Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
machen swV. (2577 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Swer durh zuht niht tanzen welle/ noch durh gemellîche,/ der enmache enhein geschelle:/ hie wirt lîhte ein strûzgevelle,/ des dekeiner kûme | |
| du solt den sumer rüeren!/ der dôn durch die hiute/ machet lîhte claffende helze./ Ich wil den tanz durch daz gedrenge | |
| Swer durch zuht niht tanzen welle/ noch durch gemellîche,/ der enmache kain geschelle./ hie wirt lîht ain strûhgevelle,/ daz die jungen | |
| houbet,/ Derst wol anderhalb Franzeis,/ stouber under wîben./ sîn purse machet in puneis,/ sîn gumpân ist ein Schampuneis:/ wie kunde uns | |
| gewunden, krûse, valwe loke (_),/ an dem ende widerstürzet:/ daz machet im diu hûbe mit den snüeren./ Wol gevalten, sôst er | |
| in diu stirne/ glostende werden, als si in sîn angizunt./ mache in, daz si türste,/ salze in vast der ingwant terme,/ | |
| sich welle mesten,/ der sol kêren zuom gisinde:/ guote vuore machit si veiz./ Wirt, bisend dien gesten/ gense, die da sîen | |
| Wirt, bisend dien gesten/ gense, die da sîen blinde,/ unde mache die stubun heiz./ Dû solt hüenr in vüllen,/ dannoch sieden | |
| veizzer brâten $s unde wil/ trachten vil $s darzuo si machen vol./ Des sîn lob sich üeben sol!/ niuwen wîn/ trinkent | |
| ich danne acht/ und tet mir wê./ sîs so wunnenklîch gemacht,/ daz si wont mir in dem muote,/ diu vil guote, | |
| ir jungen man,/ diu man wol âne lernen kan./ statte machet lîchte, dams iu da gan./ //Swer sich kan zuogemachen,/ swiez | |
| sult iuwer swenzel/ krispen, dirne guot/ (êst erne zît!), krenzel/ machen ouch ûf die vîrtage./ Swiem arebeit in erne/ hât, doch | |
| Daz tuot mir, als der mîn herze pfriente,/ owê, si machet sêr mîn leben krank!/ Ich möchts irbarmen:/ ich bin so | |
| nôt diu frowe mîn./ //Unrechte minner irrent recht minnære:/ einer machet, daz vieren missetrûwet wirt,/ der nicht heln kan ald aber | |
| des tuot ir teil wol diu nachtegal./ //Ôwê, sendiu swære/ machet doch, $s daz ich bin noch/ jâmers vol, $s swie | |
| sihe so schôn gebâren und so wol gestalt?/ Ir wunne macht mich touben,/ daz mir sinne brist,/ unde brinne ouch in | |
| du slâfst ze lange./ wir suln uns scheiden, swiez uns macht unfrô.’/ Der herre guot/ ir wekens dâ bevant./ er sprach: | |
| sumerwæte $s zeinem bette fîn./ //Daz wolde ich von bluomen machen,/ von vîol wunder $s und von camandrê,/ Daz ez von | |
| $s daz man ensicht $s noch hœret,/ daz uns ê machete frô?/ //Doch muoz der pîn $s mir sîn $s vor | |
| bræche ich loub, gras, vîol, klê:/ ich wolte ein bette machen/ von schœner var,/ Die wanger stolz von camandrê,/ daz culter | |
| Sich, dîn frömden tuot $s mir dise swæren leit./ ôwê, mache mich noch frô,/ Frowe guot aller dinge gar –/ wan | |
| er sicht so schœne frowen,/ so wîblîch guot:/ frowen bilde/ machet wilde/ dike mannes muot./ //Swâ mîn ougen/ sehent tougen/ mîn | |
| tugenden vol./ ir stêt zartlîche, sô si lachet;/ ir wunne machet, $s daz ich kumber dol./ //Ôwê, daz ich hân bevunden,/ | |
| kleit./ breit $s sol $s wol $s man ir wunne machin: mannes ougen/ werdent tougen $s lieblîch vol ir wunnen./ //Ja | |
| Ir lieblich lachen,/ ir wol stênder munt,/ die wellent mir machen/ mit frœlichen sachen,/ daz ich bin iemer mê gesunt./ //Ach, | |
