Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

michel Adj. (1176 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

NvJer 12720 Heinrîch Monte, nam sich an,/ daz er besaminte ein her/ michil unde stark von wer/ unde zôch in Colmerlant,/ dâ er
NvJer 15308 dem geloubin/ und âne widirstroubin/ den brûdrin wârin undirtân,/ ein michil zorn an in impran/ und besamintin mit wer/ heimelîch ein
NvJer 15964 und zûzin înstigin/ in dî vestin mit gewalt./ Dâ wart michil mort gestalt:/ sî slûgin dî zweihundirt man,/ von den ich
NvJer 16198 andin/ dî schicht an den vîandin,/ und besamintin ein her/ michil unde starc von wer/ unde zugin unirwant/ zu Schalouwin in
NvJer 16566 mûste schouwin/ vil ofte dî Sudouwin/ kegn Colmerlande kumin/ ûf michilin unvrumin/ und ûf jâmirberndiz leit/ der armin gotis cristinheit,/ dî
NvJer 16805 vlucht irwûgin./ Alsus dî brûdre slûgin/ von dem her ein michil part/ und widir zurucke wart/ unz an ir lant sî
NvJer 20038 sprenktin/ unde slûgin in der zît/ ân allirhande widirstrît/ ein michil part des heris tôt;/ daz andre teil intvlôch der nôt/
NvJer 20222 gar dî hert./ Ouch sô slûg aldâ ir swert/ ein michil teil Littouwin;/ sô kindir unde vrouwin/ sach man sî dannen
NvJer 20306 alumme wîete/ dâ traginde dî vanen/ mit sînen cappellânen/ in michlem ungehirme./ Dâ was scharf dî firme:/ swem man sî kegn
NvJer 21010 Nûwenmul der brûdre vestin,/ daran sî mit sturmis prestin/ hîldin michilen gebrach./ Und dî wîle diz geschach,/ dô was des ordins
NvJer 21158 în zu Nattangin sprengeten,/ herten unde sengeten/ der gegenôt ein michil teil,/ und ân andir misseheil,/ daz von in daz lant
NvJer 22452 mit sorgin/ unz an den lîchtin morgin./ Dô sach er michlen grûwen,/ den ê daz pfert pflac schûwen:/ ûf einer rutschin
NvJer 22843 macht in offen den înganc./ Dô hûb sich ouch ein michil pranc,/ want alliz, daz werlîch was,/ daz machten sî mit
NvJer 23324 kegn Prûzinlande kumen/ den cristnen zu unvrumen,/ wan er mit michlem prangen/ Samen und Nattangen/ dî zwei lant dô herte/ unde
NvJer 24492 mochtin, drabeten,/ dâ sî den lîb irlabeten./ Dô wart ein michil îlen,/ sô daz bî zwênzic mîlen/ manchir reit bî eime
NvJer 25664 irkant./ Dî achbersten waren ditz:/ herzoc Bernhart von Swîdenitz/ mit michilem getrecke;/ sô von Geroldisecke/ ein hêrre dort von Swâvin,/ darzû
NvJer 26523 juncvrouwen eine/ was sô schône und sô zart,/ daz ein michil krîc dâ wart/ um sî von den heidin./ Den krîc
NvJer 27710 geslagen/ und kein Mergenburc getragen./ In dem selben sumere/ ein michil getumere/ hûb kein Polênen sich./ Der marschalc brûder Dîtherîch/ von
NvJer 27714 sich./ Der marschalc brûder Dîtherîch/ von Aldenburc zusamne lût/ eines michlen heris lût./ Dâmitte wârn gesundirt/ brûdre wol zweihundirt./ Mit dem
Ottok 1299 wart aber in dem lande/ von roube und von brande/ michel angest unde nôt./ der frouwen ougen wurden rôt/ vil dicke
Ottok 2926 die mîn gewalt ze geben hât.’/ des brieves was ein michel blat./ dô er den hôrte unde las,/ waz des bâbstes
Ottok 6371 der Unger was erlôst./ darnâch in kurzen tagen/ hôrt man michel eise sagen,/ wie sich die Unger wolden rechen./ si wolden
Ottok 10210 gunden./ der kêrten an den stunden/ an den kunic ein michel teil./ ouch widerfuor im daz heil,/ daz man den brobst
Ottok 15208 lant ze ôsterrîch/ zetal bî der March./ sîn her was michel und starch,/ wand er het sich gemegent/ ûz maniger lande
Ottok 16524 schære/ tuot ein snîdære./ und dô er durch brach,/ als michel wart der krach,/ als der doner einen walt/ vor im
