Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
michel Adj. (1176 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ewiclichem lebene./ Diz tet Got nicht vorgebene,/ Daz her diz michel getrift/ Mit dem menschen hat gestift;/ Her woldis und wil | |
| Mitt creften bas gegürtett ward,/ In zornne sy dar uff sassend,/ Der helme sy nitt vergassend./ Mitt manigem schach blicke/ Sachend | |
| küng, als ich geschriben lasz./ __Alleander an der stund/ Clagtte der frowen rotten mund/ Für bas vil me denn den man./ | |
| //Michil bis du herro got $s unde lobelich harte,/ michil ist | |
| //Michil bis du herro got $s unde lobelich harte,/ michil ist din chraft uf dere $s himilisken warte./ din riche | |
| $s vogetes oder vorsprechen?/ ire wesen ist gezéch%\et $s in michelere gliherte,/ in semfte unde in swíft%\e $s ist allez ire | |
| spelle/ umbe einen chunich richen,/ umbe manich schone zeichen,/ da michil sin an stat./ gesach in got, der ez begat./ //Swer | |
| in daz apgrunde gat,/ ein vil hoch gebirge./ deist ein michil sorge/ ubir allez ermezzen./ daz hat ein wirt besezzen;/ da | |
| si vil sere./ //Do was undir dem gebirge/ ein vil michil sorge,/ ein tieffir charchære,/ der stuont alle wile lære;/ des | |
| si vil lihte bewarn,/ si newolde doch nimmir missevaren./ //Diu michele huote/ umbe die maget guote/ diu bezeichent daz mennisch guot,/ | |
| die maget guote/ diu bezeichent daz mennisch guot,/ daz hat michil not/ unz an sinen tot,/ daz ez sich selbe wol | |
| do gewan er vil liute,/ rittere gemeite,/ vil wol bereite,/ michil here schare./ er chom chunechlichen dare./ do si do fuoren an | |
| unde ergazzeten sich alles leides./ //Dar chom des liutes ein michil chraft,/ da was diu beste wirtschaft,/ die der ie dehein | |
| dem wirte,/ der si alle dar brahte in verte./ diu michel wirtschaft/ diu bezeichent die mæren gotes chraft,/ daz got allez | |
| swenne er von im scheidet, so lit ez tot./ die michelen ere/ die bezeichent noch mere/ diu herlichen dinch,/ diu treffent | |
| lieht also erlich/ widir den andiren besundir./ daz ist ein michil wundir./ so neliuhte nie so schone/ der sunne noch der | |
| inne,/ im wehset sin gevidere,/ er vliuget hin widere/ mit michiler chrefte/ ouf in die lufte./ e er immir chome hin | |
| chraft diu si bose,/ er teile sin guot/ durch die michelen not/ ie deme unde deme,/ ob in daz ende niht | |
| sol genesen./ die varent ze der gotes winstir/ in eine michil vinster,/ die muozin immir durch not/ bouwen den ewigen tot./ | |
| der da vellet ouf die hohen berge./ daz ist ein michil sorge,/ den der sne da nindir bevliuget,/ wand uns daz | |
| selbe tuot er im den tot,/ des chumet er in michil not,/ so er danne vil wol enstat,/ daz er vil | |
| nie tôren wart genôz,/ und nam einen kolben grôz/ und michel gnuoc in sîne hant;/ und einen kêse hiez Tristant/ legen | |
| grimmelîch er sluoc,/ der helt enphienc ouch wunden gnuoc,/ tief, michel unde grôz./ solde er nicht? er was doch blôz./ dem | |
| von der ertznei und von den essenn, vindest du ain michel tail geschriben von diser materi. Von der wekantnüß der wasser | |
| grossen pracht./ Es ward vinster als die nacht./ Ain unde michel als ain pergk/ Sy warff als ain antwerch./ Das sturm$~wetter | |
