Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
michel Adj. (1176 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vater lêre gebe,/ der getriuwe Rûal, der hie stât,/ der michel triuwe und êre hât/ mit dir begangen unze her;/ und | |
| dô mohten, an ir wer./ ir wart vil schiere ein michel her:/ die ungewarneten man/ si kâmen alle ir vînde an/ | |
| hin ze velde vür den walt./ hie huop sich ein michel ruoft,/ michel weinen unde wuoft./ alsus vlouc Morgânes tôt/ mit | |
| velde vür den walt./ hie huop sich ein michel ruoft,/ michel weinen unde wuoft./ alsus vlouc Morgânes tôt/ mit maneger hande | |
| lützele her/ sô vrechlîche an sîner wer,/ daz dâ vil michel schade geschach,/ dâ man in in den hûfen brach./ die | |
| si kâmen alle samet gevlogen/ mit vliegenden banieren./ dâ wart michel crôieren/ under ir massenîe:/ ‘schevelier Parmenîe!/ //Parmenîe schevelier!’/ dâ jagete | |
| die wîte rîten./ //Tristan lie vaste strîten gân;/ dâ wart michel schade getân/ an den lantgesellen:/ vâhen unde vellen,/ slahen unde | |
| ze guote ergienc,/ der grôze vrume dâ von enpfienc/ und michel êre an guote,/ daz ez im in dem muote/ unsanfter | |
| besezzen;/ wan er was wol vermezzen/ und hæte lant und michel guot,/ lîp unde manlîchen muot./ der was sîn vorvehtære./ //Waz | |
| âne reht gesant;/ dar zuo brach ez sich lange/ mit michelem getwange,/ mit manigem gewalte;/ wan man den landen valte/ beidiu | |
| getân,/ die zît niht anders an gegân./ als ist daz michel unreht,/ als ir noch hiutes tages seht,/ an in begangen | |
| wart,/ dô kam al diu lantschaft/ und volkes ein sô michel craft,/ daz der stat bî dem mer/ aller bevangen was | |
| an sîner sige lac,/ den was ein sæleclîcher tac/ und michel vröude erstanden:/ si slageten mit handen,/ si lobeten got mit | |
| got mit munde,/ si sungen an der stunde/ ze himele michel sigeliet./ sô was ez aber der vremeden diet,/ den leiden | |
| den leiden gesten von Îrlant,/ die dar wâren gesant,/ ze michelem leide ertaget:/ von den wart als vil geclaget,/ als von | |
| versehen sol:/ der künec Gurmûn Gemuotheit/ der hæte unmuot und michel leit/ und giengin ouch des nôt an:/ er verlôs an | |
| nôt./ //Nu hêrre Môrolt der ist tôt:/ trîbe ich nu michel mære/ von ir aller swære/ und von ir clage, waz | |
| unde begunden under in/ mit rede von sînen sachen/ vil michel wunder machen./ si seiten wider ze mære,/ daz in widervaren | |
| bedâhter aber, daz sîn leben/ zallen zîten was geleit/ in michel ungewisheit./ er gie zer küniginne/ und begunde in schœnem sinne/ | |
| wunder/ und begunden hier under/ vil schimpfen unde lachen/ und michel lahter machen/ von sîner verte in Îrlant,/ von sîner vîndinne | |
| kinden/ wider ze suone bringen./ ûz hezlîchen dingen/ wirt dicke michel vriuntschaft./ sît ir hie zuo gedanchaft,/ ir muget noch wol | |
| den rât von Curnewâle:/ die hæten zuo dem mâle/ vil michel angest unde nôt;/ sie wânden alle wesen tôt:/ sie vluocheten | |
| kam gerüeret dort her abe/ gewâfent unde wîcgar/ mit einer michelen schar/ beidiu der burgære unde ir boten,/ als in von | |
| si bewarn,/ si sîn lebende oder tôt!/ ich bin mit micheler nôt/ vil manegen übelen wec geslagen/ in disen swæren ahte | |
| benomen/ beidiu slege unde wer./ dô was sîn ouch ein michel her:/ er vuorte mit im an den kampf/ beidiu rouch | |
