Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

alsô adv_k (7074 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Eckh 5:202, 5 sînen werken enmac in nieman gehindern, weder menige noch stete. Alsô enmac disen menschen nieman gehindern, wan er enmeinet niht noch
Eckh 5:202, 8 er wirt dem menschen in aller sîner meinunge geeiniget. Und alsô, als got kein manicvalticheit enmac zerströuwen, alsô enmac disen menschen
Eckh 5:202, 8 wirt dem menschen in aller sîner meinunge geeiniget. Und alsô, als got kein manicvalticheit enmac zerströuwen, alsô enmac disen menschen nihtes
Eckh 5:202, 8 meinunge geeiniget. Und alsô, als got kein manicvalticheit enmac zerströuwen, alsô enmac disen menschen nihtes zerströuwen noch vermanicvaltigen, wan er ist
Eckh 5:203, 5 und in die unruowe und in die unglîcheit. Und - als ich mêr gesprochen $t hân - als man saget von
Eckh 5:203, 6 unglîcheit. Und - als ich mêr gesprochen $t hân - als man saget von glîcheit, sô enmeinet man niht, daz man
Eckh 5:203, 11 ze dînem gote und einen glîchen ernst. Entriuwen, wære dir alsô glîch, sô enhinderte dich nieman dînes gegenwertigen gotes. Aber, wem
Eckh 5:203, 13 glîch, sô enhinderte dich nieman dînes gegenwertigen gotes. Aber, wem alsô in der wârheit got niht innen enist, sunder alles got
Eckh 5:205, 10 envergât niht, der mensche enkêre denne williclîche abe. Der got alsô in wesenne hât, der nimet got götlîchen, und dem liuhtet
Eckh 5:206, 2 abekêren und ein înbilden sînes geminneten gegenwertigen gotes. Glîcher wîs, als den dâ hitziclîchen dürstet in rehtem durste, der tæte wol
Eckh 5:206, 6 bilde des trankes niht, die wîle der durst wert; und als vil grœzer der durst ist, als vil mêr und inwendiger
Eckh 5:206, 6 der durst wert; und als vil grœzer der durst ist, als vil mêr und inwendiger und gegenwertiger und stæter ist daz
Eckh 5:206, 8 der dâ hitziclîchen ein dinc minnet $t mit ganzer kraft alsô, daz im niht anders ensmecket und ze herzen gât dan
Eckh 5:206, 11 swaz er tuot, sô erlischet niemer in im, daz er alsô minnet, und in allen dingen vindet er des dinges bilde
Eckh 5:206, 12 allen dingen vindet er des dinges bilde und ist im als gegenwertic, als vil der minne mêrer und mêrer ist. Der
Eckh 5:206, 12 vindet er des dinges bilde und ist im als gegenwertic, als vil der minne mêrer und mêrer ist. Der mensche ensuochet
Eckh 5:207, 10 in sich künnen erbilden in einer wesenlîchen wîse. Glîcher wîs als einer, der dâ wil schrîben lernen; triuwen, sol er die
Eckh 5:208, 11 denke, dennoch $t würket er sîn werk ûz sîner kunst. Alsô sol der mensche mit götlîcher gegenwerticheit durchgangen sîn und mit
Eckh 5:209, 3 dem êrsten ein anegedenken und ein merklich înerbilden zuo gehœren, als dem schuoler ze der kunst. //Wie der mensche sîniu werk
Eckh 5:210, 4 und nemen in allen dingen got in der hœhsten wîse, als ez mügelich ist. Wan der mensche sol sîn, als unser
Eckh 5:210, 4 wîse, als ez mügelich ist. Wan der mensche sol sîn, als unser herre sprach: ’ir sult sîn als liute, die alle
Eckh 5:210, 5 mensche sol sîn, als unser herre sprach: ’ir sult sîn als liute, die alle zît wachent und beitent irs herren!’ Entriuwen,
Eckh 5:210, 8 ez in doch sî, ob er dâ mite iht sî. Alsô suln wir haben ein wizzendez $t war$/ nemen unsers herren
Eckh 5:210, 15 und dem reht wære, in der wârheit, dem liuhtet got als blôz in dem werltlîchen $t als in dem aller götlîchesten,
