Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gar Adj. (3229 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sîn covertiure was./ man fuorte vor im ûf daz gras/ gar einen tiurlichen schilt,/ der was sô rîch daz mich bevilt/ | |
| rôten kelen drîn/ geleit ein halber adelar./ der fürste wolgezieret gar/ ûf sîme glanzen helme cluoc/ ûz eines phâwen zagel truoc/ | |
| unde smierten/ ûz einer swarzen varwe:/ sô sêre und alsô garwe/ daz <nie> sô vinster wart kein bech. / der marcgrâv | |
| dâ/ einen löuwen vîentlich./ der het darîn gestrecket sich/ vil gar nâch sîme rehte;/ rôt unde wîz strîfehte/ was er von | |
| sach in kêren ûf daz gras/ mit eime tiuren schilte gar,/ der schein von zobel swarzgevar,/ und was nâch hôher werdekeit/ | |
| mit glaste zierten,/ darûz die liljen smierten/ schôn unde lobelichen gar./ Ze velde zogte an sîner schar/ der werde künc von | |
| er was den êren alsô holt/ daz er <die> schande algar verswuor./ Der künec von Navarre fuor/ ouch in der samenunge./ | |
| wünniclîchiu wâpencleit./ Von Nervîs der grâve reit/ ze velde lobelichen gar,/ und fuor ouch in der selben schar/ daz von dem | |
| und wünneclichen lâgen dran/ durch hôher werdekeite solt:/ drî wâren gar durliuhtic golt/ und drî sô rehte lâsûrfîn/ daz si niht | |
| Engellanden/ Rîchart der swære sîn gewar. / sîn wâpencleit durliuhtic gar/ ersach der künec reine/ mit golde und mit gesteine/ glenzieren | |
| zimier diu dâ glizzen/ von wünniclicher varwe,/ diu wurden alle garwe/ zefüeret ûf den helmen./ von lûter stimme gelmen/ huop sich | |
| ein wîp nâch sînes herzen ger/ ze wunsche wol geprüevet gar/ und alsô minneclich gevar/ daz man nie schœner wîp gesach./ | |
| phlâgen minne./ ir antlütz unde ir varwe/ diu wâren beidiu garwe/ durliuhtec als ein spiegellîn./ ir schœne gap sô liehten schîn/ | |
| der vil genæme/ erschrocken unde missevar/ und enphie die minneclichen gar/ vil schône als er wol kunde./ er sprach ûz süezem | |
| swaz ich von frouwen hân vernomen,/ der übergulde sint ir gar’./ diu frouwe sprach mit zühten dar:/ ‘vil lieber friunt, got | |
| kêrtes im den rucke dar:/ der was in allen enden gar/ bestecket und behangen/ mit unken und mit slangen,/ mit kroten | |
| die maden âzen/ unz ûf daz gebeine./ si was sô gar unreine/ daz von ir blœden lîbe wac/ ein alsô egeslicher | |
| wünneclicher schîn/ wart vil jâmerlich gevar/ bleich alsam ein asche gar./ /Hie mit schiet si von dannen./ daz si von mir | |
| ane sach,/ zehant sîn herze im des verjach,/ er wære gar verwâzen,/ swer sich wolte lâzen/ an ir dienste vinden./ von | |
| swer an ir dienste funden wirt,/ daz in diu fröude gar verbirt/ die got mit ganzer stætekeit/ den ûzerwelten hât bereit./ | |
| Anthonio, also das der konig Ban und die sinen so gar uberladen wurden mit fynden das sie yn nicht mochten wiedderstan. | |
| freude!’ Da sprach die konigin: ‘Werlich frauw, des bedorfft ich gar wol, wann ich ein das unberatest mensch bin das in | |
| der marck von Schottenlant und von Yrlant wilent wonet ein gar schone jungfrauw, die was eins vavasors dochter der nicht rych | |
| das er einen schlag me da mit kunde geschlagen; so gar hett ern zurschlagen. Die andern, die mit im waren, beschutten | |
| und dynen man enterbet hat so frevelich. $t Du hast gar vergeßen der die dir ye getrúlichen und wol dienden, das | |
| großen miltikeit. Du wert wol gemacht mit aller gút @@s@und gar on alle boßheit. Als gelutert golt und als der rubin | |
| nicht mogent gewern wiedder sie. Ich wolt es yn aber gar nöt sagen das ich sie also vil da mit tröste. | |
| geschicht alldiewil das ich uwer pflegen sol.’ ‘Das wil ich gar gern thun’, sprach Claudas, ‘den worten das ir mir gelobent | |
| bin schuldig: darumb das ich yne weynen sah, ich weres gar unerfert, und ging es mich an, ich wolt gar wenig | |
| weres gar unerfert, und ging es mich an, ich wolt gar wenig darumb weynen. Und han auch hören sagen das eynes | |
| mit der glenen off die brust, so das die glene gar zurstůb. Claudas hett ein panczier ane das dick was und | |
| geleite sie aldar zu dem lacke, und waren der frauwen gar wilkum. Bohort was michel fröwer sins meysters kunfft dann Lyonel | |
| das heubt nicht halb enhett, dasselb das er hett was gar mit blůt bedeckt. Der ritter was groß und wolgemacht. Von | |
| furt ein wißen schilt und der ander ein úbersilberten helm gar wiß. Darnach kamen aber zwen, der ein furt ein wiß | |
| wolt ich úmmer uwer bete thun als wer es ein gar hoch sach.’ ‘Herre’, sprach sie, ‘das vergelt uch gott! So | |
| furwar das ir nye dheyn so schön gesahent; wir sint gar schier dar geritten, es ist off dem rechten weg zu | |
| best von uns zweyn fúr sie nit enfichtet.’ ‘Ir hant gar war gesprochen’, sprach myn herre Key. ‘So laßent uns zwen | |
| ritter der des furtes hůt stach syn glene, das sie gar zurstůb, und der wiß ritter stach yn wiedder, das er | |
| er mit gluck einen nach dem andern zu tode schlug gar zuhant. //Uff der andern muren, da die burg inn stunt, | |
| logen von eim schönen sale stande. Sie funden ein jungfrauw gar jemerlich weynend, die sie ußermaßen schön ducht. Min herre Gawan | |
| er was ein wenig fur geritten. Die roßbare ducht yn gar herlich und wol bereyt und das er nye keyn herlicher | |
| ließen das pavilune. Underdes kam ein knapp nach yn ryten gar bald. Er furreit sie und sprach zu mynem herren Gawan: | |
| ging furter; da fant er ein jungfrau von kupffer gemacht gar schöne, die hielt die schlußel von dem zauber in ir | |
| der ander. Der ritter reyt dannen und kam fur ein gar fest huß rytende; da sah er ein frauwen in irm | |
| ritter inngande, der einem byderben mann glich was, er was gar gewapent biß an die hende und an das heubt. Der | |
| traff, der must ymmer die erd suchen, und etschlich blieben gar dot ligende. Also streit er lang und begunde sere múden. | |
| all die welt zu wunder besah, und uberwant den strit gare. Der konig Artus forcht allweg sin lant zu verliesen und | |
| groß hilff wer komen. Der konig grußt den guten man gar demuticlichen, und er antwurt im ein wort nicht dann ich | |
| sin bicht nit gethan $t hett und das es im gar vergeßen were, ‘nochdann ist die sunde fast groß’, sprach er. | |
| wann es zu lang zu sagen were und wurde zu gar viel zu sagen. //Diß ist derselb lewe’, sprach er, ‘der | |
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