Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swanne k (1051 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ist. so bezeichent er eine sucht di heizet sinacha inflatiua. Swenne aber ein teil bliuar ist. so bezeichent er ein geswer | |
| bliuar ist. so bezeichent er ein geswer in der siten. Swenne der harn mezlichen dunne ist. so bezeichent er zwo tertiane. | |
| bezeichent er zwo tertiane. vnde daz di materie vnuerdewet si. Swenne er mezlichen dicke ist. vnde ein teil bliuar. so bezeichent | |
| ader ist. Den selben emitriceum bezeichent $t der selbe harn swenne er mezlichen dunne ist vnde nicht bliuar. //Der harn der | |
| vnde oben iest hat. bezeichent ein sucht di heizet causo. Swenne der selbe harn gerlichen dicke ist. vnde nicht fiuer uar | |
| gewesen. vnde glizet als ein swarzez horn. bezeichent brennende hitze. Swenne der selbe harn e bliuar ist gewesen. vnde dar nach | |
| eine ramige phanne. so bezeichent er sogetane kelde di totet. Swenne der swarze harn kumt in di quartane. so wil di | |
| oder di guttam. oder di harnwinden. $t oder di triben. Swenne aber der selbe harn ein teil geuerbet ist vnde daz | |
| der sunnen da uert. so bezeichent er di ersten ethicam. Swenne drinne swebet als di kleie. so bezeichent er di andern | |
| swebet als di kleie. so bezeichent er di andern ethicam. Swenne aber drinne swebet als di semel griuz so bezeichent er di | |
| (@fol._93_b.@) an dern reize kleine kornel der bezeichent den brust sichtum. Swenne er aber gar bliuar ist. so bezeichent er den sichtum | |
| ist. so bezeichent er den sichtum der da heizet gutta. Swenne sin lutzel ist vnde trube ist. vnde ein teil bliuar | |
| ist an der suchte. so bezeichent $t er den tot. Swenne der iest uf dem harne nicht zeget. vnde der harn | |
| hitze bezeichent. so ist ez ein zeichen vmmaziger $t hitze. Swenne aber der harn hat so getane uarbe di groze kelde | |
| in dem harne. so ist daz wib neulichen swanger worden. Swenne aber si lange swanger ist gewesen so ist der harn | |
| versiht./ $p si sælig wîb,/ warumbe lîhtert sî mirz niht?/ swenne ich erstirbe, sô hât sî/ verlorn einen dienstman,/ der ir | |
| niemer wil gevolgen heil;/ so hilfet sî doch zaller stunt,/ swanne sprichet al der werlte munt:/ ‘ôwê, daz mit guoter tât/ | |
| ich wolde selbe mir den tôt!/ //Unzweifellîchen spriche ich daz:/ swanne ich mîner frowen haz/ erkenne rehte wider mich,/ so sol | |
| an dem morgen!/ Du zierest rehte wol die grüenen owe,/ swenn dû so wunneclîche/ singest und dîn trûren hâst verborgen./ Davon | |
| doch sende ich ir mîn herze und mîn triuwe gar,/ swenne ich nit dar $s selb komen mag./ //Waz ich dur | |
| doch klage ich mê, $s daz mir mîn frowe tuot:/ Swenne ich für si gên, dur daz si grüezze mich,/ so | |
| ab, so mechte ez sîn!/ //In kunde mich irweren nie,/ swanne ich ie $s sach schœne frowen,/ ez gienge in mînes | |
| $s so gerne schowen,/ daz ist mir wol worden kunt./ Swanne ich sihe ir wîblîch lôsen sitte,/ ir hende wîz, ir | |
| sîn herze gât./ suozze inpfât $s ez doch senlichen slag,/ Swenne er ir wunnen inret sich,/ die so lôslich sint und | |
| ob er wil $s ald im ûf minne ist kunt./ Swanne er ist sîner frowen bî,/ sô klegt er ir sîn | |
