Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
michel Adj. (1176 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| doch wârens unerværet/ die sî dâ vüeren sâhen./ dâ wart michel gâhen:/ ez rief dirre und rief der/ ‘harnasch unde ors | |
| rücke gât/ von den ahseln her abe,/ unz daz der michel knabe/ als ein ohse erluote,/ und wante die ruote/ die | |
| was in guot vür den tôt:/ wand sî bestuont nû michel nôt./ nû wâren zwêne wider zwein:/ wand ezn mohte her | |
| tûsentstunt./ nû was der lewe sô starke wunt/ daz er michel arbeit/ ûf dem wege mit im leit./ dô er niht | |
| tagen/ diu küneginne wider komen,/ die Meljaganz hete genomen/ mit micheler manheit./ ouch was in niuwelîchen geseit/ von dem risen mære,/ | |
| an ir stat,/ diu vür sî suochende reit/ und gewannes michel arbeit./ //Sus reit sî allen einen tac,/ daz sî geverten | |
| bürgetor:/ dâ lît noch sîn gebeine vor./ er schuof mir michel êre:/ got pflege sîn swar er kêre.’/ //Der mære vreute | |
| nâch,/ unz sî die burc ane sach,/ dâ im vil michel gemach/ ûffe geschehen was,/ wan er dâ lac unz er | |
| ergân,/ sît ich den man vunden hân?/ nû hân ich michel arbeit/ an diz suochen geleit:/ ich gedâhte ê niuwan dar | |
| gast,/ daz mich iht betrâge/ iuwer müezegen vrâge?/ ir verlieset michel arbeit.’/ der rîter sprach ‘daz ist mir leit’/ und gie | |
| dô bevander/ daz bî ir wünneclîcher jugent/ wonte güete und michel tugent./ er jach daz man an kinde/ niemer mêre vinde/ | |
| mîne tohter geben./ und solde mich der überleben,/ der gewünne michel êre/ (ichn hân niht kindes mêre)/ und wurd im allez | |
| erlôste,/ kam er im nû ze trôste:/ deiswâr, des heter michel reht./ als schiere so im des tiuvels kneht/ sînen rücke | |
| und umbe ir trôst,/ der sî dâ hâte erlôst/ von michelme sêre,/ daz er im sælde und êre/ und rehtes alters | |
| gezimt,/ daz er im geltes ist gereit./ ir entlihet mir michel arbeit,/ dô ich wære verbrant,/ ob irz niht hætet erwant./ | |
| Ditze bůch redenot unde zellet michilen wiſtům. uon tîeren unde uon fogilen. aller eriſt uon dem lewen. | |
| tîer daz heizit helphant. dannen zellit phiſiologuſ daz iz uil michele uernunſt an ime habe hůrluſt nihat iz an ime nieht. | |
| ſiu aue erwerfen $t ſcol. ſo uert ſi zů$/ eineme michileme ſêwe. unt wirfet in dem wazzere. daz tůt ſi durch | |
| ſî uzer paradiſe uerſtôzen. in diſe werlt alſ in einen michilen ſê. diu wazzer bezeichinent diſe gagenwurtigen werlt. durch die miſlichen | |
| diſe ſternen ſihit man ſo diu chorn blůunt. unt ſo michel hizze iſt. ſo grebet denne diu aſida in$/ die erde. | |
| machet ime mit dem bimenten ein neſt. unt ſamenet ein michel teil durreſ holzeſ. legit daz dar unter. unt fert ûf | |
| mære,/ daz dâ bî wære/ ain rîchez hûs,/ dâ gienge michel rouh ûz./ sâ ze den stunden/ dar îlten die tumben/ | |
| grôzen zaichen sâhen./ Faustinjânum und sîn wîp/ di dûhte duo michel zît,/ daz si ir maister ladeten,/ von dem si habeten/ | |
| mit ainer micheln scar/ in swarzer vogele pilede./ in ainem michelem genibele/ nâmen si die sêle./ die helle bûwet si iemer | |
| diu micheln wunder./ dâ stuont er gebunden/ des tages aine michele stunde./ $sAls iz dem âbende begunde nâhen,/ daz liut muose | |
