Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| iv, wan got iwir chumt vnde wil ivch heilen; er machet iv geſunt von allim iwerm ſiechtvͦm."’ – ‘So er nu | |
| geſazti vnde im allez, daz %<vf der erde iſt, vndertân machte, do wolte er Adameſ gehôrſam bewârn vnde zêigte im ein | |
| clagtin. Div laſter elliv heilte der himeliſch arzât. Die blinten machte er geſehente, do er in den ſîn gab, daz ſi | |
| Iohannes: Parate uiam domini, rectaſ ſemitaſ dei noſtri. Er ſprach: ‘Machet den wech unſerſ herren, rihtet die ſtîge deſ heiligin Chriſtiſ.’ | |
| iſt div wîerde ſûht, die unſer herre geheilte: die ſtummin machte er ſprechente. Do unſer herre ſprach zvͦ der menigi: Agite | |
| deſ got geholfen, daz er alle diſe werlte hete zinſhaft gemachet. Ein ieglicher mvͦſte ſinen zinſ in ſine rehte hoͮbetſtat bringen | |
| daz daz lieht gebirt vnde die vinſter, waz daz leben mache vnde den tot. Ob dehein menniſc iſt, der daz ervinden | |
| ſinen willen. Sehſ toten hiez er vf ſten, die blinden machete er geſehende, hvfhalze gereht, mænigen ſiechen geſvnt, vil mænigiv zeichen, | |
| gie er lebentiger in ein grap, daz er im hete gemachet bi dem alter. Alſo ſælikliche fvͦr er von diſer werlte | |
| im der goteſ trvt $.s$. Iohannes eineſ ſvnnentageſ ein grap machen bi dem altær da ze Epheſo, da er geſvngen vnde | |
| getoͮffet wart von $.s$. Iohannes an diſem hivtigen tage. Er machete oͮch an diſem tage daz wazzer ze wine vnde zaigete | |
| habech vahen wil. In den ſtainen oder in den holn machet ſi ir neſt. An den ſiben tvgenden ſvlt ir ir | |
| in den holn ſtainen oder in den lochern ir neſt machet. Der ſtain der kriſtenheite iſt der heilige Kriſt, an den | |
| lîbe unde ze dem êwigim lîbe. Hiute wirt der kriſem gemachet, da wir mit criſten werdin, dannin wir oͮch criſten heizzin. | |
| quam fecit dominus. ‘Hiute iſt der tac, den unſer herri gemachit hat, deſ ſchulin wir unſich froͮwen unde ſchulin hiute mandunge | |
| etc. Er ſprach: ‘Hivte iſt der tac, den got ſelbe mahote, vroͮt ivch alle unde habit mandunge.’ Dirre tac, mine uil | |
| loſte mit ſin ſelbiſ blůte, daz er ivch alſo teilnuftich mache ſiner hêrn ufferte. Adiuuante eodem domino noſtro Ieſu Chriſto, qui | |
| in oͮch den gewalt zeichin ze tůn, tôtin lebintic ze machin, ſiechin geſunt ze machin unde die behaftin zerloſin, unde gab | |
| zeichin ze tůn, tôtin lebintic ze machin, ſiechin geſunt ze machin unde die behaftin zerloſin, unde gab in oͮch die gnâdi, | |
| minnit oͮch min vatir unde chomin bedi zvͦ imi unde machin da unſir heimode.’ Nu merchet, mine vil liebin, wie groz | |
| Veniemuſ et manſionem apud eum faciemuſ. ‘Wir chomin dar unde machin da unſire heimodi.’ In ſumelicher menniſchin herzi chumit got unde | |
| gůti geloͮbi, ſumilichin div gnâde, daz ſi die ſiechin geſunt machint, ſumelichen, daz ſi wiſſagin ſint, ſumelichen, daz ſi allir ſlahte | |
| vbir alti rihtâre. Er irwlte einin viſchâre, $.s$. Petrum, unde machete in zeinime vûrſtin allir der criſtinheit. Er irwlte einin âhtare, | |
| hiute der heilige Criſt vant unde wie chreftic er ſi machôte, die in einime hûſe durch der iudin vorhte ſâzzin vnde | |
| den minnit oͮch min vatir, unde chomin hin zime unde machin da unſir heimodi unde wonin mit ſamit im.’ Nu ſeht, liebin, | |
