Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| enkêret sich niht ze den fünf sinnen, wan als verre als si ein wîser und ein leiter ist der fünf sinne | |
| ir hüetet, daz sie niht gebrûchent irs gegenwurfes nâch vihelicheit, als etlîche $t liute tuont, die lebent nâch ir lîplîcher wollust, | |
| etlîche $t liute tuont, die lebent nâch ir lîplîcher wollust, als diu vihe tuont, diu âne vernunft sint; und solhe liute | |
| und stuont der inner mensche in einer unbewegelîchen abegescheidenheit. Und alsô redete Kristus, dô er sprach: ’mîn sêle ist betrüebet biz | |
| waz der lûtern abegescheidenheit gegenwurf sî? Dar zuo antwürte ich alsô und spriche, daz weder diz noch daz ist der lûtern | |
| got almehtic ist, sô enmac er doch niht gewürken, wan als er bereitschaft $t vindet oder machet. Und spriche ich dar | |
| der gnâden. Dâ von spriche ich: got würket dar nâch, als er bereitschaft vindet. Sîn würken ist anders in dem menschen | |
| got niht glîch in allen herzen; er würket dar nâch, als er bereitschaft $t und enpfenclicheit vindet. in welhem herzen ist | |
| an der taveln stât, und vüeget mir diu tavel niemer als wol ze schrîbenne, als sô nihtes niht an der tavel | |
| und vüeget mir diu tavel niemer als wol ze schrîbenne, als sô nihtes niht an der tavel stât. Ze glîcher wîse: | |
| herzen komen allez, daz diz und daz geheizen mac, und alsô stât daz abegescheiden herze. Dâ von sô mac got dâ | |
| waz ist des abegescheidenen herzen gebet? Des antwürte $t ich alsô und spriche, daz abegescheideniu lûterkeit enkan niht beten, wan swer | |
| in sich, daz si an ir selber ze nihte wirt, als diu sunne daz morgenrôt an sich ziuhet, daz ez ze | |
| des geistes sint die, die gote alliu dinc gelâzen hânt, als er sie hâte, dô wir niht enwâren. Diz enmac nieman | |
| götlîchen învluzzes dan mit einförmicheit mit gote, wan dâ nâch als ein ieclich mensche einförmic ist mit gote, dâ nâch ist | |
| dâ von, daz sich der mensche wirfet under got; und als vil sich der mensche wirfet under die crêatûre, $t alsô | |
| als vil sich der mensche wirfet under die crêatûre, $t alsô vil ist er minner einförmic mit gote. Nû stât daz | |
| dinge, sô blîbet aleine, daz Kristus an sich nam, und alsô hâst dû Kristum an dich geleget. Wer nû volkomener abegescheidenheit | |
| iu, sô enmac iu der heilige geist niht werden’. Rehte als ob er spræche: ir hât ze vil lustes ûf mîn | |
| ir oͮge dar niht ne karte/ und rehte also gebarte,/ alse si ir da niht ne wiste/ und sprach mit grozir | |
| kleinen fromen./ enwære sie hiute her komen,/ ez wære mir alse mære./ ich liuge, ez enwære./ der wârheit wil ich jehen,/ | |
| nû weiz er ubel unte guot, $s nû ist er alse got./ /Nû sculen wir behûten $s mit unser wîsheite,/ daz | |
| zelen die sternen $s die er sâhe nâhene oder verre:/ alsô_er daz mahte getuon, $s daz sam vile ieman mahte ersinden/ | |
| giengen ze bette./ dô wart ime daz selbe wîb $s alsô liep same sîn eigen lîp./ si irgatzte in ze wâre | |
| daz man in inphienge,/ daz simi alle chniutin ingagine $s alsô deme chunige./ /Der chunig sprach mêre $s durch Josebes êre:/ | |
