Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der wirdigen kraft der lîplîchen gegenwerticheit $t unsers herren lîchamen alsô, daz alle zerströute sinne des menschen und gemüete diu werdent | |
| herze und unser lîchame und der sîne éin lîchame. $t Alsô suln unser sinne und unser wille, meinunge, krefte und glider | |
| gevüeret werden mit allen tugenden und gnâden, sô halt dich alsô, daz dû daz sacrament wirdiclîche und dicke mügest nemen; sô | |
| geedelt. Jâ, in dem lîchamen unsers herren wirt diu sêle alsô nâhe in got gevüeget, daz alle die engel, weder von | |
| vaz wînes: dâ wære wazzer und wîn, und daz wirt alsô in ein gewandelt, daz alle crêatûren niht enkünden den underscheit vinden. | |
| und enist an einem niht mêr dan an dem andern. Alsô, swer glîch gloubet, der nimet glîch und hât glîch. Nû | |
| möhte ich grœzer dinc glouben, die wîle ich mich niht alsô envinde, sunder mich gebrechlich vinde und geneiget ze vil dingen? | |
| der werke keinez enhinderte $t daz ander an sînem vürwurfe. Alsô sol in dir sîn, daz die obersten $t krefte suln | |
| in den understen $t kôr der engel, er möhte in alsô enpfâhen ze éinem mâle, daz er in den andern würde | |
| dan der ander, durch daz sol der mensche iemer sîn als ein glitzendiu sunne vor dem andern und sol ein sunderlîche | |
| wegen und sêre strâfen. $t Ouch ensol man niht lîhticlîchen, als man ze dem sacramente wil gân, daz übergân und underwegen | |
| und dar zuo gehœret grôzer vlîz - und im got als gegenwertic sî und stæticlîche liuhte als blôz ze einer ieglîchen | |
| - und im got als gegenwertic sî und stæticlîche liuhte als blôz ze einer ieglîchen zît und in aller menige. Dar | |
| im alle zît innen götlich. Der vernunft $t enist niht als eigen noch als gegenwertic noch als nâhe als got. Niemer | |
| innen götlich. Der vernunft $t enist niht als eigen noch als gegenwertic noch als nâhe als got. Niemer gekêret si sich | |
| vernunft $t enist niht als eigen noch als gegenwertic noch als nâhe als got. Niemer gekêret si sich anderswar nâch. Ze | |
| enist niht als eigen noch als gegenwertic noch als nâhe als got. Niemer gekêret si sich anderswar nâch. Ze den crêatûren | |
| und dar zuo gewenet, sô wirt si an dem teile alsô verkrenket und ungewaltic ir selbes und ir edeliu meinunge alsô | |
| alsô verkrenket und ungewaltic ir selbes und ir edeliu meinunge alsô sêre verhindert, daz aller vlîz, den der mensche vermac, der | |
| vermac, der ist im iemer kleine genuoc, daz er sich alsô zemâle wider $t gewene. Sô er daz allez getuot, dannoch | |
| und wol gewene. Daz sich ein ungewenet und ungeüebeter mensche alsô wölte halten und alsô tuon als ein gewenter mensche, der | |
| sich ein ungewenet und ungeüebeter mensche alsô wölte halten und alsô tuon als ein gewenter mensche, der wölte sich alzemâle verderben | |
| ungewenet und ungeüebeter mensche alsô wölte halten und alsô tuon als ein gewenter mensche, der wölte sich alzemâle verderben $t und | |
| gewürken: daz ist in sæligen, daz er uns möhte sæligen. Alsô spriche ich: in allen gâben und in allen werken suln | |
| enwære niht wol bereit, und gæbe ir got die gâbe alsô unbereit, sô sölte si verderben. Ein vrâge: war umbe was | |
| daz des menschen gemüete abegescheiden sî in einem gegenwertigen puncten, als man sich gote vüegen wil, sunder man muoz eine wol$/ | |
| diu sache, daz uns got niht gegeben enmac alle zît, als wir ez biten. Ez gebrichet an im niht, wan im | |
| hân und vermugen, sunder wir suln uns dicke erniuwen und alsô einigen und erledigen uns selber in allen dingen. Ouch ist | |
| dar ane, daz er hât die tugende in dem gemüete als gehôrsame, armuot und ander tugende, $t sunder der mensche sol | |
| daz man sie habe, daz mac man an dem prüeven: als man sich ze der tugent vindet geneiget vor allen dingen, | |
| $t einer gerehten oder grôzen sache und si würket sich als mêr durch sich selber und durch die minne der tugent | |
| - denne hât man die tugent volkomenlîche und niht ê. Als lange lerne man sich lâzen, biz daz man niht eigens | |
| sô sol man merken, ob man sich hier inne vindet, als man sô gar von innen gelâzen ist, daz man denne | |
| sô gar von innen gelâzen ist, daz man denne gote als getriuwe ist, als man in dem grœsten enpfindenne wære, daz | |
| innen gelâzen ist, daz man denne gote als getriuwe ist, als man in dem grœsten enpfindenne wære, daz man hier inne | |
| man dâ tæte, und niht minner, und daz man sich als abegescheidenlîche halte von allem trôste und helfunge, als man tæte, | |
| man sich als abegescheidenlîche halte von allem trôste und helfunge, als man tæte, sô man gegenwerticlîchen got enpfünde. Dem rehten menschen | |
| danne kein zît ze kurz sîn. Wan, wâ der wille alsô stât, daz er genzlîchen wil allez, daz er vermac - | |
| wölte tuon allez, daz er vermöhte - dér wille bezalt als vil, als man in tûsent jâren $t möhte getuon mit | |
| allez, daz er vermöhte - dér wille bezalt als vil, als man in tûsent jâren $t möhte getuon mit den werken: | |
| iemer ihtes versûme. Wan mit gote enmac man niht versûmen; als wênic als got ihtes versûmen mac, als wênic mac man | |
| versûme. Wan mit gote enmac man niht versûmen; als wênic als got ihtes versûmen mac, als wênic mac man mit gote | |
| man niht versûmen; als wênic als got ihtes versûmen mac, als wênic mac man mit gote ihtes versûmen. Dar umbe nim | |
| niht enist. %/Ein guot enist wider daz ander niht; wan, als unser herre sprach: ’ein ieglich rîche, daz in im selber | |
| daz in im selber geteilet ist, daz muoz vergân’, und als er ouch sprach: ’wer mit mir niht enist, der ist | |
| mich, und wer mit mir niht ensamenet, der zerströuwet’, $t alsô sî dir ein gewis zeichen: welhez guot daz ander guot | |
| von gote niht enist. Ez solte bringen und niht zerstœren. Alsô wâren kurze rede, die hie învielen: daz dâ kein zwîvel | |
| und niemer ennimet er keinen menschen ligende, den er möhte alsô stânde haben vunden, wan diu guotheit gotes meinet alliu dinc | |
| natûre niht, si volbringet sie. Zerstôrte nû got die natûre alsô in dem beginnenne, sô geschæhe ir gewalt und unreht; des | |
| niht gnâde, si volbringet sie, wan glôrie ist volbrâhtiu gnâde. Alsô enist niht in gote, daz dehein dinc zerstœre, daz iht | |
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