Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
diser prn (3909 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der mich vor dîner hôchvart/ durch sîn selbes tugent bewart.’/ //Diz gemarhte diu unguote/ und ahte in ir muote/ waz sî | |
| rîten bat,/ dô er hie vür mich gestreit/ unde ûz disem lande reit.’/ alsus bewîste sî sî dar/ und sprach ‘vrouwe, | |
| sî sî dar/ und sprach ‘vrouwe, nu nemet war,/ an dirre stat dâ liez ich in:/ war ab stüende sîn sin,/ | |
| ein lewe mit im ist.’/ er sprach ‘der hât an dirre vrist/ von uns hie urloup genomen,/ ichn kunde in des | |
| den man vunden hân?/ nû hân ich michel arbeit/ an diz suochen geleit:/ ich gedâhte ê niuwan dar an,/ ob ich | |
| geleit:/ ich gedâhte ê niuwan dar an,/ ob ich vunde disen man,/ wie sælec ich danne wære,/ und daz ich mîne | |
| ob er mir helfe widerseit,/ waz touc dan mîn arbeit?’/ disen segen tete sî vür sich/ ‘herre got, nû lêre mich/ | |
| beide/ zallem iuwerm leide./ ir sît uns unwillekomen.’/ dô sî diz heten vernomen,/ dô sprach der rîter mittem leun/ ‘waz touc | |
| heten vernomen,/ dô sprach der rîter mittem leun/ ‘waz touc diz schelten unde dreun,/ ode war an verschult ich daz?/ verdient | |
| man/ der iuwer niht gerâten kan.’/ //Nu gehôrte ein vrouwe disen zorn:/ diu was ûz der stat geborn,/ vür die sîn | |
| guot./ niene zürnet sô sêre./ sî riuwet iuwer êre/ und diz rîterlîche wîp./ ir müezet verliesen den lîp/ (daz enkunnt ir | |
| deheinen haz,/ wan dazs iu des gunden baz/ daz ir dise burc mitet/ unde noch vürbaz ritet./ wand uns ist ein | |
| hie vil gerne siht:/ ezn hilfet iuch aber niht.’/ //Nâch disem antfange/ sûmdern unlange,/ ern tæt im ûf die porte./ mit | |
| aber âne schame./ und die des niene kunden,/ die lâsen, dise wunden,/ disiu blou, disiu dahs,/ disiu hachelte vlahs,/ dise spunnen, | |
| schame./ und die des niene kunden,/ die lâsen, dise wunden,/ disiu blou, disiu dahs,/ disiu hachelte vlahs,/ dise spunnen, dise nâten;/ | |
| die des niene kunden,/ die lâsen, dise wunden,/ disiu blou, disiu dahs,/ disiu hachelte vlahs,/ dise spunnen, dise nâten;/ und wâren | |
| niene kunden,/ die lâsen, dise wunden,/ disiu blou, disiu dahs,/ disiu hachelte vlahs,/ dise spunnen, dise nâten;/ und wâren doch unberâten:/ | |
| lâsen, dise wunden,/ disiu blou, disiu dahs,/ disiu hachelte vlahs,/ dise spunnen, dise nâten;/ und wâren doch unberâten:/ in galt ir | |
| wunden,/ disiu blou, disiu dahs,/ disiu hachelte vlahs,/ dise spunnen, dise nâten;/ und wâren doch unberâten:/ in galt ir arbeit niht | |
| iuch ê bereiten/ maneger unêren:/ man sol iuch hie lêren/ dise hovezuht baz./ wie gar iuwer got vergaz,/ daz ich iuch | |
| getân./ vriunt, dû solt mich wizzen lân,/ wie stâtz um disiu armen wîp?/ in sint die site und der lîp/ gestalt | |
| ich gerne vrâge/ iuwer ahte und der mâge./ ist iuch disiu armuot an geborn,/ sô hân ich mînen wân verlorn./ ich sihe | |
| mê/ wan rehte wiez dar umbe stê./ weder hât iu diz leben/ geburt od unheil gegeben?’/ //Diz was der einer antwurt/ | |
| stê./ weder hât iu diz leben/ geburt od unheil gegeben?’/ //Diz was der einer antwurt/ ‘unser leben und unser geburt/ diu | |
