Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gar Adj. (3229 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| daz lât dich niht sûren./ //Diu süeze klâre wunder tuot gar mit zühten an mir jungen./ mîns tumben herzen hôher muot/ | |
| //Waz wil si mir gewinnen an? ich gap ir mich gar für eigen./ wær ich ein wîp, wær sî ein man,/ | |
| ruowe sîn./ hôchgemüete mir verswindet,/ swenne in sorgen sich verwindet/ gar nâch ir daz herze mîn./ sol mir liebe kumber machen,/ | |
| mit güete/ daz si trœste mîn gemüete:/ mîn kumb%\er ist gar ze lanc./ fröide in jâmer sî mir kêret,/ swies ein | |
| reigen.’ sprach ein wünniclîchiu magt./ ‘disen meigen/ wart mir fröide gar versagt./ nu hât mîn jar ein ende:/ des bin ich | |
| dur sî, sît sist sô wolgetân,/ daz ir minneclîcher lîp/ gar al der werlde prîs sol hân./ swaz ir liehten ougen | |
| wirt dâ valsches buoz./ //Dô ir lop von sprunge flouc, gar aller tugende man im jach;/ sælde an êren sîn niht | |
| wîzen sol./ swes gedenken gen ir swinget,/ minne den sô gar betwinget,/ daz er gît gevangen fröiden zol./ //Minne vert vil | |
| sich:/ sî spilt im mit fröiden vor,/ wunsches wils in gar berihten,/ mit gedanken sîm entwerfen kan/ wunneclîch in sîme sinne/ | |
| sô liehte brunnen./ alsus nimt diu frouwe mîn/ allen wîben gar ir glast,/ sints och deste unschœner niht./ êre ist ir, | |
| êre ist ir, sist niht ir gast./ alle tugent sî gar zündet,/ daz der werlte fröide kündet./ dâ von man ir | |
| mit witze/ in die schiure nâch gemache./ sorgen wart dâ gar vergezzen,/ trûren muose fürder strîchen:/ fröide hâte leit besezzen,/ dô | |
| rât der bezzer ist./ var fürd%\er, betwungen minne!/ frîe liebe, gar verholn,/ diu erflöuget uns die sinne:/ süeze ist daz dâ | |
| //Swer mit leide wil ertwingen liep, der tœret sich vil gar:/ liep lieb%\e, leit leide erringen/ kan; ich wil ze fröiden | |
| niht erwern?’/ //Wie möht ich mit der gestrîten diu sô gar gewalteclîche/ sitzet ûf mîns herzen turn?/ der ist veste an | |
| mit ir zuht si füegen kan,/ daz mîn muot sô gar veraffet,/ daz er anders niht enschaffet,/ wan daz er sî | |
| mir./ sô mîn muot als umbe swinget/ unde in müede gar betwinget,/ wil er ruowen, sô muoz er hin zir./ //Ich | |
| mac vertrîben/ swaz ich sorgen ie gewan:/ der hât si gar gewalt. siest diu minneclîche mir/ liep vor allen wîben./ des | |
| vil süeze$/ bernden zît./ //Reiniu wîp diu sint $s sô gar von der diet gescheiden/ daz dâ heizent valschiu wîp: des | |
| mich lân nâch ir gruoze sterben,/ ân aller slahte schulde gar./ des muoz ich trûric sîn/ unde in senden sorgen stân. | |
| einer al mîn fröide stât./ //Sît an mîner herzelieben frouwen gar mîn heil und al mîn leben lît, Minne, sô lâ | |
| sendet/ in den tôt, ob ez niht wendet ir munt gar durliuhtic rôt./ //Ich gesach von rôtem munde nie sô lachelîchez | |
| gras bluomen vogel beide,/ diu man sach in mangem leide, gar verswunden ist ir leit./ alsô möhte ouch mir verswinden/ sorge, | |
| süezer umbevanc, lieplîch nâch der minne ger./ //Wê $s der gar verlornen stunde daz mir senden niene enkunde/ lieplîch küssen werden | |