Eckh 5:210, 16 wârheit, dem liuhtet got als blôz in dem werltlîchen $t als in dem aller götlîchesten, dem got alsô wære worden. Triuwen,
Eckh 5:210, 16 dem werltlîchen $t als in dem aller götlîchesten, dem got alsô wære worden. Triuwen, niht alsô, daz der mensche selber iht
Eckh 5:211, 1 dem aller götlîchesten, dem got alsô wære worden. Triuwen, niht alsô, daz der mensche selber iht werltlîches oder unglîches würke, mêr:
Eckh 5:211, 3 an hœrenne, daz sol er ze gote kêren. Dem got alsô gegenwertic ist in allen dingen und sîner vernunft an dem
Eckh 5:212, 13 merke! Ez sint zwêne menschen: $t der ein mensche sî alsô, daz kein gebreste an in stôze oder wênic; aber der
Eckh 5:213, 1 gebreste an in stôze oder wênic; aber der ander ist alsô, daz an in stôzent die gebresten. Von der ûzern gegenwerticheit
Eckh 5:213, 3 zorne oder ze îteln êren oder lîhte lîplîche, nâch dem als der gegenwurf ist. Aber mit sînen obersten kreften sô stât
Eckh 5:213, 6 gebresten tuon, weder zürnen noch keine der sünden und vihtet alsô wider den gebresten grœzlîche; wan der gebreste ist vil lîhte
Eckh 5:213, 7 den gebresten grœzlîche; wan der gebreste ist vil lîhte natiurlich, als manic mensche von natûre zornic oder hôchvertic ist, oder swie
Eckh 5:213, 10 êrsten, wan volkomenheit $t der tugent kumet von dem strîte, als sant Paulus sprichet: ’diu tugent wirt volbrâht in der krankheit’.
Eckh 5:216, 1 aber er ensol sich niht verre ahten von den tugenden, als er in im vindet einen rehten guoten willen, wan diu
Eckh 5:216, 7 und ein rehte götlich wille ist und gegenwertic ist. Niht alsô: ’ich wolte mêr’, daz wære noch zuokünftic, sunder: ’ich wil,
Eckh 5:216, 8 daz wære noch zuokünftic, sunder: ’ich wil, daz ez iezunt alsô sî’. Nû merke! Wære ein dinc über tûsent mîle und
Eckh 5:217, 2 ich den willen ze dem bœsen, ich hân die sünde, als ob ich diu werk hæte getân; und ich möhte in
Eckh 5:217, 3 werk hæte getân; und ich möhte in einem ganzen willen alsô grôze sünde tuon, als ob ich alle werlt hæte getœtet
Eckh 5:217, 3 ich möhte in einem ganzen willen alsô grôze sünde tuon, als ob ich alle werlt hæte getœtet und doch niemer dehein
Eckh 5:218, 2 benemen noch dich des geirren einen ougenblik; wan wellen tuon, als balde ich mac, und haben getân, daz ist vor gote
Eckh 5:218, 3 haben getân, daz ist vor gote glîch. Ouch, wölte ich als vil willen haben, als alliu diu werlt hât, und ist
Eckh 5:218, 3 vor gote glîch. Ouch, wölte ich als vil willen haben, als alliu diu werlt hât, und ist mîn begerunge dar zuo
Eckh 5:218, 5 haben, daz hân ich. Ouch, wölte ich in der wârheit als vil minne haben, als alle menschen ie gewunnen, und got
Eckh 5:218, 5 Ouch, wölte ich in der wârheit als vil minne haben, als alle menschen ie gewunnen, und got als vil loben oder
Eckh 5:218, 6 vil minne haben, als alle menschen ie gewunnen, und got als vil loben oder swaz dû erdenken maht, daz hâst dû
Eckh 5:219, 1 die wîle ich ir niht enpfinde $t noch gewar enwirde, als ich sihe an vil liuten, die bewîsent grôziu werk, und
Eckh 5:220, 1 ein ûzbruch und ein werk der minne. Daz schînet sêre als innicheit und andâht und jubilieren und enist alwege daz beste
Eckh 5:220, 8 her nâch mêr minne gewinnent, sô enhânt sie lîhte niht als vil vüelennes und enpfindennes und dar ane schînet wol, daz
Eckh 5:221, 4 würkenne, $t dâ man sîn nôt hât, geistlîchen oder lîplîchen. Als ich mêr gesprochen $t hân: wære der mensche alsô in

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