Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| begunden hier under/ vil schimpfen unde lachen/ und michel lahter machen/ von sîner verte in Îrlant,/ von sîner vîndinne hant,/ wie | |
| enist kein ander wîp/ erleschet noch geswachet,/ als maneger mære machet:/ ir schœne diu schœnet,/ si zieret unde crœnet/ wîp unde | |
| tumben alle wîs,/ iu sint die wîsen alle tump;/ ir machet ûz dem slehten crump/ und ûz dem crumben wider sleht;/ | |
| knappen Paranîsen/ sînen harnasch und sîn îsen/ wîz unde schœne machen/ und zandern sînen sachen/ wol unde vlîzeclîchen sehen./ nu diz | |
| selbe rîlîch/ an allen sînen sachen./ si begunden ime rûm machen,/ dâ er zem palas în gie./ hie mite sô wurden | |
| gelobet hæte,/ er soltez ime dâ stæte/ mit Markes vürsten machen/ mit allen den sachen,/ als er im vor benande./ daz | |
| riuwe got,/ daz der vâlant sînen spot/ mit uns alsus gemachet hât!/ nu sihe ich wol, es ist niht rât,/ ine | |
| nein, minne ist niht alsô getân,/ als wirs ein ander machen/ mit velschlîchen sachen:/ wir nemen der dinge unrehte war;/ wir | |
| umbe kouf gemeine!/ wie habe wir unser hêrschaft/ an ir gemachet zinshaft!/ wir haben ein bœse conterfeit/ in daz vingerlîn geleit/ | |
| sus getâne lust/ von sîn selbes sachen/ in sînem herzen machen;/ wan uns daz selbe zaller zît/ mit jâmer under vüezen | |
| iuch morgen an dem tage/ mit rîlîcher sache/ beide ritter mache/ und wil iu lîhen unde geben,/ die wîle ich iemer | |
| dâ lieber sî/ und nâher gênde dan si sîn,/ und machent umbe ein dunkelîn/ ein michel zornmære,/ ûz einer cleinen swære/ | |
| der bat in sâ ze stete,/ daz er aber einen machete./ der trügenære erlachete/ vil inneclîche wider sich:/ ‘diu miete’ sprach | |
| hinnen umbe daz/ tâlanc dest ê ze schiffe gê!/ geselle, mache dû mir ê/ den leich von Didône:/ dû harpfest alsô | |
| si seite Brangænen dô/ vil vrôlîche lachende/ und michel vröude machende/ von ir hêrren betevart,/ und ouch wie si gevrâget wart,/ | |
| in lange wîs/ und zeichent die mit nihte mê,/ wan machet einhalp ein T/ und machet anderhalp ein Î,/ daz niwan | |
| die mit nihte mê,/ wan machet einhalp ein T/ und machet anderhalp ein Î,/ daz niwan der êrste buochstap sî/ von | |
| bî iu wære./ man hât sô michel mære/ von iu gemachet und von mir:/ si geswüeren alle wol, daz wir/ vil | |
| ûf brach,/ daz ime sît michel ungemach/ und leit begunde machen./ bette unde bettelachen/ diu missevarte daz bluot,/ alse bluot von | |
| gesant,/ diu wîse künegîn von Îrlant/ und hæte im heizen machen/ von kostlîchen sachen,/ von gesmîde und von golde,/ als man | |
| ir munt./ zwô schœne hæten an der stunt/ ein spil gemachet under in zwein:/ dâ schein lieht unde lieht in ein./ | |
| vant,/ si hiez ein bette dar zehant/ rîlîche und schône machen:/ kulter und lîlachen,/ purper unde plîât,/ küniclîcher bettewât/ wart über | |
| vröude alsô/ an iuwerm wîbe swachet/ und si ze spelle machet/ über hof und über lant/ und habet an ir noch | |
| mit dem munde/ und underwîlen mit der hant./ //Tristan er machete unde vant/ an iegelîchem seitspil/ leiche unde guoter noten vil,/ | |
| maget diu wart sich wider den man/ sô rehte lieplîch machende,/ smierende unde lachende,/ kallende unde kôsende,/ smeichende unde lôsende,/ biz | |