| und der liehten rôsen rôt. der walt hât sich enkleidet gar:/ des lîdent aber diu kleinen vogellîn vil grôze nôt. waz | |
| swüere ich wol daz mir gewüehse niemer grâwez hâr./ //Wie gar unmâzen sanfte tuot ein lieplîch küssen unde ein minneclîcher umbevanc! | |
| nâher baz,/ dâ muoz diu sende sorge lân der fröide gar den strît. //Sist tougen in mîs herzen grunt die ich | |
| sich daz ist dîn haz,/ den ich sender siecher dulde/ gar ân alle mîne schulde./ Minne, hilf mir umbe ir hulde,/ | |
| ich niht mêre fürbaz singen wil./ ez dûht iuch vil gar ein spil./ iuch hât dicke mîn verdrozzen:/ des ich mich | |
| beschehen. //Nu schouwet wie diu heide mit liehter ougenweide/ sint gar verdorben und der kleinen vogelîne sanc./ daz schaffent kalde winde. | |
| hin an der fröiden stat. des hât si mich enterbet gar./ nim war, $s frouwe Minne, wiech si meine:/ daz sie | |
| mir ein teil bedenke baz./ nu waz $s touc mîn gar ze langez bîten?/ ez wær wol in den zîten/ daz | |
| swaz mit fröiden stuont noch hiure,/ daz hâst dû vil gar zerteilet;/ swaz der süeze meie bar,/ daz ist allez hin | |
| stolze meide;/ des sínt s%\ie gemeit./ vár h%\in verwâzen/ vil gar verteilter snê!/ d%/û m%\uost uns lâzen die bluomen und den | |
| lange wernden pîn?/ Minne swer dich êret,/ des muot wirt gar verkêret./ nu bín %\ich doch dîn./ //%/Ow%/ê der swære die | |
| noch von sender nôt,/ die ich von der herzelieben hân/ gar ân alle mîne schulde. frouwe, sende nôt ich dulde./ nû | |
| ich hân/ ir minneclîchen wîbes lîp,/ sô wær mîn trûren gar dâ hin./ //Minne, weist du wen ich meine? Minne, ez | |
| daz ich vor liebe niht ensprach/ und ich mîn selbes gar vergaz. //Nu siht man aber die heide val; nu siht | |
| büezen./ vil hêriu Minne, twinc sie fröiderîche,/ daz sie niht gar in wunnen swebe/ ê daz si mir ir hulde gebe./ | |
| vogeln sanfte tuot. doch muoz ich verderben in dien wunnen gar,/ ez enwende mir ir munt vil minnenclîchen rôsevar./ //Wîbes ougenblic | |
| in die fröide brâht, daz ich wânde sîn/ lôn erarnen gar./ nû wird ich gewar/ an der frouwen mîn,/ ir ist | |
| ir vil sorgen leidet,/ wan si was in mangen leiden./ gar verswunden ist ir leit von des liehten meien blüete,/ der | |
| ich wil sie dar zuo gelîchen,/ siest den lieben wîben gar gelîch. //Ich wolde niht erwinden, ich rit ûz mit winden/ | |
| von dînen schulden sorge ie leit./ //Ach wie ist si gar $s liep guot. guot $s næm ich niht für diech | |
| trœstet mich noch baz./ tuot irs niht, sô muoz ich gar verderben./ sol ich niht den rôten kus erwerben und den | |
| sô klag ich daz mich diu wunneclîche sældebære/ hât beroubet gar der fröiden sinne. sich, dâ bist du schuldic an, trût | |
| schuldic an, trût Minne,/ sît du weist daz ich sô gar in dîner glüete brinne./ daz mac mir ir triutelehter lîp | |
| der ich mich ze dienste ie bôt, derst mîn swære gar ze ringe:/ des bin ich an fröiden tôt./ //Owê jâ | |
| sît ich iuch mit triuwen meine, lât mich niht verderben gar./ //Liehter sumer, dîn süeze wunne wil bî mangen fröiden sîn./ | |
| hœrt man balde $s wunneclîchen schal. in süezer wîse $s gar von prîse, $s hôhe, lîse, $s singt diu nahtegal. der | |
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