Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
michel Adj. (1176 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ez sach der lantgrâve Ludewic, wâ/ der heiden diet ein michel tropel/ sich hêten zu hûfe in ein kopel/ gedruct, gedrungen | |
| gegen Jôsaphat/ dâ si si wolden begraben./ nû wart ein michel nôt erhaben,/ dô dirre wünneclîche schal/ dort über alle die | |
| chan./ dâ hân ich gelesen an/ sô geistlîchiu mære,/ daz michel schade wære,/ ob si sich solden verligen/ und alsô wæren | |
| wider./ si chnieten für in nider/ und riefen ir ein michel teil:/ ‘der juden chünic, wis heil!’/ under diu ougen si | |
| wolde sagen./ die liute muosen alle dagen,/ und wart ein michel stille./ daz was des juden wille./ Bî gotes hulden swuor | |
| ich was chrump als ein sichel,/ mir was ein hover michel/ dâ ze den schultern ûz gebogen,/ hals und ahsel nider | |
| dar in.»/ dâ wart her unde hin/ von dem gesinde michel schehen,/ wenchen unde winchelsehen/ und ängestlîchen gebâren,/ wand si dâ | |
| herzen und mit lîbe,/ liebest aller wîbe,/ daz ich des michel angest habe,/ man trage tôten mich ze grabe,/ ê daz | |
| sal wart sînes bluotes rôt./ dâ von huop sich ein michel dôz/ unde ein lût gebrehte grôz./ /Nû was ouch der | |
| liute/ geniezen die man schouwet hie./ kein schulde wart sô michel nie/ dan hœre zuo genâden teil:/ dur daz sô lâzent | |
| crumbez dinc verslihte;/ lâ dir mîn leit geclaget sîn/ und michel ungeschihte,/ wie valschiu milte vâret mîn:/ daz bringet mich ze | |
| den liuten die man vât./ gewalt ist ûf der strâze michel,/ gerihtes hât man sich verschamt,/ daz reht stât crumber danne | |
| fîn/ lâ nu dulten pîn,/ unde clage dîn/ selbes trûren michel unde starc./ tugende schrîn/ umb den Rîn/ stât vor dir | |
| reit ein ros unmâzen grôz,/ und schein er selbe ein michel man./ er fuorte wâpencleider an/ diu wol ze prîse tohten./ | |
| beide, / ûf der geblüemten heide/ von liuten was ein michel rinc,/ dur daz man strîtbærlîchiu dinc/ darinne trîben solte./ der | |
| rehte vaste,/ daʒ von des fiures glaste/ verzaget wære ein michel rise./ als ob des breiten werdes wise/ wær angestôʒen und | |
| ranc./ dâ stuont ein boum schœn unde lanc/ mit esten michel unde breit./ eʒ was ein velwe, sô man seit,/ den | |
| von stoube und ouch von dampfe/ was umbe in alsô michel nebel,/ daʒ man im weder brust noch gebel/ ze rehte | |
| sternen wîs/ guldîne strîme giengen,/ daran von golde hiengen/ bisande michel unde breit,/ die wâren ûf den schilt geleit,/ der von | |
| die quâmen zuo einander dâ:/ von den huop sich ein michel stoup./ dâ vielen ritter als daz loup/ von dürren boumen | |
| das er sich off die fuß schmůckt und gab einen micheln schrey. Da wart das kint sere zornig und zugt synen | |
| schlug synen meister mit dem bogen off syn heubt ein michel wunde biß off das beyn, also das sin bog enzwey | |
| yn bekanten das er ein lugen nit sagte umb ein michel gut, er wer ein so byderbe man in der welt | |
| nicht wie mirs kómet, ich han hut myner fynde ein michel teyl funden.’ Da hieß er dru roß wol verdecken mit | |
| macht durch synen schilt und durch all syn wapen ein michel wunde in den rucke in die linck schultern. Lambegus was | |
| das blut floß sere uß der wunden. Da wart ein michel gerúf in dem thurne. Der herre von Sant Cyrren ergreiff | |
| aldar geritten so er allerbaldest $t mocht und fůrt ein michel holcz in syner hant, ein panzir hett er ane und | |
| der ahseln das banzer durchschlug, $t und schlug im ein michel wunden in syn ahseln, das er fur sich viel off | |
| wolt ir alles das ledig laßen und lere des er michel bezugunge off sie hett gehabt und darumb er sie besprochen | |
| glich daten die andern zwen. Underdes horte der ritter ein micheln krach, er sah uffwert und sah das die port offen | |
| wert, und die port ging wiedder zu und gab einen micheln schrey. Das hort der konig alda er saß uff der | |
| yn. Enmitten reyt ein groß ritter under yn off eim micheln roß und hett ein man an syns roßes zagel gebunden | |
| sal was vol ritter; und zu den loien was ein michel teil ritter, die sprachen: ‘Seht wunder’, sprachen sie, ‘myn herre | |
| und die frau von Maloaut und frauwen und jungfrauwen ein michel teil. Sie ritten zu der louben da myn herre Gawan | |
| volget im so ferre, frau’, sprach er, ‘biß ich zwen michel gebure fant, die mir myn roß dot slugen. Da kam | |
| gingen sie zu den andern siechen rittern, der da ein michel teil wunt was; der konig leite die frauwen von Maloaut, | |
| mochten, da kamen sie off ein wegscheiden ritende, da ein michel stein stund, der geheißen was Merlins steyn, darumb das er | |
| uff jhen brunnen siczen. Er knyet nyder und tranck einen michelen zug, er saczt sinen helm wiedder uff syn heubt und | |
| geczwerg und sin nifftel und ir jungfrauwen und knappen ein michel teil. Ein knapp fůrt myns herren Hestors schilt, und ein | |
| Da man das ander geriecht fur trug, da kam ein michel man fur die tafeln ritende, der schwarcz und freischlich was. | |
| sůnne heiß schein, so von dem blůt das er ein michel teil verlorn hett. Alsus ging myn herre Gawan mit im | |
| off ein roß, myn herren Gawan zu suchen, und ein michel teil ritter und knappen mit im. Mit dem kam der | |
| sie einen großen thurn sahen, und da neben stund ein michel huß; umb die beide ging ein mure die hoch und | |
| die erden geslagen waren, und an ietwedern stecken was ein michel spere gebunden und hing ein rot schilt da by. Da | |
| darumb must er sym herren helffen, und sins volcks ein michel teil halff dem konig von Norgales. Der herre fragt den | |
| der burg die Hestor gesehen hett, und begegent yn ein michel teil lute die dem ritter zu hilff komen wolten. Da | |
| dienst syn.’ Die ritter gingen sich entwapen, $t und ein michel teil frauwen und jungfrauwen kamen und entwapenten Synadosen und Hestorn. | |
| und was zu einer posterne yn komen und bracht ein michel axt in syner hant. Als schier als er Hestorn gesach, | |
| palast wert. Da er darinn kam, da sah er ein michel teil ritter die allsament masig waren von den wapen, er | |
| unzerhauwen, on an der rechten schultern, da hett er einen micheln slag durch alle syn wapen biß off das bein. Die | |
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