Ottok 19777 ôsterrîche./ dô man die zuo sach staphen,/ dô wart ein michel kaphen./ deheiner rîcheit in gebrast,/ golt und gesteine gâben glast,/
Ottok 26489 wæren/ und mit im füeren an die marc./ ein volc michel unde starc/ von gebûren er gewan./ mit den zogt er
Ottok 42963 ir kunft schedlich/ teglichen bevant/ bî manigem grôzen brant,/ der michel was und ungehiwer./ daz kreftige fiwer/ begunde trîben ouch/ die
Parz 282,14 mite streich;/ dâ wol tûsent gense lâgen./ dâ wart ein michel gâgen./ mit hurte vlouger under sie,/ der valke, und sluog
PrMd_(J) 340, 33 er sîch, daz er niht langir lebe solde. dâ wart michil clagin; pfaffin unt muniche sprâchin alle gemeinlîche: "herre vatir, weme
PrMd_(J) 342, 20 der burcgrêve: "Iz nemac nicht heizin gnâde, ez ist ein michil ungnâde." S$. Andrêas sprah dû: "der êrste mensche wart betrogen
PrMd_(J) 345, 2 nicht umme wistin. dô gebôt die kuningin, daz man ein michil fûr machite unt si alle dar în wurfe. die judin
PrMd_(J) 345, 20 unt rief: "o wê dissis tagis unt o wê dirre michilin ungnâde, die ich nû lîdin sol. der andir Jûdas virriet
PrMd_(J) 350, 11 der ein hiez Zoroc, der andir hiez Arfaxat. die staltin michil zoubir unt machtin die lûte blint, swenne sie woldin, unt
PrMd_(J) 350, 15 sie gote wêrin. der was vil, die des geloubitin durh michil wundir, daz sie tâtin. dô s$. Mathêus dar quam, dô
PrOberalt 3, 7 und wunschten ze allen ziten mit grozzer girde und mit micheler andaht die alten heiligen die vor gotes geburt warn, die
PrOberalt 3, 13 geschuf den menschen vil herlichen und satzt in in die micheln wunne des paradises. in den genaden und in den eren
PrOberalt 9, 21 jungsten urtail, der sait uns vor und warnt uns der micheln noͤt diu uns chuͤnftich ist, also wir selbe sehen wie
PrOberalt 10, 2 andern und ein rich wider daz ander. ez werdent auch michel erpidem ze etlichen steten und hunger und grozze schrechsalunge von
PrOberalt 10, 3 etlichen steten und hunger und grozze schrechsalunge von himel und michliu andriu zaichen. iz werdent auch zaichen an dem manen und
PrOberalt 10, 25 der voͤrchtlich tag choͤm unsers herren. wan der zaichen ein michel tail ist choͤmen, so enist des dehain zwivel, die andern
PrOberalt 18, 33 liht erschain, waz sprach der? er sprach: ‘ich chuͤnde eu michel fræude, diu geburt des almæhtigen gotes.’ der hilig Christ der
PrOberalt 18, 37 oder noch enpfahen suͤln. der engel sprach: ‘ich chuͤnd eu michel fræude, der hailær aller der werlt der ist uns heut
PrOberalt 20, 31 do nam in ein gut jude und bestat in mit micheln eren in ein niwes grab daz er im selben und
PrOberalt 23, 30 in an daz chruͤtz erhiengen, do heten sin hilig junger michel unfræude, aver die vertailten juden die fr#;eauten sich und sprachen:
PrOberalt 25, 5 da immer froͤud und genad und diu ewig wunne ist, michel zůversiht und auch gewisheit git. unsers herren geburt, daz er
PrOberalt 37, 38 unser herre gieng ab einem perig und im volgot ein michel menige. do chom ein miselsuͤchtiger fuͤr in und der viel
PrOberalt 42, 34 und gebot den winten und dem mer und wart ein michel senft an dem mer. so getans gewaltes, so grozzer zaichen,
PrOberalt 43, 5 und sein gebot. als ir vernomen habt, ez wart ein michel unsenft auf dem mer und ein ungewiter. diu grozze unsenft
PrOberalt 43, 23 uns erchaltet, so chuͤmt uns daz grozze ungewiter und diu michel unsenft von dem vlaisch daz der suͤnten und der bosheit

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