Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swanne k (1051 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| zorn/ und mir ze buoze werde erkorn/ vür sündenvreude riuwenklage./ swenne ich gar nâch dîner sage/ die gotes lêre gelerne,/ sô | |
| leben lêrte daz/ in gotes worte vürbaz./ der sprichet sô: "swennir getuot/ werc, diu reht sint unde guot,/ und volbringent gotes | |
| was alsô smal,/ daz er dar an niht mohte gestân,/ swenn er daz boumel müeste lân./ //Swier dâ stuont in grôzer | |
| gewis./ ein slange heizet Aspis,/ der vil grôze vrävele hât,/ swenne er lebendes iht bestât./ der wurden im dâ vier erkant/ | |
| iemer in ir dienste wesen,/ mit in sterben unde genesen./ swenn er den dritten ansach,/ vil kûme er im gruozes jach./ | |
| dînen rât./ bî wem sol ich senden dar/ mîn guot, swenne ich hinnan var,/ daz ez mir dort sî bereit/ mit | |
| huote/ von disem übelen guote/ sult ir iu vriunde erwerben,/ swenn ir müezet verderben./ daz sie iuch niht versmâhen/ und iuch | |
| dir diu welt ein spot/ und liebet dînem herzen got,/ swenne dû gedenken muost,/ ob dû sînen willen tuost,/ daz er | |
| tæte ich übele, daz ich in/ verbunde den himelischen gwin,/ swenn ich in bræhte solich guot,/ daz der sêle schaden tuot./ | |
| den sin,/ daz ez mîn lîp ist und mîn bluot./ swenn irz in mînem namen tuot,/ daz ist in der gehügede | |
| mit guotem herzen sîn gebet./ ân underlâz er daz tet,/ swenne ez im niht wart benomen/ durch sînes vater stætez komen,/ | |
| vater stætez komen,/ des er hin zim vil ofte phlac./ swenn in versûmde der tac/ daz ersazt er mit der naht./ | |
| daz er doch volget drâte/ mir, swes ich im râte./ swenn er beginnet künde hân,/ daz er unrehte hât getân,/ sô | |
| sîn getân:/ ich mac nâch mînem willen hân/ disen man, swennich in wil."/ dar nâch dô diu naht ein zil/ mit | |
| die liebe mite,/ der er Jôsaphâte jach),/ er kuste in, swenn er in sach:/ disen site liez er dô./ zornic, als | |
| mite./ dar zuo kunder seitespil,/ harphen, swegeln gar sîn zil./ swenn er mit einem niht gewan,/ sô nam er sich des | |
| helfe an die versiht,/ der mac ir âne wol gestân,/ swenn er sie gerne wolde hân./ es muoz mich wunder iemer | |
| wâren undancnæme:/ sîner reinen wîssagen/ wart von in genuoc erslagen./ swenne sie in vürleiten/ und solhe rede seiten,/ die sie hâten | |
| künic grôzen zorn gevie,/ daz Nachor die rede niht lie,/ swenne er gên im kêrte/ mit winkenne unde in lêrte,/ daz | |
| enphâhen,/ sô buozte ich sîner hulde/ vil gerne mîne schulde./ swenn ich gedenken muoz dar an,/ daz ich vil unsæliger man/ | |
| wil von gote trœsten dich,/ daz er dich versmâhet niht,/ swenn er dîn reinez herze siht./ Barlââm, der meister mîn,/ tet | |
| mit den schriften schîn,/ daz got den sünder nie verstiez,/ swenn er im reinekeit gehiez/ ze buoze nâch den schulden./ in | |
| nâch den schulden./ in sînen werden hulden/ ist der sünder, swenne er wil./ er machet sîner sünde ein zil,/ als es | |
| nie getrat/ eines halben vuozes breit/ in dirre welte unstætekeit./ swenn er kurzwîle wolte hân,/ sô sach man in besunder gân,/ | |
| im dêst gar verlorn,/ er ahtet kleine ûf mînen zorn./ swenne ich in mit süezen siten/ güetlîche beginne biten,/ sô verseit | |