| ich nicht mochte vor liebe in mînen sinnen bestân./ wan swenne ein man/ wirt ze rechte frô,/ sôn enweiz er, noch | |
| ouch wunder./ Sî mun nicht geflien, $s daz sî entwîchen,/ swenne kumt regen unde wint,/ daz karren gênt under,/ Sô hebent | |
| daz mich ruowen irret./ Minne klemmet rechte alsam ein zange./ swens an kumt gidrange,/ den kümbirt ungemüete,/ ez wende liebes güete./ | |
| siufte sêre und minnenklîche/ und wandelt sich mîn stætiu var,/ Swenne ich si sich so wunnenrîche/ und sî mîn nimt so | |
| ze mir?/ //Wer möchte mir gelouben,/ wie mir senden ist,/ swenne ich si sihe so schôn gebâren und so wol gestalt?/ | |
| $s mîn arebeit,/ dâvon leit $s mir fröide tiure tuot./ //Swenne ich schowe, $s waz mîn frowe $s wunnen hât,/ ach, | |
| irwerren kan,/ mir müezze dik ir güete/ ze herzen gên,/ Swenne ich si sich so wolgetân,/ so mag dan mîn gemüete/ | |
| Ob si schœn ist, wolgestalt,/ manigvalt/ wirt sîn ger, $s swenne er $s sicht ir munt rôt./ Ich weiz bî mir:/ | |
| mag,/ Dem tuont dike/ süezze blike/ kunt vil senden slag,/ Swenne er sicht so schœne frowen,/ so wîblîch guot:/ frowen bilde/ | |
| daz ich dich al umbevâ!’/ //Im wont wilde fröide bî,/ swanne sî $s daz tor entsliuzzet,/ und daz hœrt der werde | |
| wirt sîn muot so geil./ So wol tuot $s im, swanne er dar kumt,/ ob ez in frumt $s doch anders | |
| ja suln wir kluoge $s sîn/ dur schœne frowen fîn./ //Swanne diu zartlichen wîb/ hânt so lôslîch ir lîb,/ die so | |
| nicht $s ein zuoversicht/ doch sendes smerzen $s mannes herzen,/ swanne er sicht so gar/ wunnevar $s die schœnen frowen?/ doch | |
| tuot./ Sît mannes $s muot $s wirt sô gar guot,/ swanne er mag schowen $s schœne frowen,/ sô wurde er êrst | |
| manig gimüete/ nâch ir güete $s muoz von schulden ringen./ //Swenne ein schœn $s wîb $s ir schœnen lîb/ so schône | |
| stætenklîchen ist nach ir./ //Ach, lieblich $s wîb, zartiu frowe,/ swenne ich schowe $s dich, so wirde ich vil wunnen inne./ | |
| mîn nôt erbarmen!/ trœste mich vil senden armen,/ frowe wunnenrîche./ //Swanne ich si $s sich so rechte wolgitân,/ vil lieben wân | |
| wird so vol/ ir wunnen; daz tuot mir so wol./ Swanne ich bî $s fröiden von gidanken bin/ von ir so | |
| mîn frœde iemer,/ niemer $s wurde mir wê ze muote./ //Swenne ich ir $s wünsche, kûm ich sî verbir./ doch tuot | |
| gê!’/ Er sprach: ‘frouwe,/ swer wol soldet mir den lîp,/ swenne ez taget, ich singe iu mê./ Ist der ritter/ hie | |
| ouch ze frœden balt./ //Mir wirt alse wol ze muote,/ swanne ich die vil lieben, süezen/ sihe so minneklîch getân./ Dâ | |
| nie niht gefröite baz/ Mich vil senden, danne si tuot./ swanne ich denke, daz diu reine/ mich in herzen lieblîch meine,/ | |
| lât iuchs niht versmâhen:/ wir son kleine sorgen umbe guot,/ swanne uns hüge der muot./ Wir son tanzen, wir son springen,/ | |
| Er weiz niht,/ daz mîn herze siht/ in ein paradîse,/ swanne ich die gedanke wîse/ nâch ir, der man hôher êren | |
| hânt niht aller sorgen eine,/ sît daz herze ist reine,/ swenne ez niht berüeret trüeber muot./ Nemt iuch lieber fröiden an!/ | |
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