Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gar Adj. (3229 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| vil reine ist frî vor missewende, der ich dienen wil gar eigenlîche./ sô bit ich daz sî mir helfe sende:/ tuot | |
| leider/ des herzen missetât,/ der tistel hât dem weizen/ vil gar an im gesigt./ sol ich den edel heizen/ der niender | |
| buoz unde bezzerunge/ vil manger vor iu tuot./ swer helwen gar ûz swunge,/ der sâme wurde guot,/ doch wære hûfe kleine:/ | |
| frî./ in nôt in vorhte in leide/ stêt menschen ende gar,/ wie er von hinnen scheide/ und wie er dort gevar./ | |
| hôhen meisterschaft/ der himel umbe gât,/ die sternen sint dir gar bekant/ mit ir bezeichenungen./ vier element in dîner hant/ sint | |
| sich ze grôzem gelte./ die buoze er sunder missetât/ vil gar ûf sich geluot./ er wolt die armen lœsen/ die in | |
| wol tiuret,/ ân êre guot dur valschen muot/ die êre gar verliuret./ êr unde guot swer die wil hân,/ sol guot | |
| schelte./ swer guot für êre minnet,/ sîn guot ân êre gar zergât./ swer aber sich sô versinnet/ daz er dur guot | |
| ander kan wol zavelspil,/ der tritte hoveliuget,/ der vierde ist gar ein gumpelman,/ der fünfte ist sinnen vrî;/ sô ist der | |
| heiz wâ kalt,/ wies ûz natûre fuorent/ lemtic geschepfde manicvalt,/ gar wunderlich gestalt./ //Waz wirde und hôher êre got hât geleit | |
| schalle,/ dâ in enzunt diu gotheit klâr/ mit himels flammen gar./ //Die pfaffenfürsten sint ir wirde ein teil beroubet. vür infel | |
| sol wol reiner kiuscher megde site walten,/ unrehte unfuore mîden gar und unbescheidenheit./ mit triuwen manhaft milte wârhaft unde unstæte niht/ | |
| ich kiuse ouch herren êren vol und schanden lære/ an gar verschamten rîchen tugendelôsen argen zagen./ //Ich wând ie daz wîplich | |
| ensol niht trûren mê./ schouwent an die grüenen heide,/ wie gar diu von leide scheide,/ wie gar wunneclich si stê./ swem | |
| die grüenen heide,/ wie gar diu von leide scheide,/ wie gar wunneclich si stê./ swem in bluomen under blüete/ lieplich nâhe | |
| leider winter kalt, heide und anger und den walt/ hastu gar beroubet manger wunne./ swære tage und scharfen luft/ machent îs | |
| fröide ein vüegerinne./ wol dir hôhgeloptiu crêatiure,/ dîn geselleschaft ist gar gehiure./ wol dir, wîp, und wol im der dich prîse:/ | |
| der sumer wil berc unde tal/ uber al/ âne zal/ gar von nôt enbinden./ kalt îs siht man zerfliezen;/ daz kumt | |
| in grüene mac man schouwen/ bluomen blâ brûn rôt gel blanc./ gar zergangen ist des winters grimme./ diu nahtegal/ schellet aber süezen | |
| sint geschant./ tugenden wert die sint erblant/ unde erwant/ unerkant./ gar zertrant/ tuont der edeln schiltes rant/ die dâ bôsheit hant./ | |
| wê./ schouwent wie $s die $s rôsen $s bôsen $s garwe,/ varwe $s sî verliesent: daz tuot in der snê./ //Fröide | |
| erwurbe ich dan der edelen gunst,/ armuot, sô schiede ich gar von dîner huote./ sus hât gelücke von mir pfliht:/ ob | |
| //Ob himel künc, in himel vogt, gewaltic vürste in lüften gar,/ herr ûf der erde und in dem sê,/ got, meister | |
| hât/ dîn güetlich houbet sich gen uns geneiget./ //Menschlich vernunft gar sunder vâr prîs ich, sît sî erkennen kan/ mit sinnen, | |
