Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
diser prn (3909 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| zagen,/ od daz des iemen wân habe/ daz wir mit dirre vuoge iht abe/ des strîtes komen wellen./ wir wâren ê | |
| ê gesellen:/ daz was uns leider unkunt/ hiute unz an dise stunt:/ nune wont niht hazzes bî uns zwein./ ich iuwer | |
| und iuwer heil,/ lât ir ir mit minnen ir teil.’/ //Diz redte er, wander weste/ ir herze alsô veste/ an hertem | |
| verpfendet,/ daz sî ir erbeteil enpfienc./ der künec sprach, dô diz ergienc,/ ‘neve Gâwein, entwâfen dich:/ so entwâfen ouch her Îwein | |
| schiere sîn sîn tôt./ in twanc diu minnende nôt/ ûf disen gæhen gedanc./ ‘ich trîbez kurz ode lanc,/ sone weiz ich | |
| man,/ ‘der ie von êrste began/ bûwen hie ze lande./ diz leit und dise schande/ tuot uns ein man, swenner wil./ | |
| von êrste began/ bûwen hie ze lande./ diz leit und dise schande/ tuot uns ein man, swenner wil./ bœser stete der | |
| man, swenner wil./ bœser stete der ist vil:/ iedoch ist diz diu bœste stat/ dar ûf ie hûs wart gesat.’/ //Daz | |
| râte,/ wâ ir den man vindet/ mit tem ir überwindet/ disen schaden und diz leit./ der ist iu weizgot ungereit,/ man | |
| den man vindet/ mit tem ir überwindet/ disen schaden und diz leit./ der ist iu weizgot ungereit,/ man ensuoch in danne | |
| swenn er nû scheidet hinnen/ alles strîtes erlân,/ der iu diz laster hât getân./ diz geschiht iu aber morgen:/ irn wellet | |
| hinnen/ alles strîtes erlân,/ der iu diz laster hât getân./ diz geschiht iu aber morgen:/ irn wellet besorgen/ dise selben sache,/ | |
| hât getân./ diz geschiht iu aber morgen:/ irn wellet besorgen/ dise selben sache,/ man enlât iuch mit gemache/ niemer mêre geleben.’/ | |
| hie sint,/ daz mir ze lîdenne geschiht,/ unz man noch dirre tage gesiht/ wer iu rât vinde/ von iuwerm ingesinde,/ der | |
| tage gesiht/ wer iu rât vinde/ von iuwerm ingesinde,/ der dise bürde an sich neme/ und der uns ze schirme zeme./ | |
| mir got helfen sô/ daz ich iemer werde vrô,/ und dise guote heiligen.’/ dône was dâ niht verswigen/ des er bedurfen | |
| iuwern schulden,/ und von ir unhulden/ von der iu dienete diz lant/ und diu mich ûz hât gesant,/ einer langen arbeit:/ | |
| iuwer leben/ ûf die wâge gegeben:/ dô gâbet ir mir disen lîp./ ez verdienten niemer tûsent wîp/ die gnâde dier mir | |
| er dehein ander vrouwen hât/ noch gewinnet noch nie gewan./ diz ist her Îwein iuwer man.’/ //Diu rede dûhte si wunderlich,/ | |
| leit,/ daz ich mîner gewarheit/ iht wider komen kunde.’/ er sprach ‘diz ist diu stunde/ die ich wol iemer heizen mac/ mîner | |
| Ditze bůch redenot unde zellet michilen wiſtům. uon tîeren unde uon | |
| an$/ deme h%>obite. nehein man nimag in giuahen. neware mit diſme liſte. Man nimit eine magit unte leittet ſie in$/ die | |
| zellet phiſiologuſ daz iz fiant ſî dem nikhuſe. unt iſt dizze ſin gewonelich geſlâhte. So der ydriſ daz nikhuſ geſihit an$/ | |
| bezeichinot diu hîna. diu gîrgin die noch den abgoteren dienent dirre werlte. Diu fulica iſt ein unreine uogil. ſi niſt ze$/ | |
| wart er uerleitet. Do wurten ſî uzer paradiſe uerſtôzen. in diſe werlt alſ in einen michilen ſê. diu wazzer bezeichinent diſe | |