| chemenâten./ als er di chemenâten ûf enslôz,/ dô wart ain michel wintstôz:/ in dem selben winde/ dô snait er dem chinde/ | |
| dienen iemer mêre’./ $sAlse der kaiser sîn gebet vollesprach,/ ain michel lieht er resach;/ die himele wâren ûf getân./ do geweget | |
| ain himelisk lieht er gesach/ mit baiden sînen ougen./ vil michel sint diu gotes tougen./ $sDer bâbes kêrte sich widere,/ er | |
| bettet ir ê unz an den tac.’/ er sluoch ainen michelen vûsteslac,/ daz wort er dar nâch sprach:/ ‘owê daz ich | |
| biscove dâ was,/ viere unt sehzec mêre./ dâ huob sich michel gotes lêre:/ mit urtaile der genôze/ die drî bâbese wurden | |
| wolten dar in sîn geslichen:/ dô was der snê sô michel,/ si nehêten wek noch phat,/ die helde wurden harte nôthaft./ | |
| man im jach;/ sælde an êren sîn niht trouc./ ein michel wunder dâ geschach:/ al der werlde lop. diu dô enbor/ | |
| do nam in ein gut jude und bestat in mit micheln eren in ein niwes grab daz er im selben und | |
| namen den gůten ſant Silueſter vʒ dem charchere $t mit michelen froͮden. Dar nach, do der pabeſt verſiet, do wart ſant | |
| mit got geſtůnden vnd die wice gerne liten d%:urch das michel lon, das er in gehieʒ. Do chom das himeliſche liecht | |
| in ane?’ Des antwuͤrtot mir min vater: ,Sin gewalt iſt michel, ich ne chom nie ʒů dem rate, ich wideret iʒ | |
| geiſt in den luften chlagen vnd ſchreien: #.,Owi, Jeſu, wie michel din tugende vnd din gewalt $t iſt! Du haſt es | |
| wiſſage, der chom lange ê got geborn wuͤrde in eine michele ſtat, in eine wiͤte gegene. Diu lůte, die dar inne | |
| das fiuwer niemer geſchade.#.’ Do wůrden da der heiden ein michel tail becheret. Do hieʒ in der kæiſer in den charcher | |
| wiͤʒʒe als ein ſne, das die die heiligen engle mit michelen frouden, mit groʒʒem lop vnd ſange in die himeliſchen Ieruſalem | |
| ſa geſehende. Als er do geſehende wart, do růft er: #.,Michel genade minen goten! Die habent mir min lieht wider geben.#.’ | |
| warumbe vertriͤbeſtu vns vʒ vnſeren vaſelinen? Von diͤr liden wir michele not.#.’ Die liute, die in deme lante waren, do ſi | |
| vnd er ſlůch der heiden vile, das der kæiſer ſelbe michel angeſt hete. Do ſprach der kæiſer ʒe ſant Vite: #.,Volge | |
| moͤhte geben. Do ſprach ſant Vitus ſin gebet vnd wart michel lieht in dem charcher vnd groʒ ertpidem vnd chom der | |
| hohcʒit eren, als wir von reht ſullen, ſo iſt das michel rehte, das wir die groʒʒen furſten, die heiligen ʒwelf poten, die | |
| ʒe chantnuſſe des heiligen gelauben braht. Von diu iſt das michel reht, das wir ſi eren vnd in dienen, wan ſi | |
| leip. Das ſi den geſehen, dar vmb liten ſi die micheln not vil gern. Nv wir ir hochʒit begen, nu handelen | |
| ſponſus uenit, exite obuiam ei. Vmb mitte nahte ward ein michel růf, do chom der brutegoum, das ſi engegen im giengen. | |
| und man slûgen sie,/ ê sie ir wurden gewar./ ein michel vach der vînde schar/ hêten sie zu fûze brâht/ ouch | |
| ir strîten und der heiden wer,/ wie der stat ein michel her/ zu helfe sande Salatîn,/ wie ûz der stat die | |
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