| clagen/ wie uns grôz êre ist benomen/ und sîn in disen kumber komen./ herre, ez ist unser lant/ der Juncvrouwen wert genant/ | |
| wir müezen morgen an iu sehen/ den jâmer unz an dise vrist/ an manegem hie geschehen ist./ //Sus kam mîn herre | |
| und wær dâ tôter gesehen,/ wan daz er sich von disen/ unsæligen risen/ lôste als ich iu wil sagen./ sî heten | |
| sî lebent und er./ und gesigete abe dehein man/ iemer disen beiden an,/ sô wæren wir aber erlôst./ diu rede ist | |
| jugent,/ rîcheit unde kiusche tugent,/ güete und wîse rede hât./ diz was an ir, und gar der rât/ des der wunsch | |
| wol noch:/ nû vürht ich aber vil sêre/ daz ich dise grôze êre/ vil tiure gelten müeze/ (der antfanc ist ze | |
| êre/ (ichn hân niht kindes mêre)/ und wurd im allez diz lant./ ouch ist ez leider sô gewant:/ unz sî unüberwunden | |
| kratzen vaste,/ dô sprâchen sî zem gaste/ ‘herre, waz wil dirre leu?/ uns dunket daz er uns dreu/ mit sînem zornigen | |
| wîlen einen slac/ der vil wol ze staten lac./ //Dô dise slege herte/ der lewe sîn geverte/ beide gehôrte unde gesach,/ | |
| beswichen, daz wil ich iu sagen,/ wand ich nû in disen tagen/ einen kampf muoz bestân,/ den ich alsô genomen hân/ | |
| einem wæge was,/ ob joch der ander genas./ //Machte ich diz vehten/ von disen guoten knehten/ mit worten nû vil spæhe,/ | |
| ob joch der ander genas./ //Machte ich diz vehten/ von disen guoten knehten/ mit worten nû vil spæhe,/ waz töhte diu | |
| unde haz/ nie mê besâzen ein vaz,/ doch wonte in disem vazze/ minne bî hazze/ alsô daz minne noch haz/ gerûmden | |
| niht wan ein geschrei/ ‘wâ nû sper? wâ nû sper?/ diz ist hin, ein anderz her.’/ dâ wart vil gestochen/ und | |
| ze verhe engiengen./ //Sich huop wider morgen/ mit manlîchen sorgen/ dirre angestlîcher strît,/ und werte harte lange zît,/ unz vol nâch | |
| des willen untter kraft./ ezn wac ir erriu rîterschaft/ engegen dirre niht ein strô,/ der sî begunden aber dô./ ir slege | |
| kreftec ê,/ nû kreftiger, und wart ir mê./ ouch sach disen kampf an/ manec kampfwîse man:/ ir deheines ouge was vür | |
| verstiez,/ wand sî sich vil gar verliez/ ze sînem hoverehte./ dise guoten knehte/ die hâten dem langen tage/ mit manegem rîterlîchen | |
| wâfen,/ sô wil diu naht slâfen./ ich minnet unz an dise vrist/ den tac vür allez dazder ist:/ deiswâr, edel rîter | |
| sige gegeben/ unde mir benomen daz leben:/ des erlât mich disiu liebiu naht./ diu ruowe gît mir niuwe maht/ (dâ nâch | |
| weizgot wol wert./ ich wolde daz ez wære alsô/ daz dise juncvrouwen zwô/ heten swaz sî dûhte guot,/ und daz wir | |
| ich bin genant Gâwein.’/ ‘Gâwein?’ ‘jâ.’ ‘wie wol daz schein/ disen unsenften tac!/ manegen vîentlîchen slac/ hân ich von iu enpfangen./ | |
| ich iuwer Îwein/ iemer schîne, unde ie schein,/ niuwan hiute disen tac,/ den ich wol iemer heizen mac/ die gallen in | |
| //Her Îwein antwurt aber dô/ ‘ir wænet lîhte daz alsô/ disiu sicherheit geschehe/ daz ich ir iu ze liebe jehe./ wæret | |
| Gâwein./ sus werte under in zwein/ âne lôsen lange zît/ dirre vriuntlîcher strît,/ unz daz der künec unt tiu diet/ beide | |
| künec unt tiu diet/ beide vrâgte unde riet/ waz under disen liuten/ diu minne möhte diuten/ dem hazze alsô nâhen/ den | |
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