Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
michel Adj. (1176 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| diu lant./ sînen kampf sach manic wîgant/ und volkes ein michel wunder./ dâ wârn ouch ritter under,/ die wâren komen von | |
| nu Lînieren sluoc/ vermeʒʒenlîchen, sô man seit,/ daʒ was ein michel manheit./ er muoʒ wol getiuret sîn.’/ dô wunschte diu künigîn/ | |
| geverte/ der jach, eʒ wær im ande./ in dûht ein michel schande/ der gewerp des herre Wâlwein pflac;/ doch bôt er | |
| mit deheinen dingen/ ze Karidôl mohte bringen,/ do erbôt erm michel êre/ und ouch der vrowen hêre./ mit minnen schiet er | |
| fuor und âne verlust,/ daʒ er begie sô manege just,/ michel wunder dâ geschach,/ wan er dâ vor nie gesach/ vier | |
| hân./ er enwolte sîn niht mêr bestân./ daʒ was ein michel wîsheit./ als im Karjet entreit,/ dô bestuont in zehant/ ein | |
| helme wurden schart./ do verlôs grâve Ritschart/ sîner geselln ein michel teil:/ den lieʒ man niht sô vil ein seil:/ des | |
| ahte/ starc, küene unde geil./ ouch half dar zuo ein michel teil,/ vor sîner bürge lac ein tal,/ enkein krût ist | |
| diu rîche Dôdône/ hieʒ diu burc mit wârheit/ und was michel vlîʒ an si geleit./ wan der berc was niht ze | |
| und dâ sîn wonunge was,/ daʒ was ein rîche palas,/ michel unde mære./ man seit uns, daʒ er wære/ mit maneger | |
| ist mir der tôt bereit/ ald ir und dar zuo michel guot./ ob mir got genâde tuot,/ wa geschach ie deheim | |
| in daʒ lant/ und behabet sîn perze/ baʒ danne ein michel kerze./ ditz was der pavelûne huot./ niderhalp was siu harte | |
| liebe muoter dîn/ mînes herren künne./ eʒ ist mir ein michel wünne,/ daʒ du dîne friundîn/ bî mir hie lâʒest sîn,/ | |
| ein ende/ Lanzelet gar sîn dinc./ um in wart ein michel rinc:/ si begunden zuo im gâhen,/ die in ê turnieren | |
| inneclîche frô/ und ander die mâge sîn./ dâ wart ein michel liebe schîn./ der hof fröute sich gar./ Lanzelet beredete eʒ | |
| eʒ got ze rehte’/ sprach diu milte künegîn./ dâ muose michel riuwe sîn,/ wan ze diseme tegedinge/ sâʒen dâ ze ringe/ | |
| hieʒ er kêren/ in fremdiu lant über mer,/ garzûne ein michel her:/ bî den sant er manegen brief./ daʒ lant al | |
| baʒ,/ und wolte teilen sîn golt./ dar zuo bôt er micheln solt,/ daʒ man dar gerne kæme/ und mengelich næme/ swes | |
| mêr hân/ zwelf hundert râvîde unde mêre./ ouch begieng ein michel êre/ Ginovere diu künegîn:/ nuschen, bouge, vingerlîn,/ der gewan si | |
| genam,/ al umbe und umbe err rehte kam,/ wan ein michel loch gie drîn:/ daʒ solte vermachet sîn/ mit eim uoseʒʒel | |
| er ir leit verkêrte./ //Dô diu fünf degene hêr/ gewunnen michel herzesêr/ von sölhem niumære,/ daʒ ir vrowe wære/ Ginovere gevangen,/ | |
| lieʒen si wol schînen,/ daʒ in sô leide nie geschach./ michel was ir ungemach/ als helde die sich lasters schament./ nu | |
| vernomen/ von manegem man, der noch lebet,/ daʒ dâ ein michel sê swebet./ dar ûʒ rinnt ein ahe clâr,/ der nie | |
| die brücke funden,/ diu über daʒ breite waʒʒer gie./ ein michel vreude gevie/ die ritterschaft über al./ si vorhten ungelückes val,/ | |
| kûme erbeit,/ wenne Lanzelet kæme./ waʒ botenbrôtes ouch næme/ der michel man, daʒ lât iu sagen./ im hieʒ diu künigîn dar | |