| fröiden sî mich roubet zaller zît./ //Werder, reiner wîbe minne/ machet fröiderîchen muot:/ Des bin ich wol worden inne,/ daz nie | |
| gewenken mag./ des bin ich gar/ an fröiden bar,/ sin mache mînem herzen tag./ //Mîn muot $s und ouch gar das | |
| waz süezzer wunne an ime lît!/ Er kan uns fröide machen,/ der wunnekliche sumer guot:/ mit manigvalden sachen/ gît er der | |
| ich hân mîn heil an sî gezalt./ mich mag ouch machen $s ir süezzez mündel rôt/ in herzen lachen. $s wil | |
| ganzer tugende urspring,/ so kan unmâze brechen glükes günde./ mâze machet gottes gunst,/ so hât unmâze der helle brunst/ gemêret. wer | |
| ein gar reinez tach,/ daz teken kan für ungemach/ und machen manigen werden man, $s der trûrig ist, daz er wirt | |
| und dienestherren./ diu milte kan pfaffenfürsten geben/ êre und ouch machen, daz in laster verren/ muoz: milte ist êren obdach./ von | |
| ist aller untugenden stam:/ diu kerge schiuchet êre hin und machet zam/ laster, untriuwe, luge und meintât $s bî mannen, wîben, | |
| und den frouwen./ Diu kerge nidert hôhen namen,/ diu kerge machet, daz sich maniger hie muoz schamen/ vor reinen wîben und | |
| bünde./ //Guot muot vil hôher êren birt:/ guot muot kan machen, daz ouch manger milte wirt,/ des herze in kerge wære | |
| megde und ouch diu wîp wol wirden kan./ guot muot machet, daz man niht verzaget $s an gotte, daz hân wir | |
| an gotte, daz hân wir dike wol vernon./ Guot muot machet, daz ein man sîn êr/ gemêren kan, guot muot ouch | |
| sêr,/ guot muot den liuten dike fröide sendet./ guot muot machet, daz man lange lebt,/ guot muot ouch dike nach êren | |
| Wan dîn helfe, frowe guot!/ dû maht mir wol fröide machen,/ du kanst mich ouch an fröiden swachen –/ * swie | |
| den meien grüezzen,/ singen der vil reinen, süezzen,/ diu kan machen $s herzen lachen:/ singent alle widerstrît!/ //Wol ir henden, $s | |
| wesen geil./ ein kele wîz/ hât wol den prîs:/ si machet mich (_) an jugende grîs./ //Nu wünschent algemeine,/ daz mîn | |
| bî liebe, lieblîch siu sich liebent./ lieb kan sich lieber machen/ gegen lieb in lieben sachen:/ diu liebe birt,/ daz lieb | |
| trôste mir dîn rôter munt/ wil sîn lachen $s lieblîch machen $s kunt./ Refr.: Hôhgemüete/ gît ir wîbes güete $s | |
| ungemach/ mit gedulde lîden./ wol mich, daz ichs ie gesach!/ machet sî mich mit ir willen frô,/ Daz fröit ûf vons | |
| fröit ich mich sâ zestunt:/ sî kunde ez so lieblîch machen,/ daz mich dar ze sehen nie verdrôz./ Solt ez iemer | |
| ir munt durliuhtig rôt/ alse fröidebærez lachen/ lieblîch unde frœlîch machen,/ do gert ich nach liebe in wernde nôt./ //Wer gesach | |
| Wîbes güete ist lieber fröide urspring:/ wîb kan herze lûter machen,/ wîb kan trûren swachen,/ wîbes güete güetet elliu ding./ //Fröit | |
| – und mich gesunt,/ daz daz noch dîn güetlich lachen mache!/ Der meie und al der bluomen schîn/ könden mînem muote/ | |
| der brichet in dem tal –,/ da sî die schône machet,/ sâ zehant ir rôter munt/ einen tûsentstunt so schœnen lachet./ | |
| anger und diu tal,/ diu hât der winter aber val/ gemachet und die owen/ Unde ouch darzuo den grüenen walt,/ der | |
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