Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
michel Adj. (1176 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| apgot hús;/ ia wart dar in unt dar uz/ ain uil michil gedrenge,/ der heiden groz geuelle./ uil manige heiden sahen/ daz | |
| got lazze uch sine hulde gewinnen.’/ Under du wart ein michil scal:/ die heiden wafenten sich ůber al,/ uz der burch | |
| wicliet si sungen./ si kerten uber den burch graben,/ da wart michil not irhaben./ dů uacht in mite zware/ Diepolt der marchgraue./ ze | |
| zu der burch./ uil enge wart in der uurt,/ uil michel wart daz gedranc./ manigen angestlichen wanc/ taten die heiden./ dicke | |
| ir iegelihes willen./ getrůbet was sin gemůte,/ iedoch uertrugenz sine michile gůte,/ daz er sich is nicht irzeigete./ daz houbit er | |
| des heiligin glouben,/ nu scolt du mir irlouben/ in diner michilen sůze,/ daz ich reden můze/ daz mir dine fůrsten geboten | |
| kaiser sprach: ‘Oliuir,/ uile wole getruwe ich dir./ nu habe michelen danc,/ siz widere an dinen banc./ du bist mir ze | |
| gesagen,/ wie du dich, herre, scolt bewaren./ die Franchen habent michel arbeite irliden,/ mit den heiden gestriten;/ si sint lange můde:/ | |
| uile swere./ du gehoerest nuwe maere./ des gat mich ane michil not:/ in deme ellende lige ich ungerne tot.’/ Karl der | |
| uielin/ uone Genelune,/ daz wort sprach er chume./ da wart michil woͮffin,/ weinin unde růfin./ siben hundert siner manne/ die waren | |
| chom Roͮlant,/ er hete einen aphel in siner hant,/ mit michiler hochuerte,/ mit geuaztem swerte./ er sprach zů deme edelen chunige:/ | |
| rat/ der under disem himele ie geurůmt wart./ Genelun geriet michel not,/ den armen Iudas er gebildot:/ du unser herre ze$/ | |
| den man ime dar umbe gab,/ des goldes einen uil michelin last./ wie starche die untruwe uz prast!/ In deme rate | |
| wande in sineme geiste/ was ne hein truwe:/ uon ime chom michel ruwe./ er iruolte daz altsprochene wort;/ ia ist gescrieben dort:/ | |
| en ist nicht allez golt daz da glizzit.’/ Genelun was michel unde lussam,/ er muse sine nature began./ michels boumes schone/ | |
| Genelun was michel unde lussam,/ er muse sine nature began./ michels boumes schone/ machet dicke hoene:/ er dunchet uzzen grůne,/ so | |
| scholt dich iemmir nieten/ in lande unde in dieten/ uile micheler eren./ nu salt du mich leren,/ ich han sin gerne | |
| han uile gůter knechte:/ mag ich mit Karle uechte?/ uil michel ist min gwalt,/ min herschapht ist manechualt:/ un(de) werdent mir | |
| di waren chůne un(de) uorchtsam./ der chůnc uon Campanie/ mit michelm magene;/ der chůnc uon Lebre,/ daz liut ist uns fremede;/ | |
| ein uinsteriu naht./ der kaiser an sinem bette gelach,/ uil michil was sin herscaft:/ zwanzic tusent manne/ mit stale beuangen,/ di | |
| uil watlich:/ du getrůbest allez romische riche./ uon dir scol michel ůbel chom./ war umbe hast du mir mine hůte benomen?/ | |
| lieben sun,/ der bruder můse sam tůn,/ da schit sich michel fruntscaft./ owi wie da geclaget wart!/ da was wůft unde | |
| můgen gehen/ daz sulch hêr nie gesamnet wart./ da gelac michel hochuart/ da bewaret unser herre siniu wort:/ sent Iohannes hat | |
| gehelfen./ Uz hůben sich di uaigen,/ di unsamfte wurden geschaiden./ michel wart der her scal./ si fulten berge unt tal/ unt al | |
| mir:/ ich bin uerre her gestrichin./ min craft du ist michil,/ ich bin ein uil starcher mán./ Roͮlant ist unerslagen/ uon | |