| ist,/ den dunket des nâch sîner spehe,/ wie er ein michel ros sehe,/ gegoʒʒen ûʒer êre./ ê er danne ie mêr | |
| si muosen rîten,/ âne widerstrîten,/ vrîlîch und âne widersatʒ,/ dâ michel golt unde schatz/ wætlich was vil manegem man./ nu bunden | |
| dô nâhte,/ daʒ Artûs hin heim reit./ daʒ fuocte ein michel sælikheit:/ des tages, dô er wider kam/ und er ze | |
| ich wil iu sagen ûf mînen eit,/ eʒ enwart nie michel guot baʒ/ geteilet, wan siu niht vergaʒ,/ siun gæbe in | |
| komen/ durch zuht und ûf den selben wân,/ daʒ ir michel êre solte hân/ Iblis und Lanzelet,/ swenne si ze Behforet/ | |
| gesellen nâch ir wunsches wale./ noch was der helde ein michel zale,/ die âne frowen muosten rîten./ nu wolte niht lenger | |
| Dôdône lac,/ dô wart in naht unde tac/ erboten sô michel êre,/ daʒ Artûs der künic hêre/ sprach, im wurde nie | |
| nie kunt/ unz an die gegenwertigen stunt/ von rîcheit als michel kraft./ nu kam in manec geselleschaft/ tegelich ûf der strâʒe,/ | |
| heres kraft/ ze Dôdône in Behforet./ dâ bôt in her Lanzelet/ michel êre und alleʒ guot./ daʒ was sîn site und ouch | |
| bleib./ Des andern nahtes quam aldar/ Von tuvel ein vil michel schar/ Mit zornlicher drete./ Daz er ir wort virsmete/ Und | |
| uns unser wec trůc,/ An ein steinrusche groz,/ Dar under michel wazzer vloz./ Daz gebirge was vil herte,/ Unwege und ungeverte,/ | |
| vede.’/ Do sprach zu im der gast: ‘daz si!’/ Ein michel boume stunt dabi,/ Der hete manigen grozen ast./ Dar under | |
| iz wâren ouh chunege creftic/ uber manec dît gewaltic,/ vil michel was ir sâlicheit,/ ir list unde ir kundecheit,/ ir scaz | |
| stunden dô siu sîn genas,/ dô wart ir ein vil michel nôtfal:/ diu erde erbibete uberal./ dô was der doner vil | |
| chômen ir freislîch pilide ze gegene;/ daz was ein vil michel wunder./ swarz was ime daz ander,/ nâch eineme grîfen getân./ | |
| ime spranc./ ûzer deme gademe erz reit,/ daz was ein michel paltheit./ //Ein pote îlte dem chunge daz sagen,/ er ne | |
| liez./ dannen er durch daz lant brach./ er tede ein michel ungemach./ er was Dario gram./ er stôrte Galileam./ dâ wart | |
| ’unser hêre hantil iz noch mit sinne,/ ich wâne ers michel scande gewinne.’/ //Unde alsô der bote wider chom/ unt Darios | |
| zû dem grâven er reit./ er sprach: ’daz was ein michel chintheit,/ daz mîn vane chom in iwer hant;/ iz wirt | |
| duo wurde wir alle gezalt/ in des tiefelles gewalt./ vil michel was diu unser not:/ duo begunde richesen der tot,/ der | |
| gevuoren alle zuo der helle/ unte der sehsten ein vil michel teil,/ duo irscein uns allen daz heil./ duo newas des | |
| der erde gehit./ duo chomen von himele/ der engil ein michel menige,/ duo sanch daz here himelisch/ ’gloria in excelsis’./ wie | |
| nie nebewal./ //Daz chint was gotes wisheit,/ sin gewalt ist michel unte breit./ duo lach der riche gotes sun/ in einer | |
| unte drizzich jar,/ durch unser not daz vierde halp./ vil michel ist der sin gewalt./ diu siniu wort waren uns der | |
| vil scone in siner stole/ durch sines vater ere./ vil michel was sin magenchraft/ uber alle himelisc herscaft./ uber di helle | |
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