| in tôten gesach,/ den giel er im ûf brach,/ mit micheler arbeit;/ ûz dem rachen er im sneit/ der zungen mit | |
| möhte komen,/ daz was ir meiste unmüezekeit./ hier under hæte michel leit/ sîn kiel und sîn geselleschaft,/ der was genuoc als | |
| sînen dingen/ an gewande noch an ringen,/ dô kam in michel zwîvel an:/ ‘â’ dâhter ‘hêrre Tristan,/ weder bistû lebende oder | |
| barûne,/ des landes cumpanjûne./ dâ was schœniu ritterschaft,/ von ritterschefte michel craft,/ niht durch des küneges êre/ sô starke noch sô | |
| entuot Îsolt:/ ez ist ir gartet von mir./ dû verliusest michel minne an ir./ diu schœne, diu reine/ si wære ze | |
| habent ez dâ vür, ir sît tôt,/ und sint mit micheler nôt/ her unze an dise naht beliben/ und hæten daz | |
| komen,/ der dâ zem kampfe was genomen,/ und was vil michel hêrschaft,/ des lantvolkes michel craft/ vor dem künege in dem | |
| kampfe was genomen,/ und was vil michel hêrschaft,/ des lantvolkes michel craft/ vor dem künege in dem sal./ ouch was dâ | |
| genomen/ nâch ein ander in dem sal./ dâ gie diu michel werlde al/ und beschouweten besunder/ der cleidere wunder,/ dius an | |
| unberihtet dâ./ sîne mâge nam er sâ:/ der was ein michel her umb in./ vür den künec sô gienger hin./ dem | |
| vrumen und mit êren/ von disem spile kêren./ ich hæte michel arbeit/ unsinneclîchen an geleit,/ solte ich nu dar von gân./ | |
| alle ein ander an,/ ritter und barûne./ under in wart michel rûne,/ vil vrâge und manic mære,/ wer der kempfe wære./ | |
| umbe und umbe als einen bal./ dâ wart von spotte michel schal./ sus nam der valsch ein ende/ mit offenlîcher schende./ | |
| sîn liut hie unde dort./ si schieden ze Weisefort/ mit michelen vröuden abe./ nu volget ime unz in die habe/ durch | |
| mit liebe und mit gemache/ dan ungemach und arbeit/ bî micheler rîcheit.’/ ‘ir redet wâr’ sprach Tristan;/ ‘swâ man aber gehaben | |
| daz wider der natiure/ kein herze tugentlîche tuo,/ dâ gehœret michel arbeit zuo:/ ez hât diu werlt vür eine lüge,/ daz | |
| mâle rôt/ und missevar von dirre bete,/ als ez ir michel nôt tete:/ diu bete was ouch seltsæne./ ‘trût vrouwe’ sprach | |
| an der stunde/ tûsent boten nâch ritterschaft:/ man enpfienc mit micheler craft/ die kunden und die geste./ daz ergest und daz | |
| zwei lâgen,/ ir bettespiles pflâgen,/ al die wîle hæte Îsôt/ michel angest unde nôt;/ si dâhte allez wider sich:/ ‘got hêrre, | |
| gênde dan si sîn,/ und machent umbe ein dunkelîn/ ein michel zornmære,/ ûz einer cleinen swære/ eine rîlîche suone;/ und ist | |
| ir stunde hin:/ liep unde leit was under in/ in micheler unmüezekeit:/ liep meine ich âne herzeleit./ sin hæten dannoch beide/ | |
| lieb als iu diu künegîn ist,/ sô ist ez ein michel unsin,/ daz ir si gebet sô lîhte hin/ durch harpfen | |
| er dâ vant./ nu kam geloufen al zehant/ des hovegesindes michel craft./ dâ lief michel ritterschaft/ umbe den eber her unde | |
| kam geloufen al zehant/ des hovegesindes michel craft./ dâ lief michel ritterschaft/ umbe den eber her unde hin/ und enwas doch | |
| kan/ der grôzen liebe, die sim treit,/ und ist ein michel tumpheit,/ daz ir in lîdet dâ bî./ als liep iu | |
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