde hât,/ sôn wirt niemer sorgen rât/ an mir senden hinnenvür./ Sô muoz ich die | |
| si ist, mîn trût, mîns herzen frowe?/ an der lîbe niemer ouge ersiht/ wandelbæres niht./ Wol ir werden, süezzen, jungen jâren!/ | |
| kan ûf wîbes lob so sinnen,/ das ûz êren pfat/ niemer kumt noch nie getrat./ //Schowent an den grüenen walt,/ waz | |
| sol ich lîden/ sî vermîden,/ lebe ich iemer,/ mir wirt niemer/ sorgen buoz./ //Frowe reine,/ wandels eine,/ süezze, wende/ mîn ellende,/ | |
| vil hêre,/ Der ouch mîn herze nie vergezzen wolde/ noch niemer mê vergezzen wil!/ si hât so maniger tugende vil:/ ich | |
| hulde./ //Mir ist niht lieber danne guot:/ des wil ich niemer mich geschamen,/ swâ manz seit ze mære./ Swie selten ez | |
| verborgenlîch./ //Ich bin noch unverzagt/ an dem muot, mîn rouberîn./ Niemêr tag mich betagt,/ in gedenk ze guote dîn./ In weiz, | |
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