| ivch baden,/ so můget ir den lip widir haben./ ne mache ich ivch nicht gesunt odir heilen,/ so lazet mich antwedir | |
| alse her dich lere/ vnde uolge deme heiligen herren./ her machet dir ein bat,/ zware ich dir daz sagen mac,/ daz | |
| des heiligen geistes krefte,/ vnde her sinen armen holden/ uriede machen wolde./ wande sie lieden uil miechile note/ uor der heiden | |
| leren./ diet sint die selbin herren,/ die dich anme libe machint gesunden/ vnde die dich uon der sele sunden intbindent./ so | |
| wesen unmere/ die uil bosen abgot,/ die unse uatere hant gemachot./ swer sie in daz fur wirfet/ vnde in drûz nine | |
| er wolde:/ ein breit ar von golde/ was enmitten drûf gemaht,/ der rant mit zobele bedaht./ Gêûn von Turîe,/ der vrowen | |
| da geruochent ir belîben/ und hübschent mit den wîben:/ die machent iu kurzewîle./ dar enist niht ein halbiu mîle/ sprach der | |
| daʒ siu mit ir henden vlaht,/ von schœnen bluomen wol gemaht./ siu endorfte spæher niht sîn./ ir hemde daʒ was sîdîn:/ | |
| deheinen man er nie entsaʒ./ diu âventiur ist durch daʒ/ gemachet sô gewerlich,/ er wil doch behüeten sich./ sînen lîp den | |
| ûʒ genomen/ von der vancsamen stat./ diu vrowe hieʒ im machen bat/ und schuof, daʒ man im für truoc/ guoter spîse | |
| huot/ und einen niwen schilt guot,/ der nâch sîme was gemaht;/ dâ mit er menlîche vaht./ diu vrowe het in im | |
| sider/ und zuct in daʒ er nider kam./ den lewen macht er dô lam,/ daʒ er des slages verzagete./ der helt | |
| haben/ unde snelleclîche laben./ ouch wart er entwæfent gar./ man machet im ein fiur dar:/ dar zuo leite man den degen./ | |
| der zît./ er het ein grüenen samît/ ze einer banier gemaht./ mit dem selben was bedaht/ ouch sîn ros dem küenen./ | |
| mîn wâfenroc sî alsam.’/ Diepalt ein wîʒen samît nam/ und macht ein kovertiure guot./ er was hübsch unde fruot,/ wan im | |
| unde vort/ da er hôrte kroigieren./ er begunde justieren/ und machte satel lære./ als es vermisset wære,/ sô stach er manigen | |
| ûʒen gemâl/ unde seltsænlîch bedaht./ siu was mit zouber sô gemaht,/ als ieman dar în trat,/ den es der wirt niht | |
| vrowen in daʒ tal/ und brâchen bluomen über al/ und mahten schapellîn dâ mite./ hie von huop sich der site,/ daʒ | |
| schein siu betalle hêrlich./ niden was der esterich/ von marmelsteine gemaht./ diu mûre was der selben slaht./ geschâʒavelt genôte,/ wîʒ unde | |
| von cristallen/ und von edelen kôrallen./ dâ wâren striche an gemaht/ von jaspidê maneger slaht./ dâ was grôʒ rîcheit schîn./ die | |
| weder durch wurf noch durch slac./ sus was eʒ obene gemaht./ ein guldîn knopf het eʒ bedaht,/ der was lobebære./ von | |
| was niht cleine./ zwên karvunkel reine/ wârn im für ougen gemaht./ dâ von gesach man durch die naht/ als eʒ wære | |
| eʒ wære ein sunnen schîn./ ouch was im der munt sîn/ gemaht daʒ er ginte hô,/ sô man eine keten zô./ er | |
| als ein gras./ manic bilde drane was/ mit starken listen gemaht./ eʒ was verre beʒʒer slaht/ dan ze Kriechen dehein pfellel | |
| und ûf den strît bedaht./ nu heten sich hin für gemaht/ beidiu rîter unde frouwen,/ die den kampf wolten schouwen./ //Nu | |
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