| dâ die besten solten wesen,/ die wen uns leider werden gar die bœsten./ wie sol diu varndiu diet genesen,/ wes sol | |
| truoc ein kæse in sînem snabel/ ‘her rappe, ir sint gar kluoc;/ sô schœnen vogel ich nie gesach./ nie lerche noch | |
| wirt, waz von ir kom,/ wazs an den liuten tuot./ gar manicvaltic ist ir tât,/ swie daz doch eine sî ir | |
| $p/ $p/ diu kerge ist alse unreiner art/ und alse gar von gotes gunst gewendet,/ swaz kerge in laster lange spart,/ | |
| des nahtes mûsen alse er pflac/ daz lêrte er sî gar wol nâch hûwen wîse./ als tuot ein ungeslahter rât/ die | |
| der vînde kraft von uns vertrîbe./ vergib uns unser schulde gar/ als wir vergeben unsern schuldigæren/ und mache uns alles hazzes | |
| alles hazzes bar/ daz wir die minne an in vil gar bewæren/ und leite uns in bekorung niht die uns in | |
| //Wîbes güete $s niemen mac/ volloben an ein ende gar./ mîn herzeblüete $s mangen tac/ si machet mich gar sorgen | |
| ende gar./ mîn herzeblüete $s mangen tac/ si machet mich gar sorgen bar,/ swenn ich si sihe gekleidet stân/ und alsô | |
| der muot, noch nie wart frî,/ des volge ich im gar âne strît./ //Dô ich êrste sin gewan,/ dô riet mir | |
| hô./ //Sie vil süeze, valsches âne,/ frî vor allem wandel gar,/ lâze mich in liebem wâne/ die wîl ez niht baz | |
| immer sî./ //Sælic meie, dû aleine/ trœstest al die werelt gar./ dû und al diu werlt gemeine/ fröit mich min dann | |
| muoten;/ wan ir trôstes muoz ich leben./ //Sumer ist nu gar zergân,/ gesweiget sint diu vogelîn./ des muoz ich vil trûric | |
| selten kumbers buoz./ //Mit dem wazzer man daz fiuwer/ leschet gar:/ vinster ist der sunnen tiuwer./ beidiu wâr/ sint diu mære: | |
| vogel singent wider strît:/ ir fröide ist worden manicvalt./ vil gar verswunden ist ir leit:/ der meie sie getrœstet hât./ //Der | |
| mîn hôhe minne gernde gir/ daz herze mîn unsanfte treit./ gar reine frouwe, valsches ân,/ ein wîbes krône, bedenke dich/ genædiclîche | |
| in fröiden wâne $s bin ich fröiden âne/ von dir gar al mîne lebenden tage./ an eine stat $s riet mir | |
| der guoten, $s der reine gemuoten/ wærest mit triuwen vil gar undertân?/ tuot dir den tôt $s sô süeziu nôt,/ sô | |
| $s für elliu wîp/ meinet besunder $s von herzen vil gar,/ wê durch welch wunder $s nimt sie des niht war./ | |
| süeze./ //Mîn sendez denken, $s dâ bî mîne sinne algemeine/ gar âne wenken $s besorgent besunder daz eine,/ wiech ir bescheine/ | |
| manic tumber lîp/ die langen klage mir ze guot niht gar vervât./ dâ von zwivaldet sich mîn sendiu nôt./ mîn frouwe | |
| ir./ //Mich müet daz ich mîniu jâr/ hân vertumbet alsô gar/ durch ein wîp/ diu mir nimmer einen tac/ volleclîch vergelten | |
| haz./ sunder$/ lob iuch êret verre baz./ //Guoter wîbe güete gar unêret/ wîp der herze valsch gemüete treit./ dâ bî valscher | |
| tuot,/ den künnen sie wol machen frô./ Der werlde heil gar an in lît:/ ir güete ist fröiden hôchgezît:/ ir schœne | |
| ich hân ir driu und zehen jâr/ gedienet sunder wenken gar,/ bî mînen triuwen daz ist wâr,/ daz in der zît | |
| an ir gelingen./ Sie muoz abr ûf die triuwe mîn/ gar frî vor allem wandel sîn,/ diech mêr mich lâze twingen/ | |
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