| dehein ſvͦzze ani waſ. Sin gewant waſ unſenfte ûz hare gemachit deme lîbe ze martyre. Deheine wnne hêter in dirre werelt. | |
| gebuntine uvͦrte in Ieruſalem. Er erwelte Petrum, einin viſchâre, vnde machote in ze einim bridigâre. Er irwelte einin âhtare der criſtenheit | |
| ze einim bridigâre. Er irwelte einin âhtare der criſtenheit unde machoti in zeinim $t getriwem chriſten. Er ladite einin viſchare ab | |
| getriwem chriſten. Er ladite einin viſchare ab deme mere unde machoti in zeinim vurſtin ſiner botin unde allir der chriſtinheit. Er | |
| unt armeclichen. Der winder $t iſt ſo getan, daz er machet die menneſcen unnuzze uon uroſte unde uon anderre boſheit, deme | |
| boſheit, deme iſt gebenmazzet div ſunde. Alſo toͮt div ſunde, machet uil manegen gôt unmære unde ime ſelben unnuzze $t ze | |
| chraft mineſ trohtineſ, daz er uz ſundigen lûten heilige lûte machet. Vnde ſcult wizzen, daz min trohtin, der unſ die genade | |
| ſelbe heilige man, ſante Martin, uil manegiv zeichen tet. Er machete drî toten lebendic. Wir leſen oͮch, do er ueruoͮr, daz | |
| er erlôſte an dem galgen mit ſimme bloͮte, unde hat gemachet die heiligen engele unde die menneſſcen zeiner ſamenunge. Die minnet | |
| enphahen wir in hiute in die herberge unſerſ herzen unde machen ime wirtſcaft mit unſerme almoͮſene unde uergeben alle ein anderen, | |
| ir beider gunst./ der hat den lip und die chunst/ gemachet uf ir beider vart./ sin tugent und sin edeleu art,/ | |
| do ich dir seit, iz wære naht,/ hetestu dich warhaft gemaht/ und hetest gesprochen: ‘ez ist war’?/ ich han mer denne | |
| danch,/ tut der zeiungist einen wanch,/ daz ist an im gemachet./ da mit ist der geswachet,/ der im da lonen solde/ | |
| daz war machen mit zwain erbern mannen, die den vrid gemacht habent, und moͤcht er der zwayer ped nicht gehaben, mag | |
| //[198] ○ Vaer [!] iemant, der dem andern sein gůt machen wolt, der sol den in nutz und in gewer setzzen | |
| spise genesen/ ane dine guote./ diu hat mir min gemuote/ gemachet vil ringe/ so getaner dinge,/ di uns von ir sint | |
| da du mich uz hast geschaffen;/ du newoldest mich vester machen./ ich nehan necheine craft/ wider die mich herehaft/ ane vehtent | |
| gotis antin./ sinis undankis dinot er,/ gotis holdin mit vorchtin machit er./ er inmag nimannin bivellin,/ wan mid sin selbis willin./ | |
| lachen,/ daz kan er vil suoze also/ wol mit fröuden machen./ /Vest alsam ein adamant,/ swa manz sol beherten,/ sin lop | |
| den strázen./ nu dan! $s ich kan $s noch wunder machen, des ich niht wil lazen./ /Mit mir $s sult ir | |
| loúfet si mir vór mit dem báll%\e./ Güetel, Güetel, $s mache ein müetel, $s dázz mir und dír wol geváll%\e!/ /Uf, | |
| wol daz lachen./ do begunden wir do beide ein gemellichez machen;/ daz geschach von liebe und ouch von wunderlichen sachen./ /Von | |
| meien./ /Ir zimet wol daz lachen,/ daz kan si suoze machen./ si machet truric herze balt,/ si junget den, der e | |
| zimet wol daz lachen,/ daz kan si suoze machen./ si machet truric herze balt,/ si junget den, der e was alt./ | |
| sprínge ich ze trátze./ nu séht an ir fúoze,/ die máchentz so súoze;/ séht an ir beínel!/ reitbrún ist ir meínel./ | |
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