| ir heinlîche im kunt,/ sô kan er sich behüeten niht,/ swenn er sie stæteclîche siht,/ sie überwinden sînen sin./ kêrent sie | |
| sô mac sich Jôsaphâtes kraft/ gên ir wer gesetzen niht./ swenne er in heinlîche giht,/ sîn natûre lêret in/ an sie | |
| sêre erglüete,/ daz er ir minnen geltes jach/ vil nâch, swenn er sie anesach./ wan daz ze gote herter was/ sîn | |
| brûtlouflîchen kleit,/ diu sûber wâren angeleit,/ iender mâsen solden hân,/ swenn er zer wirtschaft solde gân,/ dar des hœhsten keisers kint/ | |
| ich dich/ geloube zeinem reinen gote/ nâch dîner lêre gebote."/ //Swenn er ze gote sîn gebet/ alsus nâch sîner helfe tet,/ | |
| sageten, wie des herren kraft/ an in was worden sigehaft,/ swenn er sprach gote sîn gebet/ und er vor im daz | |
| "benamen," sprach der herre guot,/ "sîn güete dir genâde tuot,/ swenne es dînes herzen sin/ mit rehten triuwen gert an in./ | |
| lêret unser herre got./ alsus nim an dich diz gebot:/ swenne dû dich im ergîst/ und dû durch in getoufet sîst,/ | |
| als im danne beste behage./ gip ein ende dîner klage,/ swenn im diu rîcheit zuogât/ und in unmuoze niht erlât,/ sô | |
| sîn biz her beliben,/ dâ müezen wir nû sîn vertriben!"/ swenne daz geschrei geschach,/ ir iegelîcher rehte sach/ der tiuvel her | |
| ist ein trôst der kristenheit./ niemannes sünde ist alsô breit,/ swenne er dîner hulde gert/ mit buoze, er werde ir sâ | |
| vil süezer rât,/ daz got sîner missetât/ niemer mêr gewüege,/ swenn er den willen trüege,/ daz er sî wolde büezen/ mit | |
| er nie wart von im genant/ volleclich durch sînen munt./ swenne im wart sîn sünde kunt,/ er begunde sich sô schamen,/ | |
| habe./ sus nam er im selben abe/ die weltlîchen bürde,/ swenn er dringende würde/ dort durch daz enge tor/ daz si | |
| leistet gerne sîn gebot,/ daz minnet Krist, des vrides got./ swenn ir mit vride gerne sît,/ sô wont iu bî des | |
| den libe tzu statin kumen, so is si im naturlich. Swenne aber si krenket, so in is si nicht naturlich. Da | |
| der colera vnde ein teil uorkeret sich tzu der melancolia Swenne iz unnaturlich is, daz mac man (@fol._3_a.@) irkennen wol an | |
| irkennet man wol, wenne iz nicht naturlich is. daz is swenne iz smecket nach ezzige an der tzunge oder also daz | |
| nach ezzige an der tzunge oder also daz saltz oder swenne iz sur ist. Man mac iz ouch irkennen bi der | |
| kune, grozis libes vnde scire gra. //Da bi saltu wizzen suenne der vuchte iclicher an rechte maze rozet czu uil an | |
| trocken, so sal man si dempfen mit heizeme suzen dinge. Swenne aber daz fleuma des libes tzu uil hat besezzen vnde | |
| di zunge nicht ensetigit daz ist an dem andirn gradu. Swenne aber ein dinc der tzunge smercin gibet des si nich | |
| an eime trucken lande daz ingibit nicht vuchte deme libe. Swenne aber daz korn wechset in kaldeme lande an trockener erden. | |
| deme andirn. da uon twinget iz den buch ein teil. Swene aber iz gesotin ist mit hirse. so twinget iz gar | |
| spiset her den lip ein weinich minner. denne der hirse. Swenne man icwedir ezzen wil. so bedarf iz wol veiztis uleischis. | |
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