Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| iht wesens hât, sunder er ist ein volbringer aller dinge. Alsô ensuln wir kein kleine guot in uns zerstœren noch kleine | |
| grôze, sunder wir suln sie volbringen in daz aller hœhste. Alsô wart gesprochen von einem menschen, der solte eines niuwen lebens | |
| solte eines niuwen lebens beginnen von niuwem, und sprach ich alsô in dirre wîse: daz der mensche solte werden ein gotsuochender | |
| $t und ûzwendic, und in dem selben stât er doch alsô, daz in im kein bilde noch getwanc enist, und stât | |
| daz in im kein bilde noch getwanc enist, und stât alsô âne einic werk, inwendic und ûzwendic: $t dâ sol man | |
| und mit dem und ûz dem sol man lernen würken alsô, daz man die innicheit $t breche in die würklicheit und | |
| und die würklicheit înleite in die innicheit und daz man alsô gewone lediclîche ze würkenne. Wan man sol daz ouge ze | |
| im selben $t und allen werken entvallen ist und - als sant Dionysius sprach: der sprichet aller schœneste von gote, der | |
| sô gebrichet im. Danne ist diu dêmüeticheit allerêrst genuoc volkomen, als got den menschen dêmüetiget mit dem menschen selber, und dâ | |
| got den menschen ouch mit im selber vernihten? Ez schînet, als daz vernihten des menschen wære gotes erhœhen, wan daz êwangelium | |
| minste wórden ist, der íst iezunt der aller meiste. Und alsô wirt daz wort wâr und volbrâht des êwangelisten: ’wer sich | |
| in einem niht-werdenne. ’Sie sint rîche worden in allen tugenden,’ alsô stât geschriben. Entriuwen, daz enmac niemer geschehen, man enwerde ze | |
| begeben. Daz ist ein glîcher kouf und ein glîch widergelt, als ich vorlanc eines sprach. Dar umbe, als got uns sich | |
| ein glîch widergelt, als ich vorlanc eines sprach. Dar umbe, als got uns sich selber und alliu dinc wil ze einem | |
| der wârheit, des enwil got deheine wîs niht, daz wir als vil eigens haben, als mir in mînen ougen möhte geligen. | |
| got deheine wîs niht, daz wir als vil eigens haben, als mir in mînen ougen möhte geligen. Wan alle die gâbe, | |
| sîn, sunder aleine sîn. Mêr: wir suln alliu dinc haben, als ob sie uns gelihen sîn und niht gegeben, âne alle | |
| alliu dinc. Waz meinet got dâ mite, daz er disem alsô sêre lâget? Dâ wil er selber aleine und alzemâle unser | |
| gevlôz und alle engel und heiligen hânt, daz daz unser als eigen sî als in, jâ, mêr dan mir dehein dinc | |
| engel und heiligen hânt, daz daz unser als eigen sî als in, jâ, mêr dan mir dehein dinc eigen sî. Wider | |
| ist und geleisten mac, alzemâle mîn eigen sîn, rehte mîn als sîn, noch minner $t noch mêr. Tûsent$/ stunt sol er | |
| oder sîn selbes ie wart. Nie enwart nihtes sô eigen, als got mîn sol sîn mit allem dem, daz er vermac | |
| aleine durch minne der tugent. Wan ie lediger, ie eigener, als der edel Paulus sprichet: ’wir suln sîn habende, als ob | |
| eigener, als der edel Paulus sprichet: ’wir suln sîn habende, als ob wir niht enhaben, und doch alliu dinc besitzen’. Der | |
| wære ein grôz dinc. Mêr: der wære vil sæliger, der alsô vil durch got versmæhete. Der mensche hæte ein reht himelrîche, | |
| es niht, sô lîdest dû ez durch in, mêr: niht als einen gebresten einer sünde, sunder als eine grôze üebunge und | |
| durch in, mêr: niht als einen gebresten einer sünde, sunder als eine grôze üebunge und dâ dû lôn ane verdienen solt | |
| man mizzet einem ieglîchen nâch dem, und daz im vüeget. Alsô gibet got einem ieglîchen daz aller beste nâch dem, daz | |
| $t der im des ganz getriuwet, der nimet und hât als vil in dem minsten als in dem aller grœsten. Wölte | |
| getriuwet, der nimet und hât als vil in dem minsten als in dem aller grœsten. Wölte mir got geben, daz er | |
| mir daz got niht engibet, dar umbe ist er mir als liep und sage im als grôzen dank und bin als | |
| dar umbe ist er mir als liep und sage im als grôzen dank und bin als ze ganzem vride, daz er | |
| als liep und sage im als grôzen dank und bin als ze ganzem vride, daz er mir ez entheltet, als daz | |
| bin als ze ganzem vride, daz er mir ez entheltet, als daz er mir ez gibet; und ist mir dar ane | |
| mir ez gibet; und ist mir dar ane genuoc und als liep, als ob er mir ez tæte, ob mir anders | |
| gibet; und ist mir dar ane genuoc und als liep, als ob er mir ez tæte, ob mir anders $t reht | |
| tæte, ob mir anders $t reht ist. in der wârheit, alsô solte mir genüegen an dem willen gotes: in allem dem, | |
| wenne aller menschen gâbe mîn eigen sint? in der wârheit, alsô wol genüeget mir in dem, daz mir got tæte oder | |
| niht genuoc vlîzes dar zuo und bewar $t in niht, als ich möhte! Daz lâz dir leit sîn und lîde daz | |
| dû ze vil hâst. Wan dem reht wære, der næme als in darbenne als in habenne. Nû sprichest dû: eyâ, got | |
| hâst. Wan dem reht wære, der næme als in darbenne als in habenne. Nû sprichest dû: eyâ, got würket alsô grôziu | |
| darbenne als in habenne. Nû sprichest dû: eyâ, got würket alsô grôziu dinc in vil liuten, und sie werdent alsô mit | |
| würket alsô grôziu dinc in vil liuten, und sie werdent alsô mit götlîchem wesene überwesent, und got würket in in und | |
| dich, swaz wesens oder wîse got iemanne gebe. Wære ich alsô guot und heilic, daz man mich mit den heiligen erheben | |
| oder beinîn oder rostic, sî, daz mir daz wazzer würde’. Alsô ist den gar unreht, die sich dâ mite bewerrent, wâ | |
| Dâ mite lâz in würken, und habe aleine vride. Wan als vil bist dû in gote, als vil dû bist in | |
| habe aleine vride. Wan als vil bist dû in gote, als vil dû bist in vride, und als vil ûz gote, | |
| dû in gote, als vil dû bist in vride, und als vil ûz gote, als vil dû bist ûz vride. Ist | |
| vil dû bist in vride, und als vil ûz gote, als vil dû bist ûz vride. Ist iht einez in gote, | |
| vride. Ist iht einez in gote, daz selbe hât vride. Als vil in gote, als vil in vride. Dar ane kenne, | |
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