| nicht groß,/ Doch gar susse was sein doß./ Er was michel als ain han./ Sein flug stund im wol an./ Im | |
| zu hant:/ Ain scharffes messer er da vant,/ Das was michel und langk./ Von den leutten er sich schwangk/ Und eylte | |
| den tag./ Ain perg vor dem walde lag,/ Der was michel und weyt./ Es was an der abend zeyt./ Di jungen muden | |
| verloren:/ Di kam auch mit der jungen schar./ Si was michel und wolgevar./ Do der grafe das vernam/ Das sein dochter | |
| regen/ Nach seiner kunst hette er wegen./ Es waren drey krüge/ Michel und ungefuge./ Der ain krug schuff plicke,/ Von doner strale | |
| Silencius,/ Kunig von Macedonia:/ Der was mit seinem vatter da./ Michel ward dy rayse./ Da ward layder wayse/ Palaß di frauwe | |
| im we./ Bi dem torne stunt ein se,/ Der waz michel und lang./ Gein occidente waz sin gang./ Da sach er | |
| floz daz sper hin zu tal/ Dez doden blutes ein michel zal,/ Daz im die hende worden naz./ Ich weiz nit | |
| in der rihter sande,/ Ritter und armigeri./ Dar kam ein michel rotte schiri/ In den garten fuͤr daz dor./ Der huͤder | |
| daz clare brehen,/ ’Und der starken engel schar/ Kam ein michel teil dar./ Den obern stein sie worfen abe,/ Jhesus stunt | |
| Dez uber hebt er sich gar./ Im volget nach ein michel schar./ Offenbar ertzeigt er sich/ Heilig und geistlich./ Daz ist | |
| Den starken rihtere./ Diz sint starke mere/ Und ist ein michel wuͤnder./ Ieglich gesleht besůnder/ Stellet sich an ein jamer clage/ | |
| gerner vil,/ ob manz ze rehte merken wil./ man verliuset michel sagen,/ man enwellez merken unde dagen./ maneger biutet diu ôren | |
| bilde/ was anders harte wilde:/ er was einem môre gelîch,/ michel unde als eislîch/ daz ez niemen wol geloubet./ zewâre im | |
| wol beschouwen./ nû sach er die vrouwen/ von jâmer lîden michel nôt./ sî sprach ‘geselle, an dir ist tôt/ der aller | |
| der iu diz geriet?/ nu ist vor der tür ein michel diet:/ diu ist iu starke erbolgen./ irn wellent mir volgen,/ | |
| unde ir rât/ sich mîn underwunden hât,/ sô hât sî michel reht dâ zuo/ daz sî der zweier einez tuo,/ daz | |
| und êre./ waz sol der rede mêre?/ wan ez was michel vuoge./ dâ wâren pfaffen genuoge:/ die tâten in die ê | |
| lande nie mêre./ dâ was wünne und êre,/ vreude und michel rîterschaft/ und alles des diu überkraft/ des man zem lîbe | |
| êren pflac/ die wîl ich slâfende lac!/ mir hât getroumet michel tugent:/ ich hete geburt unde jugent,/ ich was schœne unde | |
| ertrunken was./ wunder ist daz ich genas./ ich kam in michel arbeit,/ dô ich über daz wazzer reit/ die hôhen brücke | |
| bevandez aber schiere./ wan diu selbe stimme wîst in/ durch michel waltgevelle hin/ dâ er an einer blœze ersach/ wâ ein | |
| geschehen,/ als ich iu ê hân verjehen,/ grôz heil und michel ungemach./ als er die linden drobe sach,/ und dô im | |
| an./ wær mir niht geschehen heil/ und liebes ein vil michel teil,/ sone west ich waz ez wære:/ âne senede swære/ | |
| sêre,/ ich habe sî verrâten./ wand sî mir dô tâten/ michel unreht unde gewalt,/ dô wart mîn leit vil manecvalt,/ unde | |
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