| wart da fraissam,/ da strebete man fur man./ der haiden michel magencraft,/ uil manigen eskinen scaft/ gefrumten si uffe di cristen./ | |
| si in an geriefen./ Roͮlant unt di sine/ cherten mit micheleme nide/ an der haiden bette hús./ sine blasare musen dar uz:/ | |
| di heuen sich her zu mir,’/ sprach der helt Oliuir./ michel froͮde unter den cristen was./ si drungen in auer naher | |
| uil harte erchomen di,/ die zaller uorderiste waren,/ want si michel wunder sahen,/ da di gotes herten/ mit den spiezes orten,/ | |
| arm,/ daz houbit er ime abe swanc./ do wart ein michel gedranc,/ da di gotes herstrange(n)/ den Falsarones mannen/ zezarten di | |
| monsoy!’/ si drungen uaste durch si./ der helme wart ain michel scál,/ groz der haiden ual./ ne weder schilt noch gesmide/ neschirmit | |
| den oren/ daz uerch blůt uz spránc./ da wart ain uil michel gedránc/ uon den haiden uf di cristen:/ uil harte si | |
| chunc Amurafel/ die scar cherten an ain ander./ ich sage íu michel wunder:/ ain grabe was da inzwisken,/ da wolten sich di | |
| sin hail:/ daz minner tail/ wart lobelichen sigehaft;/ di uil michelen haiden craft/ frumten si zu der helle./ da gelagen der | |
| ‘wilt du wizen minen namen?/ wir$/ ne furchten nehainen dinen michelen magen./ ich sage dir uil gewis:/ daz liut haizet mich | |
| der potih uiel ander halp zetal./ diu christen scar uber al/ mit micheler froude hůben si/ ‘monsoy, monsoy!’/ Di haiden ir zaichen/ pegunden | |
| monsoy!’/ Di haiden ir zaichen/ pegunden dar in gegene rufen./ mit michelem scalle/ stachen si zesamene./ da wůchs der helle ir gewin,/ | |
| stachen si zesamene./ da wůchs der helle ir gewin,/ uil michel not wart da unter in./ ain helt uil got,/ Regenfrit | |
| si slugen iaspis unt smaragede/ alle uon ain ander./ da wart michel not unde wůft,/ den cristen ware helue durft./ Di haiden | |
| den cristen ware helue durft./ Di haiden sich erhalten,/ mit michelem gewalte/ slugen si widere./ der christen gelac da nidere/ uir$/ | |
| uz nam/ ane aller$/ slachte wicwer:/ er uerswant ain uil michel hêr/ ane stich unt ane slác./ ia iageter si allen | |
| der werlt wisten?/ Cornubiles ledigete sine truwe/ im ze$/ uil micheler ruwe:/ er hůp sich uaste an den man,/ wol uerstach | |
| schilt sluger ze$/ stuchen,/ er zart im die buchelen./ mit michelem gewalte/ den helm er im erscalte:/ daz houbet sich dar | |
| sungen ‘gloria in excelsis deo!’/ Di haiden plisen ir horn./ michel grisgrammen unt zorn/ was unter in erplůt;/ geseret was in | |
| uon dem marhe uiel nider tót:/ unter di christen wart michel not/ uon dem herten ualle./ di haiden riefen alle:/ ‘ir | |
| seren/ manigen haidenischen man./ do wider rait im Chartan,/ der was michel unt egeslich./ mit swerten hiwen si sich./ den schilt er | |
| warf den uerch seren/ toten uon dem orte./ do chom ain michel uorchte/ unter alle di haiden:/ daz uelt begunde in laiden./ | |
| haben gesehen!’/ Plůt floz uber wal,/ der haiden <wart> ain michel ual./ Turpin sluc Sigeloten,/ den anpetten di haiden fůr ain | |
| e wir unsich da schieden,/ da wart der christen ain michel ual./ do chomen si uf daz wal/ mit ainer halscar;/ | |
| entrinne:/ al iwer chunne hat mine minne.’/ Di haiden huben michelen scal,/ si draueten an daz <wal>,/ ir wiclît si sungen,/ | |
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