| diſe werlt alſ in einen michilen ſê. diu wazzer bezeichinent diſe gagenwurtigen werlt. durch die miſlichen gluſte. mit den diu werlt | |
| der ſine gnade irouge. der alle die irluhtet die zů dirre werlt geborn werdent. An dem ſaltare liſit man. daz der | |
| diniu ſcâf geiſtlich wůcher bringen. daz fleiſklich noch laſterlich neſi. Diſiu dinch uernement geiſtliche lîute wole. die aue ungeloubich ſint. die | |
| wir nehaben anderen chvnig newar den cheiſer. wir newizzen wer dirre iſt. dar ane minnoten ſi die finſtere mere. denne daz | |
| geminnot. uon diu habet der tîufal ſin êrrun arbeite uerlorn. Dizze tîer heizet ſtruz in chriechiſkun heizit iz aſida. Suſ ſprichet. | |
| geſihit. die$/ der heizent uirgilie. ſo legit er ſiniu eier. diſe ſternen ſihit man ſo diu chorn blůunt. unt ſo michel | |
| uert. der iſt ze$/ den tunchelen ougen uile gůt. Mit diſme uogile mach man bechennen. ob der ſieche man irſterben oder | |
| $t Suſ ſprach chriſt uon ime ſelbeme. Der chunich der dirre werlt furſte iſt der neuant ane mir nieht. Der tîufal | |
| aue ze$/ nêmine. ander niemen nemag mir in genemen. umbe diſiu wort waren ime die iuden erbolgen. Von diſme uogile zellit | |
| genemen. umbe diſiu wort waren ime die iuden erbolgen. Von diſme uogile zellit phiſiologuſ. Er iſt in$/ _ eineme $t lante. | |
| An$/ dem dritten tage. ſo wirdit er alſor ê waſ. Dirre uogil bizeichinit chriſt deſ fedrach ſint uol mit dem ſůzzen | |
| klagen,/ an leiden wêtagen,/ dô si des kindelîns genas,/ an disem tage si besaz/ dâ wider jâmer unde nôt/ um ires | |
| ouch ich hân ganzer fröiden wunsch, dâ von sich/ huob diz mære./ dar nâch, do ich schiere von ir kam, dô | |
| mîn trûren leit./ //‘Ich wil reigen.’ sprach ein wünniclîchiu magt./ ‘disen meigen/ wart mir fröide gar versagt./ nu hât mîn jar | |
| sprichet, sor mich muoz in jâmer schouwen/ ‘wer tet dir diz ungemach?/ übel sî sich an dir richet,/ hâst du daz | |
| ich kan jagen, birsen, schiezen,/ ich hân wîsheit unde kraft./ diz gît wilde gedanken mir./ sô mîn muot als umbe swinget/ | |
| sîn mîn wer,/ daz ich ir bin undertân./ maht du disen strît gestellen/ und zeinander uns gesellen,/ alles liebes wil i’r | |
| kumber mîn erlîden, ich entæte ez durch ein reine wîp?/ disen sumer muoz ich fröide mîden,/ ez enwende ir kiuscher wîbes | |
| leben lît, Minne, sô lâ dîne güete schouwen/ unde scheide disen süezen strît./ //Minne, mîn dich underwint,/ wan ich bin der | |
| senden pîn;/ durch iuwer zuht lât mich bî fröiden sîn./ //Disiu liet wil ich der lieben singen der ich lange her | |
| stât. wîp-$slîch güete, schœne und êre,/ dâ bî reinen muot,/ diz gewant treit diu vil hêre;/ daz ir edelem herzen sanfte | |
| daz diu reine süeze tuo genâde an mir./ //‘Sol ich disen sumer lanc bekumbert sîn mit kinden,/ sô wær ich vil | |
| mîn fröide kranc, sol ich niht zer linden/ reigen, owê dirre nôt!/ wigen wagen, gigen gagen,/ wenne wil ez tagen?/ minne | |
| ir merkent, ob ir munt,/ waz tôren ir gelîchen/ in disem liede sunt/ dem esel und dem rappen:/ die singer künste | |
| storchen kûch./ //Ein trâgez sneggen slîchen, ein sneller swalwen fluc,/ diz birsen und jenz beizen/ mit meisterschefte ich kan/ nit bracken | |
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