| //’[$p] cronen/ tragen, alse wir sulen gan/ wr unse sel[e selbe stan.’]/ Der bote | |
| de[me gab er] die brieve./ de waren ime en bore libe./ alse er sie rech[te ane sach]/ vil jemerliche daz er sprach:/ | |
| wort virnemen./ do sie dare waren g[ecumen,]/ do [sageter] in, als$/ erz vernumen/ hate an den brieve[n.]/ her sprach: ’[mine] vil | |
| sich michel gedranc./ do teter in einen [$p,]/ [$p] d[$p]chen./ als$/ er den brief ane sach/ //’woldes du sagen/ die starken | |
| bereit,/ daz da obene uffe lach;/ daz schein des nachtes, als$/ ez were tach,/ von dem edelin gesteine/ groz unde cleine,/ | |
| daz dar allenthalben ane stunt./ daz was reine unde gut,/ als$/ ez von rechte solde,/ wan iz die grevinnen also wolde./ | |
| wol gemachet./ da bi was geschaffet/ ein ander teppet, geleget,/ alse man in manigen enden phligit,/ da die vrouwen uffe sazen./ | |
| haten ez in dem munde./ alda beliben sie dri tage,/ als$/ ich han gehort sagen./ do die waren irgangen/ do huben | |
| was des vil wol bedacht,/ daz er ime schaden wolde,/ als$/ er von rechte solde./ er hete ime alsame getan./ do | |
| in ouwe gan:/ beide wip unde kinder/ die sluc man alse rinder./ er herete in daz lant./ do quam balde gerant/ | |
| oder ich vor liese den lip./ ez ist also gut inzit./ alse wie langer biten,/ wir muzen doch mit in striten.’/ Do | |
| quam daz michele here/ mit grozer craft vur die stat,/ alse der greve Rudolf bat./ sie waren alle wol gare;/ zu hant | |
| sin] gewis,/ daz ich dir andirs nicht ne sage,/ wan als$/ ich vor[numen] habe.’/ Do sante er nach sinen holden/ die | |
| dare riten.’/ er hiez ime brengen ein ravit,/ der gelie[f alse] ob die werlt wit/ al sin eigen were./ dar uf | |
| vil getougen/ manic blic von den [ouge]n./ sine gute luchten alse ein glas,/ wan er ir aller spigel [was.]/ Vor den | |
| willen,/ des gedanke ich dir mi[t minnen.’]/ Der greve tet, als$/ er in bat./ do gebot er [an der stat]/ den | |
| vogeden unde den schultheizen/ d[az mit] ageleize/ ir ieclich gewnne, als$/ er solde,/ svaz so [er ichtes] wolde./ sie taten alle, | |
| er solde,/ svaz so [er ichtes] wolde./ sie taten alle, als$/ er sie hiez,/ ir nichein des nic[ht ne liez,]/ wande | |
| in der heidene lant/ waren [boten uz g]esant./ die sprachen, alsi solden,/ sver dar kumen [wolde/ der] wurde wol inphangen/ von | |
| sime neven solde/ bi dem britel er iz [nicht newold]e,/ als$/ er doch ze jungest tete/ dannen vart [da zu stete]/ engegen | |
| rot golt,/ daz uf dem faris lach,/ [unde was lute]r alse die tach/ von dem edelen gesteine/ [groz unde clei]ne./ die | |
| edelen gesteine./ die [schellen cl]eine./ die waren alle golt rot/ alse der [$p]/ //’daz wir icht mugen gesagen/ alles des wir | |
| wir g[edagen.]/ so wesitiz, abe ich ensage u nicht.’/ ’nein, alse ic[h u bin liep,’]/ ’so saget mir uweren můt.’/ ’ja, | |
| sie ime zu helfe quemen./ //er wolde den genemen/ ledigen, als$/ er solde./ sine burch er gerne wolde/ mit grozer craft | |
| helt was./ virwar sagenich u daz:/ er vur under sie als$/ ein valke,/ er begonde sie also walke./ ouch half ime | |
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