Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sînen werken enmac in nieman gehindern, weder menige noch stete. Alsô enmac disen menschen nieman gehindern, wan er enmeinet niht noch | |
| er wirt dem menschen in aller sîner meinunge geeiniget. Und alsô, als got kein manicvalticheit enmac zerströuwen, alsô enmac disen menschen | |
| wirt dem menschen in aller sîner meinunge geeiniget. Und alsô, als got kein manicvalticheit enmac zerströuwen, alsô enmac disen menschen nihtes | |
| meinunge geeiniget. Und alsô, als got kein manicvalticheit enmac zerströuwen, alsô enmac disen menschen nihtes zerströuwen noch vermanicvaltigen, wan er ist | |
| und in die unruowe und in die unglîcheit. Und - als ich mêr gesprochen $t hân - als man saget von | |
| unglîcheit. Und - als ich mêr gesprochen $t hân - als man saget von glîcheit, sô enmeinet man niht, daz man | |
| ze dînem gote und einen glîchen ernst. Entriuwen, wære dir alsô glîch, sô enhinderte dich nieman dînes gegenwertigen gotes. Aber, wem | |
| glîch, sô enhinderte dich nieman dînes gegenwertigen gotes. Aber, wem alsô in der wârheit got niht innen enist, sunder alles got | |
| envergât niht, der mensche enkêre denne williclîche abe. Der got alsô in wesenne hât, der nimet got götlîchen, und dem liuhtet | |
| abekêren und ein înbilden sînes geminneten gegenwertigen gotes. Glîcher wîs, als den dâ hitziclîchen dürstet in rehtem durste, der tæte wol | |
| bilde des trankes niht, die wîle der durst wert; und als vil grœzer der durst ist, als vil mêr und inwendiger | |
| der durst wert; und als vil grœzer der durst ist, als vil mêr und inwendiger und gegenwertiger und stæter ist daz | |
| der dâ hitziclîchen ein dinc minnet $t mit ganzer kraft alsô, daz im niht anders ensmecket und ze herzen gât dan | |
| swaz er tuot, sô erlischet niemer in im, daz er alsô minnet, und in allen dingen vindet er des dinges bilde | |
| allen dingen vindet er des dinges bilde und ist im als gegenwertic, als vil der minne mêrer und mêrer ist. Der | |
| vindet er des dinges bilde und ist im als gegenwertic, als vil der minne mêrer und mêrer ist. Der mensche ensuochet | |
| in sich künnen erbilden in einer wesenlîchen wîse. Glîcher wîs als einer, der dâ wil schrîben lernen; triuwen, sol er die | |
| denke, dennoch $t würket er sîn werk ûz sîner kunst. Alsô sol der mensche mit götlîcher gegenwerticheit durchgangen sîn und mit | |
| dem êrsten ein anegedenken und ein merklich înerbilden zuo gehœren, als dem schuoler ze der kunst. //Wie der mensche sîniu werk | |
| und nemen in allen dingen got in der hœhsten wîse, als ez mügelich ist. Wan der mensche sol sîn, als unser | |
| wîse, als ez mügelich ist. Wan der mensche sol sîn, als unser herre sprach: ’ir sult sîn als liute, die alle | |
| mensche sol sîn, als unser herre sprach: ’ir sult sîn als liute, die alle zît wachent und beitent irs herren!’ Entriuwen, | |
| ez in doch sî, ob er dâ mite iht sî. Alsô suln wir haben ein wizzendez $t war$/ nemen unsers herren | |
| und dem reht wære, in der wârheit, dem liuhtet got als blôz in dem werltlîchen $t als in dem aller götlîchesten, | |
| wârheit, dem liuhtet got als blôz in dem werltlîchen $t als in dem aller götlîchesten, dem got alsô wære worden. Triuwen, | |
| dem werltlîchen $t als in dem aller götlîchesten, dem got alsô wære worden. Triuwen, niht alsô, daz der mensche selber iht | |
| dem aller götlîchesten, dem got alsô wære worden. Triuwen, niht alsô, daz der mensche selber iht werltlîches oder unglîches würke, mêr: | |
| an hœrenne, daz sol er ze gote kêren. Dem got alsô gegenwertic ist in allen dingen und sîner vernunft an dem | |
| merke! Ez sint zwêne menschen: $t der ein mensche sî alsô, daz kein gebreste an in stôze oder wênic; aber der | |
| gebreste an in stôze oder wênic; aber der ander ist alsô, daz an in stôzent die gebresten. Von der ûzern gegenwerticheit | |
| zorne oder ze îteln êren oder lîhte lîplîche, nâch dem als der gegenwurf ist. Aber mit sînen obersten kreften sô stât | |
| gebresten tuon, weder zürnen noch keine der sünden und vihtet alsô wider den gebresten grœzlîche; wan der gebreste ist vil lîhte | |
| den gebresten grœzlîche; wan der gebreste ist vil lîhte natiurlich, als manic mensche von natûre zornic oder hôchvertic ist, oder swie | |
| êrsten, wan volkomenheit $t der tugent kumet von dem strîte, als sant Paulus sprichet: ’diu tugent wirt volbrâht in der krankheit’. | |
| aber er ensol sich niht verre ahten von den tugenden, als er in im vindet einen rehten guoten willen, wan diu | |
| und ein rehte götlich wille ist und gegenwertic ist. Niht alsô: ’ich wolte mêr’, daz wære noch zuokünftic, sunder: ’ich wil, | |
| daz wære noch zuokünftic, sunder: ’ich wil, daz ez iezunt alsô sî’. Nû merke! Wære ein dinc über tûsent mîle und | |
| ich den willen ze dem bœsen, ich hân die sünde, als ob ich diu werk hæte getân; und ich möhte in | |
| werk hæte getân; und ich möhte in einem ganzen willen alsô grôze sünde tuon, als ob ich alle werlt hæte getœtet | |
| ich möhte in einem ganzen willen alsô grôze sünde tuon, als ob ich alle werlt hæte getœtet und doch niemer dehein | |
| benemen noch dich des geirren einen ougenblik; wan wellen tuon, als balde ich mac, und haben getân, daz ist vor gote | |
| haben getân, daz ist vor gote glîch. Ouch, wölte ich als vil willen haben, als alliu diu werlt hât, und ist | |
| vor gote glîch. Ouch, wölte ich als vil willen haben, als alliu diu werlt hât, und ist mîn begerunge dar zuo | |
| haben, daz hân ich. Ouch, wölte ich in der wârheit als vil minne haben, als alle menschen ie gewunnen, und got | |
| Ouch, wölte ich in der wârheit als vil minne haben, als alle menschen ie gewunnen, und got als vil loben oder | |
| vil minne haben, als alle menschen ie gewunnen, und got als vil loben oder swaz dû erdenken maht, daz hâst dû | |
| die wîle ich ir niht enpfinde $t noch gewar enwirde, als ich sihe an vil liuten, die bewîsent grôziu werk, und | |
| ein ûzbruch und ein werk der minne. Daz schînet sêre als innicheit und andâht und jubilieren und enist alwege daz beste | |
| her nâch mêr minne gewinnent, sô enhânt sie lîhte niht als vil vüelennes und enpfindennes und dar ane schînet wol, daz | |
| würkenne, $t dâ man sîn nôt hât, geistlîchen oder lîplîchen. Als ich mêr gesprochen $t hân: wære der mensche alsô in | |
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